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Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Playlist-Matcher, USB-Export und neue Management-Features

26. März 2026
Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Wir haben euch in der Vergangenheit schon einmal von Mixo berichtet. Mit dieser DJ-Software soll es Anwendern möglich sein, ihre persönliche Musikbibliothek zwischen jeder Software, Plattform und Hardware zu synchronisieren. Ende Februar veröffentlichte der Hersteller mit Mixo 2.0 ein größeres Update, das wir uns heute für euch anschauen möchten.

Kurz & knapp

Worum geht es? Update der DJ-Bibliothekssoftware Mixo auf Version 2.0 mit neuen Tools für Playlist-Abgleich, Dateiverwaltung und flexiblen Export zwischen DJ-Anwendungen.

  • Zentrale Bibliothek: Mixo synchronisiert DJ-Musikbibliotheken zwischen Softwares wie Traktor, Serato DJ, Engine DJ, Virtual DJ und djay Pro.
  • Neue Tools: Features wie der Playlist-Matcher, Related Tracks und anpassbare Tags erleichtern Organisation und Song-Auswahl.
  • USB-Export: Playlisten lassen sich direkt auf USB-Sticks exportieren, der Export befindet sich derzeit noch in einer Beta-Phase.
  • Cloud-Zugriff: Über Dienste wie Google Drive, OneDrive oder Dropbox ist der Zugriff auf die eigene Bibliothek auch mobil möglich.
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Mixo 2.0 im Überblick

Mit Mixo 2.0 könnt ihr eure Musikbibliothek zu einer Vielzahl von gängigen Anwendungen exportieren. Damit stehen euch DJ-Softwares wie beispielsweise Traktor, Serato DJ, Engine DJ, Virtual DJ oder Algoriddim djay Pro zur Verfügung.

Gerade wenn ihr auf Grund des Setups öfter zwischen Anwendungen wechselt, kann eine solche zentrale Verwaltung mit den vielfältigen Exportmöglichkeiten, wie Mixo 2.0 sie anbietet, extrem hilfreich sein.

Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Cues setzen, Beatgrids korrigieren oder Playlists anlegen? Kein Problem mit Mixo 2.0.

Denn den Zeitaufwand, den man in das Setzen von Hot-Cues oder das Korrigieren von Beatgrids steckt, sollte man im Idealfall nur einmal erledigen müssen.

Die grundlegende Struktur der Software ist mit den Reitern Library, Settings, Import und Export beibehalten und lediglich um den Reiter „Tools“ erweitert worden. Designtechnisch sieht die Software mit der Version 2.0 etwas moderner und gesetzter aus, das Gleiche können wir auch über die Smartphone-App berichten.

Wer generell mit solchen DJ-Softwares zum Management seiner Dateien gearbeitet hat, wird sich hier schnell zurechtfinden können und hat mit verschiedenen Layout-Modi die Freiheit, die gleiche Anordnung wie beispielsweise bei Serato DJ auszuwählen.

„Playlist-Matcher“ – was steckt dahinter?

Neu ist der Tools-Reiter und hier gibt es einiges an praktischen Features, die das DJ-Leben erleichtern sollen. Beispielsweise gibt es jetzt den sogenannten „Playlist-Matcher“.

Dort könnt ihr Playlist-Links einfügen, die ihr selbst oder andere auf Streaming-Diensten erstellt haben, und Mixo 2.0 prüft eure Bibliothek daraufhin, ob ihr Songs aus diesen Listen bereits besitzt. Diese Titel können dann auch angenehm direkt in einer neuen Playlist zusammengefasst werden.

Sollte also beispielsweise jemand euch für seine Hochzeit buchen und euch eine Playlist mit Songs übermitteln, die unbedingt gespielt werden müssen, könnt ihr hier relativ simpel und vor allem schnell überprüfen, welche Titel ihr bereits habt und welche noch gekauft werden müssen. Denn auch die nicht vorhandenen Titel werden in einer Liste dargestellt.

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Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

So einfach lassen sich Streaming-Playlisten mit eurer Bibliothek abgleichen

Das haben wir mit einer kleinen Auswahl an Songs direkt ausprobiert. So haben wir bewusst eine Playlist auf Spotify erstellt, bei der wir wussten, dass wir die Songs in unserer Bibliothek haben. Das Ergebnis war beeindruckend. 19 von 20 Songs aus unserer Spotify-Playlist konnten direkt gefunden werden.

Direkter Export auf USB-Sticks noch wacklig

Neu in Mixo 2.0 hinzugekommen ist jetzt auch die Möglichkeit, Playlisten direkt auf USB-Sticks zu exportieren und das einmal im OneLibrary Format oder passend im Engine DJ Library Format. Somit müsst ihr nicht rekordbox oder Engine DJ verwenden, sondern könnt sämtliche Bearbeitungen, gespeicherte Cue-Points, korrigierte Beatgrids und Playlisten allein in Mixo 2.0 verwalten und trotzdem für jedes Szenario in Sachen Hardware gerüstet sein. Das haben wir selbstverständlich ausprobiert und möchten erwähnen, dass innerhalb der Probeversion nur eine Playlist auf einen USB-Stick exportiert werden kann und dieser Export aktuell noch in der Beta-Phase ist.

Hierzu zwei Beobachtungen, die uns beim Testen aufgefallen sind:

  1. Beim Export gab es ein kleines Problem. In der Probeversion kann nur eine Playlist exportiert werden. Da jedoch anscheinend systemseitig „Export All“ auch wie eine Playlist gewertet wird, konnten wir unsere eine Liste nicht exportieren. Die schnelle Lösung für uns war, einfach eine zweite Liste anzulegen. Dann konnten wir „nur“ unsere gewünschte Liste auswählen und „Export All“ abwählen. Der Export funktionierte zügig und beim Blick auf den USB-Stick sehen wir hier die Ordnerstruktur, wie wir sie bei rekordbox kennen.
  2. Beim Anschluss an unsere CDJ-350, die selbstverständlich nicht mehr die Norm sind, haben wir eine Error-Meldung bekommen und der USB-Stick konnte nicht ausgelesen werden. Auch nach einer neuen Formatierung des USB-Sticks am Rechner und erneuter Synchronisation gab es den gleichen Fehler. Leider konnten wir das Ganze nicht an einer anderen Generation von Multimedia testen, möchten euch nur klar darauf hinweisen, dass ihr diese Option erstmal mit einem separaten USB-Stick ausprobiert, bevor ihr eure gesamte Kollektion auf eurem üblichen Stick exportiert.

Der Export von einer Playlist mit Inhalten in andere Softwares via Mixo 2.0 hat problemlos geklappt. So hatten wir zunächst auch einmal unsere Liste in Rekordbox exportiert und von dort unseren Stick synchronisiert. Hier hat alles auf Anhieb ohne Probleme geklappt. Auch das Exportieren in eine Anwendung wie Traktor oder djay Pro lief problemlos und unsere Cue-Points und weitere Meta-Daten wurden direkt geladen.

Darüber hinaus gibt es weitere Quality of Life Updates mit Mixo 2.0. So können jetzt auch anpassbare Tags erstellt und vergeben werden. Falls ihr eure Bibliothek also nach Genres, Stimmung, Anlass oder weiteren Gegebenheiten durchsuchen möchtet, können die neuen, anpassbaren Tags euch eine sehr gute Unterstützung sein, mit der ihr schnell die passenden Songs finden könnt.

Eben so neu in Mixo 2.0 gibt es nun die Option, via Rechtsklick auf einem Titel nach „Related Tracks“ zu suchen. Dahinter versteckt sich ein Filterprozess, der eure Bibliothek nach vorgegebenen, aber zugleich auch anpassbaren Parametern wie BPM-Range, Rating, Tonart und Genre durchsucht und euch eine Auswahl mit passenden Titeln vorschlägt. Dabei lässt sich auch festlegen, ob weitere Tracks desselben Künstlers mitenthalten sein dürfen oder nicht. Zudem gibt es auch abschließend die Option, mit einem Mausklick aus den gefilterten Ergebnissen eine Playlist zu erstellen.

In der Praxis hat das gut funktioniert und wir erhielten hier schnell eine große Auswahl an passenden Tracks, die wir durch die Filter noch weiter zielführend reduzieren konnten.

Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Mit dem Filter können die Ergebnisse noch verfeinert werden

Wer mit der initialen Analyse seiner Titel nicht zufrieden ist, kann eine beliebige Anzahl an Tracks markieren und per Rechtsklick re-analysieren. Dankbar an diesem Feature finden wir, dass wir in einem Kontextmenü explizit auswählen können, welche Punkte genau erneut unter die Lupe genommen werden sollen. Jedoch hatten wir bei unseren Songs kein Problem. Allerdings hatten wir Abweichungen zwischen der Tonart-Analyse von Mixo 2.0 und unserer vorab angefertigten Analyse in Mixed in Key feststellen können.

Allen, die Mixo 2.0 ausprobieren, empfehlen wir zudem, einen Blick in die Tastatur-Shortcuts zu werfen. Das Abspielen von Cues ist so beispielsweise spielend einfach möglich.

Dokumentationen für fast alle Anwendungsfälle

Was wir auch besonders loben möchten, ist die großflächig angelegte Dokumentation der Software, die man auf der Website unter „Guides“ findet. Hier gibt es eine Vielzahl an spezifischen Anleitungen, damit ihr schnell und zielführend genau die Im- und Exporte von und zu euren favorisierten Anwendungen durchführen könnt.

Cloud-Anbindung und Cues am Smartphone setzen

Wer stets die Gewissheit haben möchte, dass er immer Zugriff auf seine gesamte Musikbibliothek hat, der kann auch weiterhin wie gewohnt in Verbindung mit Google Drive, One Drive oder Dropbox einen Cloud-Speicher mit Mixo 2.0 verbinden.

Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Von unterwegs durch die eigene Kollektion scrollen? Problemlos möglich.

In Verbindung mit der Mixo 2.0 Desktop-Anwendung oder den Apps fürs Smartphone habt ihr so jederzeit Zugriff auf eure Songs. Dabei könnt ihr überall Playlists bearbeiten, Cue-Points editieren und sogar das Beatgrid anpassen. Zusätzlich könnt ihr selbstverständlich auch einfach nur eure Tracks hören. Für uns in der Tat ein cooles Feature.

Das kabelgebundene Übertragen von Songs auf sein Endgerät, wie es in iPod-Zeiten der Fall war, ist längst vorbei und überwiegend greifen wir auf Streaming-Anbieter zurück. Dass man so aber die Möglichkeit hat, jederzeit auf seine Tracks zuzugreifen, finden wir klasse.

Mal werden Titel bei Beatport gekauft, mal bei Bandcamp und bevor wir so mehrere Apps nutzen müssen, können wir unsere gesamte Kollektion via Mixo verwalten und genießen. Die natürlich sämtlichen Anpassungen via Cloud synchronisiert werden und beim nächsten Verwenden der Desktop-Variante bereitsteht, ist natürlich ein großer Pluspunkt. Wieso also nicht mal im Sommer am See liegen, Musik hören und eventuell zwischendurch noch den einen oder anderen Cue-Point setzen?

Test: Mixo 2.0, DJ-Library Management Software

Natürlich können wir auch über die App Cue-Points setzen

Im Übrigen läuft Mixo 2.0 sowohl auf iOS und auch Android und neben Mac und Windows sogar auf Linux und ist also auch in diesem Punkt sehr anwenderfreundlich.

Die Kosten von Mixo 2.0

Preislich können wir euch mitteilen, dass sich hier gegenüber der vorherigen Version, die wir uns 2023 angeguckt haben, keine Veränderung stattgefunden hat.

Es gibt also immer noch Mixo:Desktop, die umsonst ist und Mixo:Gold für 7 Dollar pro Monat. Wer einmal den vollen Funktionsumfang von Mixo:Gold selbst austesten möchte, kann dies auch innerhalb einer siebentägigen Probezeit tun.

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Fazit

Abseits dessen, dass der Beta-Export aus Mixo direkt auf den USB-Stick von unserem älteren CDJ-Modell nicht erkannt werden konnte, birgt die Software mit ihrer neuen Version spannende Features, die sich im DJ-Alltag als nützlich erweisen.

Das schnelle Portieren von Bibliotheken zwischen verschiedenen Softwares, die Möglichkeit, via angebundener Cloud auch von unterwegs auf seine Sammlung zuzugreifen, in Kombination mit generellen Datei-Management-Tools wie einer Duplikat-Suche, funktionieren prima.

Neue Features wie der Playlist-Matcher beschleunigen die Verwaltungsarbeit deutlich und haben in der Praxis beeindruckend gute Ergebnisse geleistet.

Wer also viel zwischen verschiedenen Anwendungen wechselt und eine zentrale Verwaltung möchte, sollte sich Mixo definitiv genau anschauen. Mit einem monatlichen Preis von 7,- Euro in der Pro-Version ist das natürlich ein weiteres Abonnement, aber je nach Anwendungsfall definitiv eins, das sich lohnen könnte.

Plus

  • Der neue Playlist-Matcher konnte fast sämtliche Titel bei unserem Test finden
  • einfach Im- und Export von und zu verschiedenen Anwendungen
  • modernes Design

Minus

  • Beta-Phase beim direkt Export auf einen USB-Stick funktionierte bei uns nicht

Preis

  • Mixo:Desktop: kostenlos
  • Mixo:Gold 7,- Dollar pro Monat
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Über den Autor
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The Droids RED

Im Dezember 2016 haben sich die langjährigen Musiker und Freunde Max und Amin unter dem Namen The Droids als Live-Act zusammengeschlossen. Mit elektronischen Live-Sets, Hybrid-DJ-Sets und DJ-Performances begeistert das Duo seine Fans mit pumpenden Bässen, dramatischen Synthesizer-Melodien und markanten 909-Drum- Sequenzen. Dabei erschaffen The Droids einen Sound geprägt von klassischer House-Musik, sphärischen und träumerischen Klänge sowie melodischem und dunklem Techno. Durch ihre ...

Forum
  1. Profilbild
    DJ Ronny AHU

    Hallo danke für den Bericht und Test. Ein interessantes und brauchbares Tool ich hatte die erste Version mal ausprobiert, so zum Spaß.

  2. Mehr anzeigen
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