Test: Millenium MPS600 Professional E-Drum Set

2. Oktober 2015

Der kleine Bruder des Transformers

Nachdem ich vor 14 Tagen über das Millenium Transformer Set berichten konnte, habe ich nun dessen kleinen Bruder, das Millenium MPS600 E-Set unter den Fittichen. Die Bezeichnung „Professional“ zaubert mir ein lächeln ins Gesicht, wobei … vielleicht hat’s ja mehr drauf als ich mir vorstelle? Das Soundmodul ist hierbei das Gleiche wie beim Transformer Set. Mein Kurzzeitgedächtnis erinnert sich ganz positiv an das Steuerteil zurück, dagegen fielen die Meshhead Pads deutlich ab. Mit dem MPS600 erhält man schlichte Stereo-Gummipads, die voraussichtlich vom Spielgefühl nicht an Meshheads heranreichen werden. Interessant wird aber sein, sie auf ihre Sensibilität hin richtig auszuprobieren. Möglicherweise kann dem recht passablen Soundmodul (ich hatte in Kombination mit Pads der schwedischen Firma 2Box durchaus gute Ergebnisse erzielt) auch mit einfachen Triggerpads ein zufriedenstellendes Ergebnis entlockt werden. Ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis der Test führt.

--Das Millenium MPS600 Professional E-Drum Set---

— Das Millenium MPS600 Professional E-Drum Set —

Kommen wir aber zuerst zum Rack. Schwarz und pulverbeschichtet steht es nach kurzer Aufbauzeit von Kunststoffverbindungen zusammengehalten im Raum. Eine einleuchtend erklärende Aufbauanleitung hilft dem „Erst-E-Drumspieler“ beim Zusammenstecken. An jeder Verbindung sind jeweils drei Schrauben zu öffnen und wieder per Vierkantstimmschlüssel zu schließen, um eine Stange anzubringen. So hat man eine Weile zu tun.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    vssmnn  

    Warum nur befällt mich ein ungutes „Zurück in die Zukunft“ Gefühl?
    So ein Produkt hätte man an dieser Stelle sehr wahrscheinlich bereits vor ca. 15 Jahren testen können.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Nur eine kurze Verständnisfrage: Was willst du damit sagen?
      – Dass das Produkt dem technischen Stand von 1999 entspricht?
      – Dass das Produkt 1999 erschienen ist?
      – Dass der Autor die Sprache (bestimmte Redewendungen, etc.) von 1999 benutzt?

      Ernsthafte Frage mit Bitte um ernsthafte Antwort.

  2. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Dass diese Gummideckel im Jahr 2014 immer noch gekauft werden verstehe ich nicht. Das war vor 20 Jahren schon gruselig und ist heute nicht besser. Und nur weil die Becken inzwischen eine andere Form haben, ist das noch keine echte Innovation.
    Dass bei Einsteigern das Geld eine Rolle spielt mag ein Argument sein, aber letztendlich tut man sich doch keinen Gefallen und verliert möglicherweise den Spaß an der Sache. Zumindest für die Snare hätte man direkt auf Mesh setzen können.
    Den Sound des Moduls kann man eh vergessen (subjektiver Eindruck)

    • Profilbild
      Oliver Schulte  RED

      Hey Atari Kid,

      ich finde, prinzipiell darf man Gummipads gar nicht unbedingt verteufeln. Yamaha und Pearl bauen zum Beispiel Gummipads, die durchaus in Sachen Spielkomfort und Dynamik den Meshheads das Wasser reichen können. Das Meshheads nicht grundsätzlich besser sind, wird auch aus dem Test des Millenium Transformer Sets deutlich. Dieses hat bei gleichem Soundmodul klar unterlegen.
      Das Modul MPS600 kann mit guten Pads durchaus eine recht gute Leistung bringen. Natürlich stellt sich dann auch gleich die Frage, ob man nicht gleich eine Nummer höher einsteigt und rundum zufriedener ist.

      LG Oli

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