Test: Native Instruments Kontrol S2 MK2, DJ-Controller

19. Dezember 2013

Was ist neu und was bleibt beim alten?

Ein Test zum Native Instruments S2 – sind wir da nicht ein wenig spät dran? Nein, wir sind am Puls der Zeit. Die Autobauer nennen es „Facelift“, Pioneer nennt es „nexus“ und nun ja, Native Instruments nennt es eigentlich genau wie vorher. Wir nennen es einfach MK1 und MK2, das macht die Bezeichnung dann doch ein wenig einfacher.
Nach nunmehr über zwei Jahren der Erstveröffentlichung kommt die neue Ausgabe der überaus erfolgreichen S2 und der S4 Serie. Zeit, einmal ein scharfes Auge auf die Überarbeitungen zu werfen, in diesem Fall auf die kleine Ausgabe, den S2.

Der S2 MK2 im Überblick

Der S2 MK2 im Überblick

Nachdem nun schon fleißig darüber spekuliert wurde, mit welchen umfangreichen Neuerungen die neue S-Serie aufwartet, erstaunt es ein wenig, dass der neue S2 auf den ersten Blick keine brandneuen Funktionen in Form neuer Buttons oder Ähnlichem sichtbar macht. Aufbau und Anordnung der Elemente sind identisch und auch die Front- und Backpanel bringen keine Überraschungen ans Tageslicht. Auch preislich ändert sich mit rund 500,- Euro nichts. Warum dann ein neues Modell? Traktor Pro hat sich in den letzten Jahren umfangreich weiter entwickelt, Remix Decks und Flux Mode seien dabei nur beispielhaft genannt. Inwieweit nun der S2 MK2 auf die Neuerungen reagiert, wird sich auf den kommenden Seiten zeigen.

Abgesehen von dem Gerät, welches später noch genau unter die Lupe genommen werden wird, finden sich Kabel sowie ein großes Paper. Auf der einen Seite gibt es „Hardware Details“, auf der anderen Seite „Selection Descriptions“, die die jeweiligen Sektionen und deren Bedienelemente in ihrer Funktion und englischer Sprache erläutern. Dies ermöglicht auf sinnvolle Weise einen direkten Überblick und jedem Nutzer mit fast jedem Grad an Vorwissen einen schnellen, zunächst theoretischen Einstieg.

Die Section Descriptions als großes Paper

Die Section Descriptions als großes Paper

Wenn der erste Eindruck allumfassend zählt, dann bestünde an dieser Stelle die Möglichkeit, das Fazit zu verfassen, dem Gerät eine sehr gute Note zu bescheinigen und den Artikel zu beenden. Aber so einfach soll es nicht sein.

Äußerlich unterscheidet sich der Nachfolger wie gesagt nicht wesentlich von dem ersten Serienmodell. Es ist und bleibt ein klassischer 2-Kanal Mixer und MIDI-Controller inklusive integriertem Interface, also eine all-in-one Lösung.
Der MK2 ist ein kleines Stück höher,  dafür in der Breite und Tiefe minimal schlanker. Bemerkbar macht sich jedoch das Gewicht, rund 800 Gramm wurden eingespart.
Nicht gespart wurde jedoch an der Qualität, die Haptik des Gerätes ist gleich zu Beginn sehr gut, alles macht nicht nur einen vertrauten, sondern auch vertrauenserweckenden Eindruck.

Forum
  1. Profilbild
    Thorsten Hindermann  

    Vor ein paar Tagen gekauft! Dem Tests ist nichts hinzuzufügen. Stimmt alles 1:1 wie beschrieben! Alles super, habe nichts zu beanstanden. Kann eine klare Empfehlung für dieses Gerät aussprechen!

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