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Test: Mooer Noise Killer, Effektpedal

Der Mooer Noise Killer in der Praxis

Für viele Einsatzgebiete dürfte der Modus „Soft“ komplett ausreichen. Mit ihm und dem sehr präzise agierenden Poti gelingt in Sekundenschnelle das gewünschte Setting. Dabei lassen sich auch die Ausklingphasen beispielsweise eines Akkordes oder Tones sehr sanft abregeln und enden nur in den seltensten Fällen mit einem abrupten Abbruch des Signals.

Durchaus gewollt ist dieser „gegatete“ Sound allerdings im Metalbereich, wo bei viel High Gain auch traditionell ebenso viel Rauschen den Sound begleitet. Im „Hard“ Modus packt der Mooer Noise Killer erbarmungslos zu, riegelt rigoros ab und öffnet auch blitzschnell und unauffällig wieder.

Durch die True-Bypass-Schaltung entstehen bei deaktiviertem Effekt keinerlei Klangeinbußen. Und ebenso wenig entstehen Nachteile im Sound, wenn das Gate aktiviert ist. Der Klang bleibt stets so, als wäre der Mooer Noise Killer im Setup gar nicht anwesend.

Aktiv

 

Fazit

Klein, gut verarbeitet, günstig und macht genau das, was er soll! Der Mooer Noise Killer ist ein sehr einfach zu bedienendes und zuverlässiges Hilfsmittel, um so manches rauschige Setup zuverlässig und in Sekundenschnelle zum Schweigen zu bringen! Die Verarbeitung des kleinen Metallkistchens zeigt sich als sehr robust, so sind beide Schalter, die Klinkenbuchsen sowie das Threshold Poti fest und sicher dauerhaft mit dem Gussgehäuse verschraubt.

Die Signalqualität bleibt, egal ob bei aktiviertem oder aktiviertem Effekt, absolut unberührt. Im Test wurde der Mooer Noise Killer im Effektweg eines Orange Röhrentops platziert und zu keiner Zeit fiel das kleine Gate diesbezüglich negativ auf – weder in Sachen Frequenzbeschneidung, noch in Dynamik oder Headroom.

Plus

  • schnelles und zuverlässig zupackendes Gate
  • robuste Konstruktion
  • einfache Bedienung
  • keine Sound- oder Dynamikverluste
  • True Bypass

Minus

  • leider (immer noch) kein Netzteil dabei

Preis

  • Ladenpreis: 78,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    essepi

    Bei den Testberichten von Mini Effekt-Pedalen ohne Batteriefach (wobei ich niemanden kenne der seine Pedale mit Batterie betreibt) wird immer moniert, dass kein Netzteil dabei ist. Diese Bemerkung macht m.E. überhaupt keinen Sinn und zwar aus folgenden Gründen: Bei einem Preis von EUR 78 möchten sie noch kostenlos ein Netzteil dazu geliefert bekommen ? Ist m.E. Geiz ist Geil Mentalität. Der wichtigere Punk ist jedoch, dass man ja wahrscheinlich mehrere Pedale auf eine Pedalboard hat und dann 5-8 Netzteile …… Superidee! Es gibt mittlerweile sehr gute und preiswerte Netzteile an welche man 6-8 Pedale anschliessen kann, damit hat man dann ein aufgeräumtes Pedalboard.

    • Profilbild
      changeling  AHU

      Sehe ich auch so, mitgelieferte Netzteile brauche ich nur bei Spezialspannungen oder hohem Stromverbrauch (Eventide z.B.).

  2. Profilbild
    rio  

    Das Teil ist für meine Zwecke super (aber in meinem Fall nicht als Fusspedal für Gitarren eingesetzt). Meine Gerät hat aber eine rote LED, keine Orange. Der Einschaltstatus bleibt nach erneuter Stromzufuhr erhalten (++). Von der Größe, Funktion, Bedienung – klare Empfehlung.

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