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Test: Nonlinear Labs C15, Synthesizer


Time to make music!

Wenn der Name nicht schon vergeben wäre, müsste man den C15 als SynKlavier/Synclavier bezeichnen und nicht als Synthesizer. Übrigens vermeidet Stephan Schmitt selbst die Bezeichnung Synthesizer, wenn er von seinem Musikinstrument redet.

Im Grunde genommen verhält sich der Nonlinear Labs C15 zu anderen Synthesizern mit Tastatur wie der Flügel zur Orgel. So wie die Orgel durch klangliche Vielfalt versteckt, dass deren spielerische Expressivität auf der Tastatur gegen Null tendiert, geht es auch den Synthesizern, die über einer Tastatur gespielt werden, da kann auch eine lahme Anschlagsstärke und ein Aftertouch nicht darüber hinweg täuschen. Auf dem Nonlinear Labs Nonlinear Labs C15 ist dies vollkommen anders gelagert. Eigentlich müsste ich jeden Leser darum bitten, einmal auf dem Nonlinear Labs C15 zu spielen, denn es kann aus meiner Sicht nur haptisch verstanden werden, was ihn von anderen Synthesizern unterscheidet. Um nicht groß drumherum zu reden, lasse ich lieber ein Soundbeispiel sprechen:

Am Gerät selbst habe ich während des Spiels kein Potentiometer bewegt oder die Ribboncontroller genötigt. Die Modulationen worden allein durch zwei Expressionpedale, einem Dämpferpedal und das Spiel auf der Tastatur bewerkstelligt. Dieses Patch am Nonlinear Labs C15 ist recht einfach gestrickt: ein simpler Sinuston wird mittels Pedalen durch unterschiedliche Feedbackschleifen so moduliert, dass der Klang fast in ein Rauschen mündet. Was der Nonlinear Labs C15 leistet, wird dann erst durch eine Gegenprobe mit anderen Synthesizern deutlicher: Sie wirken auf einmal recht fad und regelrecht ausdruckslos.

Aber das Erstaunlichste am Nonlinear Labs C15: Er besitzt weder einen Sequencer oder einen Arpeggiator, noch nicht einmal LFOs gibt es oder irgendwelche automatisch laufende Modulatoren. Der Oberhammer kommt aber noch: Der C15 besitzt keine MIDI-Schnittstelle. Ja, es gibt sie auf diesem Musik-Planeten: die MIDI-freie Synthesizer-Zone. Der Spieler ist beim C15 im „Hier und Jetzt“ allein auf sein spielerisches Können mit den schwarz-weißen Tasten und den Pedalen geworfen. Damit ist der Nonlinear Labs C15 der wahrscheinlich ungewöhnlichste Synthesizer der letzten Jahre. Er setzt auf Kreativität durch Reduktion und gleichzeitige Erweiterung eingeschleifter Synthesizer-Wege, um dem Musiker die komplette Kontrolle über das Instrument in die Hand zu geben.

Harte Fakten

Das Instrument besteht aus zwei Teilen: der Base-Unit und der abnehmbaren Panel-Unit. In der Base-Unit stecken alle relevanten Komponenten des Nonlinear Labs C15: Neben den Prozessoren und einem WIFI-Modul im Inneren des Gehäuses befinden sich auf der Rückseite ein Trafo-symmetrierter Stereo-Line-Ausgang (Klinke 6,3 mm), vier Pedalanschlüsse, ein USB-Anschluss, ein Kaltgeräteanschluss und ein Netzschalter. Vorn lächeln neben der halbgewichteten Tastatur (Fatar TP-8S mit monophonem Aftertouch), zwei sehr lange Ribboncontroller mit LEDs, ein Pitch-Stick (ähnlich den Clavia Nord Pitch-Sticks, aber viel feinfühliger, aufgrund seines Aufbaus auf magnetischer Basis), ein OLED-Display (128×32) mit vier Buttons sowie ein separat regelbarer Kopfhörerausgang und auf der gegenüberliegenden Seite ein Potentiometer für die Ausgangslautstärke an. Die Panel-Unit ist allein zur Kontrolle des „Synthesizers“ da. Es beinhaltet im mittleren Edit-Panel ein OLED-Dispaly (256×64) mit Buttons zur Bedienung des Nonlinear Labs C15 und einem Endlosdrehregler. Die vier Panels links und rechts besitzen jeweils 24 Druckschalter mit jeweils einer LED zur Auswahl der Parameter. Die beschrifteten Labels der Panels sind magnetisch und lassen sich abnehmen. Wenn in Zukunft der C15 mit weiteren Soundengines bestückt wird, können so die Labels getauscht werden. Die Panel-Unit lässt sich von der Base-Unit abschrauben, so kann die Base-Unit bei einem Live-Auftritt separat mitgenommen werden – sehr schön! Dann lässt sich der Nonlinear Labs C15 über einen Editor steuern, aber dazu später mehr.

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Klangbeispiele

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    Wellenstrom AHU

    Ich muss auch gesthen, dass mich schon lange kein (Hardware)Synthesizer mehr so interessiert hat, wie dieser hier. Denn hier steckt ein anderer Ansatz, ’ne anderer Philosophie hinter, hier geht es ja nicht um eine neue Klangerzeugung, sondern um eine ganzheitlichere Betrachtung eines Instruments.
    Daher mal alles angeguckt, was dazu zu finden ist, inkl. auf der Herstellerseite.
    Die klassischen Kritikpunkte lasse ich mal beiseite (fehlende MIDI Implementation). Was mich hier noch nicht überzeugt, ist die Synthengine. Hierbei handelt es sich ja um einen abgewandelten und vereinfachten 2 Osc (Träger, Modulator … whatever) FM Synth, den es schon fast im Verhältnis 1:1 als Synthesizer seit geraumer Zeit in Reaktor gibt.
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      Holk

      Gute Frage .. vielleicht liegt’s an der Fatar – Sensorik weil die Anschlagsstärke bereits 32 Midi Kanäle pro Taste auflöst und kein Lüfter für die möglicherweise durch den Polyphonen Aftertouch nochmals erweiterten Modulationsmöglichkeiten dann notwendige höher taktende CPU in’s passiv gekühlte Gestamtkonzept passt oder so …

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        Holk

        Es kann natürlich auch instrumentaler Bestandteil des Konzepts sein, dass dieser Klangerzeuger an Stelle des obligatorischen Breath Controllers halt eine andere monophone Komponente haben soll .. will sagen .. ich finde es echt cool dass es mit Nonlinear Labs eine Firma gibt die ein für live und frei spielende Musiker neu entwickeltes elektronisches Instrument anbietet.

        Da werden weitere Syntheseformen kommen und wenn nötig auch neue EDV Hardware, andere Tastaturen und neue Bedienpanels gleich mit dazu. Das ist ja schon eine mutige Ansage. Im Prinzip wird sich das Instrument also der Kundschaft über die Jahre entsprechend deren Resonanz anpassen und auch immer wieder mal mit neuen Ideen überraschen. Das hat unternehmerischen Jazz und ist auf jeden Fall eine abgefahrene Geschichte.

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    Wellenstrom AHU

    Jut, nicht sonderlich sensationell. Sämtliche Klangbeispiele die ich hören konnte, klingen auch dementsprechend, schön für Glockiges, Glasiges und Metallenes, gut zum Emulieren von Saiteninstrumenten und E-Pianos – aber das ist es m.E. auch schon. Im Prinzip alles, was ein gut ausgestatteter FM Synth auch kann. Bisher konnte mich da noch nichts wirklich auf Klangebene vom Hocker hauen, wenn man mal von einer durchaus sehr feinen Auflösungsmöglichkeit der Modulationen absieht. Untenrum fehlt mir in den Beispielen, die ich hörte, der Schub, der Punch, auch Pads und Stringsounds wirken auf mich nicht wirklich weich. Meiner Meinung nach sollten dahingehend noch weitere Klangbeispiele angefertigt werden (also z.B. auf der Produktseite). Dass das Dingen kein Allrounder sein will, ist mir schon klar. Aber dieses Instrument grenzt sich für mich auf klanglicher Ebene einfach nicht weit genug vom FM Klassiker ab, um eine Art Alleinstellungsmerkmal innezuhaben. Auch die Spielhilfen für sich genommen sind ja nicht wirklich etwas komplett neues. Insofern sehe ich hier jetzt nicht ein Instrument in der Tradition eines Melltotrons, eines Trautoniums oder der ersten Moog Synths.

    -2-

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    Wellenstrom AHU

    Idee, Ansatz, Konzept gefallen mir wirklich,und Stephan Schmitt gönne ich den Erfolg, weil er ein Visionär mit Arsch in der Hose ist.
    Ich habe aber meine Zweifel daran, dass man den C15 zukünftig häufiger auf Bühnen, im „Orchestergraben“ oder in Musikschulen antreffen wird.
    Hoffentlich liege ich da falsch.

    -3-

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    mdesign ••

    lebendigkeit, haptik, gefühl – interessanter ansatz, finde ich gut. allerdings finde ich dafür das allzu klassische keyboard nicht ganz adäquat, selbst mit – evtl später erhältlichen – sensoren.

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    pmm AHU

    So toll ich das Konzept finde, die Klangbeispiele wissen mich bis dato nicht so recht zu überzeugen. Das was der Tester eingangs mit seinem Vergleich zu einem Klavier/Flügel beschreibt, dieser Eindruck will sich bei mir als Zuhörer nicht einstellen. Mag sein, dass er beim Spielen beflügelt. ;) Aber irgendetwas fehlt mir am/im Klang… Etwas verwundert hat mich ausserdem, dass ein derartiges Instrument mit monophonem Aftertouch ausgestattet ist. Wenn der Fokus auf Expression und Klangformung gerichtet ist, scheint mir das nicht schlüssig. Bei aller aktueller Kritik finde ich das Konzept aber dennoch sehr, sehr gut. Auch den Umstand dem spielenden Musiker ein ausdrucksstarkes Instrument unter die Hand zu legen, erachte ich als äusserst begrüssenswert. Allein vom klanglichen Ergebnis bin ich bis dato aber eben nicht überzeugt. Aber vielleicht ändert sich das ja im Serienmodell. Das Finanzierungsmodell ist ebenfalls ein sehr sportlicher Zug.… da wird wohl kein Weg daran vorbeiführen die Reise nach Berlin anzutreten.
    Übrigens, Danke für den sehr guten Testbericht, der heute in Raten erschienen ist. :)

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    Wellenstrom AHU

    @ pmm

    Auch schon alle Beispiele auf der Herstellerseite gehört/ gesehen?

    Da haben wir schon eine recht umfangreiche Übersicht.

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    Viertelnote AHU

    inwieweit kann man die klanglichen Ergebnisse mit dem Korg Z1 vergleichen?
    Der PM Gedanke wurde ja auch von Technics mal aufgegriffen (WSA1).

    Nebenbei ist das Instrument hier auch noch ein sehr schön anmutendes Möbelstück:)

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      TobyB RED

      Hallo Viertelnote,

      ich hab die Kiste auf der Musikmesse anfingern und hören können. Das Gerät ist eine Hausnummer, sowohl vom Sounddesign und vom Ansatz. Auf MIDI zu verzichten ist schon eine Ansage. Ich könnte es nicht, da ich viel zu faul bin zum Noten schreiben. Mit dem Korg Z1 und MOSS würde ich den C15 nicht in einen Topf werfen. Das wird beiden Geräten nicht gerecht. Klanglich ergänzen sie sich aber. Johannes verweist ja explizit auf OASYS und Reaktor. Das Konzept vom C 15 geht wesentlich weiter als MOSS/OASYS. Ich find das Ding spannend. Solltest du Gelegenheit haben es mal anzutesten, mach es.

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        Viertelnote AHU

        danke für deine Antwort. da mich der Z1 und auch der WSA1 immer wieder aufs neue begeistern, werde ich das mal weiter verfolgen. ohne midi ist zwar schade, aber einige Pianisten haben ihr Piano midifizieren lassen, von daher:) absampeln würde zwar auch gehen, aber das Instrument will ja gespielt und erlebt werden.

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          TobyB RED

          Hallo Viertel,

          der Z1 ist schon ein guter Synth. Man darf sich von seinem Äusseren nicht täuschen lassen. Den C15 samplen, das erachte ich nun als Unsinn, das ist der Kiste die Seele nehmen. So ein Sample ist ja statisch. Da üb ich doch doch lieber. Ich denke mal, wenn sich diese Kiste gut verkauft, wird man noch einiges an Modellen sehen. Potential ist da. Wenn ich alleine überlege was für Potential Reaktor hat. Ich meine ich ziehe mir CVs aus dem Rechner und haue die ins System 1m rein. Oder baller CVs und Audio in den Rechner aus dem System 1m und wurste das mit dem Reaktor. Da ist schon Potential.

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    Filterpad AHU

    Gab es nicht mal eine Synthesizerschmiede mit dem Namen „New Englands Digital“ oder so ähnlich? Jedenfalls erinnert mich das Gerät und auch der Sound irgendwie daran. Vom Design fast einer der schönsten, den ich die letzten Jahre gesehen habe und ein „modern Eyecatcher“ für jedes Studio. Klang hat beim ersten anhören schon eine gewisse Ähnlichkeit mit heutiger Software (typisch FM), aber hier muss man das Gerät als Individuum sehen.

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      wolftarkin

      Oh, ein Quiz. :-)
      Das Holz vom Synclavier war aber irgendwie dunkler.
      Vielleicht aber auch erst nach Nikotin-Applikation.
      ;-)

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    Son of MooG AHU

    So ganz kann ich die Begeisterung des Testers nicht teilen, den der C15 bietet vom ersten Wow-Effekt abgesehen eigentlich nichts, was ein guter FM-Synth nicht auch könnte. Ich bin aber auch kein Pianist, der ja ganz andere Anforderungen stellt; immerhin wurde der C15 in der Piano-Abteilung auf der MM gezeigt, und ich werde mich jetzt wieder mehr meinem TX81Z widmen…

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    8 Bit Fighter ••

    Die Kiste klingt wie typischer FM Synth,aber ohne Aliasing. Die Klangbeispiele kann auch eine alte billige FM- Kiste von Yamha oder Korg locker ausspucken.

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    psv-ddv ••••

    Das Teil kann erheblich mehr als klassische FM Boliden.
    Mal abgesehen von den resonanzfähigen Filtern, dem dynamischen und glockenklaren Klang, etc. ging das was ich beim Rumschrauben erlebt habe klanglich eher in die physical modelling Richtung.
    Unbedingt mal selber antesten, das Teil macht Spass!
    Die Werkslibrary ist derzeit wohl noch im werden.

  13. Profilbild
    DanielT ••••

    So lobenswert ich neue Ansätze ja finde und auch den Mut einen Hardware-Synth zu bauen.

    Letztendlich ist es aber NI Reaktor und auch die Klangbeispiele spiegeln das wieder. Zum 1000 mal die selben alten Sounds.

    Zudem gibt es genug Hardware-Synths, die Reaktor qualitativ locker in die Tasche stecken. NI klingt m.E. einfach steril und nach Plastik.

    Und dann noch ohne Midi. Und das alles für EUR 4000,- (!). Das ist der Schmidt-Synthesizer für Reaktor LIebhaber. Ein Sammlerstück.

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    THEXCEE RED

    Gratuliere, wirklich schöne neue Hardware. Und mit wahrscheinlich extrem viel Entwicklungsarbeit.
    Nun, seit kurzem habe ich den SY-77 zu Hause.
    Ein echter Rocker mit FM vom Feinsten.
    Vieleicht kann der C15 in Zukunft mehr in die Ecke Synclavier liefern.
    Inklusive seiner Hardware wäre das ein etwas runderes Bild was seinem Anspruch an Hochwertigkeit besser nach käme.

    • Profilbild
      Organist007 •••

      jaaaa, die guten alten yamahas sy 77 und 99 !!

      nur von der programierung her sind sie sch…se, der klang ist aber toll und lebendig, nach wie vor !

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    Teufelskerl

    Wenn ich mich nicht täusche, ist die Synthesestruktur des C15 exakt die vom Native Instruments Kontour.
    Und der kostet nur 99€.

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    anttimaatteri

    soweit ich weiss, hat die „hardware“-variante des synths für den c15 eine weitaus höhere auflösung als das plugin mit nur midi-auflösung.

    das ding kann schon ne ecke mehr als das plugin.

    ps: steht auch im test ;D

  17. Profilbild
    Thomas Columbo •••

    Schönes Sammlerstück, nur nach den Klangbeispielen zu urteilen, leider nichts, aber auch gar nichts Interessantes zu hören, weil typisch kalt digital, mal billig FM bzw. PM mal etwas besser, aber nichts Neues. Schade! Aber vielleicht kann man das Teil bald mal persönlich ausprobieren…

  18. Profilbild
    calvato

    ich finde es toll, wenn sich jemand wieder mehr der expressivität von instrumenten verschreibt als den selbstspiel-modi moderner synthesizer.
    auch wenn mich die klangbesispiele nicht restlos überzeugen, so erinnern sie gerade in den flächen an die „flüssigen“ sounds von vangelis‘ CS80-eskapaden.

    leider habe ich den eindruck, dass man das alles auch mit meinem (leider vor ewigkeiten verkauften) TG77 und ein paar clever programmierten controllern auch hätte umsetzen können.

    wahrscheinlich müsste man das teil wirklich mal selber spielen um sich von der faszination zu überzeugen. ich hätte da sicher großen spass dran….

  19. Profilbild
    andreas1303 •••

    Bin sehr beeindruckt. Man muss hier ganz klar die Zielgruppe sehen. Das Teil ist nicht für Produzenten, die hauptsächlich mit Abspielautomatisierung arbeiten und deren motorische Fähigkeiten auf dem Instrument sich deshalb auch nie wirklich weiterentwickeln. Sondern hier denkt mal einer an Musiker, die noch wissen, was das direkte Spielen eines Instruments ohne Automatisierung für ein Potential an musischen Erfahrungen beinhaltet, die mit DAWs und Sequenzern niemals erreichbar sein werden. Das zeigt auch die schier unstillbare Sucht nach immer neuen Sounds, die einen Ersatz für genau diese verlorenen Erfahrungen darstellt. In einer Zeit, in der die Freude am Musizieren immer mehr hinter Musikproduktion in Vergessenheit gerät, ist das für mich ein sehr erfreulicher Schritt in die richtige Richtung.

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    Findus

    Joe Zawinul hätte wolhl sehr viel Freude an diesem expressiven elektronischen Musikinstrument gehabt.

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    slaq

    Ich bin der Meinung, es ist ein mutiger Schritt so ein Instrument zu entwickeln und anzubieten. Die Zielgruppe ist mit Sicherheit auch vorhanden, auch ohne Midi. Ich schaue mir das Teil auf jeden Fall auf der Superbooth an.

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      Thomas Columbo •••

      Sicherlich mutig, eine bereits bekannte Software in einen Computer mit Keyboard und schönen Holzteilen zu stecken, Hartmann´s Neuron ist da mal vor nicht allzu langer Zeit grandios gescheitert. Das Problem bei diesen computerbasierten Geräten ist, dass sie technologisch sehr schnell veralten… 4000 EUR ist ne Menge Geld, mögen die verbauten CPU´s derzeit noch aktuell sein, im nächsten Jahr sind sie aufgrund der allgemeinen Weiterentwicklung aber nur noch ein Bruchteil wert. Derartige Konzepte werden einfach vom Zahn der Zeit sehr schnell weggefegt. Wie leistungsfähig ist denn zB heutzutage noch das sündhaft teure VPiano von Roland ? Ok, das mit den Pedalen ist ja bei dem C15 ein nettes Gimmick, aber NEU schon gar nicht…

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    robertprinz

    Wäre es nicht toll, den Ribbon Controller als Stepsequencer zu implementieren? Sollte das nicht irgendwie möglich sein?

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    SimonChiChi ••••

    Kein Midi??? Weil der Erfinder offensichtlich meint, nur virtuose Spieler dürfen daran an sein Instrument? Warum darf der Spieler das nicht selbst entscheiden? Bescheuert!

  25. Profilbild
    Florian Anwander RED

    Ich hab diesen Test jetzt erst entdeckt. Daher ein etwas später Kommentar.
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    Seltsam, wie sich alle auf das „is doch nur FM für Arme“ stürzen. Ich hab den C15 zweimal jeweils etwa eine Stunde auf der Superbooth gespielt und mich auch ausgiebig mit Stephan Schmitt unterhalten.Von daher habe ich für mich mitgenommen: Dies ist KEIN FM-Synthesizer.
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    Der Kern des C15 ist in erster Linie die Karplus-Strong-Engine! Deren Erreger arbeitet allerdings mit ausgefuchster FM Technik. Und dafür reichen zwei Operatoren allemal.
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    Ich hab mich daraufhin mal hingesetzt und einen KarplusStrong-Patch für den Nordmodular mit einem 2OP FM-Synth angeregt. Da kommt man ziemlich schnell bei dem raus, was der C15 auch macht.
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    Den Basispatch für den NM1 (ohne FM-Erreger) gibts hier: http://www.....strong.pch

    • Profilbild
      earthcon

      Zustimmung, was das Thema „FM“ betrifft; die Kiste kann einfach mehr.
      M. E. klingen die Karplus-Sachen auf dem Nordmodular anders. Ebenso geht es mir mit dem SOLARIS/John Bowen, der ja für Karplus prädestiniert ist. Da gibt es eben doch Unterschiede im Signalweg, die den C15 anders klingen lassen.

      Durch seine fragilen Klänge läßt sich der C15 übrigens gut für Mehrspurrecording verwenden. Das klingt nie zu dick, sondern angenehm transparent.

      Übrigens: MIDI vermisse ich nicht; was natürlich auch an meiner Arbeitsweise liegt

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Nonlinear Labs C15

Bewertung: 5 Sterne Bewertung des Autors
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