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Test: MOTU 848, Audiointerface

Hat dieser Interface das Zeug zur neuen Studio-Zentrale?

6. April 2026
MOTU 848 audiointerface test

MOTU 848, Audiointerface

Mit dem MOTU 848 haben wir heute eines der aktuellsten Interfaces des amerikanischen Herstellers im Test für euch. Da ich in meinem eigenen Studio seit vielen Jahren ein 828ES des Herstellers nutze, war ich sehr gespannt, wie sich der Neuling in der Praxis erweist. Ihr werdet beim Lesen merken, dass ich dabei gelegentlich Vergleiche zu eben jenem 828 ziehe. Vor allem um zu sehen, ob sich Kritikpunkte, die ich damals bei diesem Audiointerface hatte, mittlerweile verbessert haben. Aber natürlich sollte der Test vornehmlich gedacht sein für alle diejenigen, die noch kein MOTU-Interface ihr Eigen nennen.

Kurz & knapp

Was ist es? MOTU 848, Audiointerface, ein professionelles Studio-Interface mit umfangreicher Konnektivität, DSP-Mixer und Erweiterungsmöglichkeiten.

  • Klangqualität: Sehr transparente Wandler und Preamps auf Top-Niveau ohne hörbare Färbung.
  • Ausstattung: Viele Ein- und Ausgänge, AVB-, ADAT- und Thunderbolt-Anbindung sowie flexible Erweiterbarkeit.
  • Software: Leistungsstarke CueMix-Pro Software mit vielen Routing- und Mixing-Optionen, aber etwas unübersichtlich.
  • Praxis: Sehr gute Latenzwerte und zuverlässige Performance im Studioeinsatz.
  • Kritik: Keine MIDI-Schnittstelle, nur optisches S/PDIF und Verbesserungsbedarf bei der Software-Übersicht.
Bewertung

MOTU 848

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Übersicht über das MOTU 848

Im Kern handelt es sich beim MOTU 848 um ein Audiointerface mit den Schnittstellen Thunderbolt, USB und dem MOTU-eigenen AVB-Protokoll (via Ethernet-Buchse). Es stellt 28 Eingänge und 32 physikalische Ausgänge zur Verfügung. Darunter befinden sich unter anderem vier Preamps sowie jede Menge Line-Ein- und Ausgänge.

Darüber hinaus kann das Interface auch noch mithilfe von ADAT-Ports erweitert werden. Es stehen je zwei Ein- und Ausgänge zur Verfügung, was in der Summe 16 Kanäle ergibt. ADAT-Port A kann zudem auf TOS-Link umgestellt werden, um S/PDIF-Signale auf optischem Weg anzuschließen.

MOTU 848

Außerdem stehen über die AVB-Technologie weitere 128 Ein- und Ausgänge zur Verfügung, sofern man über entsprechende zusätzliche Module verfügt. Diese werden über zwei Gigabit-Ethernet-Ports mit dem MOTU 848 vernetzt.

Zu guter Letzt stehen noch Wordclock-Ein- und ‑Ausgang bereit, um das MOTU 848 gegebenenfalls von außen zu tackten oder es selbst als digitalen Taktgeber für das Studio zu nutzen.

Die Wandler des 848 beruhen, wie auch schon vorherige Modelle von MOTU, auf ESS Sabre 32 Wandlerbausteinen und versprechen somit höchste Qualität bei AD- sowie DA-Wandlung.

Zur Verwaltung des extrem umfangreichen, integrierten und DSP-gesteuerten Mixers dient die hauseigene CueMix Pro Software. Eine Bedienung am Gerät selbst wäre bei so einem umfangreichen Mixer auch schlicht unmöglich.

Apropos Display: Ein solches bietet das MOTU 848 natürlich auch. Es ist 3,5 Zoll groß und stellt die wichtigsten Systemzustände auf der Frontseite zum Ablesen zur Verfügung.

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Die Anschluesse des MOTU 48

Bietet jede Menge In- und Outputs: MOTU 848

Die technischen Werte lesen sich ganz hervorragend. Inwiefern diese der Realität entsprechen, werden wir im Praxisteil beleuchten. Laut MOTU liegt der Dynamikbereich der Line-Ausgänge bei 125 dB, der der Line-Eingänge bei 120 dB. Gewandelt wird mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 192 kHz. Alle analogen Ausgänge sind DC-gekoppelt und bieten die Möglichkeit, aus der DAW heraus Steuerspannung für Modularsysteme zu generieren und diese anzusteuern.

Am Gerät selbst steht eine kleine, aber feine Auswahl an Monitor-Controller-Funktionen zur Verfügung. So lässt sich zwischen drei Lautsprecherpärchen (A, B, C betitelt) umschalten. Eine Talkback-Funktion sowie Mute- und Mono-Schaltung für die Abhöre sind ebenfalls integriert. Alternativ zum Hören via Abhörmonitoren bietet das MOTU 848 auch zwei dedizierte Kopfhörerausgänge für zwei unabhängige Monitor-Mischungen.

Ebenfalls auf der Frontseite hat man Zugriff auf die Gain-Regler der vier integrierten Preamps, die bis zu 74 dB Verstärkung liefern. Wie sich gehört, kann man die zugehörigen 48 V Phantomspeisung pro Kanal einzeln schalten. Zudem gibt es noch einen Pad-Schalter, der das Signal bei Bedarf um 20 dB absenkt.

MOTU 848 test interface

Leider liegen die kombinierten XLR-Klinken-Eingänge der Preamps auf der Rückseite. Das ist schade, wenn das Gerät im Rack einbaut ist und man mal eben schnell ein Instrument oder ein Mikrofon anschließen möchte. Hier muss man gegebenenfalls mit einer entsprechenden Patchbay vorsorgen.

Alle vier Preamps lassen sich alternativ auch als hochohmige DI-Eingänge für zum Beispiel Gitarre oder Bass benutzen. Bei Eingang 3 und 4 gibt es noch eine Besonderheit: Hier hat MOTU den Eingängen noch zusätzlich Send- und Return-Buchsen vorgesehen, um per Insert-Point auf der Rückseite Equalizer, Kompressoren oder andere Hardware einzuschleifen.

CueMix Pro Software zum Steuern des MOTU 848

Zentrale Schaltstelle des MOTU 848 ist, wie schon angedeutet, die CueMix Pro Software. Diese möchten wir uns mal etwas genauer anschauen.

Das Prinzip kennt man von anderen Interfaces. Das Gerät selbst beherbergt einen DSP, der umfangreiche Routing-Möglichkeiten bereitstellt und auch Effekte für Aufnahme oder Mischung berechnen kann. Im Gegensatz zur Konkurrenz von zum Beispiel Universal Audio hat man sich hier aber auf einige wenige praxisnahe Tools für das Recording beschränkt. Vintage-Emulationen gehören nicht dazu. Stattdessen erhält man pro Kanal ein Low-Cut-Filter, einen Equalizer, ein Gate und einen Kompressor in hochwertiger, aber neutraler Qualität. Dazu kommt ein globaler Reverb-Effekt, der sich pro Kanal zumischen lässt. Perfekt, um etwa eine Kopfhörermischung für aufnehmende Musiker zu erstellen.

MOTU Cuue Mix Pro Software

Die CueMix Pro Software ist ein mächtiges, manchmal etwas unübersichtliches Werkzeug.

Die CueMix Pro Software ist unterteilt in neun Reiter, wovon der erste, „Discovery“ genannt, alle im System befindlichen Interfaces aufführt. „Home“ bietet grundsätzliche Einstellungen für das aktuell gewählte Interface, wie zum Beispiel die Pegel der Ein- und Ausgänge. Weiter geht es mit den Reitern „Inputs“ und „Outputs“, die selbsterklärend sind. Auch hier kann man pro Kanal dedizierte Einstellungen vornehmen.

Interessant wird es bei den Reitern „Patch Bay“ und „Routing“. Ersteres ermöglicht es, wirklich jedes Signal auf jedes andere zu routen. Hier lassen sich auch Signale splitten. Als Quelle und Ziel kommen dabei nicht nur die physikalischen In- und Outputs des MOTU 848 infrage, sondern auch alle Ein- und Ausgänge der eigenen DAW oder weitere im AVB-Netzwerk gefundene Interfaces. „Routing“ als nächster Reiter stellt eine weitere Möglichkeit dar, Signale zu verwalten. Hier wird ein X/Y-Grid dargestellt, auf dem sich schnell erkennen lässt, welche Signale wohin geleitet werden und wo sie anliegen – hilfreich bei der Fehlersuche.

Der wichtigste Reiter kommt als Nächstes und nennt sich „Mixing“. Hier ist das ganze Mischpult des MOTU 848 grafisch dargestellt. Man kann nach Belieben Mixe erstellen und Effekte pro Kanal editieren. Der letzte Reiter nennt sich „Aux-Mixing“ und dient zum Erstellen von Kopfhörermischungen für zuvor definierte Aux-Wege.

Der Clou hier: Es gibt eine App für iOS, womit man etwa ein einfaches, altes iPad benutzen kann, mit dem sich dann der aufzunehmende Musiker seinen eigenen Monitormix erstellen kann.

Patchbay Cue Mix Pro MOTU 848

Die Patchbay im Cue Mix Pro des MOTU 848

CueMix Pro ist ein mächtiges Werkzeug, das man nicht unterschätzen sollte. Man braucht aber wirklich ein wenig Zeit, um sich komplett einzuarbeiten. Es ist extrem hilfreich für das Verwalten insbesondere komplexer Setups und zum Erstellen von Kopfhörermischungen.

Mein eingangs erwähntes MOTU 828ES wird über eine Browser-basierte Mixer-Software gesteuert, die ich immer als etwas träge und unintuitiv empfand. Hier ist CueMix Pro meiner Meinung nach die deutlich bessere Wahl, das System reagiert schneller und ist übersichtlicher gestaltet. Trotzdem finde ich es nicht restlos gelungen. Meiner bescheidenen Meinung nach liefert hier RME mit seiner TotalMix-Software immer noch den Goldstandard zwischen Flexibilität und optischer Übersichtlichkeit. Der Mixer der MOTU-Software ist meiner Meinung nach nicht sehr intuitiv, zumal die Farbgebung aus Schwarz und Dunkelblau auch nicht gerade hilfreich ist, da es  eintönig und wenig übersichtlich wirkt.

Messung MOTU 848

Die Messergebnisse des MOTU 848 können sich ebenfalls sehen lassen. Der Frequenzverlauf ist so linear, dass er fast gar nicht zu erkennen ist, und von der 0-dB-Linie der Mess-Software fast überdeckt wird. Der Rauschabstand von 114,5 dB ist ebenfalls hervorragend. Beide Messergebnisse verweisen auf ein Audiointerface der Spitzenklasse.

MOTU 848 Frequenzverlauf Messung

Der Frequenzverlauf des MOTU 848 ist extrem linear

Die gemessenen Latenz-Werte sind durchweg sehr gut und bestätigen den hervorragenden Testeindruck. Gemessen wurde in Logic Pro auf einem MacMini 2 bei 48 kHz / 32 Bit.

  • 32 Samples: 2,3 ms Roundtrip (1,2 ms Ausgang)
  • 64 Samples: 3,7 ms Roundtrip (1,8 ms Ausgang)
  • 128 Samples: 6,3 ms Roundtrip (3,2 ms Ausgang)
  • 256 Samples: 11,7 ms Roundtrip (5,8 ms Ausgang)

Einsatz des MOTU 848 im Tonstudio

Kommen wir zum praktischen Einsatz des MOTU 848 im Tonstudio. Wie immer, wenn ich ein solches Gerät zum Testen nutze, verwende ich es statt meines Standard-Interfaces und versuche, im Laufe des Testzeitraums ganz normal damit zu arbeiten, egal ob ich aufnehme, mixe oder ein Mastering erstelle.

Nach ein wenig Einarbeitungszeit hatte ich mithilfe der CueMix Pro alle externen Geräte integriert und mir verschiedene Setups für Aufnahme und Mixing bzw. das Mastering angelegt und konnte loslegen.

MOTU 848 im Tonstudio

Das MOTU 848 im Einsatz im Tonstudio

Die Wandler klingen, wie man es von einem Interface dieser Klasse erwarten würde, nämlich gar nicht. Sprich, man hört keine Beeinträchtigung des Signals hören – was man reingibt oder herausgibt, wird 1 zu 1 so weitergegeben. Hier schon mal ein großer Pluspunkt. Die meisten Hersteller erweitern Dynamikumfang und Rauschabstand mit jeder neuen Serie. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe da keinen Unterschied zu meinem jetzt schon circa fünf Jahre alten 828ES gehört. Das passiert alles auf so einem hohen Niveau mittlerweile, dass es meiner Meinung nach nur noch rechnerisch messbar ist, nicht aber mehr hörbar. Sprich, in dem Fall alles gut. Man erhält mit dem MOTU 848 ein extrem hochwertiges Werkzeug für professionelle Anwendungen.

Die vier Preamps klingen ebenso, wie man es von einem Interface dieser Preisklasse und einem renommierten Hersteller wie MOTU erwarten würde: unauffällig, transparent und mit jeder Menge Power, um auch sehr leise Signale auf Line-Pegel zu bekommen. Eine Färbung konnte ich nicht feststellen, aber auch das empfinde ich in dem Fall als äußerst positiv. Wer färbende Preamps sucht, wird sicherlich kein neues Interface kaufen, sondern sich entsprechende Preamps dazu kaufen. Sehr hilfreich empfand ich die beiden Insert-Punkte. Somit kann man mal eben schnell noch einen Equalizer oder Kompressor mit in den Signalweg bei der Aufnahme einbeziehen.

motu 848

Effekte des MOTU 848 im CueMix Pro

Ebenfalls überzeugt haben mich die internen Effekte der CueMix-Pro Software. Sowohl Equalizer als auch Kompressor sind absolut praxistauglich und ich hatte keinerlei Bedenken, diese auch bei kritischen, sprich hochwertigen Aufnahmen einzusetzen und direkt mit aufzuzeichnen. Alternativ kann man dank des flexiblen Mixers die Effekte auch nur zum Abhören benutzen und das unbearbeitete Signal aufnehmen. Wenn man beides möchte, sprich bearbeitet und unbearbeitet aufnehmen möchte, geht auch das – ein großer Vorteil einer Software wie CueMix Pro. Der Hall-Effekt ist okay, aber keine Sensation – für einen Kopfhörermix aber völlig ausreichend. Das Gate funktioniert ebenfalls gut. Hier wäre ich aber vorsichtig bei der Aufnahme, damit man sich keine Probleme einfängt, wenn ein Gate zu früh oder zu spät schließt. Das ist aber nicht MOTU anzulasten. Ich persönlich würde ein Gate niemals direkt bei der Aufnahme einsetzen, das wäre mir dann doch zu heikel.

Das große Farb-LCD auf der Frontseite ist ebenfalls hilfreich, um die wichtigsten Funktionen im Blick zu behalten. So lassen sich hier zum Beispiel alle Ein- und Ausgangspegel der analogen Schnittstellen darstellen. Sehr hilfreich, um einen schnellen Überblick zu behalten und gegebenenfalls auf Fehlersuche zu gehen, ohne jedes Mal den CueMix Pro Software Mixer eröffnen zu müssen.

MOTU 848 Front Ansicht

Die übersichtlich aufgeräumte Frontplatte des MOTU 848

Gibt es Kritikpunkte am MOTU 848?

Bisher habe ich ausschließlich Positives erwähnt. Wollen wir doch zum Abschluss noch schauen, was es eventuell auch für Kritikpunkte am MOTU 848 geben könnte. Die optische Aufbereitung der CueMix Pro Software habe ich schon kurz angesprochen: Das könnte man sicher eleganter und übersichtlicher lösen. Auch hier gerne der Verweis auf die TotalMix Software der Konkurrenten von RME.

Das MOTU 848 bietet auch keine MIDI-Schnittstelle. Das mag mittlerweile für viele überholt klingen. Ich habe aber trotzdem immer gerne noch ein paar MIDI-In- und ‑Out‑Buchsen, um mal eben schnell ein Keyboard anschließen oder ein MIDI-Signal nach außen senden zu können. Kein Beinbruch, aber schade, dass man es weggelassen hat.

Auch einen koaxialen S/PDIF-Anschluss hat man beim MOTU 848 eingespart. Es steht, wie bereits erwähnt, nur eine optische Variante über die ADAT-Ports zur Verfügung.

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Fazit

Mit dem MOTU 848 betreibt der amerikanische Hersteller gekonnte Produktpflege und hebt seine Interfaces wie mit jeder Generation ein Stück qualitativ höher. Ein Preis von knapp 2.000,- Euro ist natürlich nicht mehr als günstig zu bezeichnen, angesichts des Gebotenen aber durchaus gerechtfertigt. Ich sehe den 848 als zentrales Element in kleinen bis mittelgroßen Studios. Schön ist, dass man durch die AVB-Technologie und die ADAT-Schnittstellen auch jederzeit die Möglichkeit hat, das System beliebig zu erweitern. So sollte man sehr lange Spaß an einem Gerät haben, wodurch sich der Preis natürlich auch schnell wieder amortisiert.

Plus

  • hochwertige Wandler
  • extrem vielseitig dank vieler Schnittstellen
  • mächtige Mixer-Software

Minus

  • XLR-Eingänge nur über die Rückseite zugänglich
  • kein MIDI
  • kein koaxiales S/PDIF
  • CueMix Pro optisch nicht optimal umgesetzt

Preis

  • 1.999,- Euro
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Über den Autor
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Moritz Maier RED

Mein Name ist Moritz, ich bin Toningenieur und betreibe ein Tonstudio für Mixing und Mastering in Köln. Da ich früher viel als Gitarrist in diversen Bands gespielt habe, kam ich früh mit Mixing und Mastering in Berührung und habe diese Arbeit lieben gelernt. Über ein Studium der audiovisuellen Medien (Dipl.-Ing. FH) habe ich dann mein Hobby zum Beruf gemacht.

Forum
  1. Profilbild
    bluebell AHU

    Schade, dass keine MIDI-Anschlüsse eingebaut sind. Wenn ich auch nur selten externe Klangerzeuger ansteuere, so schiebe ich doch immer mal wieder SysEx-Daten hin- und her, z.B. Einstellungen von und zum DEQ2496.

    Beim Arbeiten mit der App wäre es interessant zu wissen, ob sie direkt aufs Interface zugreift, z.B. über Ethernet, oder ob sie lediglich eine Fernsteuerung für die auf dem Recher laufende Software ist. Gegenüber der Browser-Variante wie beim UltraLite AVB scheint sie eh auf Monitormixe eingeschränkt zu sein.

    Es gibt eine inoffizielle, von einem MOTU-Programmierer bereitgestellte Cuemix-Version für Linux. Ob die mit dem neuen Interface funktioniert, weiß ich nicht. Siehe dazu
    https://linuxmusicians.com/viewtopic.php?p=164679#p164679

  2. Profilbild
    Leverkusen

    Ich kann die 32 physikalischen Ausgänge nicht finden – oder zählst Du ADAT mit? Mir kommt es so vor, als gebe es je 12 Ein- und Ausgänge, plus 16 in/out via ADAT und die beiden Kopfhöhrerbuchsen vorne?

  3. Profilbild
    Flowwater AHU

    (flüstert) RME, RME, RME …

    … und zwar das »Fireface 802 FS«. Ist von den Features her nicht ganz vergleichbar. Hat aber auch jeweils 12 Ein- und Ausgänge, 4 von den Ausgängen sind allerdings den zwei Kopfhörer-Buchsen vorbehalten. Über die Wandler und die Klangqualität muss man bei RME wohl nicht diskutieren und diese arbeiten auch mit 24/192. Hat aber zusätzlich S/P-DIF bzw. AES/EBU und hat auch MIDI. Kann auch über ADAT erweitert werden: Wenn ich’s richtig verstanden habe und man mit 48 kHz arbeitet, dann stehen über die vier ADAT-Buchsen weitere jeweils 16 Ein- und Aufgänge zur Verfügung. Alles zusammen ca. EUR 400 günstiger als MOTU. Und man hat das Geld auch noch in Europa/Deutschland gelassen (finde ich auch bedenkenswert).

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @Flowwater Wenn man der Ansicht ist, ein Audio Interface sollte lediglich Audio interfacen und nicht versuchen, ein Plugin Host zu sein, dann ist das Scarlett 18i20 4th Gen für weit unter 600 € eins der interessantesten. Es kann 2x ADAT rein und raus, zumindest mit aktueller Firmware.

      Für Linuxer sind die Scarletts eh seit vielen Jahren eine sichere Bank.

      Ich habe ein Scarlett 18i20 3rd Gen und ein MOTU UltraLite AVB. Die Plugins (EQ, Kompressor, Hall) im MOTU nutze ich überhaupt nicht. Die geräteinterne hinzugefügte Latenz ist im MOTU übrigens deutlich höher als im Scarlett. Das könnte eine Nebenwirkung des DSPs im MOTU sein.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @bluebell Focusrite habe ich auch auf dem Schirm. RME ist mir noch ein wenig lieber … u.a. wegen der Treiber (es gibt noch welche für Windows 7) und RME liefert auch neue Treiber für ihre älteren Systeme. Das ist vorbildlich und kenne ich bei sonst kaum einer Firma. Auch die Interfaces von Arturia sind mir sympathisch.

    • Profilbild
      TomH AHU

      @Flowwater „Und man hat das Geld auch noch in Europa/Deutschland gelassen (finde ich auch bedenkenswert)“

      Hüstel, hüstel –
      und genau deshalb habe ich mein RME UFX III schon eine ganze Weile.

      In den heutigen Tagen ist mein Bogen um alle US Produkte zu denen es wirklich gute Alternativen gibt noch viel größer gworden.

      P.S. Ja bei AD halbiert sich die Zahl bei Verdoppelung der Abtastrate
      Da es 2 in und 2 out sind hat man jeweils 8 bei 48, 4 bei 96, und 2 bei 192

      • Profilbild
        TomH AHU

        @TomH Korrektur.
        Sorry, mich hat mein AudioFuse Studio in die Irre geführt. Das zeigt im Interface bei 2 vorhandenen ADAT Steckern In/Out nur 8 in und 8 out an, was eine Limitierung der HW ist.
        Im Grunde ist es ein 1 Port ADAT und der 2 Port ist nur für die SMUX Erweiterung da. Also kein „richtiger“ ADAT Port.

        Das mit der Halbierung stimmt schon, aber bei 48kHz und 24bit gehen 8 Kanäle pro Schnittstelle/Kabel.

        Richtig ist also:
        Per ADAT lassen sich bis zu acht getrennte Spuren mit 44,1 kHz oder 48 kHz Samplingfrequenz und bis zu 24 Bit Bittiefe übertagen. Durch SMUX halbert sich dann die Anzahl bei verdoppelter Abtastrate.

        Aus dem RME Manual:
        The Fireface ADAT optical ports allow to record sample rates of up to 192 kHz using a standard ADAT recorder. For this to work single-channel data is spread to two or four ADAT channels using the Sample Multiplexing technique. This reduces the number of available ADAT channels from 8 to 4 or 2 per ADAT port.

        Ich nutze im Normalfall 48kHz, was mir reicht.

    • Profilbild
      Tai AHU

      @Nicole 1595$ +19% Märchensteuer und wir sind bei 1898 + 5% Zoll = 2000. Bei den Amis werden grundsätzlich Nettopreise aufgerufen. Steuer kommt danach.

    • Profilbild
      TomH AHU

      @Nicole hüstel

      Du kannst ja auch eine Wette eingehen. Viele Geräte werden nach einiger Zeit auch günstiger, wenn der „haben wollen Faktor“ gesucken ist.
      Kann man in der Tat oft beobachten.
      Manchmal ist warten Gold, ob Handy oder Audio Interfaces oder anderes Studio Equipment.
      Beispiel mein RME UFX III – UVP 2.999 beim Test 2.689 und jetzt 2.326

      P.S.
      Da war wohl mein „haben wollen Faktor“ zu hoch und ich habe damals vor 3 Jahren ~ die 2.700 gezahlt.

  4. Profilbild
    tubeheat

    AVB gut und schön, aber .. Wer mit häufig wechselnden Sample-Rates arbeitet, ist mit MADI besser bedient als mit AVB.

    Unter AVB gibt es keine Möglichkeit, dass Clock-Slaves der clock des Masters automatisch folgen. Bei Sample-Rate-Changes müssen alle AVB‑Streams auf allen beteiligten AVB-Geräten neu eingerichtet werden. Hinzu kommen bei AVB noch die Kosten für AVB-fähige Switches.

    Zudem halte ich es für vorteilhafter, eine für Audio dedizierte Technologie wie MADI zu verwenden.
    Bei AVB hat man entweder einen zusätzlichen AVB-Switch herumstehen (der für das, was er bietet, zu teuer ist), oder es vermischt sich der Audio-Traffic mit Datentraffic, wenn alles über einen AVB Switch abgefackelt wird. AVB-Switches mit hoher Portdichte sind zudem noch teurer.

    Da ist mir MADI sympathischer, und RME bietet über „MIDI over MADI“ gut funktionierende Fernsteuerungsmöglichkeiten: entweder in TotalMix integriert (Auxdevice) oder über die Applikation „RME Connector“.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass es aus diesen oder ähnlichen Überlegungen kein AVB-basiertes UFX III gibt. Höhere Kosten und geringere operative Flexibilität (siehe Sample-Rate-Changes, Remote-Control-Möglichkeiten).

    Zudem ist MADI über Multimode oder Single-Mode-Fiber-Verkabelung nach wie vor das perfekte Multi-core Kabel mit galvanischer Trennung und unterstützten Kabellängen bis 2 bzw 10 km.

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @tubeheat Ich hatte gehofft, dass sich AVB und/oder Dante so verbreiten, dass man nicht mehr drüber nachdenkt, sondern dass in jedem Interface, das heute ADAT hat, irgendwann eine Ethernetbuchse und eine Implementierung drin ist. Leider will Audinate Lizenzgebühren, AVB will besondere Switche, und mit Open Source Implementierungen für das Drumherum wurde nichts (Dante) oder wenig (AVB).

      Es wird also dabei bleiben, dass nur Kunden mit komplexen und richtig weit verzweigten Audio-Netzwerken auf den Zug aufspringen.

      Was ADAT leistet, ist ja schon für viele Anwender vollkommen ausreichend. Mit MADI habe ich keine Erfahrung, aber das kann vermutlich noch mehr.

      • Profilbild
        tubeheat

        @bluebell [MADI] Das ist kurz gesagt. 64 Kanäle bei Single Speed (32/16 bei Double/Quad Speed).
        Die Fiber Kabel sind handelsübliche Kabel aus dem Netzwerkbereich.
        Default ist multimode unterstützt Kabellängen bis 2km.
        Bei Reihenschaltung sogar 2km zwischen jedem der geräte.
        Bei Single Mode sogar 10km. Single mode gibts bei den Recording Interfaces nur auf buy order, weil die Transceiver fest im Gerät verbaut sind.
        Bei den Convertern und Preamps kannst Du das SFP austauschen, um entweder single oder multimode zu unterstützen. Single und Multimode haben unterschiedliche Kabel.
        Multimode Kabelstandards sind OM3 und OM4. Ich würde jetzt zu OM4 greifen.
        Bei Singlemode sind es die gelben fiber Kabel, aber das braucht i.d.R. kein normaler Sterblicher.

        Bei ADAT hast Du nur 8/4/2 Kanäle bei single/double/quad speed. Nach standard beträgt die max Kabellänge rund 10m, aber meistens funktionieren auch 15m oder sogar darüber.

        Ist klar, dass MADI hier die Nase vorn hat, mehr Kanäle, mehr Anschlußmöglichkeiten für mehr Geräte. Plus die Möglichkeit von Fernsteuerung via MIDI over MADI. Dann werden im MADI Protokoll Header ungenutzte Bits und Bytes für den Transfer von MIDI Informationen genutzt. Das ist natürlich prima, wenn der Preamp 50m weit wegsteht und Du Dir über MIDI oder LAN Verkabelung keinen Kopf machen musst.

        Ethernet Verkabelung im Gegensatz dazu idR bis max 100m und meistens geshared.

        MADI ist dediziert für Dein Audio Setup.

      • Profilbild
        swellkoerper AHU

        @bluebell Wenn ADAT nicht mehr ausreicht, könnten auch netzwerkfähige Soundserver unter Linux eine Alternative sein. Ich nutze noch Jack mit SFP-Verbindungen und gebrauchten Server-NICs mit minimaler Latenz und Kosten. Fürs Rumprobieren im Homestudio reichts allemal, aber natürlich kein Vergleich mit redundanten Lösungen aus dem Installations- oder Beschallungsbereich.

        • Profilbild
          bluebell AHU

          @swellkoerper Ja, das geht auch. Sowohl synchron mit Netjack als auch asynchron mit zita-j2n/n2j.

          Snychron ist besser zum Aufnehmen und Abspielen wegen geringerer Latenzen. Asynchron ist besser, wenn man Realtime-Rechenleistung auslagern will, z.B. eine komplette Masteringkette mit viel CPU-hungringem Multiband-Compressor/Limiter-Kram. Da können dann leistungsfähige mit weniger leistungsfähigen Rechnern gekoppelt werden, und es muss nicht in der gegebenen Zeitscheibe einer auf den anderen warten.

    • Profilbild
      Metaphistopheles AHU

      @tubeheat Übrigens hat sich mit der neuen MOTU Interface Generation etwas verändert:
      In den Geräten sind nun 2 AVB Ports mit intergriertem Switch.
      Gem. Handbuch kann man so per Daisy Chaining mehrere dieser neuen MOTU Interfaces hintereinanderhängen, ohne einen AVB Switch zu benötigen. Das Handbuch spricht von max. 7 Geräten in einer Chain.
      Ich habe seit kurzem das Schwester-Gerät MOTU 10Pre (sehr zufrieden) – hab AVB aber nicht ausprobiert, da es das einzige seiner Art bei mir ist.

      Inwieweit dieses technische Upgrade sich auf die Entscheidung für eine Digitalbus-Plattform auswirkt, muß jeder selbst entscheiden. Ich hätte mir auch gewünscht, daß es einen offenen und lizenzfreien Standard gäbe – die altehrwürdige MIDI Schnittstelle hat es vor einem halben Jahrhundert vorgemacht. Aber leider köchelt jeder Hersteller sein Süppchen. Für Studio-Besitzer, die nur eine Interface-Logik erlernen wollen, sind Plattformen wie AVB, RedNet oder StageConnect die erste Wahl. Wer sich lieber bei verschiedenen Herstellern bedient oder konkrete Nachteile einer Plattform vermeiden will, greift dann zu Produkten, die Dante oder MADI unterstützen.

      Mir reicht ADAT bis auf weiteres.

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        TobyB RED

        @Metaphistopheles , AVB, Dante und Co. haben alle ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. AVB ist nicht IP basierend und lässt sich ohne Konvertierung auf Dante nicht gut ausserhalb des eigenen LAN routen. Somit ist AVB eher für kleine Installationen gut. Nachteil, Verfügbarkeit von I/O Breakout Boxen. DANTE ist nun IP basierend und umgeht somit die Nachteile von AVB. Allerdings sind DANTE Komponenten derzeit noch recht „budget-intensiv“, Vorteil es gibt runter bis auf den Arbeitsplatz Komponenten. Für das Homestudio würde ich AVB vorziehen. Mit Motu ist man da auf der richtigen Seite. Bei größeren Installationen würde ich aber eher zu DANTE greifen, grade wenn man im Profi Bereich mitspielen will. Ich erwarte das DANTE Komponenten in Zukunft günstiger werden.

        • Profilbild
          Metaphistopheles AHU

          @TobyB Ja, das macht Sinn es so zu betrachten.

          Ich vermute, daß MOTU mit der Entscheidung, in der neuesten IF Generation nun AVB Daisy Chaining ohne externen AVB Switch anzubieten, nun für kleinere Studios die Einstiegshürde gesenkt hat.

          • Profilbild
            TobyB RED

            @Metaphistopheles , logisch mit dem Daisychain reduziert sich der AVB Aufwand um ca. 600€ und noch nicht mal das Multicore reingerechnet. Zumal man dann mit 2 x 848 im Home oder Klein Studio schon schön was reissen kann.

            • Profilbild
              bluebell AHU

              @TobyB Bei kleineren Studios sollte ein Focusrite 18i20 4th Gen mit zwei ADAT-Interfaces einfacher, billiger und flinker sein. Ein paar Meter Lichwellenkabel sind kein Problem.

              Bei meinen Roundtrip-Messungen am MOTU UltraLite AVB hat das Behringer ADA8200 gerade mal 6 Samples zusätzliche Latenz gebracht (3 hin, 3 zurück). Bei 48 kHz sind das 0,125 ms, also halb so viel wie AVB (0,125 ms in einer Richtung).

              • Profilbild
                TobyB RED

                @bluebell , beides hat vor und Nachteile. ADAT ist halt ein Point to Point Protokoll. Irgendwann ist die Grenze erreicht. So wie Motu das Daisychaining implementiert hat, kann es seine Vorteile voll ausspielen, ob die Latenz da jetzt den Ausschlag gibt kann ich nicht beurteilen. Da hier die Verkabelung grade Gigabitfähig gemacht wurde und ich mich auch ab und an mit Dante befassen muss, würde ich das MOTU 848 vorziehen. Aber andere vielleicht lieber ADAT Strippen ziehen.

            • Profilbild
              Metaphistopheles AHU

              @TobyB …ich empfehle da auch nochmal einen Blick auf den 10PRE.
              Kostet wie das 848, hat aber mit 10 dieser wertigen MIC Vorverstärker ein paar echte Argumente für diejenigen, die mehr Mikrophone einsetzen wollen, ohne die ADAT Ports schon mit Pres zu belegen.

              Was ich auch interessant finde: Hängt man die aktuellen MOTUs an einen (auch nicht-AVB) WLAN Router, kann man sie auch über ein remotes CueMix Pro fernsteuern – also auch von einem Tablet aus – und man braucht dann auch nicht zwingend einen PC/MAC am USB-C.

              Wäre die CueMix Pro Software tatsächlich (wie im Test korrekt angesprochen) einen Level weniger komplex/kompliziert in Bedienung / Routing, dann wären diese Interfaces sogar als Stand-Alone Rackmixer für Live Anwendungen denkbar.

  5. Profilbild
    mikesilence

    Klar dass man einen „total linearen“ Frequenzverlauf sieht bei der groben Auflösung… Die Auflösung auf 20dB zu stellen statt auf 150dB wäre da sinnvoll gewesen.

  6. Profilbild
    arnte

    Kleine Ergänzung:
    Der interne DSP des 848 kann max. 64 Kanäle und 32 Busse verarbeiten. Das ist mehr als beim 828Es (48/20). Damit sollte es auch für die meisten live Anwendungen z.B. für digitales Splitting und zahlreiche individuelle IEM Mixe reichen.
    Aber natürlich ist das auch im Studio super, wenn man zum rumdaddeln an seinen vielen vielen Synths nicht extra die DAW starten will.
    Die volle AVB Integration (inkl. Switche) ist auch super.
    Für mich ein sehr gelungenes Audiointerface, wobei auch ich die fehlende MIDI Schnittstelle und hintenlingenden XLR Eingänge Schade finde.
    Außerdem fände ich einen AES Ausgang noch super. Oder zumindest Chinch SPDIF. Damit wäre der Anschluss an viele Monitore mit digital Eingängen leichter.

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