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Test: Mesa Boogie Express 5:25+, Gitarrenverstärker

(ID: 145181)
Mesa Boogie Express 5-25+ - Rückseite

— Mesa Boogie Express 5-25+ – Rückseite —

Die Rückseite des Mesa Boogie Express 5:25+

Ebenso findet man auf der Rückseite neben dem Kaltgerätestecker und der Hauptsicherung einen röhrengepufferten Effektweg und drei Anschlussbuchsen für die Boxen. Hierbei hat Mesa meines Erachtens zwei kleine Denkfehler gemacht. Der Netzstecker wird nicht wie bei den meisten Gitarrentops horizontal nach hinten abgeführt, sondern ca. in der Mitte des Heads vertikal nach unten. Damit der so anliegende Zug und die Vibrationen des Cabinets den Stecker während der Show nicht aus der Verankerung lösen können, wurde das Netzkabel mit einem Clip fest an der Wand verschraubt. Dies bedeutet aber, dass das Netzkabel entweder während des Transports in das Innenleben des Heads gestopft werden muss und dort im schlechtesten Fall die Vorstufenröhren oder aber die Stecker der Hallspirale beschädigt.

Auch kann das Kabel durch eine breite Öffnung im Boden des Heads herausfallen. Die zweite Möglichkeit ist, dass das Kabel inkl. Stecker während des Transportes außerhalb des Heads mitgeführt wird, was dazu führt, dass es sehr wahrscheinlich störend in der Gegend herum eiert oder aber das Verpacken des Heads in ein Case erschwert. Das hätte man sicher besser lösen können.

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Mesa Boogie Express 5:25+

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Mesa Boogie Express 5-25+ - Rückseite links

— Mesa Boogie Express 5-25+ – Rückseite links —

Der zweite Kritikpunkt betrifft die Wahl der Lautsprecherimpedanzen. Zu Wahl stehen 1x 8 Ohm, 2x 8 Ohm und 1x 4 Ohm. OK, nahezu alle 1×12“ Boxen laufen auf 8 Ohm, viele 2×12“ Boxen allerdings auf 16 Ohm, von den 4×12“ Typen ganz zu schweigen. Auch wenn sich viele moderne 4×12“ Boxen auf 2x 8 Ohm oder 1x 4 Ohm umschalten lassen, Gitarrenboxen älterer Bauart oder Vintage Ausführungen laufen erwartungsgemäß auf 16 Ohm.

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Nun gut, kaum jemand wird diesen Head mit einem Fullstack betreiben, aber ein Trafoabgriff bei 16 Ohm sollte meines Erachtens jeder Verstärker haben, zumal noch genügend Platz auf der Rückseite für eine weitere Buchse gewesen wäre. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass alle Mesa Boogie Boxen serienmäßig auf 8 bzw. 4 Ohm mono laufen und Longtime-Competitor Marshall etwa die 16-Ohm-Variante bevorzugt. Die Amis und ihr proprietäres Denken …

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Über den Autor
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Axel Ritt RED

Axel Ritt studierte Musik + Architektur und arbeitet(e) seit nunmehr 40 Jahren als professioneller Musiker und Tonmeister für die Bands JÄST, GRAVE DIGGER, HELLRYDER, DOMAIN und MONSTERGROOVE.

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    AMAZONA Archiv

    Den Kritikpunkt des nicht vorhandenen 16Ohm Ausgangs kättet Ihr Euch nach Studium des Handbuchs sparen können. 16Ohm Cabs können am 8Ohm Ausgang betrieben werden. Grüße

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