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Test: Native Instruments Traktor Pro

 

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Mehr MIDI für alle

Zuletzt sei noch auf die neuen, erweiterten MIDI-Funktionen der Software hingewiesen. Neben der Möglichkeit, über MIDI-Learn quasi jede Funktion des Programms einem MIDI-Controller zuweisen zu können, denkt Native Instruments mit den neuen MIDI-Modifiern in die Zukunft. Damit wird es möglich, Regler, Buttons usw. dynamisch zu beschalten, also neben einer Mehrfachbelegung, zum Beispiel auch die Parameter-Auflösung, zu ändern oder Ähnliches. Die MIDI Modifier ersetzen also die alten MIDI Pages und ermöglichen darüber hinaus noch vieles mehr. Eine weitere wichtige Neuerung: Im Gegensatz zur Vorgängerversion ist Traktor nun in der Lage, MIDI-Clock Signale zu senden und zu empfangen. Man ist also noch flexibler in der Lage, die Software in ein Live-Setup einzubinden. Im Zusammenhang mit MIDI Mapping ist noch zu erwähnen. Die .tks Files aus den alten Versionen haben ausgedient und wurden durch .tsi Files ersetzt. Diese bieten nun die Möglichkeit, zusätzlich zum MIDI- und Tastatur-Mapping auch Daten zu Effekteinstellungen, Audiorouting und mehr abzuspeichern und zu übertragen.

Traktor Pro mit 4 Decks in Aktion

Traktor Pro mit 4 Decks in Aktion

Fazit

DJ Software muss sich heutzutage nicht nur intitiv bedienen lassen, ausreichend Features, wie Effekte, MIDI-Controller Unterstützung und Co. mitbringen, sondern hat sich einer großen Anzahl von Konkurrenten aller Preisklassen zu stellen. Native Instruments geht hier mit Traktor seit Jahren einen gradlinigen und erfolgreichen Weg, indem nicht nur klassisches Auflegen auf die digitale Ebene portiert wird, sondern der User darüber hinaus die Vorteile der digitalen Welt intuitiv zugänglich gemacht bekommt. Der neue File-Browser mit Coverart Unterstützung ist hierfür wieder einmal ein innovatives Zeichen.

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Als Fazit lässt sich sagen, dass das neue Traktor Pro vollkommen überzeugt. Sowohl die Performance als auch die Übersicht sind vorbildlich. Das System läuft, einen gepflegten Rechner vorausgesetzt, äußerst stabil, und die Effekte, Loops und Cue-Funktionen bieten enormen kreativen Spielraum. Die Weiterentwicklung, die sich optisch auf den ersten Blick im Rahmen hält, hat vor  allem „unter der Haube“ stattgefunden, was bei einem bewährten Konzept ja kein Nachteil ist. Somit lohnt sich der Umstieg mit Sicherheit auch für User der Traktor 3 Generation.

Plus
++ stabil und schnell
++ clubtaugliche Optik
++ Hotcue und Beatgrid Verwaltung
++ sehr gute Effektsektion
++ neues MIDIMapping

Minus
— alte Midi Mappings nicht mehr verwendbar
– kein Einbinden von VST Effekten möglich

 

 

 

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Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Super Bericht super programm. Nur eine Sache ich sehe das einbinden von Vst effekten nicht unbedingt als Minus. Ich denke grade effekte von drittanbietern gefährden die Stabilität von Traktor. Was bei einem solchen Programm wohl das wichtigste ist…

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Halle Felix.Da hast du völlig Recht. Im Grunde sehe ich das ganz genauso. Die Stabilität ist das größte Plus.Aber andere Anbieter haben das VST Konzept nunmal aufgenommen. Ob man es benutzt, bzw. ob es stabil funktioniert, muss dann jeder selbst sehen. Für den ein oder anderen mag dies ein weiterer Schritt Richtung live Remixing sein. NI kontert da aber natürlich sehr gelungen mit der guten erweiterten Effektsektion.

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