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Test: MXR, MC-401/MC-402, Gitarren Effektgeräte

15. Juli 2009

MXR-Zerrer

In der letzten Zeit ist es mehr als nur populär geworden, zwei oder mehr bekannte Namen im Musikbereich zusammen zu führen und sich somit den allseits bekannten Synergieeffekt zu Nutze zu machen. MXR, selbst einer der Urväter und großen Namen im Bereich Bodeneffektgeräte hat sich im Zuge dieser Entwicklung zu einer Zusammenarbeit mit einem nicht minder bekannten Namen im Gitarrenbereich entschlossen. Die Rede ist von Bob Bradshaw, seines Zeichens der wohl bekannteste Designer von Custom Guitar Pedalboards auf diesem Planeten. Bradshaws Firma Custom Audio Electronics (CAE) wollte laut Firmenangaben seine Produkte einem größeren Interessentenkreis zugänglich machen und hat sich hierüber mit der Firma MXR verständigt.

Bradshaw selbst verfügt über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in Sachen Guitar Pedals, baute er doch für unzählige illustere und zahlungskräftige Namen wie David Gilmore, Steve Lukather oder Eric Clapton eigens nach deren Wünschen angefertigte Schaltzentralen, welche so ziemlich jeden Amp mit jeder Box und jedem FX-Gerät verbinden und kombinieren können. Bei Künstlern wie Gilmore können dann auch, wie auf den letzten Pink Floyd Tourneen zu sehen, schon mal Bühnenanlagen heraus kommen, welche einen 7,5 Tonner bis unter das Dach mit Equipment füllen.

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Witzigerweise macht Bradshaw zuletzt als Gitarren-Roadie von Steve Lukather auf sich aufmerksam. Ein Prototyp eines Soundsystems sollte live während einer Tour getestet werden und wurde von Bradshaw selber überwacht, wobei er den Job des Guitar Tech gleich mit übernahm. Dieses Arrangement wird Lukather wohl auch nie mehr machen, sämtliche Fachmagazine wollten nur noch mit Bradshaw Interviews führen, Lukather selbst ging Interview-technisch bei dieser Tour nahezu leer aus ;-) Zum Test auf Amazona.de stehen der Booster / Line Driver MC-401 und seine um einen Overdrive erweiterte Variante MC-402.

-- Front MC-401 --

— Front MC-401 —

-- Front MC-402 --

— Front MC-402 —

Konstruktion:

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Ein Overdrive Pedal im klassischen Sinne wird wohl jedem Leser ein Begriff sein, handelt es sich doch um die Simulation einer übersteuerten Röhre, aber was bitte ist ein Booster / Line Driver?

Versetzen wir uns kurz in die Situation eines Gitarrensignals, welches aus einem passiven Tonabnehmer auf die Reise Richtung Verstärker geschickt wird. Das hochohmige Signal durchläuft zunächst ein mehr- oder minderwertiges Instrumentenkabel, bevor es zumeist ein paar andere Boden- oder 19“-Effekte durchqueren muss, welche ebenfalls mit mehr- oder minderwertigen Kabeln oder Steckverbindungen verbunden sind, um dann schließlich den Input des Amps zu erreichen. Zudem befinden sich evtl. in der Effektkette noch einige Klassiker der Tretminen-Gilde, welche noch nicht über einen True Bypass verfügen und selbst im deaktivierten Zustand das Gitarrensignal durch die gesamte Bordelektronik schicken. Ich selber habe bis zur Einführung des True Bypass / respektive Bufferamps trotz des praxisnahen Einsatzes live niemals einen Bodentuner eingesetzt, einfach weil kein Tuner seiner Zeit das Gitarrensignal ohne Klangeinbußen frei gegeben hat. Was danach am Amp zum Teil noch an Signal anliegt, ist zuweilen nur noch ein müder Abklatsch dessen, was der Pickup mehrere Kabelmeter zuvor in den Signalweg eingespeist hat.

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