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Test: Native Instruments Kontrol S5, DJ-Controller

Perfomance Pads

Ein weiteres Highlight des Controllers sind die hintergrundbeleuchteten Pads, mit denen sich HotCues, die Freeze-Funktion, die Remixdecks und natürlich die neuen Stems steuern lassen. Durch Druck auf die Pads lassen sich bis zu 8 HotCues on the fly belegen und mit gedrückter Shift-Taste ggf. auch wieder löschen. Durch den hervorragenden Druckpunkt und die Größe der Pads geht das absolut leicht von der Hand und macht zudem noch tierisch Spaß. Außerdem werden HotCues, Grid- und Looppunkte in verschiedenen Farben dargestellt, so dass ihr immer wisst, was Sache ist. Im „Freeze-Modus“ wird der aktuelle Track-Abschnitt in 8 fortlaufende Abschnitte eingeteilt, von denen jeder einem Pad zugewiesen wird. Somit kann man sehr intuitiv einen Abschnitt oder Loop live remixen und neu anordnen. In Verbindung mit dem „Flux Modus“ macht das besonders großen Spaß.

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Die Pads sind gut verarbeitet und machen besonders großen Spaß

Die Pads sind gut verarbeitet und machen besonders großen Spaß

Remixdecks lassen sich mit dem S5 auch steuern und zwar durch Druck auf die „Remix-Taste“. Nun lassen sich mit den Pads Loops und Oneshots triggern und in das Set integrieren. Auch hier profitiert der Controlleur von den fantastischen Pads. Zwar lassen sich jeweils nur zwei Reihen mit Samples anzeigen, doch per Knopfdruck kann man bequem durchscrollen und schnell das passende Sample finden. Diese werden dann ebenfalls auf den Displays angezeigt. Tolle Sache.

Mixer und Effekteinheit

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Die übersichtliche Mixereinheit besitzt vier Kanäle mit allem, was das DJ-Herz so begehrt…und noch ein bisschen mehr. Neben Crossfader, Linefadern und EQ verfügt der S5 nämlich auch noch über jeweils vier große Filter-Potis mit Mittenrastung. Ganz NI typisch. Wie sich die Fader, Filter und EQ verhalten sollen, kann softwareseitig dem eigenen Geschmack angepasst werden.

Die Mixereinheit wirkt aufgeräumt und übersichtlich

Die Mixereinheit wirkt aufgeräumt und übersichtlich

Die beiden Effekteinheiten sind oberhalb der Decks angeordnet. Mit ihnen lassen sich wie gewohnt die Effekte innerhalb von Traktor steuern. Besonders clever ist, dass die Potis im Gegensatz zum EQ nur eine leichte Mittenrasterung besitzen, so dass man die Werte zwar in der Mitte einpegeln kann, es einen aber nicht stört, falls man die Mittenrastung nicht braucht. So können bspw. auch Filter für einzelne Remixdecks-Kanäle benutzt werden.

Mittels Shift-Taste lässt sich nun auch ein Menü auf dem Display anzeigen, mit dem man den gewünschten Effekt aussuchen kann. Der Blick zum Laptop ist somit auch hier nicht mehr notwendig.

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Forum
  1. Profilbild
    hunsitho

    Hallo Hans-Patrik,
    vielen Dank für Deinen interessanten Artikel.
    Was ich mich nun schon seit einiger Zeit frage – und nach der Einführung des S5 noch mehr – ist, wo denn der autarke Controller bleibt, den Du im Nebensatz erwähnst?! Festplatte mit Musik anschliessen und loslegen. Ich verstehe nicht, warum man immer noch den Umweg über den Laptop nehmen muss…
    Gruss, Thomas

    • Profilbild
      h.weller  RED

      Hi Thomas,

      ich finde auch, dass du da absolut Recht hast und ich bin mir sicher, dass das der nächste Schritt sein wird/muss.
      Ein möglichen Grund sehe ich evtl. darin, dass bspw. die Effekte, die ja wirklich hervorragend klingen, viel Prozessorleistung benötigen welche dann der Controller alleine bringen muss.
      Früher oder später wird es aber kommen, da bin ich mir sicher ;)
      Grüße
      Hans-Patrik

  2. Profilbild
    chain  AHU

    dieser hier, hätte wirklich alles dazu. Ab hier sind alle Controller, nur noch reine Geldschneiderei!!!

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