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Test: Moog Minimoog Voyager, Analogsynthesizer


Mini is Back

Analogie der Kraft

Wir schreiben das Jahr 2003. Dies sind die Klänge des Synthesizers Voyager. Seine Mission: Die Welt von digitaler Kälte und unerträglicher Polyphonie zu befreien. Lichtjahre von anderen Klangerzeugern entfernt, bahnt er sich seinen Weg in ein neues Zuhause.

Voyager Electric Blue

Voyager Electric Blue

 

Monophonie in ihrer ganzen optischen Pracht

Und nach einem Tag im schönen UPS Auto hatte er es auch schon gefunden: Bei mir. Da stand er also: Schwer wie zehn Dutzend Softsynths und mit dem Charme des Armaturenbretts eines russischen Mähdreschers: Der Moog Voyager.

Schnell jetzt. Wo ist der Strom? Die Klinkenkabel? Das Telefon klingelt und wird ignoriert. Puls: Erhöht. Die Frisur sitzt. Sanft gibt der Power-Schalter unter meinen gierigen Fingern nach. Die ersten Töne. Bumm! Das war fett !

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Klangbeispiele

  1. Avatar
    Thomas Strauß

    Hallo Stefan,

    ich habe 1980/81 einen Moog-Prodigy
    besessen und habe damit in einer Schülerband an meiner Schule gespielt (im Hausmeisterkeller). Der Moog-Sound ist wirklich gut. Ich habe inzwischen verschiedene Filter gebaut (Dioden-Kaskade, State-Variable Filter und Moog24db-VCF) und bleibe bei der alten Transistorkaskade, wie sie
    beim Minimoog, Moog-Prodigy u.a.
    verwendet wurde. Diese Filter wurden auch von Moog in verschiedenen Variationen gebaut, basieren aber alle auf der in den 60er Jahren patentierten Grundschaltung.
    Spätere Synthies wie Yen-Synthie
    bzw. Roland konnten mich nicht überzeugen. Der Prodigy hatte immerhin einen ansprechenden Sound.

    Nun ja, die Entwicklung auf dem Hardware-Synthesizer-Sektor ist sicher noch nicht abgeschlossen und man darf gespannt sein.

    Tschüß Thomas

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    Alex_KIDD

    Hallo an die Gemeinde,

    nun bin ich auch stolzer Besitzer dieser Wunder-
    maschine:-)

    Auch wenn es ausgelutscht klingt:
    Ein Moog ist und bleibt ein Moog…
    Ich hatte vor Jahren (10 jahre ist bestimmt her)
    mal einen Moog Rouge, der hat aber nur teilweise
    funtioniert.

    Voller Ehrfurcht saß ich nun davor und habe Tuchfühlung aufgenommen.

    Der Klang ist wirklich so brachial, das man wirklich
    jeden Euro hört.

    Befangen war ich insofern, weil ich doch einen gewissen „Hype“ im Ohr hatte, aber das war schnell verflogen.

    Klar gehört Kult immer irgendwo zu solchen Sachen, auch der Name, nur muss man innehalten
    und es zugeben, dass doch ein Moog irgendwo
    in die Riege der bestklingenden Synthesizer gehört.

    Mängel auch da? naja, nur Sachen die nicht wirklich gravierend stören, aber ich nenne sie mal.

    Die Tastatur ist spielbar, aber die beste ist es nicht, klar kann man die Finger darauf tanzen lassen, nur für wie lange?, die Tastatur sagt mir
    jedenfalls keine Lebensdauer voraus wo irgendwann nichts klappert.

    Die Stützsperre für das Bedienpanel erweckt
    Erinnerungen an die Lüftungsklappe von einem
    Gartengrill, erfüllt ihren Zweck, aber stabil ist sie
    nicht.

    Die Druckschalter für den Oszillatormischer
    sind schön groß und angenehm, wackeln aber etwas

    Sonst ist alles von erlesener Qualität.
    Potis, die Holzseitenteile sowieso (Kratzer undbedingt vermeiden) auch das Gehäuse.

    Trotzdem die Frage, ob über 2.500,00
    angemessen sind, und da muss ich sagen, JA sie sind es.

    mfG

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    Onkel Sigi RED

    Hallo in die Runde!

    Seit 2005 bin ich Besitzer eines fabrikneuen Voyager in der Anniversary-Edition.

    Er war teuer, aber jeden Cent ist er wert. Wunderschöne Verarbeitung und ein unvergleichlicher Sound rechtfertigt diese Ausgabe. Zudem lässt sich dieses Instrument wegen der hohen Zuverlässigkeit und dem sehr guten Service von Moog bzw. der deutschen Moog-Vertretung ein Musikerleben lang verwenden.

    Er ist der Stern unter den Synths, einfach unvergleichbar und unerreicht.

    Musikalische Grüsse

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    Bubla

    Habe diese Woche einen neuen Electric Blue erhalten und bin begeistert. Der Sound gefällt mir bestens und er klingt irgendwie immer gut. Konnte davor nur zweimal auf einem Voyager spielen und kannte das Gerät sonst nur von VST`s, der Unterschied zu einem VST empfinde ich als enorm.
    Habe ach noch einen Minitaur, welcher zeimlich anders aber genau so gut klingt.

    Bin schon etwas zum Moog-Fan mutiert.

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    IUnknown

    Ich habe mir vor 2 Wochen nun auch einen Voyager RME ersteigert. Ich mochte die Moog Sounds nie, doch duch das ständige lesen darüber wurde ich irgendwie angefixt, und habe dann zugeschlagen. Nun 2 Wochen später frage ich mich warum ich die Maschine nicht schon vorher geordert habe. Die Filter sind echt genial! Gleichzeitig ist es mein erster Analoger. Die Bässe und Leads sind echt mal fett!
    Ich lasse zur Zeit alle meine Synths (Virus, Nord Rack, Shruthi, Electribe, Microkorg) durch den Voyager laufen und baue mir sukzessive eine Sample Datenbank auf. Ich kann den Voyager wirklich wärmstens empfehlen, das ist ein Flagschiff!

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    vaneyk

    Mal eine ganz doofe Frage: Ist der Voyager teurer geworden? Momentan liegt er bei 3600 Euro. Lag er zwischenzeitlich nicht mal bei 2900 Euro?

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Moog Voyager

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