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Test: Naonext Crystall Ball, Controller

(ID: 87516)
Besonders im Dunkeln macht der Crystall Ball ordentlich was her.

Besonders im Dunkeln macht der Crystall Ball ordentlich was her

Zum Lieferumfang gehört sowohl ein passendes Netzteil als auch ein USB-Kabel. Eine englischsprachige Kurzanleitung in Form eines DIN A4-Blatts liegt ebenfalls bei und erläutert die wichtigsten Funktionen und Einstellungen des Naonext Crystall Balls. Diese könnte jedoch deutlich umfangreicher sein, was den Einstieg in die Arbeitsweise sicherlich erleichtern würde.

Anschluss und Verarbeitung

Bewertung

Naonext Crystall Ball

Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Bewertung des Autors
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Sobald der Crystall Ball am Stromnetz hängt, fängt das Gerät nach kurzer Initialisierung erstmal kräftig an zu leuchten. Die Drucktaster können zur besseren Übersicht nach entsprechender Konfiguration in den drei unterschiedlichen Farben Weiß, Blau und Silber aufleuchten. Passt auf alle Fälle zum ansonsten komplett in Silber gehaltenen Gehäuse. Hinsichtlich der Verarbeitung macht der Crystall Ball einen guten Eindruck, allerdings hätte ich mich gefreut, wenn der Hersteller bei den Drucktastern die nächst bessere Qualitätsstufe verbaut hätte. Die Drucktaster reagieren zwar gut auf jeden Anschlag und es kam während des Tests auch zu keinerlei Aussetzern, aber der Anschlag an sich ist einfach sehr schwammig. Jeder Taster hat gefühlte zwei Druckpunkte, nämlich genau dann wenn man ihn relativ weit links oder rechts herunterdrückt und der zugewiesene MIDI-Befehl ausgelöst wird. Währenddessen hängt die andere Seite des Tasters noch oben in der Luft. Drückt man jetzt die andere Hälfte des Tasters ebenfalls herunter, spürt man deutlich eine erneute Auslösung des Kontakts wobei allerdings kein weiterer MIDI-Befehl ausgelöst wird. Im Sinne einer guten Haptik ist das einfach nicht gut gelöst.

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Die Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite.

Die Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite

Der erste Einsatz

Sowohl Cubase als auch Ableton erkennen den Crystall Ball sofort als Kommandogeber und man kann im Prinzip sofort anfangen damit zu arbeiten. Kompatibel ist der Crystall Ball zu jeder gängigen MIDI-fähigen DAW oder zu jedem MIDI-fähigen Hardware-Gerät. Einsetzen kann man ihn also sowohl als DAW-Controller als auch zur Steuerung von Synthesizern, Samplern oder Workstations. Die Programmierung des Crystall Balls kann entweder über die MIDI-Learn Funktion der DAW erfolgen oder per kostenlosem Editor, den man von der Website des Herstellers herunterladen kann.

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Über den Autor
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Felix Thoma RED

Nach der klassischen musikalischen Früherziehung ging es übers Keyboard hin zum Klavier und diversen Bands, was am Ende sogar zur Finanzierung des Studiums gereicht hat. Danach hat mich das Schicksal in die Welt der Werbe- und Filmmusik verfrachtet - dieser bin ich heute noch treu!

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Als seit zig Jahren begeisterter User des Alesis AirFX und AirSynth find ich das Konzept erst einmal sehr interessant, zumal es _sparsam und sinnvoll_ eingesetzt, die Bühnenperformance ordentlich aufwerten kann.
    Wahrscheinlich werden aber wieder nur dutzende Experten wild über dem Ding rumfuchteln, um Cutoff und Resonance sinnfrei durchzustrubbeln :)

    Die genannten Minuspunkte finde ich persönlich nur in teilen relevant; schlechte Taster sind wirklich nicht gut, aber Anschlagsdynamik bräuchte zumindest ich da auf keinen Fall. Der Rest ist ja mehr oder minder softwarebasiert und könnte via Update irgendwann gefixt werden. Sollte man zumindest bei dem Preis erwarten können, denn den find ich nun wirklich sehr sehr heftig.
    Ich frage mich oft auf der ersten Seite eines Reviews, wo denn in etwa der Straßenpreis liegt. Auf Seite 2 murmelte ich in mich hinein „nicht übel, für 99 EUR bestell ich das Ding gleich“, eingedenk der Möglichkeit, dass das Gerät vielleicht doch das Doppelte kosten könnte.
    Aber 499 EUR? Da bin ich als spontaner „Keine-Ahnung-ob-ich-das-gebrauchen-kann-aber-ich-kaufs-trotzdem-mal“-Käufer raus.
    Das Geld nimmt wirklich nur derjenige in die Hand, der einen konkreten Anwendungszweck im Kopf hat, denn wie ja schon im Test beschrieben, ist kurzes Ausprobieren im Musikgeschäft des Vertrauens ja eher rudimentär möglich.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich wünsche Naonext viel Glück mit diesem Produkt, insbesondere, weil sie sich trauen, so ein Gerät auf dem Markt zu bringen, ich bin aber ob der Marktakzeptanz etwas skeptisch….

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