Test: Omnitronic GNOME-202 Mini-Mixer

30. August 2018

Ich könnte damit ein ganzes Set spielen

Gnom vs. Gnome. Während das eine eine Bezeichnung für ein kleinwüchsiges Fabelwesen ist, ist der Omnitronic GNOME-202 ein sogenannter Mini-Mixer. Gemeinsamkeit immerhin, dass es sich um ein kleines … nun, ich würde gerne schreiben „Gerät“ handelt, aber das könnte in Bezug auf einen Gnom zu komischen Assoziationen führen. Lassen wir das Thema, Fokus auf den GNOME als unser Testobjekt. Der GNOME-202 ist ein sehr kleiner DJ-Mixer – fast im Hosentaschen-Format könnte man behaupten, ähnlich der Pokketmixer.Omnitronic GNOME-202Der Omnitronic GNOME-202 ist zugegeben schon einige Jahre auf dem Markt und kein neues Produkt. Irgendwie aber fiel er ins Auge und manchmal muss Zeit und Produkt passen und so kommt der Test zu dem kleinen Mixer halt ein paar Jahre später und auch ein paar Jahre später ist der kleine Hosentaschen-Mixer noch interessant.

Ersatz für einen vollwertigen DJ-Mixer, das ist nicht der Anspruch von Mini-Mixern. Aber sie sind auch nicht nur Party-Gag oder kleines Geschenk. Ohne Frage kann ein kleiner Mixer eine sinnvolle Funktion übernehmen, auch über den kleinen Mixer auf der Party hinaus, wo jeder mal sein Telefon an die Anlage anschließen muss, weil genau er gerade weiß, welcher Song gespielt werden muss.
Nicht nur dafür, aber auch dafür, bieten die kleinen Mixer genau die richtige Ausstattung. Kostengünstig, klein, übersichtlich und für jeden schnell verständlich kann man mit diesem echte Zuspieler wie CD-/Media-Player verbinden, aber auch den Laptop, Smartphone oder Tablet einbinden und so echtes Mixen auf der kleinen Hausparty ermöglichen. Sofern die Gäste das natürlich können.
Natürlich kann der Mixer auch herhalten für den Anschluss von einem Mikrofon und dem Mischen zum Master-Signal aus einem Controller in der kleinen Bar oder für den Veranstaltungs-DJ oder oder oder. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele und hinsichtlich Größe und Gewicht ist so ein kleiner Mixer schnell eingepackt.
Auch preislich muss man sagen, ist das kleine Mixer keine „große“ Anschaffung. Knapp über 35,- Euro muss man für den kleinen Mischer hinlegen, mehr als erschwinglich, kein unüberwindbares Hindernis, wenn man für die Party Spaß oder wenn man eine kleine und kostengünstige Backup-Lösung im Case haben möchte für den Ernstfall.

Omnitronic GNOME-202 – ein erster Blick

16 cm lang, 10 cm breit und nur gute 6 cm hoch, das sind die bescheidenen Maße des Mixers, nicht einmal ein halbes Kilo bringt der Kleine auf die Waage.

Erhältlich ist der Omnitronic GNOME-202 übrigens nicht nur in Grün, wie in unserem Fall, sondern auch in Schwarz, Silber, Rot oder Gold. Grün ist eigentlich absolut keine Farbe, in der man sich einen DJ-Mixer bestellen möchte, erstaunlicherweise aber sieht dieses Grün bei dem kleinen Gerät ziemlich schick aus. Fresh würde man vielleicht sagen. Schwarz kann jeder und Premium-Limited-Weiß Editionen sind doch eher meist nicht so cool, wie der Hersteller dachte.

Trotz des geringen Preises ist der GNOME-202 in einem Aluminium-Gehäuse gefasst mit gebürsteter Oberfläche. Dazu gibt es schwarze Kappen für Potis und Crossfader. Silberne Schrauben halten das Gehäuse zusammen. Frontseitig gibt es zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen – zum einen für ein Mikrofon, zum anderen für den Kopfhörerausgang.

Omnitronic GNOME-202

Die Front mit Kopfhöreraus- und Mikrofoneingang

Rückseitig findet man vier Cinch-Buchsen-Paare. Zwei Line-Eingänge gibt es hier, dazu einen Master-Out als Cinch. Neben diesem findet der Nutzer auch einen Record-Ausgang im Cinch-Format. Nicht schlecht.

Omnitronic GNOME-202

Rückseitig gibt es ein Eingänge für die Kanäle wie auch Ausgänge

Forum
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    Markus Schroeder  RED

    Hättest ruhig im ersten Absatz schon schreiben können, dass es sicch um eine aktiven Mixer handelt, dann wäre der Unterschied zum Pokket sofort ersichtlich gewesen. :)

    Ansonsten sieht der sehr brauchbar aus, der Gnom.

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