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Test: Numark NS7III, DJ-Controller

Im oberen Teil der Decks befindet sich wieder ein alter Bekannter. Der Strip-Search-Streifen hat bereits seit der ersten NS7 Generation gefallen und hilft sehr schnell, relativ exakt eine Stelle im Song anzusteuern, außerdem kann hier der Songfortschritt mit Hilfe einer LED-Kette verfolgt werden. Daneben befindet sich, neben den MPC Pads, die zweite Kreativabteilung des NS7 III. Die Effektsektsektion ermöglicht, ausgestattet mit jeweils vier Drehreglern und Tasten, einen umfassenden Eingriff in den Sound. Jeder Parameter der Software findet sich hier umgesetzt und durch die  LED-Kränze um die Regler wird die Einstellung noch einmal visuell verdeutlich. Die Knöpfe sind berührungsempfindlich und somit hervorragend für die Steuerung der Effekte geeignet. Seitens der Software bietet Serato DJ immer noch die perfekte Arbeitsumgebung für den NS7III. Auch wenn Numark es nun schafft, dass der Laptop eher an die Seite gestellt wird als mitten am DJ-Pult zu thronen, ist man doch auf ein stabiles Software-System angewiesen. Und das bietet Serato definitiv, gespickt mit allerlei ausgeklügelten Effekt- und Samplemöglichkeiten. Dabei gelingt es Numark wirklich, die komplette Bandbreite der Software auf den Controller zu übertragen. Die neuen Displays unterstützen diese Herangehensweise sehr konsequent. Im Grunde ist das mittlere für Browser oder gleichzeitige Trackdarstellung zum Beatmatching gedacht, die beiden äußeren Display sind jeweils einem Deck zugewiesen. Sie bieten eine Wellenform-Ansicht oder auch die Möglichkeit, die Effekte für das jeweilige Deck anzeigen zu lassen. Und man kann einfach nach kurzer Eingewöhnungszeit nur sagen: Unglaublich, wie schnell man den Laptop hinter dem Ganzen vergisst. Im Nu hat man sich auf die etwas reduzierte Ansicht eingestellt und kann ohne Ablenkung auflegen. Die Umsetzung der Serato Software auf den Displays ist Numark wirklich gelungen und was man eventuell beim Numark NV noch als zu reduziert empfunden hat, wird durch das dritte, mittige Display perfekt aufgefangen. Nun ist auch komfortables Browsen oder auch Beatmatching möglich, während man trotzdem die laufenden Decks im Blick behält. Natürlich richtet sich der Blick jetzt halt mehr auf die Bildschirme des Controllers, auch wenn man ihn vom Laptop lösen kann, aber ich denke durch diese Bauweise ist wieder ein wenig mehr Interaktion mit dem Publikum möglich, denn Numark schafft es, die Serato Software, ähnlich wie bei den Pioneer CDJ-Modellen, sehr schlank und reduziert, aber trotzdem mit allen notwendigen Einzelheiten versehen auf den kleinen Displays darzustellen.

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Ansicht mit Track-Details und Browser im mittleren Display.

Ansicht mit Track-Details und Browser im mittleren Display

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Fazit

Schon die Tests zu den Vorgängermodellen waren von Begeisterung und Superlativen geprägt. Dies ändert sich auch nicht mit der neuen, dritten Version des Numark NS7. Numark zeigt, wie man ein Produkt sinnvoll pflegen und erweitern kann und geht bei der Qualität, Verarbeitung und Ausstattung weiterhin keine Kompromisse ein. Das macht deutlich, dass es sich beim Numark NS7III um Profiwerkzeug handelt. Der NS7 III bringt motorbetriebene Jogwheels mit echten Vinyls, die vom Handling her ihresgleichen suchen, vier Kanäle mit Standalone-Funktion, MPC-Pads zur Effekt- und Samplersteuerung, ein ausgefeiltes Steuern des Browsers und tolle Fader. Das Platzangebot kann man nur als luxuriös für einen DJ-Controller beschreiben. Dieses Gesamtpaket wird nun noch ergänzt um drei Displays, die den Laptop nahezu überflüssig machen Was will man mehr? Überlegen sollte man sich lediglich den Einsatzzweck, denn um andauernd damit unterwegs zu sein, ist der auch der neue NS7 III möglicherweise zu sperrig und zu schwer. Der Preis von ca. 1500,- Euro klingt für einen Controller zunächst hoch, ist aber aufgrund der gebotenen Leistung völlig gerechtfertigt. Numark behauptet mit einer kleinen Neuerung und bleibender Qualität den Platz ganz oben in der Controller Liga. Der Numark NS7 III bringt das DJing mit der Serato Software auf ein neues Level.

Plus

  • bestehendes Konzept weitergedacht
  • drei Displays zur Darstellung der Serato Software
  • hochwertige Verarbeitung
  • Serato DJ-Software inklusive
  • motorbetriebene Jogwheels mit echten Vinyl-Auflagen
  • sehr gutes Audiointerface
  • standalone Fähigkeit
  • Display-Einheit auch separat erhältlich

Minus

  • hohes Gewicht

Preis

  • Ladenpreis: 1499,- Euro
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