Test: Motu UltraLite mk4, Audiointerface

Der eingebaute Kopfhörerverstärker

Dieser ist mit einem 50 bis 100 Ohm Kopfhörer ausreichend laut, für Typen mit um die 250 Ohm wird es etwas knapp, wenn man gerne in gehobener Lautstärke abhört. Der Klang ist äußerst transparent und neutral, fast schon nüchtern. Das Rauschverhalten ist schlicht exzellent, ich habe selten einen so rauscharmen Kopfhörerverstärker erlebt, das ist beinahe schon sensationell. Besonders dann, wenn man bedenkt, dass es sich hier um kein Einzelgerät handelt.

Die Steuersoftware

… des Motu UltraLite mk4 wird direkt im Standard-Browser geöffnet (bei mir Safari) und stellt dann vier Abschnitte zur Verfügung. Im zweiten Abschnitt „Routing“ werden alle Ein- und Ausgangs-Konfigurationen optisch dargestellt und können hier auch angepasst werden. Das UltraLite besitzt nämlich im ersten Abschnitt „Device“ ein sogenanntes „Quick Menü“ mit vorkonfigurierten Presets, mit denen man die meisten Anwendungsgebiete schon einmal grob abdecken kann. Je nachdem, ob das Gerät ausschließlich als Audiointerface, Standalone-Mixer, Interface und Mixer etc. fungieren soll, hat man hier schon mal auf die Schnelle eine praxisgerechte Vor-Konfiguration, die dann für den jeweiligen Einzelfall noch angepasst werden kann.

Quick-Menü

Routing-Menü

Über die „Mixing“-Sektion lässt sich das Motu UltraLite mk4 wie ein Live-Mischpult einsetzen, nur eben mit der Bedienoberfläche am Computer oder Tablet (die zugehörige App gibt es im AppStore). Es können Gruppen gebildet und diese dann auf Wunsch auch auf unterschiedliche Ausgänge gelegt werden.

Mixing-Menü

Die „Aux Mixing“-Abteilung ermöglicht es, den Musikern aus allen Eingängen (logischerweise auch das Retoursignal vom Rechner) unterschiedliche Kopfhörer-Mischungen zu erstellen. Als etwas umständlich finde ich nur, dass dies immer nur als Stereo-Aux funktioniert und man somit eine Mono-Aufteilung stets über den Panoramaregler herstellen muss. Eine sofortige Aufteilung in 6 Mono-Wege bzw. eine Kombination aus Mono- und Stereo-Auxe wäre mir hier eigentlich sympathischer. Allerdings ist es auch eine Sache der Gewöhnung, vernünftig arbeiten lässt sich damit auf jeden Fall.

Aux Mixing-Menü

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Steuersoftware für das Monitoring im Studio und auf der Bühne sowie für den Live-Mix enorm leistungsfähig ist. Das gilt auch für die Möglichkeiten eines Live-Mitschnitts. Es kann wirklich jedes Signal in alle denkbaren Richtungen verschickt werden und wenn man sich hier nicht konsequent ein passendes Arbeitsschema erstellt und dann als eigenes Preset abspeichert, verliert man schnell den Überblick.

Diese Mix- und Routing-Software ist identisch zu den „großen“ Interfaces von Motu (1248, 8M etc.) und macht aus dem „kleinen“ UltraLite mk4 ein regelrechtes „Schweizer Audio-Messer“, denn es gibt fast nichts, was nicht realisierbar wäre. Auch die virtuellen EQs und Kompressoren sind von gehobener Qualität und selbst der Hall ist mehr als nur eine blasse Zugabe.

Was besonders aufgefallen ist

Das war wieder einmal die bei Motu übliche hervorragende Verarbeitung des gesamten Gerätes sowie die gute Bedienbarkeit aller Bedienelemente und die stabile Performance im Betrieb. Die Latenz ist wie im Werbeprospekt versprochen tatsächlich sehr klein, dennoch würde ich stets den mitgelieferten Software-Mixer für das Monitoring bevorzugen, da hierdurch der Rechner enorm entlastet wird und somit mehr Kapazitäten frei hat für Spuren, Plug-ins etc.

Sobald bei den Mikrofoneingängen der Gain-Regler betätigt wird, schaltet das Display auf eine große Aussteuerungsanzeige um, das hat mir sehr gut gefallen.

Display Hauptseite

… wird beim Einpegeln der Mics zur fetten Aussteuerungsanzeige

Die Motu-eigene DAW „Audio Desk“ kann kostenlos nach dem Kauf heruntergeladen werden und ist ein abgespeckter „Digital Performer“. Wer die nicht ausprobiert, ist selbst schuld, sie ist toll. Für einen überschaubaren Aufpreis lässt diese sich auf den großen „Digital Performer“ upgraden, meinen persönlichen Liebling aller DAWs.

Für wen ist das Motu UltraLite mk4 das Richtige

Klanglich ist das Gerät so oberklassig, dass wohl selbst ein äußerst kritisches Ohr sehr wenig finden wird, was daran auszusetzen wäre. Von den Möglichkeiten ist es sensationell vielseitig, nur der nackte Anfänger wird da erst einmal sauber frieren ob der umfangreichen Routing-Möglichkeiten. Also kurz und knapp: Es geht für alles und jeden, der eine hohe Audioqualität schätzt und bereit ist, sich in die mannigfaltigen Möglichkeiten einzuarbeiten.

Aufgrund der relativ hohen Anzahl an Ein- und Ausgängen ist es theoretisch für mehrköpfige Besetzungen eine gute Wahl, allerdings wird es da wohl mit den 2 Mikrofoneingängen knapp. Abhilfe schafft hier ein mehrkanaliger Mikrofonvorverstärker mit ADAT-Ausgang, der dann mit dem ADAT-Eingang des UltraLite mk4 verbunden wird. Oder man benutzt separate Mikrofonvorverstärker und geht damit in die analogen Line Ins. Besonders ein Synth-Freak wird die 8 analogen Line-Eingänge zu schätzen wissen, immerhin kann er damit vier Stereo-Keyboards auf einen Schlag anschließen und aufnehmen (oder 8 Mono-Synths/Module etc.).

Überhaupt ist die Erweiterbarkeit über ADAT und die S/PDIF-Schnittstelle ein großes Plus bei diesem Gerät. Man kann mit dem UltraLite mk4 beginnen und alleine damit schon sehr viel machen, reicht es nicht, holt man sich eben einen Zusatzkonverter für mehr Mikrofone und/oder Line-Signale. Da die ADAT- und S/PDIF-Signale eigene Kanäle im Software-Mixer darstellen, bleibt das Ganze eine einheitliche Oberfläche.

Was ebenso möglich wäre: Ein zweites UltraLite mk4 oder jedes andere AVB-lose Interface von Motu und diese beiden Treiber dann verkoppeln, was allerdings nur beim Mac funktioniert. Nachteilig ist hierbei nur, dass es dann keine echte Integration der Signale in der Mix-Software mehr gibt und jedes Gerät separat verwaltet werden muss.

Grundsätzlich kann man feststellen, dass man sich mit dem Motu UltraLite mk4 die Klangqualität der ganz großen Motus einkauft, aber auf deren Vernetzung via AVB verzichten muss. Wer das gerne hätte: Es gibt bei den 9,5-zölligen Motu-Interfaces sogar einen Bruder, der ziemlich den gleichen Preis aufruft und auf den Namen UltraLite AVB hört. Dieser hat zwei analoge Ausgänge weniger und keine S/PDIF-Schnittstelle, an diesem Platz sitzt hier die Buchse für die AVB-Connection.

Kompakt, soundstark und vielseitig

Fazit

Es ist meist etwas teurer, wenn man besonders gute Qualität erwartet und genau dies bietet das Motu UltraLite mk4 ohne Wenn und Aber. Eine enorme Vielseitigkeit steckt in dem robusten Metallkästchen, das absolut superb klingt und sich sehr gut bedienen lässt. Wirft man den vielseitigen Monitormixer, die umfassenden Anschlüsse aller gängigen analogen wie digitalen Standards (inkl. MIDI), das aussagefähige Display sowie den transparenten und beinahe rauschfreien Kopfhörerverstärker mit in die Waagschale, relativiert sich der Anschaffungspreis zu regelrecht preiswert. Rundherum ein gelungenes Gerät, das auch hohe Ansprüche zufriedenstellt.

Plus

  • exzellenter Klang
  • Vielseitigkeit
  • solide Verarbeitung
  • lässt sich auch per Tablet/iPhone steuern

Preis

  • Ladenpreis: 677,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Danke für den Test, denn ich könnte auch mal ein richtig gutes Interface brauchen. Klingt echt gut, der Preis ist auch nicht abgehoben. Sag mal, hat die Kiste DC-Coupled Outputs?

  2. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    Puuuh, Dino……

    Das weiss ich jetzt echt nicht. Frag doch mal beim deutschen Vertrieb Klemm Music nach.

    Musikalische Grüße

    Onkel Sigi

  3. Profilbild
    Synthfreak  AHU

    „Besonders ein Synth-Freak wird die 8 analogen Line-Eingänge zu schätzen wissen, immerhin kann er damit vier Stereo-Keyboards auf einen Schlag anschließen und aufnehmen (oder 8 Mono-Synths/Module etc.).“

    Dann ist das also besonders etwas für mich? ;-)

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      Onkel Sigi  RED

      Die Aussage ist auf die kleine Größe des UltraLite bezogen. Reichen Dir wohl nicht, die Line-Eingänge?

      ;-)

      Grüße von Onkel Sigi

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        dr noetigenfallz  

        Hi Onkel Sigi,
        schau mal auf seinen User-Namen. Er fühlte sich persönlich angesprochen :-)

        (Übrigens: schöner Test. Ich habe die AVB-Version. Das müsste ziemlich dasselbe Gerät sein und ich bin sehr zufrieden)

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hallo Sigi! Erstmal, schöner Test! Kannnst du die technischen Spezifikationen auch immer in einer Liste/Tabelle auflisten? ;) Meine Fragen: Kann der Spdif auch 48khz in interne 44.1 konvertieren? Ist das Gerät Class Compliant, z.B. für iPad tauglich? Antwort: Der MOTU muss bei Nutzung des Spdif als Eingand dessen Takt als Master übernehmen. Also kein 44.1 Projekt und einzusätzlicher 48khz Wandler gemischt möglich wenn mehr Eingänge nötig sind. Das RME UCX als direkter Konkurrent macht das laut Unterlagen. Ja, der Ultra ist voll IOS tauglich und Class Compliant. So komme ich wieder zum ersten Punkt. Es steht bei MOTU sogar bei den tabellarischen Specs. Auch die Konkurrenz in Form des UCX hätte man zugunsten des MOTU herausstellen können. Ist ja ca. 400€ günstiger bei gleicher IO. Trotzdem, schöner Test im Sigi-Style! ;)

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      Onkel Sigi  RED

      Griass Di Kyotonic,

      ich bitte zu verstehen, dass ich nicht jede denkbare technische Fragestellung im Test abdecken kann.

      Da so gut wie jeder Hersteller seine Manuals zum Download anbietet, rate ich jedem Interessierten, sich diese zu laden und darüber solche spezifischen Fragen zu klären. Gelingt das nicht, gibt es bei den Herstellern/Vertrieben meist einen Technik-Guru, der solche Dinge täglich abmeditiert.

      In den Tests versuche ich, genau das zu bieten, was nicht in der Bedienungsanleitung steht: Wie läuft das Ding in der Praxis, wie klingt es, für wen und was taugt es, wo wiehert der Pferdefuß.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

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    Coin  AHU

    Hallo, ich hatte den Vorgänger ( ein Motu Ultralight)
    mal in Gebrauch.
    Mich hatten zwei Dinge gestört.
    Zum einen die digitalen (endlos-)Poties,
    die kein echtes Gefühl vermittelt haben.
    Und zweitens die Control-Software, durch die ich gar nicht durchgestiegen bin.
    Weil auch kaum was zu verstellen ging, in dem Fenster.
    Oder besser: Gar nix.
    Danach hatte ich ein Focusrite Interface (8i6) bestellt.
    In dessen Mixcontrol Software ging einiges zu verstellen.
    Zum Besipiel beim Signal-Routing.
    Und die Poties waren analog, mit Anfang und Ende.
    Das Interface hab ich immer noch.
    Dem Dino würde ich deswegen was von Focusrite ans Herz legen.
    Bzw. nicht unbedingt was von
    „Mark of the Unicorn“
    Einfach mal testen.
    Gruß – Coin

    • Profilbild
      Green Dino  AHU

      Hallo coin,
      Auch wenn es schon recht komfortabel wäre einfach über mein Audio Interface mit Steuerspannungen arbeiten zu können habe ich mir gestern vorallem das Scarlett 18i8 2nd Gen genauer angeschaut. Hat eigentlch soweit alles was ich bräuchte, läßt sich über ADAT erweitern und gibts quasi zum halben Preis. Die roten Focusrite Kisten scheinen doch auch recht robust zu sein, so wie ich das mitbekommen habe. Ich denke ich werde das 18i8 mal testen.
      Grüße und danke auch euch :)

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        harrymudd  

        die roten focusrite Kisten wirken nur so stabil – nur das rote Teil ist aus Metall, Front- und Rückplatte sind leider aus Kunststoff.
        Die Micpres haben nur 50dB Gain und seit über 10 Jahren verbaut focusrite in seinen lowcost Geräten die gleichen Wandler CS4272.

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        Coin  AHU

        Hi Dino, das 18i8 2nd Gen ist eine gute Wahl.
        Die 2 Kopfhörerausgänge sind schon sexy :)
        Es soll ja bei Focusrite auch mal Montagsgeräte geben,
        aber mein 8i6 läuft z.B seit 2012 ohne zu mucken.
        Und das 18i8 hat bei Thomann auch volle Punktzahl.
        Hab da keine Bedenken.
        @ Harrymudd
        Kennste „Dont touch a running System“ ;)
        Gruß

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    pytrel  

    Also ich hatte ein Ultralite Mk3 und das ist bei mir so gut wie NIE problemlos gelaufen. Und das an 3 verschiedenenMac laptops und 1 Platinen Wechsel beim MK3 und ein Ersatz gerät also auch 3 Interfaces im Endeffekt. All das Innerhalb 2 Jahren. . Jetzt hab ich das AVB Ultralite und das ist super. Nur seit ca dem letzten Firmware update Klingt sich das interface manchmal einfach Aus. Also wenn ich pause drücke und dann nach paar Minuten wieder Play passiert manchmal das es nicht mehr läuft. Dann Interface und Rechner wieder starten und dann geht es. Also die Treiber laufen mit El Capitan nicht 100% (Für mich Zumindest) Sonnst ein super interface mit unschlagbar viele IN-OUT`s für die Größe und nicht nur.

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    Paul Tunyogi-Csapo  

    Ich muss mich leider anschließen.
    Von meinem MK3 habe ich mich auch getrennt.
    Es wurde mir zu teuer.
    Die Kopfhörerbuchse verschwand im Gerät als ich denselbigen dort anschloß. Zwei mal musste der Firewire-Anschluß repariert werden. Für das Geld hätte ich mir fast schon ein UAD Intrface leisten können.
    Im Bereich Theater, wurde oft mit Motu Audiointerfaces gearbeitet. Leider auch dort Ausfälle. Zur Zeit erfüllen dort RME Audiointerfaces die Arbeit. Selbst ein Musikladen der sehr viel mit Motu zu tun hatte, sagte mir, als die MK 3 Serie auf den Makrt kam, das er noch nie so viele Reperatur anfragen hatte wie zu dieser Zeit. Zur Zeit rate ich jedem zu Focusrite. Für meinen Geschmack klingen diese besser und das Preis / Leistungsverhältniss ist unschlagbar.

  8. Profilbild
    digital-synthologie  AHU

    Mein MK3 war auch schon mehrmals in Reparatur, weil der USB defekt war.

    Was mich von der Bedienung immer etwas gestört hat, war, dass man das Gerät immer von Hand einschalten musste. Sobald der Hauptschalter angeschaltet ist, fuhr der Computer hoch, nur das Interface nicht.
    Man muss es schnell von Hand anschalten, damit es noch vor dem vollständigen Start an ist , damit Windows nicht den Audioausgang verstellt.
    Fand ich immer etwas nervig.
    Ist das beim MK4 immer noch so? Oder geht es von selbst an, wenn der Strom da ist?

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Griass Di digital-synthologi,

      nein, von alleine geht es nicht an.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

  9. Profilbild
    SimonChiChi  AHU

    Mit dem Vorgänger hatte ich am MAC immer das Problem, dass ich nach dem Computer-Boot das USB-Kabel aus und wieder einstecken musste, damit das Interface erkannt wurde. Das war echt nervig.

  10. Profilbild
    tubeheat  

    Danke für Deine engagierte Review, da gibts nix zu meckern.

    Aber mal so generell. Hier wurde Focusrite erwähnt. Das ist nun wirklich keine gute Alternative.

    Was dieses Recording Interface anbelangt. Das ist schon recht teuer.

    In dem Preisbereich besser direkt in ein Gerät von RME investieren, auch wenn man vielleicht noch ein wenig dafür sparen muss. Man bekommt deutlich mehr fürs Geld, als beim Mitbewerb. Gerade so in dieser Preisklasse bis oder um die €1000. Alles darunter von den anderen Firmen finde ich sehr kompromissbehaftet.

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      AMAZONA Archiv

      Da hast du recht. Mein altes RME Multiface hatte ich fast 10 Jahre? Rechner und Betriebssysteme kamen und gingen. Das MKII wird sogar bis heute verkauft. Sobald ich mehr als 500€ ausgeben muss, stelle ich die RME-Frage. Allerdings finde ich den Sound recht hart. Tatsächlich würde ich derzeit entweder ein billiges Behringer UMC1820, ein Digiface USB+ADA-8200 oder RME UCX nehmen.
      https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/behringer-u-phoria-umc1820-test/2.html
      Das Behringer klingt entspannter, finde ich. Das hat zwar keinen separaten Mixer und funktioniert nur mit DAW’s aber das ist für mich kein Argument. Für den Preis, best buy! Nebenbei kann ich ein iPad anstöpseln und meine ganzen Synths abnehmen, wenn ich denn wollte. Focusrite, Motu und Presonus sind weder Fisch noch Fleisch, nicht Referenz aber auch nicht wirklich günstig. UAD oder Apogee sind mir rein preislich egal.

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      dr noetigenfallz  

      Ich glaube nicht, dass man bei RME mehr fürs Geld bekommt. An den neuen MOTUs gibts m.M. nicht viel zu meckern. Die Treiber laufen solide, die Latenz ist gering, der Sound ist gut, selbst der Software-Mixer ist ähnlich flexibel wie RME.
      Ich hab nichts gegen RME, aber was MOTU in letzter Zeit rausbringt, hat auch alles Hand und Fuss.

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        AMAZONA Archiv

        Das einzige Interface womit ich futureproof bin und keine Abstriche machen muss ist das Antelope Zen Studio, evtl in der „+“-Version. Dem fehlt zwar Midi, hat aber sonst alles und das auf einer HE, inkl. zusätzlicher D-Sub-IO. Für mich das derzeit beste Featureset. Das Zen Tour ist auch geil aber nicht mein Format. Der Test vom Zen Studio hier bei Amazona ist vielleicht ein bissl zu schlecht ausgefallen und betont wenig die schiere Komplettheit und Qualität. In Sachen Soft-/Firmware hat sich bestimmt auch einiges getan (Plugins, IOS). Wer RME „gewöhnt“ ist übersieht das vielleicht oder will es nicht angemessen bewerten. ;) Edit: In den Amazona-Charts kommt es noch nicht einmal vor! Das Presonus 192 bei „High Range“ hingegen schon, was für mich schon etwas verwundert.

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          dr noetigenfallz  

          Das Zen Studio hatte ich vor 2 Jahren gekauft und dann wieder zurück geschickt. Die Installation ging nur nach mehreren email-Kontakten mit dem Support (der immer schnell antwortete) und die Treiber waren instabil bzw. die Latenz hoch. Aber vllt. haben sie´s jetzt im Griff. Ich wundere mich nur, mit welcher Geschwindigkeit, die neue Features veröffentlichen. Ich denke immer: hoffentlich ist das auch ausgereift. Ich jedenfalls fühlte mich damals wie der Beta-Tester

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            AMAZONA Archiv

            Darüber habe ich gelesen. 11’16 soll da einiges gefixt worden sein. Nun wurde ganz aktuell nochmal einiges verbessert, u.a. Plugins und speicherbare Presets, allerdings vorerst nur fürs Zen + und höher. http://rek.....nterfaces/ Ich bin scharf drauf und würde es natürlich sofort zurückschicken wenn unüberbrückbare Probleme auftreten würden. Mein Audiorechner ist gut eingestellt. Wenn der Probleme macht, dann kann das Interface nix. ;)

  11. Profilbild
    fkugel

    Hallo,
    ich habe seit langem die UltraLite mk3 hybrid auf USB an nem jeweils aktuellen Dell Laptop laufen (alle 2 jahre neu) – nicht immer ganz zuverlässig, und seit Windows 10 schlimm.
    Der Satz „seitens Motu bis zum heutigen Tage die Treiber an aktuelle Gegebenheiten mit angepasst werden“ ist für mich unverständlich. Die letzte Firmware für die mk3 ist von 2013, der letzte Audiotreiber für windows 10 von 2015, obwohl diese Probleme (neben dem viel zu späten Erscheinen des win10 Treibers) in Foren wiederholt geäußert wurden. Es knackelt und krackelt zuverlässig immer wieder, da hilft nur UltraLite aus- und wieder einschalten, manchmal auch Win10 neu booten.
    Mit der Hardware und dem Funktionsumfang, gerade auch durch CueMix, bin ich hingegen sehr zufrieden, nach ner Zeit kommt man zurecht, es kann viel und ist ne tolle Zentrale für mein minikleines Studio.
    siehe http://motu.com/download/

  12. Profilbild
    CHIO

    Hallo..
    Folgende Frage habe ich zur Motu.
    Mein derzeitiges DJ Set Up
    2 MacPro (1. Mac Traktor Pro 4 Decks; 2.Mac AbletonLive)
    2 Audio 8
    XONE 92
    2 A&H K2

    NI Maschine (läuft als Plugin in AbletoLive)
    Nun möchte ich alles auf einem Mac packen, da Traktor schon die Ausgänge 1-7 belegt , fehlt mir nun 1 Ausgang für AbletonLive. Kann ich den MainOut Softwareseitig als zusätzlich als Ausgang für Ableton routen?
    Oder hättest Du noch ne Alternative?

    Gruß CHIO

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Griass Di Chio,

      kann ich Dir nicht beantworten, da ich nicht weiss, ob Deine Software mehrere Interfaces gleichzeitig ansprechen kann. Da müsstest Du beim Traktor- bzw. NI-Support nachfragen.

      Seitens Motu-Interfaces geht Multitreiber-Betrieb beim Mac durchaus, aber die Audio-Software muss dies unterstützen.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

      • Profilbild
        CHIO

        Hallo….
        Ok, habe vergessen zu sagen das nur noch die Motu dann als Interface fungieren soll. Nicht mehr die Audio 8.
        Will eben alles reduzieren auf einen Mac, den ich jetzt mit 2 SSD aufgerüstet habe. In Traktor und Ableton kann ich ja die Kanäle zu den jeweiligen Ausgängen der Motu routen. Die Frage ist jetzt nur ob ich den MainOut auch als reinen Ausgang für Ableton nutzen kann?
        Der MainOut ist doch wahrscheinlich mehr für den Standalone betrieb gedacht sein.. Oder?

        Gruß CHIO

        • Profilbild
          Onkel Sigi  RED

          Griass Di Chio,

          normalerweise kannst Du bei Motu-Interfaces jeden Ausgang frei zuweisen. Den Main Out kannst Du für alles hernehmen, auch, um z.B. zwei Aux-Wege analog auszuspielen. Das ist sehr flexibel und auf reinen Stand-alone-Betrieb ist bei Motu eigentlich nichts fixiert. .

          Musikalische Grüße

          Onkel Sigi

  13. Profilbild
    Benjamin

    Meine Erfahrung zu MOTU (10 Jahre):
    Beim alten Motu Ultralite gingen – trotz sehr sanftem Betrieb – die Kippschalter für 48V kaputt.
    KLEMM machte aber ein tolles Angebot zum Ersetzen gegen MOTU MK3 Hybrid.
    Dieses läuft auch unter WINDOWS 10/64 bit tadellos – keinerlei Probleme.
    Leider auch hier im 48V-Teil „ein kleines Problemchen“ – eine rote LED funktioniert nicht mehr, was der Funktion zwar keinen Abbruch tut – aber es ist auch nicht schön! LED’s sind in meinen vielen anderen Systemen noch nicht ausgefallen.
    Insgesamt bin ich bisher mit dem MK3 sehr zufrieden und denke daran das MK4 anzuschaffen.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist i.O.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich 2x den UI24R-Mixer von Soundcraft im Hause habe – gekoppelt 48 Eingänge und diese haben eine enorme Funktionsvielfalt – einfach auf die Soundcraft-Seite schauen. „Nebenbei sind sie auch Interface“.

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