Test: MOTU 2408 MK3 with 424 PCIX, Audiointerface

CueMix DSP

Mit CueMix verwalten Sie Ihr Set-Up bequem am Rechner. Alle nur erdenklichen Routings und Kombinationen steuern Sie von hier aus. CueMix verhält sich dabei wie ein großes Mixing-System, eben nur ohne EQs und Effekte.

Bildschirmfoto 2014-06-28 um 14.05.04

ASIO

Wer bisher mit einer Stereokarte im Rechner arbeitete, wird sich über die neuen Möglichkeiten der Audiokarte freuen. Konnte bisher nur der Stereo-I/O verwendet werden, so stellt das 2408 über ASIO alle Schnittstellen des MotU-Interfaces der Hostapplication zur Verfügung. Die Möglichkeiten des Routings sind dabei auf den ersten Blick überwältigend. In meiner Testsituation schloß ich meine Synthesizer an die 8 analogen Inputs an, mein Röhrenvorverstärker mit digitalem Ausgang wurde an die S/PDIF-Schnittstelle angestöpselt. Mir standen so 10 Eingänge zur Verfügung. Diese konnten jetzt, z.B. in Logic Pro X, über Busse auf jeden vorhandenen Output geroutet werden. An die Möglichkeiten bei 96 I/O möchte ich jetzt lieber nicht denken.

Synchronisation

Wenn man in einem digitalen Umfeld arbeiten will, kommt ein neues Problem hinzu. Sie müssen ADAT, SPDIF, Mischpult und Audiokarte miteinander synchronisieren und den Geräten mitteilen, bzw. an den selbigen einstellen, wer denn nun der Master und wer der Slave ist (wer sendet und wer empfängt die Samplerate- bzw. -Zeitinformationen). Die Synchronisation bezieht sich dabei auf zwei Faktoren: Zum einen muss die Samplerate (die Abtastung) bei allen digitalen Geräten in der Phase synchron laufen. Diese Informationen werden etwa bei Mixern, ADAT, Effektgeräte usw. über die optischen ADAT- Schnittstellen bzw. die S/PDIF-Schnittstellen mit übertragen. Über die mitgelieferte Software lassen sich diese Parameter sehr flexibel einstellen. Zum anderen müssen bei Recordinggeräten Zeitinformationen zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Zeitinformationen (das heißt, wo befinde ich mich gerade), wie Start- und Stopbefehle, werden über MMC (MIDI-Maschine-Control) oder SMPTE (LTC und VITC) übertragen. Wollen Sie von Ihrer Software aus starten und stoppen bzw. wollen Sie Ihr Equipment zu einem analogen Multitrack Video mit aufgezeichnetem SMPTE synchronisieren, müssen Sie hier auf einen Synchronizer wie etwa das Digital Timepice zurückgreifen.

Forum
  1. Profilbild
    Danny Who  AHU

    Kleine Korrektur: Falls es sich um die gleiche Machart wie das 828 handeln sollte (und es wirkt sehr so), dann ist das Gehäuse im Kern metallen, aber außen beschichtet (womöglich mit Lexan, wie bei Ranes DJ-Mixern).

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Es ist eine zweischalige Metallkonstruktion, sehr robust. Alle Interfaces von Motu haben die gleiche Machart.

      Grüße von

      „Onkel Sigi“

  2. Profilbild
    Muckeopa  

    „Wer allerdings 24 analoge Inputs benötigt, um z.B. jede Menge Hardware-Synthesizer anzuschließen, für den gäbe es als Erweiterung das MOTU 24 I/O Interface, mit dem sich weitere 24 analoge Eingänge über Audio-Wire direkt mit der PCIX 424 verbinden lassen würden. Allerdings zu einem happigen Preis von ca. 1.300,- Euro.“

    Happig?

    Wenn ich mir so anschaue was andere in dieser Qualität und Ausstattung für Preise haben, finde ich das nahezu preiswert.

  3. Profilbild
    stronoff

    Ich habe zwei 2408 und ein 24 I/O im Einsatz und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Was mich ärgert, ist, dass man diese an den neuen Macs wegen der fehlenden PCIX – Schnittstelle nicht mehr weiterbetreiben kann. Oder nur mit einer sehr teuren Magma Erweiterung. Oder hab ich das falsch verstanden???

  4. Profilbild
    gaffer  AHU

    Die MOTUs mit PCI Karten waren meist eine ungünstige Lösung. Erst machten 324 Karten Probleme, dann waren sie nicht mehr kompatibel, bei 424 lag das Problem ähnlich. Dagegen laufen an Macs nach 2010 noch immer 828s der ersten Generation. Ich denke, dass sogar ein aktueller MacPro noch mit den FW Interfaces läuft, konnte das aber selbst nicht testen. Ganz sicher nicht laufen die PCI Karten gestützten Lösungen.

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