ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Test: Markbass, CMD JB Players School Combo, Bassverstärker

(ID: 48670)

Praxis & Sound

Bereits bei der Verkabelung des Markbass CMD JB Players School Combo ist die senkrechte Einbaurichtung des Verstärkers im Boxengehäuse auffallend. Es ist einfach generell etwas problematisch, die Anschlüsse auf der Verstärker-Rückseite sofort zu finden, wenn diese derart vom Nutzer abgewandt ist. Abhilfe schafft dabei nur ein guter Tastsinn oder das Ankippen der gesamten Box, um Licht ins Dunkel zu bringen.

ANZEIGE

Ist die fachgerechte Verkabelung mit einem Instrument und einer Stromquelle erst einmal bewältigt, so kann es nach der Betätigung des Power Buttons auch schon los gehen. Viel zu hören ist erstaunlicherweise nicht. Obwohl der integrierte Lüfter aktiv ist, geht kaum eine störende Geräuschemission von diesem aus, was vor allem in einer eher ruhigen Übe- und Lernsituation sehr positiv zu bewerten ist.

Greift man jedoch in die Saiten, so ist es schnell vorbei mit der Ruhe. Wie zu erwarten, bringt der 15 Zoll Lautsprecher den Boden ganz schön zum Beben und erzeugt einen voluminösen, basslastigen Klang. Obwohl wir es bei diesem Combo nur mit einem eher langsam reagierenden 15 Zöller zu tun haben, lässt sich der Grundsound als sehr differenziert beschreiben. Allerdings wird man brillante, knackige Höhen vergeblich suchen, da hierfür noch ein Hochtöner von Nöten wäre.

ANZEIGE

Doch selbst ohne einen Tweeter, lassen sich mit Hilfe der Klangregelung sehr effektiv und schnell eine Vielzahl an verschiedenen Klangcharaktere erzeugen, die in allerlei Musikgenren ihren Einsatz finden sollten. Ob Rock, Funk oder Pop, mit ein wenig Fingerspitzengefühl und einem gewissen Verständnis für die Funktionsweise und Möglichkeiten der Klangregelung, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Vor allem über die beiden EQ-Filter VLE und VPF lässt sich der Sound noch beachtlich nachwürzen, was über die angeführten Klangbeispiele überaus deutlich wird.

Einerseits ist die Leistung und die Lautstärke des Markbass CMD JB Players School Combo natürlich schon mal nicht von schlechten Eltern. Zum reinen Üben für die heimischen vier Wände wahrscheinlich schon überdimensioniert, aber für Bandproben oder kleinere Konzerte optimal. Wenn es allerdings auf größere Bühnen gehen soll, werden selbst die 250 Watt mit zusätzlicher Bassbox irgendwann nicht mehr ausreichen. Eine grundsätzliche Bewertung dahingehend ist allerdings wie immer schwierig, da dies von vielerlei Faktoren abhängt und nur persönlich von jedem selbst eingeschätzt werden kann.

ANZEIGE
Fazit

Was gibt es nun abschließend über den Markbass CMD JB Players School Combo zu berichten? Der Gesamteindruck kann ohne Zweifel als „sehr gut“ eingestuft werden. Schließlich gibt es kaum etwas zu meckern. Lediglich die etwas schwer erreichbare Verstärker-Rückseite des Little Mark 250 lässt sich bemängeln. Zwar würde ein Hochtöner den Combo hinsichtlich seines Klangbildes erheblich aufwerten, doch lässt sich dieses Manko bei einem Preis von rund 500,- Euro durchaus verschmerzen.

Ansonsten haben wir es hier mit einem Bass-Combo zu tun, der eine anstandslose Verarbeitung aufweist und eine klangliche Flexibilität an den Tag legt, die man nur selten in dieser Preisklasse und vor allem mit solch einer Speaker-Bestückung vorfindet.

Ob zum Üben, für den Proberaum oder auf kleineren Bühnen: Der Markbass CMD JB Players School Combo kann nur wärmstens empfohlen werden.

 

Die Klangbeispiele wurden mit einem Yamaha BB-NE2 über den XLR-Ausgang des Markbass CMD JB Players School Combo und dem Apogee One Audiointerface in Logic aufgezeichnet.

Plus

  • Verarbeitung
  • Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • Anschlüsse auf der Rückseite schwer erreichbar

Preis

  • UVP: 585,- Euro
  • Straßenpreis: 499,- Euro
ANZEIGE
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    THEBIGBASS

    Habe vorletzten Sommer diesen Markbass CMD Jeff Berlin School Player gebraucht erstanden.
    Als erste Amtshandlung meine beiden Yorkville 200W Bass Amps verkauft. Einen 2×10 und einen 1×15, welche mir treue Dienste leisteten.
    Sorry, Yorkville, Markbass hat einfach einen mehr drauf: Tiefe, voluminöse Bässe mit grosser Klarheit in den Höhen.
    Der Kontrabass tönt echt authentisch nach „Hundehütte“, der Jazz Bass locker in Richtung Marcus Miller und der Precision Bass 1:1 nach Donald „Duck“ Dunn.
    Und das Ganze zu toppen, bei gut der Hälfte des Gewichtes. Die Yorkville Amps mit 25 respektive 30 kg zerrten doch empfindlich am Rücken.
    1 Mal Markbass, immer Markbass.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

X
ANZEIGE X