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Test: Manifold Research Centre Antilope, Drumcomputer

Radikale Drum-Machine für Sound-Experimente

13. März 2026
manifold research centre antilope test

Manifold Research Centre Antilope, Drumcomputer

Schon auf der Superbooth 2025 erregte sie Aufmerksamkeit, nun ist sie da: die Manifold Research Centre Antilope. Wir haben es hier nicht mit einem Klon eines klassischen Drumcomputers zu tun, das habt ihr allerdings bestimmt auch gar nicht erst gedacht, als ihr das Aufmacherbild gesehen habt. Der Hersteller selbst bezeichnet das Gerät als „Pseudo Drum and Dynamics Machine“, was eigentlich eine charmante Untertreibung ist für dieses analog-digitale Hybrid-Biest in Stereo. Wir haben uns den Drumcomputer für euch einmal näher angeschaut.

Kurz & knapp

Was ist es? Manifold Research Centre Antilope, experimenteller Hybrid-Drumcomputer und „Pseudo Drum and Dynamics Machine“ mit Filter-Pinging, Distortion, Effekten und CV-Sequencer.

  • Klangkonzept: Duales Filter-Pinging statt Oszillator, von organischen Plucks bis zu massiven, verzerrten Bass- und Drum-Sounds.
  • Sounddesign: Analoge Sunn-inspirierte Distortion mit Pre-EQ, flexibler Feedback-Pfad und modulierbare Stereo-Effekte auf Spin-FV-1-Basis.
  • Core-Sequencer: Dreikanaliger, unquantisierter Recorder mit CV/Gate, Crossmodulation per Touchfeld und performativem Ansatz.
  • Flexibilität: Umfangreiche Patch-Punkte, externe CV-Steuerung und auch als Effektprozessor nutzbar.
  • Fazit: Eigenständiges, charakterstarkes Instrument für experimentelle Beats, brachiale Bässe und klangliche Entdeckungsreisen.
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Manifold Research Centre Antilope

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Der Drumcomputer Manifold Research Centre Antilope ist ein Instrument, das den Fokus auf die Erforschung von Filter-Pinging, Feedback, Overdrive, Effekt und Modulation legt, dabei sowohl sanft die Trommelfelle anzupfen, als auch ultrabrutal alles niedermähen kann.

Der Entwickler Aimo Scampa stammt aus Italien und verfügt über einen vielseitigen musikalischen und technischen Hintergrund. Nach einer Klavierausbildung in Klassik und Jazz wandte er sich der Welt elektronischer Instrumente zu. Sein Weg führte ihn nach Glasgow, wo er Audioproduktion studierte, bevor er bei Instruō tätig war, die unseren Lesern wohlbekannt sein dürften, etwa durch unseren Test des Pocket Scion.

Anschlüsse und Haptik

Das stabile Metallgehäuse und die allgemeine Haptik des Manifold Research Centre Antilope vermitteln sofort einen sehr wertigen Eindruck. Man hat das Gefühl, dass es keine falsche Scheu gab, den Klangcharakter durch ein maximalistisches Design klar an die Nutzerinnen und Nutzer zu kommunizieren. Die unverkennbare Designsprache ist dabei eine konsequente Fortführung früherer Produkte, vor allem des “The Tetragrid” und “Delta^”.

Manifold Research Centre Antilope test

Dass es dabei nicht ohne Humor zugeht, zeigt etwa die kecke Ente auf dem Modul „sir.clk“ oder das wiederkehrende Motiv des Toruskörpers mit dem Spruch „Hail the Donut“, dargestellt als mit Streuseln versehene Donuts. Homer wäre begeistert, spätestens an dem Tag, an dem er DAW-less zu jammen beginnt.

Manifold Research Centre Antilope test

Manifold Research Centre Antilope: Rückseite mit Anschlüssen

Auf der Rückseite zeigt sich das Gerät kommunikationsfreudig. Von rechts nach links: Stromversorgung über USB-C, Audioeingang als Stereominiklinke, Stereoausgang als fest verschraubte 6,3-mm Klinkenbuchsen, Kopfhörerausgang mit eigenem Lautstärkeregler, MIDI-Clock-Eingang als Miniklinke, CV-Clock-Eingang sowie drei zuweisbare CV-Eingänge.

Für Firmware-Updates befindet sich seitlich ein kleiner Schalter sowie ein Micro-USB-Anschluss. Firmware-Updates funktionieren durch simples Drag & Drop einer .uf2-Datei in die als USB-Speicher erkannte Antilope.

Karminrot: Die Filter-Pinging-Klangerzeugung

Die Manifold Research Centre Antilope gliedert sich in sechs Sektionen, am augenfälligsten angezeigt durch die Farben der griffigen Regler im Neve-Stil.

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Links, in Karminrot, befindet sich ein duales Filterresonanz-System, das als primäre Klangquelle dient: Anstatt einen herkömmlichen Oszillator zu verwenden, werden die Filter durch kurze Impulse angeregt – “gepingt” – und zum Schwingen gebracht.

Die Klangerzeugungs- bzw. Synthese-Sektion der Manifold Research Centre Antilope

Das Ergebnis sind organische Klänge, die in der Tiefe von sanften bis erderschütternden Bässen und Bassdrums reichen und in den höheren Lagen zu Plucks, Bongos, Marimba-Platten, Woodblocks und schließlich Zaps werden.

Nette Antilope:

Böse Antilope:

Die beiden Filter der Manifold Research Centre Antilope werden über einen gemeinsamen Pitch-Regler gesteuert. Ein Spread-Regler verschiebt ihre Frequenzen symmetrisch von diesem Mittelpunkt nach außen, eine Mechanik, die für klassisch duophones Spiel unpraktisch wäre, aber für Percussion dagegen die perfekte Lösung ist (das Ohr wird aus der Gewohnheit gebracht, nach melodischen Intervallen zu suchen).

Trotzdem sind die Filter über etwa vier Oktaven hinweg stabil, um dann doch Bassläufe oder duophone Melodiegebilde mittels externer Kontrollspannungen zu verwirklichen. Des Weiteren finden sich dort ein großer Resonanzregler und mehrere praktische Attenuverter.

Intern haben beide Filter zwei Ausgänge, einen Bandpass und einen Hochpass. Diese Ausgänge lassen sich je Filter zur weiteren Klangformung überblenden, in Mittelstellung sind sie summiert.

Pechschwarz: Sunn O))) Verzerrung und Feedback

Hinter den Filtern der Manifold Research Centre Antilope lauert eine Sektion mit pechschwarzen Reglern, die eine analoge Distortion-Stufe nach dem Vorbild des legendären Sunn Amplification – bzw. Sunn O))) – Beta Bass Verstärkers ist. Diese Sektion bietet weit mehr als nur einfaches Übersteuern.

Ein aktiver 3-Band-Equalizer erlaubt starke Eingriffe in das Klangbild, wobei der Clou darin liegt, dass auch der EQ vor der Sättigungsstufe platziert ist. Wenn man also die Bässe am EQ aufdreht, werden diese Frequenzen nicht nur lauter, sondern sie sättigen auch stärker, was zu einem ungemein physischen und druckvollen Klangerlebnis führt. Die Verzerrung reicht dabei von subtiler Wärme bis hin zu brutalen, rechteckähnlichen Schwingungsformen, die an Musikrichtungen wie Dubstep und Riddim erinnern.

Manifold Research Centre Antilope: Zerr- und Effekt-Sektion

Hinter dem unscheinbaren Schalter mit der Unterschrift “feed” steckt ein flexibler Feedback-Pfad, mit dem dann noch mehr Unheil aufkommt: Das Ausgangssignal des Verzerrers kann entweder direkt wieder in dessen Eingang zurückgeführt oder die gesamte Effektkette in diese Rückkopplungsschleife einbezogen werden. Hier kann es dann auch kreischen, vor allem wenn der Mittenregler der EQ Sektion aufgedreht wird. In den folgenden Klangbeispielen kommt nach und nach mehr Zerre und Feedback hinzu. Das Wort „Dynamic“ verspricht nicht zuviel:

Pastellblau: Effekte

Die digitale Effektsektion der Manifold Research Centre Antilope selbst basiert auf dem bewährten Spin FV-1 Chip und bietet sieben Stereo-Algorithmen, die über pastellblaue Regler gesteuert werden. Die Palette reicht von Multitap-Echos, Chorus, Flanger-Delays bis hin zu Pitch-Shifting-Delays und verschiedenen Reverbs. Der Ringmodulator-Modus ist dazu geeignet, zusätzliche Tonalitäten bzw. Obertöne für Ton Steine Scherben zu erzeugen:

Auch hier lässt sich eine Affinität zu Gitarrenpedalen herauslesen (der Spin Chip findet sich auch unter anderem in einigen Pedalen von Earthquaker Devices). Jeder Effekt verfügt über drei Parameter und einen Dry/Wet-Regler, der wie fast alles an der Antilope über Kontollspannungen modulierbar ist.

Im Folgenden ist statt eines Ringmodulators ein moduliertes Delay zu hören sowie ein Spiel mit Feedback:

Mit den Pitch Shift Delay lassen sich unter anderem harfenartige Klänge herbeiführen:

Aber natürlich kann es auch richtig wild zugehen. Eine Ausbeute:

Manifold Research Centre Antilope: Das Fenster zum Effekt

Manifold Research Centre Antilope: Core

Nun könnte man das alles dank der in Fülle vorhandenen Patch-Punkte komplett extern sequenzieren, doch haben wir als vierte Sektion das Sequencer- und Kontrollspannungs-Gehirn der Antilope, das als „Core“ bezeichnet wird. “Core” ist zunächst ein digitaler, dreikanaliger Recorder, der Ereignisse gänzlich unquantisiert aufzeichnet und wirklich dazu gedacht ist, aus starren Mustern auszubrechen.

Der Clou ist dabei, dass sich diese Muster dann auch wieder in einen Beat integrieren lassen: Wenn eine Clock per MIDI oder CV anliegt, wird die Sequenz alle n-Takte (in der aktuellen Firmware alle vier Takte) abgeschnitten und von vorne gestartet:

Drei beigefarbige Cherry-Tasten sind als Trigger bzw. für Fingerdrumming zuständig, die je nach Einstellung der darüber befindlichen Kippschalter Hüllkurven oder (ebenfalls unquantisierte) Tonhöhen abfeuert. Längen von 20 Millisekunden bis zu 8 Sekunden für Attack und Decay werden über je zwei Fader pro Kanal eingestellt, im Tonhöhenmodus werden aus den insgesamt sechs Fadern Tonhöhen.

Diese werden dann beim Triggern auf dem jeweiligen Kanal durchgeschaltet, jeder Kanal bzw. jede Cherry-Taste iteriert unabhängig dieselbe Sequenz. Da wird auch wieder bemerkbar, wie die Nutzerinnen und Nutzer durch den “Core” aus ihren Gewohnheiten herausgebracht werden sollen.

Der „Core“: Sequencer-Bereich der Antilope

Der Aufnahmeprozess selbst ist denkbar simpel: Man drückt Record (rot) und die Maschine wartet geduldig auf den ersten Tastendruck, bevor der Puffer von maximal 20 Sekunden startet. Ein Druck auf Play (grau) beendet die Aufnahme und legt gleichzeitig die Loop-Länge fest.

In einer kommenden Firmware für die Manifold Research Centre Antilope ist geplant, dass die Eingänge auf der Rückseite auch die Hüllkurven triggern können, wodurch es möglich würde, den Recorder für präzises externes sequenzieren des Antilope-Sounds zu umgehen. Dies habe ich hier mit dem generativen Tools des Faderpunk (Euclid, Turing) ausprobiert. Da sich die Hüllkurven also noch nicht extern triggern lassen, habe ich zusätzlich auf Hüllkurvengeneratoren des Faderpunk zurückgegriffen:

Zum Nachpatchen: Faderpunk kontrolliert die Antilope Drum-Machine

Crossmodulation zum Anfassen und der tiefere Kern

Richtig abgefahren wird es bei der Manifold Research Centre Antilope durch das Touch-Spielfeld unter den Tasten. Durch Auflegen der Finger oder das Platzieren der mitgelieferten kleiner Magnete können Crossmodulationen zwischen den Kanälen ausgelöst werden. Das ist besonders für Live-Performances spannend, um spontan Variation reinzubringen. Ihr habt es im Verlauf dieses Testberichtes schon gehört, unter anderem in meinem zweiten Beispiel, den Gabberkicks: Aber der Hälfte platzierte ich einen Magneten an einer Stelle, von der ich vorher wusste, dass das Ergebnis wild wird.

Das Tetragrid Fragment

Die drei grauen Regler gehören, trotz des optischen Eindrucks, tatsächlich nicht fest zu den drei Kanälen, sondern stehen für einen Parametersatz, der auf jeden Kanal angewendet werden kann. Dazu wird die entsprechende Cherry Taste gedrückt gehalten und am Regler gedreht.

  • ϕ steht für Phase, damit lassen sich die drei Spuren unabhängig voneinander verschieben
  • x steht für Frequenz, damit lässt sich die Geschwindigkeit dividieren oder multiplizieren
  • f steht für Shape, damit lässt sich stufenlos die AD-Hüllkurve morphen zwischen exponentiellen und logarithmischen Varianten (etwa um von 808 nach 909 zu kommen)
  • im Step-Modus steht x für Portamento

Um hier auch wieder für dezentes Chaos zu sorgen, lassen sich diese Parameter über die gleichbenannten Anschlüsse auf der Rückseite mit externen Kontrollspannungen kontrollieren und mit einer Tastenkombination frei auf die Spuren verteilen.

Manifold Research Centre Antilope test

Mit einer anderen Kombi schließlich erfolgt das Speichern und Laden von Mustern auf sieben internen Speicherplätzen. Die Anzeige der Speicherplätze erfolgt über einen binären LED-Code.

Die Verkabelung der Manifold Research Centre Antilope

Der “Core” gibt schließlich seine Steuerspannungen über CV- und Gate-Ausgänge auf der Frontplatte aus, um dort frei, zweckmäßig bis zweckfremd mit den Eingängen verkabelt zu werden.

Ohne Patch-Kabel entsteht also kein Klang, ein Feedback lässt sich allerdings immer erzeugen. Die Patch-Punkte sind umfangreich, neben je zwei Ping und Pitch Eingängen gibt es Eingänge für Resonance, Level, Feedback, alle drei Parameter der FX Sektion plus Dry/Wet. So lässt sich die Manifold Research Centre Antilope, entweder, wie im Faderpunk-Beispiel demonstriert, auch ganz ohne Core extern klassisch als Soundmodul verwenden oder, was ungleich reizvoller ist, beides kombinieren.

Das Patch-Feld der Antilope

Frontansicht mit Basis-Patch

Hintergrund

Die Antilope ist nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern basiert auf bereits erprobten Entwicklungen und offenbar einer langjährigen Faszination und ist laut Entwickler “ein Instrument für Experimente und Entdeckungen, sie ist eine Verdichtung der Manifold Research Centre Sound- und Interface-Philosophie.”

Manifold Research Centre lieferte bereits eine Zerre à la Sunn (wenn auch anderer Bauart) im Modul ‚yodo‘ sowie in den bereits erwähnten Modulen “The Tetragrid” und “delta^” die magnetische Spielfläche beziehungsweise den eigenwilligen Core. In der Antilope kommt alles zusammen, wird mit neuen Ideen kombiniert und zu einem extrem eigenständigen Instrument verdichtet.

Anwendungsgebiete des Drumcomputers

Da sich die Bässe stark in Regionen von Rechteckklängen bewegen können und dank der Möglichkeit, die Effekte zu modulieren, liegen Stilistiken wie Dub (Künstler wie etwa Mick Harris), Neurofunk, Drum’n’Bass zunächst auf der Hand. Mithilfe des Feedbacks oder des Ringmodulators kann die Antilope auch an typische FM-Klänge erinnern. Durch die Eigenarten des Core liegt insbesondere Riddim (die Dubstep nahe Musikrichtung ist gemeint) auf der Hand, bei der es umso passenderweise dazu gehört auszuloten, inwieweit man sich in einem Halftime 4/4-Gitter verschieben kann:

Auch Stile, die sich an elektronischer Musik der 1960er orientieren, wieder populär gemacht durch Künstler wie Hainbach sowie Charakteristiken des Buchla-Sound der 1970er liegen im Klangbereich der Manifold Research Centre Antilope.

Als drittes großes Feld sind experimentelle Klanglandschaften zu nennen, ob als Hintergrundteppich für Techno oder Horror-Scapes für Klangkunst und Film. Dronen kann die Antilope natürlich auch.

Da sich externe Signale durch den Stereoeingang schicken lassen, ist die Antilope auch als reiner Effektprozessor und Filterbox nutzbar.

Die Antilope auf YouTube

Hier (Playlist auf der noch mehr zu hören sein wird) habe ich die Manifold Research Centre Antilope mit dem Digitone II kombiniert. Vom Digitone II kommen neben den Pads ein paar dezente Percussion-Sounds, die aber im Klang an die Antilope-Sounds angepasst sind:

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Äußerst ausführliches Video von Oscillatorsink:

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Vorstellungsvideo vom Hersteller:

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Klangbeispiele
Fazit

Die Manifold Research Centre Antilope ist ein charakterstarkes Instrument, das mit seiner haptischen Bedienung und seinem organischen Klang überzeugt. Wie filigran oder brachial es wird, liegt in den Händen der Nutzerinnen und Nutzer. Man kann sich aber auch der Maschine als eigenwilligen Partner anvertrauen und spielerisch den Konzepten der Antilope hingeben. Dann wird alles zu einem interessanten Frage- und Antwort-Spiel!

Plus

  • Klang
  • Konzept
  • Spaßfaktor
  • Klangformung, EQ
  • kultige Zerre

Minus

  • kein Netzschalter
  • derzeitige Anleitung nur ausreichend

Preis

  • 735,- Euro
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Über den Autor
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Jeanne RED

Jeanne Artemis ist Komponistin und lebt in Berlin. Ihre Musik wird von namhaften InterpretInnen weltweit aufgeführt, und sie erhielt u.a. Stipendien des Goethe Instituts, des Berliner Senats, den Musikfonds e.V., Neustart Kultur und dem Deutscher Musikrat.
Akustisch: https://www.youtube.com/@JeanneArtemis
Elektrisch: https://www.youtube.com/@CatenationIndustrial

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Niki

    Das Teil als eine Drummaschine zu bezeichnen wäre mir nie in den Sinn gekommen, aber gut, es stimmt schon, man kann damit tatsächlich sowas in der Art machen :)

    Die beiden Minuspunkte kann ich sofort unterstreichen.
    Bei mir ist der Stromanschluss in der ersten Woche schon ab gewesen weil der Stecker extrem fest darin sitzt und die Buchse wahrscheinlich direkt auf der Platine gelötet ist.
    Und die Anleitung, naja. Es wird zwar einiges erklärt aber was beim Filter passiert bleibt immer noch mystisch. Und vor allem die Atenuatoren werden was die Erklärung angeht sehr stiefmütterlich behandelt. Somit habe ich immer noch nicht rausgefunden welcher für was da ist.
    @Jeanne könntest du mir vielleicht sagen für was welcher attenuator ist?
    Was ich noch etwas schwierig finde ich die Programmierung von dem Sequencer. Vor allem das Löschen der Trigger. Man darf dabei nur nicht hektisch werden und etwas langsam die Cherry taste und Stop zusammen drücken, oder war das doch nach einander…. auf jeden Fall hat es bei mir nicht so flüssig funktioniert wie man es sich vorgestellt hatte.

    Desweiteren überlege ich mir tatsächlich irgendwo einen Oscilloscop zu besorgen und die oberen Drehregler zu verstehen. Alleine nach dem Gehör ist es schwierig zu verstehen was da passiert.

    Aber alles in einem ist das ein sehr spannendes Gerät was ich sicher behalten werde. Vor allem freue ich mich schon drauf den Weaver in stereo da durchzuschicken.

    Von mir volle Empfehlung.

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Niki Hi! Ja, also ich finde das Teil Schweinegeil :D Will demnächst weiter erforschen Filter 1 extern zu sequencen (wie in dem IDM Beispiel), und dann Filter 2 mit den organischen Figuren zu kombinieren.

      Löschen: Du hälst Stop, und dann drückst Du die Cherry Taste (oder Play um alles zu löschen). In einem gemächlichen Benutzertempo, ja ;)

      Attenuverters: Die beiden Regler die über Pitch sind, attenuverten Pitch 1 und Pitch 2, die beiden Regler die neben Res sind, attenuverten Res 1 und Res 2 (es sind ja zwei Filter!).

      Was Pitch und Spread machen dachte ich hätte ich eigentlich ganz gut erklärt (Pitch für beide Filter, und dann eben auseinanderstimmen vom Mittelpunkt aus), oder meinst Du was anderes? :P

      Nachtrag 1: Definition Drumcomputer bzw. Drummachine = Perkussiver Tonerzeuger mit Sequenzer ;)

      Nachtrag 2: Über das Schreiben des Artikels habe ich mir letzten Endes ein eigenes Handbuch geschrieben:
      https://docs.google.com/document/d/1tbTER28R7wLKCVuHDTLXuRxbwPwMkKOhQPloVsMEoA4/edi
      Aber mit dem Firmware Update soll auch ein neues offizielles Handbuch kommen, soviel ich weiss.

      • Profilbild
        Jeanne RED

        @Jeanne Okay, hab mich da vertan was die Attenuverters angeht. In meinem inofficial Manual steht’s aber richtig drin @.

        • Profilbild
          Niki

          @Jeanne Lieben Dank für deine Mühe. Sobald meine von der Reparatur aus Polen wieder zurück ist, wird weiter geforscht.

      • Profilbild
        Grooveboxer

        @Jeanne bei dem Klangbeispiel „Antilope-Sanftes Filter Pinging-Modulierte Delays“-
        da bist du ganz nah bei „Throbbing Gristle“
        Genau meine Welt! War das Absicht oder Zufall?

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @Grooveboxer Hi! Nicht direkt Absicht, aber einer meiner vielen Einflüsse* ist Industrial der 80er, bevor alles von der 90er Rompler-Ästhetik abgelöst wurde. Zum Beispiel Esplendor Geométrico (Noising In The Rain, 1986), sowie verschiedenes von Faust. Die Neubauten (Veröffentlichungen von 1980/1981) und Throbbing Gristle habe ich erst seeeehr viel später kennen gelernt.
          Den Einfluss hört man hier gut raus, Ausschnitt eines unserer Live Konzerte :) https://www.youtube.com/shorts/2KsqMYvzjdU

          *Neue Musik/Zeitgenössische Musik, Metal, Techno, Experimental, Industrial, …

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @Grooveboxer Habe dein Profil besucht, aber keinen Link zu deiner Musik gefunden ;)

          • Profilbild
            Grooveboxer

            @Jeanne hi, danke für den Hinweis. Habe mein Profil mal mit einigen Infos gefüttert. Ob ich mir „Antilope“ zulegen werde, weiß ich noch nicht. Je öfter ich mir deine Soundbeispiele anhöre, um so mehr steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf.

    • Profilbild
      masterBlasterFX AHU

      @Niki Ein Oszilloskop ist mehr als eine Überlegung wert.
      Das kann ich dir nur empfehlen 👍
      Unabhängig vom hier vorgestellten Gerät, das mir auch gefällt.

    • Profilbild
      plumperquatsch AHU

      @Niki Ein Oszilloskop ist recht unnütz es sei denn du willst gucken wie sieht die summe meiner modulationen aus … oder du lötest selbst krams zusammen;
      für den musikalischen zusammenhang gibts nen frequencyanalyser, der ist dann doch informativer. ;)

  2. Profilbild
    Viertelnote AHU

    735,00 $ ?
    sorry… aber schon Gehäuse ist ein totaler DIY Fail. Hat
    da so ich meine ein 3 jahre altes Kind mit dem Akkuschrauber die Löcher
    gebohrt?
    Ich mag so zwar ein oder anderes Instrument so mal aus
    der Reihe tanzt🙂nur das hier…hm, nein Dankesehr!
    Klangbeispiele kann ich leider auch nichts anfangen.

    freundlichst netter lieber Gruß

    • Profilbild
      chardt AHU

      @Viertelnote Das Ding sieht so aus wie es klingt. Ich finde das ehrlich ;)
      Und ich mag es, wenn mir ein Gerät schon auf weite Entfernung zuruft: „Du bist nicht die Zielgruppe!“
      Thema durch.

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Viertelnote Schweres, stabiles Metallgehäuse, die grossen Drehregler sind fest mit dem Gehäuse verschraubt, die grossen Klinkenstecker sind verschraubt, die Taster sind von Cherry.

      • Profilbild
        Viertelnote AHU

        @Jeanne Vielen Dank für Deine Antwort Jeanne!

        Verarbeitung / Fertigung so habe ich tatsächlich nicht bedacht.
        Okay,da sehen so andere viele Hersteller nicht ganz darauf.
        Das Instrument wird so ich meine Fans und User auch finden.
        Es ist eben mir zu speziell.

        PS: Streiche bitte mir den Satz von den Klangbeispielen
        wollte deine Mühe nicht abschätzend werten

        🎹lg

  3. Profilbild
    Tai AHU

    Ich finde solche musikalischen Entwürfe gut und wichtig. Ich selbst komme damit eher selten in Berührung, höre es mir aber auch immer wieder an. Sarah Belle Reid wird mir in Facebook auch immer wieder angeboten, höre ich auch oft an. Auch deine musikalischen Beiträge, Jeanne. Grenzen ausloten.

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Tai Vielen Dank, das freut mich zu hören! Und ja, wenn nicht irgendwelche Musikerinnen und Musiker immer wieder nach neuen Klängen suchen würden, das unbenutzbar-scheinende nutzbar machen, oder einfach ein Potential sehen … woraus dann zuweilen ganze Stile werden … :)

  4. Profilbild
    Jeanne RED

    Schade das Du nicht mal das allererste Klangbeispiel angehört hast, und Dir dessen Schönheit entgangen ist.

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Jeanne Experimentell darf es nicht sein, aber dann ist es nicht experimentell genug?

          • Profilbild
            Bave the Dutcher AHU

            @Jeanne Danke für Deinen tollen Test! Und die behaltene Ruhe diesem Rüpel gegenüber. Mir gefällt der Synth außerordentlich gut, erinnert mich total an Muadeep und Two Fingers, und ich habe ihn mir auf die Liste gepackt. Den mit einem make noise Strega zusammen, da kann schon viel passieren und man kann sich dem Zufall hingeben…. Danke nochmal!

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Jeanne Hier die Notiz das der Kommentar, auf den ich mich hier beziehe, gelöscht wurde.

  5. Profilbild
    Dayflight

    €735 für so ein experimentelles Gerät erscheint mir nicht zu hoch. Wenn ich mir den Preis vom Pulsar 23 anschaue, ist der gerechtfertigt.

    Gleichwohl frage ich mich, wofür ich das Gerät überhaupt einsetzen könnte. Im kommerziellen Kontext wohl kaum. Im eigenen Studio zum Herumzappen und Daddeln mag es ja funktionieren.

    Kaufe es wer will, ich tue es nicht.

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Dayflight Ist der Pulsar-23 deiner Meinung nach im „kommerziellen Kontext“ einsetzbar oder auch nicht? ;)

      • Profilbild
        justcloseyoureyes

        @Jeanne @Dayflight: Naja, die Soundbeispiele hier schreien gerade zu nach Techno. Ob das Genre mittlerweile kommerziell ist, vermutlich, wenn man noch die Leserbriefbattles zum Thema Kunst vs Kommerz in Groove & Raveline kennt, sowieso.

        Für den gepflegten Discoabend ist das natürlich definitiv nix, aber das Kopfkino wird zumindest bei mir durch solche Sounds hart getriggert🙂

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @justcloseyoureyes Ja, ich hätte noch ein Beispiel machen sollen mit einem TR-909 Beat. Die sanfteren pinging sounds (und mit Effekten für noch mehr Atmo) schreien nach Hypnotic Techno à la Luke Slater, Oscar Mulero und Co.

          Raveline und Frontpage habe ich damals eine Zeit lang gelesen. Dann wurde es mir zu kommerziell (im Verlauf des Jahres 1994 muss es gewesen sein), und ich war für seeeehr lange Zeit weg von elektronischer Musik :P

          • Profilbild
            justcloseyoureyes

            @Jeanne Eben, es gibt halt Genres wo es nur einen Drummie und eine solche Kiste braucht und man nässt sich vor Freude auf dem Dancefloor ein…ich war in der Schule aber auch der komische Freak mit dem ganz ganz komischen Musikgeschmack…😁

      • Profilbild
        Dayflight

        @Jeanne Das freut mich. Ich hatte lange den Pulsar 23 (schwarze Version) und fand nach einiger Zeit, dass das Gerät doch irgendwie oft sehr gleich klang. Auf jeden Fall ist der Pulsar kommerziell einsetzbar (Techno, etc.), Ich nutze dafür aber lieber den Body Synth Metal Fetischist der a) günstiger ist und b) sehr flexibel gleichwohl nicht speicherbar ist. Der eignet sich super zum
        Live Spiel in Verbindung mit einem guten Drum-/Bass-/Rumble- Fundament.

        Der Pulsar oder das hier vorgestellte Gerät ist sicherlich auch einsetzbar, aber teurer.

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @Dayflight Interessant! Also die Antilope hat ja doch eine sehr viel grössere Range an Sounds als der „Metal Fetishist“. Aber vielleicht sind meine Klangbeispiele letztlich doch nicht so aussagekräftig wie ich es erhofft habe, obwohl ich Wert darauf gelegt habe die sanfte und die harte Seite zu zeigen. Der Mehrpreis ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt, wenn man folgende Features bedenkt, welche die Antilope dem „Fetishist“ im voraus hat:

          – Analoge Klangerzeugung mit vielen Eingriffsmöglichkeiten
          – Analoge Sunn Zerre
          – EQ
          – Effekte mit Modulation
          – Feedbackpfad, in denen die Effekte eingebunden werden können
          – Umfangreiche Patchbay die frei mit dem internen Sequenzer verkabelt werden kann

  6. Profilbild
    exitLaub

    Schöner und informativer Artikel. Danke dafür.

    Ich finde es echt gut und wichtig, daß es solche Instrumente gibt, die abseits vom Mainstream sind und daß sie auch hier vorgestellt werden.

    Ist für mich jedenfalls viel interessanter als der x-te Retrosynth Nachbau.

  7. Profilbild
    sylvia

    toller artikel, vielen dank dafür! die antilope ist ein spannendes, innovatives instrument & macht sehr viel spass. wunderbare sound-beispiele von Jeanne!

  8. Profilbild
    SynthUndMetal

    Danke für den sehr interessanten Artikel. Das Konzept ist wahrscheinlich nicht für den Mainstream gedacht/geeignet. Ist aber sicher auch nicht der Fokus, daher der recht hohe Preis, für eine deutlich kleinere Zielgruppe. Ich finde das Konzept zwar ungewöhnlich aber daher auch innovativ und inspirierend. Die Soundbeispiele sind es ebenfalls. Vielen Dank dafür.

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @SynthUndMetal Danke fürs lesen! :) Ich glaube ja es gibt nichts was nicht irgendwann im Mainstream landen kann. Pantera war mit „Far Beyond Driven“ ja auch mal Top 1 in den Charts …

      • Profilbild
        SynthUndMetal

        @Jeanne Ja, Pantera war damals richtig geil. Ich hatte die das erste mal als Vorgruppe von Judas Priest bei ihrer Painkiller Tour gesehen. Der Hammer!

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @SynthUndMetal Ein Album das mich nie wieder losgelassen hat. Zusammen mit dem Debut von Crowbar (bzw. genauer gesagt es war die Live-Ep „Live +1“ mit Bonustrack „Numb“) 🙌

  9. Profilbild
    Flowwater AHU

    Ja, die FrankenDrum. 😀

    ( … nur deswegen, weil ich hier auch den Artikel über die »FrankenStrat« gesehen habe, und der Name passt doch auch auf andere Gattungen von Musikinstrumenten )

    Meins ist es jetzt auch nicht soooo … aber interessant ist das allemal. Was es nicht alles gibt. Und danke für den spannend zu lesenden Artikel. 🙂👍

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @Flowwater Danke Dir! Ja auf die Kombi Filter Pinging + Sunn Verzerrung muss man erstmal kommen (das Teil kann tatsächlich auch wie eine doomige E-Gitarre klingen!)

    • Profilbild
      Bave the Dutcher AHU

      @Bave the Dutcher Der furchtnare Kommentar, auf den ich geantwortet habe, wurde gelöscht, weswegen mein Kommentar jetzt recht kontextlos missverstanden werden könnte. Das ist absolut nicht meine Intention. Aber bei derartig unflätigen Kommentaren kann ich mich nicht zurückhalten und muss dagegenreden.

  10. Profilbild
    Niki

    Ich finde es wirklich lächerlich wie manchwelche hier auf die Kiste reagieren.
    @Jeanne mach dir nichts draus. Ich kann deine Freude an dem Gerät verstehen.
    ich glaube das Teil muss man gespielt haben um zu verstehen was los ist und um damit Spaß zu haben.
    Und vor allem wer Schlager hört wird mit dem Antilope auch nichts anfangen können also so what.
    Mir gefällt das Teil sehr.

    • Profilbild
      Niki

      @Niki ja, du hast dich hier eindeutig verlaufen.
      nichts für ungut, ich habe schlimmeres erwartet.
      mache einfach deine Musik mit deinem Fuhrpark und lass die anderen Spaß an ihren Kisten haben.

  11. Profilbild
    svebur

    Danke für den Test. Das Video vom Hersteller war für mich eher langweilig.
    Deine Soundbeispiele und dein Video zeigen aber, dass man mit der Kiste ziemlich viel anstellen kann, wenn man möchte. Interessant, was du so aus dem Teil rausholst.

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      Jeanne RED

      @svebur Vielen Dank! Ich glaube, der Hersteller wollte das Ganze eher aus technischer Perspektive zeigen ;)

  12. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    es gibt also entweder krach oder dieses 60er jahre pling pling.🥴
    Wer´s brauch 😆🤷🏻‍♂️
    für den nächsten doom soundtrack sicherlich brauchbar
    alle anderen dürfen sich sonst wo umsehen

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      Jeanne RED

      @plumperquatsch Die Soundtracks zu Doom haben Millionenumsätze erzielt und zahlreiche Preise gewonnen.

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @plumperquatsch Ich finde diesen Gedanken wichtig, Du solltest dich bei einem Dieter Bohlen Forum anmelden und diesen unbedingt auch dort teilen!

  13. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    @jeanne
    sorry, bei aller liebe und auch mit viel Phantasie nicht,
    das sind weder tablas noch woodblocks – das ist einfach nur unschönes pling pling 🤭
    Geschmacksache hin oder her. ;)

    • Profilbild
      Jeanne RED

      @plumperquatsch Zielführend ist der Versuch einer Umschreibung. Nicht zielführend ist es, ein ausgeschriebenes Fragezeichen zu ignorieren.

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @plumperquatsch Differenzierung ist Voraussetzung, sinnvoll über etwas zu reden.

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @Jeanne wie du willst.
            dann reden wir über differenzierte klänge aus einem drumcomputer.
            wo gehts denn hier bitte zur Snaredrum und zur HH? 👾
            in dem undifferenziertem pling pling gibts davon nichts zu hören. ;)

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              Bave the Dutcher AHU

              @plumperquatsch Ist doch Wurscht wenn’s dir nicht gefällt! Anderen gefällts. Mir zum Beispiel. Wenn du einen konservativen hihat und snaredrumkanal willst musst du dir eher eine behringer rd9 oder 8 kaufen. Ist doch ok, have Fun und lass uns unseren.

              • Profilbild
                plumperquatsch AHU

                @Bave the Dutcher für die kohle gibts auch ein kleines modularsystem aus dem ausser Seltsamkeiten auch noch ganz andere töne rauskommen ;)

                btw. irgendwas was gut klingt gewaltig durch den dreck zu ziehen ist einfach und keine große kunst.
                eine dreckschleuder gut klingen zu lassen funktioniert eher nicht.

                wenn man schlau ist nimmt man nicht die drecksschleuder und kann dann sowohl süß als auch fies, je nach belieben.

                • Profilbild
                  Bave the Dutcher AHU

                  @plumperquatsch Ich hab ein großes Modularsystem und find den immer noch toll. Was jetzt?

                  Der zweite Absatz ist mir nicht verständlich.

                    • Profilbild
                      Bave the Dutcher AHU

                      @Jeanne Hab mal durch den heftigen fuzz von touell skouarn erstzt ( der echt ordentlich verwurstelt), aber stimmt schon, manifold hätte ein sunn zerre modul im Angebot.

                  • Profilbild
                    plumperquatsch AHU

                    @Bave the Dutcher die gewählten filter für über 700€ werfen wir selbstverständlich raus ;)
                    und nehmen stattdessen den Behringer dual VCF für 42€. 😁

                    • Profilbild
                      Bave the Dutcher AHU

                      @plumperquatsch Du wirfst sie hinaus, ich nicht, da ich einen deutlichen Unterschied vernehmen kann. Aber das sind Feinheiten. Auf die es ja bekanntlich nicht ankommt.

                    • Profilbild
                      plumperquatsch AHU

                      @plumperquatsch @Bave the Dutcher
                      Feedback, Fuzz und klangliche Feinheiten schließen sich gegenseitig aus. YMMV

      • Profilbild
        Bave the Dutcher AHU

        @Jeanne Mir gefallen die Sounds allesamt sehr gut und ich bin durch Deinen Artikel extrem angefixt. Ohne den Artikel mit den schönne Sounds hätte ich die Kiste wahrscheinlich übersehen. Danke dafür!

        • Profilbild
          Jeanne RED

          @Bave the Dutcher Hi, freut mich sehr! :) Ich und die Antilope haben viel vor ^_^

  14. Profilbild
    Akai

    Ich glaub dem ein oder anderen hier würde ein gepflegter Umgang mit einigen bewusstheitserweiternden Derivaten eigentlich ganz gut tun… Wie auch immer. 😇

    Danke für den aufschlussreichen Test. Das Gerät gefällt mir immer noch sehr, letztendlich bin ich aber von der Preorder runter, aus Platz und Geldmangel, und weil das Gerät dann doch eher in meine persönliche Nice to have Liste als in Brot und Butter fällt bzw ich bereits Alternative besitze, die für mich zumindest eine vergleichbare Klangästhetik abdecken können. Steht aber für mich immer noch auf meiner Top 10 für potentielle Neuanschaffung.
    Also, danke nochmal für den schönen Test und viel Spaß mit dem guten Stück.

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