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Test: Neumann M 49 V, Großmembran-Kondensatormikrofon

Das M 49 ist wieder da!

17. Oktober 2022
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Neumann M 49 V, Großmembran-Kondensatormikrofon

Bitte einmal anschnallen: Es ist kaum zu glauben, aber das legendäre M 49 ist zurück!
Für viele, die bereits in der Vergangenheit mit einem M 49 arbeiten durften, wird mit dem neu erhältlichen Neumann M 49 V Set ein Traum in Erfüllung gehen.

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Die wenigen originalen M 49 Großmembranmikrofone, die hin und wieder am Gebrauchtmarkt auftauchen, erzielen horrende Preise. Oft sind auch Überarbeitungen nötig, da einzelne Bauteile und manche Kapseln nach über 60 Jahren am Ende ihrer Lebenserwartung angekommen sind. Das neue M 49 V besitzt zwar (noch) nicht die Patina eines alten Originals, ist aber in technischer Hinsicht ein M 49 im Bestzustand samt Garantie! Mit einem Ladenpreis von 8.399,- Euro ist es zwar das teuerste Großmembranmikrofon im Portfolio des Berliner Herstellers, aber gleichzeitig auch deutlich günstiger als ein altes Original. Unser Autor Raphael Tschernuth hat diesen Mikrofon-Leckerbissen genauer unter die Lupe genommen.

Das Neumann M 49 – eine Legende

Neben dem Neumann U 47, dem U 67, dem Telefunken Elam 251 und dem AKG C12 gehört das M 49 zu den “Big Five” der klassischen Großmembran-Kondensatormikrofone. Die Liste dieser Sängerinnen und Sänger liest sich fast wie das Who’s who des Pop-Business.
Besonders für Frauenstimmen gilt es als Nonplusultra: Aretha Franklin, Barbara Streisand, Norah Jones, Miles Davis oder Adele – sie alle haben auf dieses Mikrofon vertraut. Aber auch männliche Stars wie Elvis, Bob Dylan, Michael Jackson, George Michael oder John Lennon benutzten das M 49 für viele ihrer Hits.

Neumann M49

Ein originales M 49, Revision C mit Telefunken Logo. Telefunken hat damals unter anderem Neumann Mikrofone vertrieben.

Gebaut wurde das M 49 von Neumann zwischen 1951 und 1971. In diesem Zeitraum durchlief das Mikrofon einige Veränderungen, weshalb es heute schwer ist, den M 49 Sound genau zu definieren. Anfangs wurde beispielsweise eine Hiller MSC2 Röhre verwendet, die ab 1954 durch eine Telefunken AC701 bzw. ab 1958 durch eine AC701K Röhre ersetzt wurde. Ab 1958 wurde auch die bis dahin verbaute M7 Kapsel durch die bis heute erhältliche K49 Kapsel ersetzt. Zudem gab es im Laufe der Zeit weitere technische Neuerungen, wodurch die Werte für die Empfindlichkeit, das Eigenrauschen und harmonischen Verzerrungen verbessert werden konnten. Wenn heute jemand in der glücklichen Position ist, mehrere alte Originale zu vergleichen zu können, so ist die Chance groß, dass jedes M 49 eine eigene klangliche Note besitzt. Hinzu kommt auch, das sich der jahrzehntelange Einsatz in Tonstudios oder Bühnen klanglich bemerkbar macht.

Neumann M49

Die Herstellung des M 49 V erfolgt in Handarbeit und ist ein aufwendiges Unterfangen

Das neue M 49 V

Die Entwicklung des neuen M 49 V hat einige Jahre beansprucht. Schon bei der Wiederauflage des U 47 Fet im Jahr 2014 oder dem U 67 aus dem Jahr 2018 haben die Neumann Ingenieure ihre Liebe zum Detail unter Beweis gestellt. Soweit möglich, wurden alle klanglich relevanten Bestandteile und Spezifikationen des Originals beibehalten. Das betrifft etwa Bauteile, Schaltungen oder Gehäuseformen, die mit höchster Präzision gefertigt werden. Während bei den ersten beiden Reissues die wichtigsten Bestandteile noch immer in ausreichenden Stückzahlen verfügbar waren, so stand man bei der Entwicklung des M 49 V vor dem Problem, dass die damals verwendete Miniaturröhre AC 701K nicht mehr erhältlich ist. Auch auf dem Gebrauchtmarkt gibt es Röhren dieses Typs nur noch vereinzelt, weshalb eine Reissue ds M 49 mit AC701K nicht möglich war.

Neumann M49

Als Röhre kommt eine NOS Miniatur-Röhre mit hervorragenden technischen Werten zum Einsatz

Für Puristen mag das ein Weltuntergang sein, doch Neumann hat laut eigenen Angaben eine alte NOS-Röhre ausfindig gemacht, die der AC701K in allen Belangen ebenbürtig ist. Um Hamsterkäufe dieser Röhre zu vermeiden und M 49 Kopien anderer Hersteller zu unterbinden, verrät Neumann den genauen Typ nicht und macht die Bezeichnung auf der Röhre unkenntlich. Für mich als Tester ist das ist natürlich im ersten Moment recht unbefriedigend, aber ich verstehe auch die Notwendigkeit dahinter. Schliesslich hat der Hersteller die Absicht, die eigene Produktion sicherzustellen. Zumal klassische Neumann Mikrofone die wohl mit Abstand am häufigsten kopierten Mikros der Welt sind.

Neue Optionen machen das M 49 variabel

Als technisches Vorbild des M 49 V (V wie variabel) diente die letzte der originalen Revisionen, also das 1964 vorgestellte M 49 c bzw. M 249 c (mit anderem Aschlussstecker). Die Neumann Ingenieure haben aber nicht nur ihr eigenes Mikrofon kopiert, sondern dem M 49 V und dem dazugehörigen Netzteil NM V einige praktische neue Optionen spendiert.

Das Netzteil lässt sich sowohl für den Betrieb des neuen M 49 V als auch für eines der alten Originale mit Hiller oder AC701(K) Röhre verwenden. Es erkennt automatisch, welche Röhre im Mikrofon arbeitet und passt die Spannung dem entsprechenden Typ an. Besonders in Studios, die bereits mehrere ältere M 49 besitzen, ist das Netzteil also vielfältig einsetzbar.

Neumann M49

Die Elektronik das M 49 V wurde um zwei Schalter erweitert. Damit lässt sich einerseits ein „Cardioid-only“ Modus aktivieren, andererseits ist es möglich, das integrierte Hochpass-Filter zu deaktivieren.

Zudem hat Neumann im Inneren des Mikrofons zwei Schalter verbaut, die dem Anwender neue Optionen bieten.
So besitzt das M 49 V die Möglichkeit, das interne Hochpassfilter von 30 Hz (M 49 b und M 49 c) auf 12 Hz (M 49) abzusenken. Auch ist es möglich, die hintere Kapselseite zu deaktivieren, wodurch das Mikrofon nur noch die Richtcharakteristik Niere besitzt. Vorteil dieser ”Niere-only” Betriebsart ist eine um rund 3 dB höhere Empfindlichkeit und ein rund 3 dB geringeres äquivalentes Eigenrauschen. Beide Optionen lassen sich direkt bei Neumann bestellen.

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Neumann M49

Der hochwertige Neumann Koffer ist „Made in Germany“

Unboxing des Neumann M 49 V

Es ist schon ein ganz besonderer Moment, wenn man sich plötzlich vor einem großen Neumann Koffer mit der Typenbezeichnung M49 wiederfindet. Kennt ihr die Szene aus Pulp Fiction, in der John Travolta ein paar Sekunden lang sprachlos vor dem offenen, leuchtenden Aktenkoffer steht? So in etwa ist das auch , wenn man die Schnallen des Koffer des M 49 V umlegt.
“Vincent, we happy? Yes, we happy!”

Das Mikrofon liegt aufgebahrt in der Mitte des Koffers, rechts davon das Netzteil, links die ikonische Aufhängung und das Stromkabel. Unter dem Mikrofon befindet sich ein 10 m langes Mikrofonkabel und ein Infoblatt zur Bedienung liegt ebenfalls bei.

Ich mustere das Mikrofon mit Adleraugen und bin hin und weg von der Präzision, die hier von Neumann an den Tag gelegt wird. Wow, das sieht schon alles unglaublich gut aus. Auch jegliches Zubehör ist perfekt verarbeitet.

Neumann M49

Das neue M 49 V wird als komplettes Set angeboten, inklusive ikonischer Aufhängung, flexiblem Netzteil, 10 m langem 7-poligen Mikrofonkabel und Stromkabel

Der Koffer selbst ist ebenfalls von sehr hoher Qualität und wurde in Deutschland in Handarbeit hergestellt. Die Liebe zum Detail und die Leidenschaft, die der Hersteller bei der Fertigung seiner Produkte an den Tag legt, ist vom ersten Augenblick an deutlich zu spüren.

Das einzige, was ich vermisse, ist eine Schatulle, die das M 49 V zusätzlich schützt. Zwar ist der Koffer perfekt für die Auslieferung, allerdings wandert ein Mikrofon dieser Preisklasse oft in einen Tresor. Auch gibt es in vielen Studios unterschiedliche Aufbewahrungsorte für Mikrofone, Kabel oder Netzteile. Hier immer mit dem großen Koffer hantieren zu müssen, weil es keine Schatulle für das Mikrofon gibt, finde ich im Studioalltag etwas unpraktisch. Ungeachtet dessen ist das M 49 wohl das am besten verarbeite Mikrofon, das mir bisher unter die Finger gekommen ist. Es ist der Maßstab, an dem sich alle anderen Hersteller und Kopisten messen müssen.

Neumann M49

Im Studio macht das M49 V optisch eine hervorragende Figur. Das Logo auf der Halterung lässt keine Zweifel aufkommen, dass man es hier mit einem Original von Neumann zu tun hat.

Technische Daten des M 49 V

Die fernumschaltbare Richtcharakteristik war Anfang der 1950er die revolutionäre Neuerung, die das M 49 so besonders machte. Auch das M 49 V lässt eine stufenlose Einstellung der Charakteristik durch einen Drehregler am Netzteil zu. Viele technische Daten entsprechen denen des Originals: Die Empfindlichkeit liegt im Modus Kugel bei 6,5 mv/Pa, im Modus Niere bei 8 mV/Pa und im Modus Acht bei 10 mV/Pa.

Neumann M49

Volle Kompatibilität: Das Netzteil erkennt automatisch, ob ein neues oder altes M 49 angeschlossen ist und passt die Spannung an den jeweiligen Röhrentyp an

Das Eigenrauschen beträgt 21 dB (A) bei Kugel, 20 dB (A) bei Niere und 19 dB (A) bei Acht. Der Übertragungsbereich liegt zwischen 40 und 16 kHz, was anno dazumal den Wünschen des Rundfunks entsprach. Neumann hat diese Angabe aus historischen Gründen beibehalten, in der Praxis wird aber sowohl unterhalb als auch oberhalb dieser Frequenzen noch Signal übertragen.

Hier die Frequenzdiagramme der drei grundlegenden Richtcharakteristiken:

Neumann M49

Charakteristik „Acht“

Neumann M49

Charakteristik „Kugel“

Neumann M49

Charakteristik Niere

Sieht man sich die Frequenzgänge im Detail an, so fällt auf, dass der Bass in der Charakteristik Acht im Fernfeld deutlich reduziert ist, gleichzeitig aber bei naher Besprechung sogar stärker akzentuiert wird als bei Niere.

Der Grenzschallpegel liegt bei 125 dB (A) (gemessen bei 0,5 % THD). Die Gehäuseabmessungen entsprechen dem M 49 c, auf die Waage bringt das Mikrofon rund 800 g. Ein Grund dafür ist der schwere Ausgangsübertrager BV-11, der exakt nach den damaligen Spezifikationen gefertigt wurde.

Neumann M49

Kaum zu glaub, aber wahr, das M 49 ist wieder da. (PS: was sich reimt, ist gut …)

Der Klang des M 49 V

Zunächst muss das gute Stück ein paar Tests durchlaufen, bevor es an die Instrumente geht. Als Vergleich dient mir ein altes, sehr gut erhaltenes originales M 49 aus der Revision C, also mit AC701K sowie einer alten K 49 Kapsel.

Die Messergebnisse sind hervorragend. Auch wenn zwischen dem neuen und alten M 49 knapp 60 Jahre liegen, so könnte man sie guten Gewissens für Stereoaufnahmen verwenden. Die beiden Frequenzmessungen gleichen sich so sehr, dass es fast etwas unheimlich ist. Einzig zwischen 5 und 8 kHz trägt das alte M 49 C um 0,5 dB bis maximal +2 dB etwas dicker auf. Bei Sprache mag das aber nicht unbedingt ein Vorteil sein, da sich in diesem Bereich ja scharfe S-Laute befinden können.

Bei der Empfindlichkeit sind die beiden Mikros ebenfalls gleichauf. Der Unterschied ist minimal und beträgt nur 0,8 dB. Egal ob alt oder neu, ein M 49 benötigt etwas mehr Gain vom Preamp als moderne Großmembranmikrofone. Im Vergleich zum aktuellen Neumann U 87 Ai beispielsweise, muss man das Gain rund 10 dB höher einstellen, um den gleichen Pegel zu erhalten. Da sich das U87 als Studiostandard etabliert hat, soll es hier auch als Vergleichsmikrofon dienen.

Neumann M 49 V

Auch das Innenleben besticht durch eine hervorragende Verarbeitung. Das M 49 V ist bereit für die nächsten 60 Jahre …

Beim Aufbau des Mikrofons fällt auf, dass das hochwertige 7-polige Kabel mit einer Länge von 10 m dazu neigt, sich zu vertwisten. Hier ist also etwas Gefühl beim Ausrollen und Aufwickeln gefordert. Einmal aufgebaut, wird man dafür mit einem göttlichen Anblick belohnt, denn rein optisch sieht das Mikrofon in der Halterung schon fast etwas ehrfurchteinflößend aus.

Die Halterung besitzt einen Federung, die das M 49 V vor Trittschall schützt. Sie hält das Mikrofon sicher in jeder erdenklichen Position:

Für die folgenden Test positioniere ich die Mikrofone so nah aneinander, wie es möglich ist. Da der Mikrofonkorb des M 49 aber recht groß ausfällt, gibt es einen Abstand von rund 10 cm zwischen den drei Kapseln

Der Abstand zur Stimme beträgt rund 20 cm, es wurde kein zusätzlicher Pop-Filter benutzt. Als Preamp kommt für alle drei Mikrofone das RME UFX zum Einsatz.

Hier hört ihr die drei Mikrofone an der Ukulele, diesmal im Abstand von 50 cm:

Neumann M 49

Im folgenden Beispiel möchte ich euch die klanglichen Eigenheiten der unterschiedlichen Richtcharakteristiken verdeutlichen. Als Abstand zum 15. Bund habe ich wieder 50 cm gewählt, zum Einsatz kommt eine Akustikgitarre von Taylor. Zunächst die Charakteristik Niere:

Hier dasselbe Setup, nur mit Kugel-Charakteristik:

Und hier noch einmal in der Charakteristik Acht:

Nun die Gretchenfrage: Was haltet ihr vom M 49 V bzw. dem Unterschied zum alten Original? Um ehrlich zu sein, will ich euch gar nicht zu viel vorkauen, was die klanglichen Eigenschaften angeht. Stattdessen würde ich mich lieber auf eure Eindrucke in den Kommentaren freuen.

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Fazit

Neumann hat das M 49 wieder zum Leben erweckt und mit der Reissue einen fabelhaften Job gemacht. Meine anfängliche Skepsis hat sich während des Testzeitraums in Begeisterung gewandelt. Das komplette M 49 V Set ist ein Hochgenuss für Feinschmecker und Klangästheten. Neue Schaltungsoptionen und ein flexibles Netzteil bringen einen hohen Mehrwert mit sich. Die Verarbeitung ist auf absolutem Top-Niveau, Neumann legt damit die Messlatte für alle anderen Hersteller wieder einmal ein bisschen höher. Wer keinen Schabernack damit treibt, wird mit dem M 49 V bestimmt für viele Jahrzehnte seine Freude haben. Eine Mikrofon-Schatulle wäre wünschenswert, um das hochwertige Mikrofon zu schützen und auch außerhalb des Koffers aufzubewahren. Da nur rund 25 Stück im Monat hergestellt werden, dürfte das M 49 V ist eine Investition mit hohem Werterhalt sein.

Plus

  • hervorragende Verarbeitung (Mikrofon, Netzteil, Halterung, Koffer)
  • klassischer M 49 Sound
  • dreidimensionaler Klang, hoher Realismus
  • besitzt mehr Schaltungsoptionen als das Original
  • Netzteil voll abwärtskompatibel zu M 49 mit (AC701(K), bzw. Hiller MSC2)
  • Netzteil weltweit einsetzbar

Preis

  • 8.399,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    D-Joe

    Hallo Raphael,

    danke für diese ausführliche Beschreibung.
    Wahrscheinlich werde ich so ein teures Mic nie in die Finger bekommen, aber interessant allemal!
    Auch sie Geheimniskrämerei bzgl. der Röhre macht neugierig.

    ciao Joe

  2. Profilbild
    Dimension D

    Danke für die Vorstellung hier und die Soundbeispiele. Im Vergleich zum Original gefällt mir das Neue besser auch zum U87. Der Sound ist etwas weicher und ausgeglicherner da die Anhebung im oberen Bereich weniger aufdringlich ist.
    Das kann beim Gesang und je nach Stimme aber wieder ganz anders aussehen.

    Ein tolles Mikro ist leider aber weit, weit ausserhalb meines Budget…..trotzdem schön das es sowas gibt.

  3. Profilbild
    JohnDrum

    Es gibt ja schon Leute, die loben Mikrofon- Emulationen von Slate oder UAD. In einem Mix soll man den Unterschied kaum merken!?
    Jedenfalls wahrscheinlich eine gute Alternative für Leute, die Geld auch noch für anderes brauchen!

  4. Profilbild
    nativeVS AHU

    Bei dem preis wuerde ich eher 2 Flea 49 anstelle des Neumann clones nehmen. In der zwischenzeit bleib ich zu gunsten der brieftasche aber sowieso eher dabei zu mieten wenn ich mehr mikrofone brauche.

    • Profilbild
      Markiman

      Dem kann ich nur beipflichten. Habe zumindest ein Flea 49 und es klingt tatsächlich fantastisch.
      Allerdings bekommt man heutzutage nur noch 1,5 Flea 49 für den oben genannten Preis eines Neumann M 49.

  5. Profilbild
    TMOFD2009

    Endlich. Auch noch zu einem fairen Preis. Die Gebrauchtmarktpreise sind ja fast doppelt so hoch für ein gut erhaltenes M49.

  6. Profilbild
    ach herrjemine

    Danke für die aufschlussreichen Klangbeispiele.
    Mit solch hochwertigen Mikrophonen muss man zwar eigentlich arbeiten um sie wirklich beurteilen zu können aber nach Deinen Klangbeispielen zu urteilen:

    Platz 1: M49c
    Platz 2: U87
    Platz 3: M49v

    Zur Begründung: Ich höre dabei vor allem auf die Ausgewogenheit des Signals.
    Die 49v klingt erstmal etwas frischer, aber genau das ist es was nachher im Mix Probleme macht.
    Das ist bei der Neumann U67 Wiederauflage genauso.
    Die 87 klingt zwar etwas topfiger, aber das täuscht. Jeder der mal ernsthaft mit einer U87 gearbeitet hat weiss, dass sie was die Annahme von EQ und Funktionalität im Mix angeht ganz oben mitspielt.
    Die alte M49c trifft genau den Punkt. Was für ein Mikrophon!

  7. Profilbild
    DieserTii

    Sowas ist für mich immer wieder spannend zu lesen. Praktisch ist das aber so ungefähr drölf Stufen über meinem finanziellen und professionellem Niveau.

  8. Profilbild
    Dudel

    Auch wenns viel zu teuer ist. Ich hätte es trotzdem nur zu gern in meiner Sammlung.

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