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Test: Orange Thunder 30C

Süß und saftig!

16. Juli 2013

Orange Amps sind wieder ganz dick im Geschäft. Was vor gar nicht allzu langer Zeit noch als verstaubte Akkordgeschrummel-Verstärker für ebenso verstaubte Oldie-Bands galt, hat sich zu einem breit gewordenen Sortiment von modernen Amps mit noch moderneren und zeitgemäßen Sounds entwickelt. Aus dem reichhaltigen Angebot der britischen Company haben wir uns für einen Amazona-Test den Orange Thunder 30C kommen lassen. Einen 30 Watt Röhrencombo, der neben dem typischen Look mit dem orangefarbenen Tolex-Bezug und den witzigen Piktogrammen auf dem Bedienpanel, auch mit einigen modernen Features glänzen kann. Schauen und hören wir uns den kleinen mit dem ruhmreichen Namen also mal genauer an.

front

— Der Orange Thunder 30C —

Lieferumfang/Konstruktion

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Der Lieferumfang des in England entwickelten und in China hergestellten Orange Thunder 30C lässt sich schnell abhandeln, es gibt außer dem Netzkabel keinen wirklichen. Schade, denn für den anvisierten Verkaufspreis des orangefarbenen Combos hätte man schon mit einem Fußschalter rechnen dürfen. Nicht etwa für den Hall, denn damit ist der Verstärker leider nicht ausgestattet. Viel mehr für die Option, zwischen den beiden Kanälen wechseln zu können, denn der Orange Thunder 30C ist ein zweikanaliger Vollröhrenamp mit zwei unabhängig arbeitenden Equalizern. Na ja, eigentlich nur anderthalb, aber dazu später mehr.

Das Gehäuse besitzt die Maße von 510 x 280 x 510 mm und ein Gewicht von rund 26 kg. Also das, was man erwarten dürfte. Die komplette Oberfläche ist von einem grob strukturierten und sehr widerstandsfähigen Tolex-Bezug umgeben, der selbstverständlich in leuchtendem Orange erstrahlt und damit dem Orange Thunder 30C einen hohen Wiedererkennungswert garantiert. An allen Kanten befinden sich Eckschoner aus Metall, ruhen tut das massive Gehäuse sicher und rutschfest auf zwei Kunststoffleisten. Für den sicheren Transport sorgt ein ausreichend dimensionierter Griff auf der Oberseite.

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Das Bedienpanel

panel

— Das Bedienpanel des Orange Thunder 30C – traditionell mit Piktogrammen —

Im Gehäuse versenkt angebracht und somit weitestgehend gegen Stöße geschützt sitzt das Bedienpanel des Orange Thunder 30C. Vintage oder Retro hin oder her, Amps von Orange besaßen noch nie Chickenhead-Potiknöpfe und so gibt es auch hier nur einfache, rundliche Kunststoff-Potis, genauer genommen sechs an der Zahl. Drei für jeden der beiden Kanäle, wobei der CLEAN Channel zwei davon für seine Zweiband-Klangregelung (BASS und TREBLE) nutzt, der Distortion- respektive DIRT-Channel hingegen aber mit nur einem Klangregler (SHAPE) auskommen muss. Ein ungleiches Verhältnis könnte man glatt meinen. Allerdings präsentiert sich der SHAPE-Regler als wahre Überraschung, wie wir später erfahren werden. Komplettiert werden die Potis durch je einen separaten Volume-Regler pro Kanal sowie das GAIN-Poti für den DIRT Channel. Über einen Mastervolume-Regler verfügt der Amp nicht.

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Forum
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      Markus Galla RED

      Ich bekomme langsam das Gefühl, dass immer dann, wenn etwas mikrofoniert werden müsste, die Klangbeispiele bei bestimmten Autoren fehlen. Oft wird auch bei Gitarrentests die Gitarre über digitale Modelling Boards direkt in den Rechner gespielt, was ich auch mehr als unglücklich finde, da der Sound so komplett glatt gebügelt wird. Hier sollte dringend nachgebessert werden.

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