Test: Mixars MXR-4, DJ-Mixer

28. Juli 2016

Vier Kanäle für einen schmalen Taler - eine gute Investition?

Mixars, ein neuer Mitspieler im Markt der DJ-Branche, zu dem wir auch bereits zwei Produkte getestet haben. Nach dem Plattenspieler, dem Mixars STA und dem Kopfhörer, dem MXH-22, knöpfen wir uns heute den 4-Kanal-Mixer vor, den Mixars MXR-4.

Der Mixars MXR-4 im Überblick

Der Mixars MXR-4 im Überblick

Dabei zielt der Hersteller mit dem Modell auf den mittleren Preisbereich ab. Hinsichtlich der Entwicklung und Preise von über 2000,- Euro für die Oberklasse-Modelle könnte man wohl eher aber schon sagen, dass das Modell für den unteren Preisbereich konzipiert ist.
Wie auch immer, bevor es kompliziert wird, sagen wir, wie es ist, es ist im unteren Drittel.
Der Bereich ist gefühlt ein wenig knapp geworden in den letzten Jahren und wird nur noch beliefert von Reloop mit Modellen wie dem RMX-60 und RMX-80 oder Behringer mit einem Modell wie dem DDM-4000, wobei der wirklich schon viele Jahre auf dem Buckel hat.

Dateq und Dap haben in der Preisrange von 300 bis 600 Euro auch Modelle im 4-Kanal-Bereich, es ist mir jedoch hoffentlich niemand böse, wenn ich diese einmal außer Acht lasse, oder?

Viel Innovation gibt es in diesem Preisbereich nicht und auch hinsichtlich der Funktionen gibt es kaum große Überraschungen. 4-Kanal, Mikrofon-Input, digitale Effekt-Sektion, damit kann eigentlich jedes Modell aufwarten und versucht natürlich eine günstige Alternative für die Clubstandard-Geräte aus dem Hause Pioneer zu sein, denn hier beginnen die 4-Kanal-Geräte aktuell bei knapp über 900,- Euro mit dem DJM-750.
Für viele gerade junge DJs (nicht unbedingt aufs Alter bezogen) ein Preis, der noch nicht bezahlt werden kann und so finden hier die Hersteller günstigerer Mixer ihre Nische.

Auch der MXR-4 bietet oben genanntes: 4-Kanäle, Mic-In, digitale Effekte, bisschen rein, bisschen raus und das Ganze noch gespickt mit einem USB-Interface.

So weit, so gut, Zeit für einen genauen Blick.

Der MXR-4 präsentiert sich im klassischen Gewand eines 4-Kanal-Mixers. Auf den ersten Blick fällt auf: klare Linien im wahrsten Sinne des Wortes. Eine weiße Beschriftung auf der Oberfläche bietet gut leserliche Infos über alles, was sich dort so an Bedienelementen findet und dabei macht die weiße Schrift eine gute Figur. Grund dafür ist vor allem die Oberfläche des Mixers, der komplett in Schwarz gehalten mit einer Faceplate aus gebürstetem Stahl aufwarten kann. Schick im Design ist der Mixer damit auf jeden Fall. Erstaunlich dick fallen übrigens die Potikappen aus und gefallen damit direkt.

Forum
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    xhanibalx  

    Mit funktionierender Effektsektion eine gute Alternative. Aber im derzeitigen Zustand würde ich auf die Effekte verzichten und eine Analoge Alternative vorziehen ein Ecler Nou 4.0 z.B wenn es Ecler überhaupt noch neu gibt.

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      Bolle  RED

      Klanglich gibt es nicht viel zu berichten ehrlich gesagt, weder positiv noch negativ. Er klingt wie ein neutraler digital-Mixer.

      Ein Rauschen hörst du, wenn du ohne anliegendes Signal den Master komplett aufdrehst – das ist aber bei den meisten Mixern so – daher wurde auf diesen Punkt nicht eingegangen.

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        DJ Ronny  

        Danke Bolle, ich denke schon, dass ist wichtig. Die Unterschiede sind schon da. Wenn z.B. einer beim großen T in der Bewertung schreibt, dass er sehr rauscht, dann gebe ich doch mehr auf dein Urteil.

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          Bolle  RED

          Das konnte ich im normalen Betrieb nicht feststellen. Dazu musste man dann schon alles aufdrehen quasi und dann hört man es auch nur ohne Eingangssignal – also bei meinem Testgeräte alles in Ordnung dahingehend.

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