Test: Music Man Armada SB, E-Gitarre

18. März 2014

Neues Flaggschiff aus dem Hause Music Man

Die Ernie Ball Music Man Armada SB, das neue Flaggschiff des US-Herstellers, erscheint heute im Amazona Test. Music Man, noch nie gehört? Falls nein, dann wird es aber Zeit! Die 1972 von Leo Fender gegründete Firma  ist weiterhin bekannt durch ihre legendären Stingray Bässe. Nicht wegzudenken, fällt dieser E-Bass locker unter die Top 3 der beliebtesten E-Bässe überhaupt. In den 80ern stieg Leo Fender aus und Music Man wurde von dem bekannten Saitenhersteller Ernie Ball übernommen. Seitdem findet sich auch der zweite Name im Titel.

Bekannt wurde die Firma durch qualitativ sehr gute Instrumente und Kooperationspartner aus der Musikerszene. Die Namen Steve Morse, John Petrucci (Dream Theater), Albert Lee oder Eddie van Halen dürften wohl die Meisten schon mal gehört haben. Denn genau diese Künstler bekamen sehr schöne Signature-Modelle auf den Leib geschneidert.

Nun auf der NAMM 2013 vorgestellt, bringt Music Man ihre erste E-Gitarre mit durchgehendem Hals auf den Markt. Mal schauen, wie sich die Music Man Armada SB  im Test beweist. Der Name an sich verspricht schon viel – der stattliche Preis aber auch.

Musicman Armada SB

— Musicman Armada SB —

Konstruktion/Lieferumfang

Eine „Armada“ ist oder war bekanntlich eine Flottenstreitmacht und zugleich auch die spanische Kriegsmarine. Ob die Music Man ihrem Namen Rechnung trägt, wollen wir heute rausfinden. Da der Preis sich locker in der Oberklasse ansiedelt, darf sich das Instrument, finde ich jedenfalls, keine Schnitzer erlauben.

Tune-o-matic

— Tune-o-Matic Bridge —

Sollten wir jetzt ein ganz neues Modell erwarten? Rein von der Optik her bietet die E-Gitarre schon mal ein ungewöhnliches Design. Es erinnert etwas an die poppigen 80er, was ja weiterhin noch voll im Trend liegt. Auch wenn ich ein Kind dieses Jahrzehnts sein durfte/musste, so bin ich doch wahrscheinlich nicht der Einzige, der sich etwas schwer tut mit der damaligen Mode, Kunst oder diverser Kreationen. Die Music Man Armada SB ist zum Glück eher eine Fusion aus diversen Epochen, auch wenn hier und da ein Schwerpunkt durchsickert. Wie auch immer, ich musste mich an den Look der Gitarre erst gewöhnen, habe mich aber dann doch mit ihr anfreunden können. Denn irgendwas hat sie schon an sich.

Close-up-Hals

— Close up Hals-Korpus-Übergang —

Von der Konfiguration ist sie eher nicht neu, sondern klassisch an eine Gibson Les Paul angelehnt. Zwei Humbucker, Mahagonikorpus plus Ahorndecke, so klingt die Grundausstattung. Einzig der durchgehende Hals (Neck-Thru) schlägt dann eher eine Brücke zur Gibson Firebird, eine der ersten Gitarren dieser Art.

Ausgeliefert wird das gute Stück in einem Kunststoff-Hardshell-Case. Sehr stabil und roadtauglich bietet der Koffer einen perfekten Schutz für das Instrument. An Zubehör legt Music Man noch ein Pflegeset bei.

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