Leistungsstarker Spezialeffekt ohne Gas
Die Magic-FX-Eco2Jet-Nebelmaschine ist eine innovative Spezialeffektmaschine, die den klassischen CO₂-Jet in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt. Anstatt auf CO₂-Gasflaschen zu setzen, erzeugt dieses Gerät mithilfe eines leistungsstarken Turbolüfters und erhitzter, wasserbasierter Nebelflüssigkeit einen ebenso dichten, weißen Nebelstrahl wie bei einem herkömmlichen CO₂-Effekt. Der große Vorteil dabei: Der Effekt ist vollständig CO₂-frei und somit deutlich umweltfreundlicher, sicherer in der Handhabung und unkomplizierter im Transport.
Kurz & knapp
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- Moderne Alternative: Der Eco2Jet ersetzt klassische CO₂-Jets durch ein fluidbasiertes System ohne Druckgas.
- Starker Effekt: Bis zu zwölf Meter Reichweite, dichter Nebel und CO₂-typische Optik – ideal für Shows und Events.
- Nachhaltigkeit: Kein CO₂-Ausstoß, reduzierte Logistik und geringere Betriebskosten dank innovativer Technik.
- Praxisgerecht: Einfacher Fluidwechsel, DMX-Steuerung und kompakter Aufbau erleichtern den Einsatz im Live-Betrieb.
- Profi-Empfehlung: Besonders geeignet für große Bühnen, Clubs und Tourneen mit Fokus auf Effizienz und Umweltbewusstsein.
Inhaltsverzeichnis
Magic FX Eco2Jet
Magic FX ist ein niederländisches Unternehmen, das sich seit seiner Gründung 1995 auf die Entwicklung und Herstellung professioneller Spezialeffekte für Events spezialisiert hat. Bekannt ist die Marke weltweit für hochwertige Produkte wie CO₂-Jets, Konfettimaschinen, Rauchsysteme und Funken-Effekte, die auf Festivals, in Clubs und bei TV-Shows zum Einsatz kommen. Dabei legt Magic FX großen Wert auf Sicherheit, Innovation und Nachhaltigkeit – unter anderem mit biologisch abbaubarem Konfetti und CO₂-neutraler Produktion. Die Geräte und Verbrauchsmaterialien werden in den Niederlanden gefertigt und über ein globales Netzwerk vertrieben.
Der Eco2Jet arbeitet mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 3500 Watt im Vollbetrieb, wobei auch ein Eco-Modus mit reduzierter Leistung verfügbar ist. Die Nebelflüssigkeit wird in einem internen 5-Liter-Kanister oder einem optionalen 2-Liter-Tank erhitzt und über eine speziell konstruierte Düse ausgestoßen. Damit lassen sich bei maximaler Auslastung Laufzeiten von bis zu 13 Minuten erzielen – was dem Effekt von etwa 13 CO₂-Gasflaschen entspricht. Die Steuerung erfolgt DMX-basiert und erlaubt eine präzise Einbindung in Licht- und Showdesigns. Mit einem Gewicht von rund 30 kg und kompakten Maßen ist das Gerät robust und nicht gerade leicht – dennoch wesentlich leichter und kompakter als ein System mit Gasflaschen.
Trotz des Verzichts auf CO₂ erreicht der Eco2Jet eine beeindruckende Reichweite von bis zu zwölf Metern. Der ausgestoßene Nebel ist dabei sehr dicht und tritt explosionsartig aus, was dem charakteristischen Look eines CO₂-Jets sehr nahekommt. Anders als CO₂-Gas, dessen Wirkung stark von Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Wind beeinflusst wird, bleibt der Effekt des Eco2Jet konstant – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Auch die Lautstärke fällt mit etwa 95 dB deutlich geringer aus als bei traditionellen CO₂-Systemen, was ihn insbesondere für Indoor-Veranstaltungen attraktiv macht.
Ein besonders starkes Argument für den Einsatz des Eco2Jet liegt in seiner Nachhaltigkeit. Da keine CO₂-Flaschen mehr benötigt werden, entfallen sämtliche logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Lagerung, Transport und Handhabung von Druckgasbehältern. Das reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern trägt auch zu einem kleineren CO₂-Fußabdruck bei – ein wichtiges Kriterium für moderne Eventproduktionen, bei denen Umweltbewusstsein zunehmend eine Rolle spielt.
Für eine flexible Anwendung lässt sich der Eco2Jet mit verschiedenen Halterungen und Zubehörteilen erweitern. Dazu gehören unter anderem 360°-Montagebrackets für den Einsatz auf dem Boden oder an Traversen, verschiedene Fluid-Schläuche und Adapter sowie spezielle Flightcases für den sicheren Transport. Auch spezielle Fluide für Innen- oder Außeneinsätze sind verfügbar, die während des Betriebs problemlos nachgefüllt werden können – was eine kontinuierliche Nutzung ohne Unterbrechung ermöglicht.
Praxis: Der Magic FX Eco2Jet im Test
Um den Magic FX Eco2Jet in Aktion zu testen, habe ich mich entschlossen, ihn direkt im Store von Thomann unter die Lupe zu nehmen. Das Gerät selbst ist natürlich ein absolutes Profigerät und für große Veranstaltungen und Räume ausgelegt. Im ersten Moment erscheint mir der Magic FX Eco2Jet relativ groß, passt aber – wie im Video zu sehen – wunderbar neben beispielsweise einen Drumriser.
Das Aufheizen verbraucht mit 3500 W am meisten Leistung; im Betrieb benötigt der Magic FX Eco2Jet weniger. Wer nur begrenzte Leistung zur Verfügung hat, kann den Eco2Jet im Eco-Mode aufheizen, der lediglich 1500 W verbraucht. Nach dem Aufheizen kann es auch schon losgehen. Das Gerät lässt sich am besten per DMX ansteuern und verfügt dabei über einen Safety-Channel und einen Operation-Channel. In diesem Fall hängt ein externer Tank an dem Gerät. Das passende Fluid gibt es bei Thomann jeweils speziell für den Einsatzbereich Indoor oder Outdoor.
Der erste Test ist wirklich beeindruckend. Die enorme Ausstoßweite ermöglicht einen sehr großen, sichtbaren Effekt. Dabei könnte der Nebel weit über den uns zur Verfügung stehenden Raum hinaus aufsteigen. Besonders auffällig ist die Lautstärke des Gerätes: Der Magic FX Eco2Jet ist ziemlich laut und hat einen starken Lüfter. Mir wurde erklärt, dass das zum einen technisch bedingt ist – bei einem so leistungsstarken Lüfter kaum vermeidbar – und zum anderen genau so gewollt ist. Denn wer schon einmal einen CO₂-Effekt erlebt hat, weiß, dass dieser ziemlich laut sein kann. Um so nah wie möglich an diesen Effekt heranzukommen, ist es für das Gefühl auch wichtig, eine ähnliche Lautstärke zu erzeugen.
Mein Fazit zum Magic FX Eco2Jet fällt wirklich positiv aus. Ich habe selbst schon einmal CO₂-Effekte in einem Stadion auf- und abgebaut und kann sagen, dass das wirklich viel Arbeit bedeutet. Der Magic FX Eco2Jet spart lange, schwere Schläuche, Verbindungen, Verteiler und Gasflaschen, die an der Bühne sicher gelagert werden müssen. Außerdem kann während einer langen Show der Kanister mit dem Fluid einfach ausgetauscht werden. Ziemlich praktisch, zeitsparend und trotzdem ein toller, leistungsstarker Effekt. Natürlich hat das Ganze auch seinen Preis und ist klar für den professionellen Bereich ausgelegt. Zusammenfassend finde ich es dennoch einen wahnsinnig tollen Effekt für große Bühnen und Clubs.
Der Magic FX Eco2Jet ist trotz der Alternativen für mich einfach praktischer und moderner als herkömmliche CO₂-Jets, weil er auf Druckgasflaschen verzichtet und stattdessen mit erhitztem Fluid und einem leistungsstarken Lüfter arbeitet. Dadurch entfallen die aufwendige Logistik, das Schleppen schwerer Gasflaschen sowie spezielle Sicherheitsvorschriften und Transportauflagen für Druckgas – was sowohl Zeit als auch Kosten spart. Zudem ist der Eco2Jet umweltfreundlicher, da er keinen CO₂-Ausstoß verursacht und somit keine zusätzlichen Emissionen produziert. Die konstante Effektqualität, DMX-Steuerbarkeit, geringere Lautstärke und der einfache Fluidnachfüllvorgang machen ihn zu einer zukunftsorientierten Lösung für moderne Eventproduktionen.
Alternativen
Magic FX CO2 JET I
Der Magic FX CO2 Jet I ist ein leistungsstarker Spezialeffekt, der mithilfe von CO₂-Gas eine beeindruckende, bis zu 8 m hohe weiße Nebelsäule erzeugt. Das Gerät wird über eine CO₂-Druckgasflasche betrieben und eignet sich besonders für Shows, Festivals und Clubs, bei denen ein explosiver, visueller Effekt gewünscht ist. Gesteuert wird der CO2 Jet I wahlweise manuell oder per DMX, wodurch er sich problemlos in bestehende Licht- und Effekt-Setups integrieren lässt. Dank seines robusten Designs und der einfachen Installation ist er eine beliebte Wahl für professionelle Veranstaltungstechniker weltweit.
Magic FX CO2 Jet II
Der Magic FX CO2 Jet II ist ein leistungsstarker Spezialeffekt, der mit CO₂-Gas eine kräftige, bis zu 10 m hohe Nebelsäule erzeugt und so eindrucksvolle visuelle Highlights auf Bühnen und bei Events setzt. Er lässt sich über DMX steuern, was eine nahtlose Integration in Licht- und Showsteuerungen ermöglicht. Das robuste Gerät ist für den professionellen Einsatz konzipiert und überzeugt durch schnelle Einsatzbereitschaft sowie zuverlässige Performance. Aufgrund seiner Lautstärke und des Umgangs mit Druckgas erfordert der CO2 Jet II geschultes Personal und besondere Sicherheitsvorkehrungen.
Der Hauptunterschied zwischen dem Magic FX CO2 Jet I und dem CO2 Jet II liegt in der Leistung und Reichweite des erzeugten Effekts sowie in einigen technischen Details. Der CO2 Jet II erzeugt eine stärkere, bis zu 10 m hohe Nebelsäule, während der CO2 Jet I eine Reichweite von etwa 8 m erreicht.
Magic FX Smokejet
Der Magic FX Smokejet ist ein kompaktes Spezialeffektgerät, das farbige Rauchstoß-Effekte erzeugt und dabei den Look eines CO₂-Jets imitiert – jedoch ganz ohne Druckgas. Er nutzt Nebelfluid in Kombination mit integrierter LED-Beleuchtung, um kräftige, senkrechte Rauchwolken mit beliebiger Farbgebung zu erzeugen. Der Smokejet ist DMX-steuerbar, schnell einsatzbereit und ideal für Bühnen, Clubs und Indoor-Events, bei denen Sicherheit und einfache Handhabung gefragt sind. Durch seine kompakte Bauweise und die einfache Integration eignet er sich besonders für Touring-Setups und festinstallierte Anlagen.
Beim Betrieb von Spezialeffektgeräten wie dem Magic FX Eco2Jet und herkömmlichen CO₂-Jets auf Bühnen gelten unterschiedliche gesetzliche Vorgaben und technische Regelwerke – insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Umweltschutz, Druckgasverwendung und Veranstaltungstechnik.






























Zitat „Mir wurde erklärt, dass das zum einen technisch bedingt ist – bei einem so leistungsstarken Lüfter kaum vermeidbar – und zum anderen genau so gewollt ist. Denn wer schon einmal einen CO₂-Effekt erlebt hat, weiß, dass dieser ziemlich laut sein kann. Um so nah wie möglich an diesen Effekt heranzukommen, ist es für das Gefühl auch wichtig, eine ähnliche Lautstärke zu erzeugen.“
Was für eine seltsame Argumentation. Weil etwas bisher suboptimal war muss es auch so bleiben? Hört sich für mich für wie ein Verkäuferargument an, mit dem ein Makel schöngeredet werden soll.
Das ein starker Lüfter laut sein kann, verstehe ich, aber weil man es erwartet?
@blackfrancis fand die oft nervig 😃
zu laut. manchmal hat man dann kaum was gehört als die Nebelmaschine Losging.
@blackfrancis Ich kenne das aber tatsächlich auch nur so, dass diese Art von Nebelmaschinen bei Konzerten eben als Effekt eingesetzt werden und die Geräuschkulisse sogar gewollt ist. Die Dinger laufen ja nicht die ganze Zeit und sollen ein Hingucker sein.
Diese Nebelmaschinen werden außerdem selten in kleinen Räumen eingesetzt und eher auf großen Bühnen oder im Freien. Da spielen diese Nebengeräusche eine deutlich geringere Rolle.
Die leistungsstarken Nebelmaschinen mit extrem hohem Ausstoß, die ich während einiger Tourneen in großen deutschen Theatern erlebt habe, waren aber auch selten leiser. Oft standen die Teile in meiner Nähe und ich konnte sie durch mein angepasstes Hearsafe IEM hören.
@Markus Galla Ich finde die Lautstärke persönlich absolut unproblematisch. Auf Festivals und in großen Hallen hört man es eh nicht mehr wirklich. Es garnicht zu hören fände ich da komischer. Aber der Anwendungsbereich sind hier ja auch keine Theater, sondern Großveranstaltungen. Da würde es natürlich enorm stören.
Die Überschrift trifft den Nagel auf den Kopf. Löst bei mir absolut kein GAS aus…
Gibt es auch leisere Alternativen? Wenn ich kurz überlege, komme ich auf:
Membranpumpe statt Kolbenpumpe:
Weniger mechanisches Klackern, sanfterer Druckaufbau
Gleichmäßiger Nebelausstoß
Statt plötzlichem Ausstoß:
kontinuierlicher, gedrosselter Ausstoß bei geringerem Druck
Lüfter drosseln oder temperaturgeregelt betreiben. Geräuscharmes Temperaturmanagement
Dämmung oder schallisoliertes Gehäuse. Wie bei leisen PCs oder Studioequipment
Verwendung von CO₂- oder Ultraschall-Verneblern, dir Besonders in Theater oder Ausstellungen eingesetzt werden:
Hazer oder mit Ultraschall-basiert verwendet, praktisch geräuschlos
Komfort kostet🫣
Das mit dem CO2-Austoß ist ein Witz, oder? Bitte sagt mir, dass das ein Witz ist. Denn das CO2 für die klassischen Bodennebler wird zu 100% der Atmosphäre entzogen, während das Glycerin für Nebelfluids eine 40% Chance hat, ein Nebenprodukt der Petro-Chemie zu sein (die anderen 60% stammen aus der Biodiesel-Produktion). Während sich die Klimaschädlichkeit bei der Trockeneisproduktion auf den Energieaufwand bei der Extraktion des CO2 aus der Luft bechränkt, wird bei Glycrin das aus der Erdölverabeitung stammt neues CO2 der Atmosphäre hinzugefügt. Zu Glycerin aus Biodiesel vermerkt Wikipedia im Artikel zu Propane-1,2-diol (ebenfalls aus der Zutatenliste des beworbenen Indoor-fluids) „This starting material is usually reserved for industrial use because of the noticeable odor and taste that accompanies the final product. „.
Eigentlich ein Fall für den Verbraucherschutz wegen irreführender Werbung.
@jazzhopper Hi Jazzhopper!
Genau der Gedanke kam mir auch sofort: Der CO2 Fußabdruck berechtnet sich nicht aus der Frage, ob man in einer Gasflasche gesammeltes CO2 freisetzt, sondern was insgesamt für die Produktion z.B. auch des Nebelfuids und Gerätes anfällt.
Interessant finde ich, daß zumindest auf den ersten Blick der Hersteller auf der Produktseite nur mit dem Wegfall der CO2-Flachen wirbt (was sicherlich ein Argument ist), nicht aber mit eunem kleineren CO2 Fußabdruck. In diesem Sinne zumindest keine irreführende Werbung – mit der Ausnahme, daß der Produktnamesteil „ECO“ das ein wenig suggeriert (aber „ECO“ übersetzt ja nicht nach „Öko“).
@Noah: Hat das der Hersteller an irgendeiner Stelle behauptet, daß sein Fluid-Einsatz umweltfreundlicher war, oder ist das eine persönliche Schlußfolderung?
@Metaphistopheles Hallo zusammen, zunächst Mal wirbt der Hersteller nicht damit. Zumindest habe ich es nicht gesehen. Die Aussage, dass kein CO2 oder ähnliche Substanzen hier ausgestoßen werden ist bei dem Nebelfluid natürlich auch immer Abhängig von den Inhaltsstoffen. Nach euren Erläuterungen zum Inhalt, ist die Aussage natürlich so nicht richtig. Mein Eindruck war immer, dass bei Fluid am Ende im wesentlichen abbaubare Materialien zurückbleiben und deutlich weniger umweltschädliche Materialien wie bei CO2. Dies war der Grund für meine persönliche Einschätzung, dass es umweltfreundlicher ist als Gasflaschen. Da lasse ich mich aber gerne auch des besseren belehren:)
@Noah Seiler Hi Noah
danke für die Antwort.
In der IT Branche bekomme ich hin und wieder Schulungen zum Thema Öko Bilanz und CO2 Footprint – quasi „anti greenwashing“. Weil da auch schnell mal behauptet wird „wir nutzen nur erneuerbare Energien, also ist der CO2 Footprint Null“. Was fast immer nicht stimmt, weil Geräte in der Herstellung mitunter auf ähnliche CO2 Mengen kommen wie ihr Stromverbrauch (natürlich bezogen auf ihre „Lifetime“). Darum reibt man sich natürlich die Augen, wenn man etwas zu optimistische Aussagen dazu sieht.
Den genauen CO2 Footprint zu berechnen ist dann wieder eine Wissenschaft für sich und (au weia) dann auch von zertifizierten Lieferkettenaussagen abhängig. So könnte man sicherlich auch CO2 freundliches Nebelfluid herstellen, oder CO2 Flaschen aus dem Abgas brenneder Amazona(s)-Urwälder befüllen, Aber die Wahrscheinlichkeit, daß jazzhopper richtig arumentiert, ist m.E. recht hoch.
@Metaphistopheles Hi, ich fände es mal sehr spannend zu erfahren wie umweltschädlich Nebelerzeuger tatsächlich sind. Generell finde ich das Thema Nachhaltigkeit bei Großveranstaltungen sehr spannend.
@Noah Seiler , liebe Grüße aus dem amazona Chemie Labor. Zunächst einmal sollten bei Verwendung von Fluids für Nebelmaschinen kein CO2 entstehen. In der Regel ist destilliertem Wasser und Propylenglycol drin. Durch verdampfen entsteht der Nebel. Anders sieht bei Bodennebel aus. Da ist dann entweder eine CO2 Flasche oder seltener Gaskartusche verbaut, Das wird dann auch vernebelt. Entweder Hochdruck oder Niederdruck. Der Nebel entsteht durch Kondensation bei der Ausdehnung des zuvor verdichteten CO2 Gases. Nachteil der CO2 Variante, Atemluft wird verdrängt und das ganze wird inhalativ toxisch. Deshalb darf CO2 nicht in kleinen oder engen Räumen verwendet werden. Das heisst nicht das Fluids unumstritten sind und nicht zumindest Atemweg reizende Wirkung haben können. Die Umweltbildanz von CO2, natürliche als auch anthropogene Quellen, in der Regel fällt CO2 bei der Ammoniaksynthese als Abfall an, der wird mittlerweile „lebensmitteltauglich“ aufbereitet. Oder klimaneutral aus Bioethanol gewonnen. Abscheider von CO2 aus der Umgebungsluft sind noch arg experimentell und energieintensiv. Pilotanlagen scheiden derzeit ca 4000 Tonnen per Jahr ab. Das ist nix. Wenns denn Nebel sein muss E1520 aka Propylenglykol.