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Test: Nowsonic Switcher, Monitor Controller

29. Dezember 2014

Switch your monitors

Ein Monitor Controller muss im Prinzip ja nicht viel können. Einfach das eingehende Signal auf einen oder mehrere Ausgänge verteilen und zwischendrin noch die Lautstärke regeln. Eigentlich keine große Arbeit, doch wer sich in diesem Bereich auskennt, weiß dass ordentliche und vor allem neutral klingende Monitor Controller gar nicht so einfach zu finden sind. Die Firma Nowsonic hat sich solch einem Produkt nun gewidmet, den daraus resultierenden Nowsonic Switcher haben wir uns einmal genauer angeschaut.

Nowsonic Switcher

Nowsonic Switcher

Aufbau

Beim Nowsonic Switcher handelt es sich um einen einfach aufgebauten Monitor Controller, der mit einer Größe von 16,5 x 8,5 x 5 cm und einem Gewicht von 380 Gramm auf jedem Arbeitstisch Platz findet. Das Gehäuse des Switchers besteht aus solidem Metall, vier Gummifüße sorgen dafür, dass er sicher und fest auf seinem vorgesehenen Platz stehen bleibt. Die Bedienoberfläche des Switchers ist ganz leicht nach vorne geneigt, allerdings nicht so weit, dass es wirklich größere Auswirkungen auf die Handbewegungen hätte. Die Bedienoberfläche ist entsprechend des einfachen Aufbaus schnell abgehandelt. Ein rund 3,5 cm großes Lautstärkedrehrad und ein Taster zum Umschalten der beiden Ausgänge, schon sind wir durch. Mehr gibt es am Switcher nicht zu vermelden. Keine weiteren Eingänge, kein Mono- oder Dim-Schalter, kein Kopfhörerausgang. Allerdings gibt es einen versteckten Mute-Knopf, mehr dazu später.

Die Oberfläche des Switchers ist ganz leicht nach vorne geneigt

Die Oberfläche des Switchers ist ganz leicht nach vorne geneigt

Die Rückseite beherbergt eingangsseitig zwei symmetrische XLR-/Klinken-Kombibuchsen sowie zwei Ausgänge. Der erste Ausgang ist ebenfalls als symmetrische XLR-Buchse ausgelegt, der zweite Ausgang ist mit symmetrischen Klinkenbuchsen bestückt. Besitzt man Monitorpaare, die sowohl über XLR- als auch Klinkeneingänge verfügen, passen beide Anschlüsse, ansonsten muss man zur Not eben mit entsprechenden Adapterkabeln arbeiten.

Forum
  1. Profilbild
    FanaticMusic

    Wie im Handbuch zu lesen ist, sind beide Ausgangspaare symetriert. (TRS)
    Und ich möchte mal wissen, welcher Antielektroniker das Gerücht gestreut hat, dass passive Lautstärkeregelungen den Klang nicht verändern…lol
    Ein Potentiometer (Regelbarer Widerstand) bildet nämlich ohne Bufferverstärker dann einen Tiefpassfilter mit der angeschlossesnen Kapazität, und schluckt Höhen…

    Alte berühmte Siemensmischpulte in Kasettentechnik haben deswegen ja auch pro Kanal ca. 10 Trennverstärker…

    LeiLei :)

    http://now.....Manual.pdf

  2. Profilbild
    penishead  AHU

    Ja, ich gebe dem ersten Kommentar recht. Ein Testbericht ist dazu da fundierte Sachverhalte darzulegen. Alles andere sendet einfach nur falsche Inhalte an den Nachwuchs. Es sollte einfach im Vorfeld besser Recherchiert werden. Es spielt keine Rolle ob aktiv oder passiv, beides hat seine Vor- und Nachteile. Gerade bei einem Monitorcontroller sollte doch etwas tiefgreifender auf Frequenzen und Verhalten eingegangen werden, nicht nur das was der Hersteller verspricht, sondern überprüfen, ob dem auch wirklich so ist. Das ist die Aufgabe eines Rezensenten (hab ichs richtig geschrieben?). Und da reicht eben nicht nur das subjektive Empfinden der Testperson aus.

  3. Profilbild
    g.scherer  RED

    Von wegen symmetrische Verbindung… Ich habe meinen eben mal durchgemessen – Minuspol und Masse sind auch beim XLR-Ausgang verbunden.

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