Sound
Der Mad Professor Old School 21 RT Combo klingt ausgesprochen ehrlich, lebendig und bildet jedes Detail des Spiels perfekt ab. Er ist wunderbar dynamisch und reagiert perfekt auf die Änderung des Volumepotis der Gitarre. Der Klang des jeweiligen Gitarrenmodells wird unverfälscht an das Ohr übertragen. Die passive Dreiband-Klangregelung greift sinnvoll ins Geschehen ein und der zusätzliche Cut Regler ermöglicht nochmals eine schnelle Anpassung der oberen Frequenzen.
Der Lautsprecher harmoniert sehr gut mit dem Verstärker. Bei einer klaren Soundeinstellung „perlt“ der Klang sehr schön, obwohl der eingebaute Celestion bekannt dafür ist, keine superglasigen Höhen abzugeben. Die Verzerrung hat eine minimal kratzende Note, ist aber trotzdem sehr harmonisch, da der Verstärker die Töne wirklich zum Singen bringt. Insbesondere der Bassbereich klingt druckvoll, ohne zu matschen. Der Klang bleibt auch bei höheren Gain-Einstellungen offen, komprimiert nur wenig und klingt somit stets detailgetreu. Für Freunde der harten Gangart ist er durchaus auch zu empfehlen, da er reichlich Gain-Reserven bereitstellt. Der Tremolo-Effekt klingt sehr ansprechend und erzeugt augenblicklich „1950s Vibes“. Der Halleffekt hat eindeutig Federhall-Charakter und dickt den Sound angenehm an, ohne dabei aufdringlich zu sein. Die Qualität des Halls ist ausgezeichnet und beweist einmal mehr, dass die gute alte Hallspirale langsam Staub ansetzt.
Die Audiobeispiele wurden mit folgendem Equipment erstellt:
PRS Custom 24 – Mad Professor Old School 21 RT Combo – Shure SM 57 – Apogee Duett – iMac mit Logic



























