Test: Marshall DSL 40C, Gitarrenverstärker

5. März 2013

Neues von der Insel!

Über Marshall muss man hier vermutlich keine vielen Worte verlieren, ist die britische Verstärkerschmiede doch mittlerweile ein Synonym für DEN britischen Gitarrensound! Allein die berühmten Verstärkertürme hinter den flatternden Hosenbeinen diverser Gitarrenhelden sind fester Bestandteil einer ganzen Musikgeneration. Da es allerdings wenig Reiz hat, sich auf alten Lorbeeren auszuruhen, entwickelt und tüftelt man bei Marshall auch über das kürzlich gefeierte fünfzigste Jubiläum hinaus gerne an neuen Kreationen in allen Klassen und Kategorien.

Dass man sich aber bei allen Neuerungen treu bleiben und dabei auch die wieder wachsende Zahl an Retro-Jüngern nicht vergraulen will, zeigen die Briten mit dem Marshall DSL 40C. Vollröhre? Na klar! Modern? Das auch! Auf den klassischen Sound verzichten? Niemals! Nach diesem Credo scheint der Amp konzipiert worden zu sein, denn man erhebt den Anspruch, einen wahren Sound-Allrounder ohne „digitalen Schnickschnack“ geboren zu haben. Sehen und hören wir uns das Ganze mal an!

DSL40Cbig

— Marshall DSL 40C —

Aufbau & Verarbeitung

Rein optisch unterscheidet sich der Marshall DSL 40C nicht großartig von den altbekannten Marshall Combos. Mit Abmessungen von 62,5 x 49,0 x 25,5 cm und einem Gewicht von knapp 23 kg rangiert er auch sonst in den gewohnten Dimensionen. Das massive Gehäuse mit dem unverwüstlichen Kunststoffüberzug „klebt“ dank großer Gummifüße auf jedem Boden wie die Fliege an der Wand, die Protektoren an den Ecken unterstreichen die Roadtauglichkeit des Marshall DSL 40C. Der Tragegriff macht ebenfalls einen langlebigen Eindruck, auch wenn hier nur zwei kleine Kreuzschlitzschrauben gegen die Schwerkraft antreten. Im Lieferumfang befindet sich auch ein original Marshall Footswitch, inklusive großzügig langem Kabel, mit dem sich zwischen den beiden Hauptkanälen des Amps umschalten und der Reverb aktivieren lässt. Auch dessen Gehäuse wurde aus kräftigem Stahlblech gefertigt und hinterlässt einen zuverlässigen Eindruck.

Die Rückwand ist zur Hälfte geöffnet und lässt durch die Vergitterung einen Blick auf den Speaker und die Röhren zu. Letztere besitzen unter sich vier Röhren vom Typ ECC83 sowie zwei vom Typ EL34 für die Endstufe.

Klangbeispiele
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