Test: Mixars MXH-22, DJ-Kopfhörer

16. Juni 2016

Knapp im Preis - gut im Sound

Mixars, die neue Marke auf dem DJ-Markt aus dem Hause RCF und DBTechnologies bringt, auch wenn sie sehr frisch sind, eine größere Bandbreite an Produkten auf den Markt, beginnend bei Mixern, einem Plattenspieler, dem Mixars STA bis hin zu DJ-Kopfhörer und neu auch einem Studio-Monitor.

DJ-Kopfhörer

Mixars MXH-22

Der Mixars MXH-22 übernimmt dabei die Rolle des professionellen DJ-Kopfhörer – soll er zumindest. Dabei platziert Mixars das Produkt im unteren Preissegment und ruft 79,- Euro für das Modell auf – ein Preis, der einem für günstige DJ-Kopfhörer sehr bekannt vorkommt. Gleichzeitig wird damit natürlich die Käuferklasse ein wenig vorausgewählt. Interessant sein dürfte der MXH-22 besonders für Einsteiger und ambitionierte Amateure. Ist der MXH-22 auch für Profis geeignet? Kann man sich einmal genauer ansehen.

Der Mixars MXH-22 erinnert vom Design sehr an Studio-Kopfhörer. Man geht also nicht den Weg: Schlank und matt, man setzt hier eher auf ein schickes Design, eine Farbe und Komfort.

So ist der Bügel recht breit und gepolstert und endet in eine breiten blauen Abschlussstück, das zugleich das Verbindungsstück zu den herausziehbaren Ohrmuscheln und unteren Bügelteilen ist. Hier also versteckt sich die Größenverstellung – 4 cm pro Seite, das ist absolut im Durchschnitt und sollte den Kopfhörer passend für die meisten Köpfe machen. Minimal gerastert ist die Größenverstellung des Aluminium-Bügels – wobei diese nicht so kräftig ist, dass die Bügel wirklich einrasten, das leichte Klicken ist aber hör- wie spürbar.

DJ-Kopfhörer

4 cm pro Seite bietet das Modell – genug?

An den herausziehbaren Bügelteilen finden sich die Scharniere samt Ohrmuscheln. Die Scharniere bieten die Möglichkeit der Drehung der Muschel beidseitig jeweils nach vorne um 90 Grad, ebenfalls lassen sich die Seiten einklappen, so dass ein platzsparender Transport problemlos möglich ist.

Forum
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    Franz Walsch  AHU

    Ärgerlich ist die in den Medien überbewertete Eigenschaft das Kabel zu wechseln. Ich bevorzuge feste Kabel und in über dreißig Jahren, hatte ich nur einen Defekt an einem Ultrasone Kopfhörer, der aber schnell und zu einem moderaten Preis behoben werden konnte. Wichtiger sind mir Ersatzteilservice und Ohrpolster zum Nachkaufen. Ich habe etliche Modelle aufgrund fehlender Polster und Ersatzteile entsorgen müssen.

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      Bolle  RED

      In meinen Augen ist ein Kabel ein Ersatzteil – gerade HD-25 Nutzer werden es kennen.
      Ich habe aus dem Grund Abstand genommen von dem Modell. Ein fest sitzendes wechselbares Kabel hat gegenüber einem festen Kabel keine Nachteile, jedoch den klaren Vorteil gewechselt werden zu können, wenn es so sein muss.

      In dem Fall muss der Kopfhörer nicht zwei mal verschickt werden (auf in der Regel eigene Kosten) und die Reparatur fällt dann nicht nur mit den Kosten für das Kabel, sondern auch mit den Reparaturkosten ins Gewicht.

      Dazu ist der Kopfhörer mindestens eine Woche weg, tendenzieller eher zwei.

      Ist das Kabel wechselbar, ist der Kauf schnell möglich, 2-3 Tage später hat man Ersatz & kann sofort selbst wechseln.

      Summa summarum: Alles spricht für wechselbare Kabel.

      Für Ohrpolster gilt selbies, wobei auch die nicht überall leicht oder überhaupt zu wechseln sind.

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      AMAZONA Archiv

      Mir sind schon sehr viele Kopfhörerkabel kaputt gegangen in meinem Leben und war heil froh wenn ich den dann mal einfach austauschen konnte. Ein Kopfhörer ohne leichte Wechselmöglichkeit der Kabel ist ein klares NoGo für mich.

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