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Fazit

Vieles was ich schon zu den 60s geschrieben habe, gilt auch für die70s Drums.
Das einfache und saubere Kontakt-Interface, hat einen nicht zu unterschätzenden Instant-Factor. Und die vielfältigen Insert-Effekte von Kontakt stellen ebenfalls einen beachtlichen Mehrwert dar. Auch das PDF-Handbuch ist wie üblich hervorragend und lässt keine Fragen bzgl. verwendetem Equipment Mapping oder Implementation der Drums offen.
Die Schwachstellen sind aber auch die gleichen geblieben. Das Cell-Format von NIs Battery wäre zum Erstellen von Custom-Kits wesentlich besser geeignet. Aber das scheint wohl weniger ein Anliegen von NI zu sein und die wenigsten werden auf die Sample-Mapping Ebene hinabsteigen, um ihr eigenes Kit zusammenzustellen. Abbey Road ist eben als Virtuelles Instrument konzipiert und weniger als Library. Was recht schade ist und den „echten“ Drum-Bibliotheken, wie  FXpansions BFD und Toontracks Drumkit from Hell, in die Hände spielt. Immerhin halten sich die Ladezeit von der externen FireWire Festplatte mit ca. zweieinhalb Minuten für die Full-Varianten unter DFD in Grenzen. Das gilt auch für die 60s Drums nach dem 1.1 Update, das die Ladezeit auf die knappe Hälfte reduzierte. Stimmenhänger, ließen sich einfach durch erneutes Abspielen der MIDI-Spuren, Sample-Purge oder einem Rücksetzen des Sample-Cache schnell beheben. Was allerdings kaum vorkam.

Klang

Fast sieht man schon die Nebelschwaden bewusstseinserweiternder Substanzen aus den Lautsprechern kriechen. Die Kits schaffen es durchaus, die schwüle Atmosphäre von Pop und Art Rock reproduzieren. Die meist etwas flache, gepresste Anspannung, eine Charakteristik die meist an ein Tamburin oder eine Hand-/Schamanentrommel erinnert,  ist hervorragend getroffen. Bass ist nicht die Stärke dieser Drums. Spannung erzeugen schon. Wahrscheinlich da die psychedelisch wirkenden Frequenzspektren eh etwas höher liegen. Im Klang gehen sie eindeutig in die britische Richtung, was auch an der Herkunft liegen mag. 70s Drum ist bei Leibe kein Allround-Kit, sondern füllt seine Nische hervorragend aus – und so soll es auch sein.

Plus

  • Klang
  • Kontakt Interface
  • schnellere Ladezeiten

Minus

  • mehr Virtuelles Instrument als "echte" Drum-Library
  • keine Battery Unterstützung

Preis

  • 99,- Euro
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Klangbeispiele
Forum

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