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Test: OXI Instruments E16, MIDI-Controller

Mehr als nur 16 Encoder

16. März 2026
OXI instruments e16 test controller

Test: OXI Instruments E16, MIDI-Controller

OXI Instruments E16 ist ein kompakter MIDI-Performance-Controller, der auf den ersten Blick sehr minimalistisch erscheint. Er bietet 16 Push-Encoder, Display sowie Anschlüsse für USB-C und MIDI. Doch unter der kleinen Haube verbirgt sich deutlich mehr, so dass wir uns den Controller für euch einmal näher angeschaut haben.

Kurz & knapp

Was ist es? OXI Instruments E16, kompakter MIDI-Performance-Controller mit 16 Encodern, Display und umfangreichen Steuer- sowie Automationsfunktionen für Studio und Live-Setup.

  • Konzept: 16 Push-Encoder mit LED-Ringen, Szenen- und Seitenstruktur sowie umfangreiche MIDI-Steueroptionen für flexible Controller-Setups.
  • Funktionsumfang: Szenen, Presets, Gruppen, Snapshot-Funktion und Automatisierungsaufnahme ermöglichen komplexe Steuer- und Modulationskonzepte.
  • Konnektivität: MIDI über TRS, USB-C und Bluetooth 5.0 inklusive mehrerer Ports und 16 MIDI-Kanäle pro Port.
  • Praxis: Nach etwas Einarbeitung sehr flexibler Controller für Hardware, Software und modulare Setups, sowohl im Studio als auch live.
  • Fazit: Hochwertig verarbeitet, leistungsstark und vielseitig – ein durchdachter MIDI-Controller mit großem Funktionsumfang.
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OXI Instruments E16

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OXI Instruments E16: Übersicht

Der OXI Instruments E16 wurde gemeinsam mit dem YouTuber Oora entwickelt, der das Gerät bereits im Dezember letzten Jahres zusammen mit dem Elektron Tonverk vorgestellt hatte. Dies war allerdings noch ein Prototyp und die Informationen dazu waren eher spärlich.

Zu diesem Zeitpunkt gab es übrigens noch zwei verschiedene Versionen des Controllers. Zum einen die reguläre „Non Detented Standard Edition“, die mir auch zum Test vorliegt, zum anderen eine limitierte „Detented Edition“. Letztere verfügt über Encoder, die schrittweise einrasten bzw. ein spür- und hörbares Klickgeräusch von sich geben, wohingegen die offizielle Hauptversion über laut- und stufenlose Encoder verfügt.

Zunächst einmal ein paar harte Fakten, die schon zeigen, was so alles im OXI Instruments E16 steckt:

  • 16 Push-Encoder mit LED-Ring
  • OLED-Display
  • 16 Szenen können maximal gespeichert werden
  • 12 Display-Seiten pro Szene (192 Controller-Optionen pro Szene)
  • Grouping (mehrere Encoder werden über einen Master-Encoder gesteuert)
  • Snapshots
  • Aufnahmefunktion
  • 1 MIDI-Eingang
  • 2 MIDI-Ausgänge
  • USB-C-Anschluss (für MIDI und Stromversorgung)
  • Bluetooth 5.0 MIDI

Zubehör des MIDI-Controllers

Im Lieferumfang des OXI Instruments E16 befinden sich ein praktisches Transport-Case und das passende USB-Kabel (USB-C auf USB-A) mit dem Logo des Herstellers. Darüber hinaus liegt ein ausgedruckter Quickstart-Guide in Form eines vierseitigen Faltblatts bei. Das vollständige Handbuch lässt sich von der Herstellerseite herunterladen.

OXI Instruments E16 Lieferumfang

Lieferumfang des OXI Instruments E16

Haptik, Aufbau und Verarbeitung

OXI Instruments E16 ist in einem robusten Aluminiumgehäuse untergebracht und hat für seine schlanken Maße von 114 × 142 × 36 mm ein doch recht stattliches Gewicht von 370 g. Die seitlichen Abrundungen unterstützen den hochwertigen Eindruck.

Die 16 Endlos-Push-Encoder bestehen aus Metall und besitzen alle LED-Ringe, deren Farben sich individuell konfigurieren lassen. Auch hier kann man die Qualität förmlich fühlen. Das OLED-Display ist zwar relativ klein, jedoch ist alles sehr gut ablesbar, unabhängig vom Blickwinkel oder den Lichtverhältnissen.

Links oben befindet sich eine Multifunktionstaste. Sie dient zum Ein- und Ausschalten des Gerätes und fungiert als Shift- und Zurück-Taste im Menü.

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Ein- und Ausgänge des OXI Instruments E16

Auf der Rückseite befinden sich die vier Anschlüsse des E16. Neben dem USB-C-Eingang befinden sich noch zwei TRS-MIDI-Ausgänge und ein TRS-MIDI-Eingang, beide für TRS-MIDI Typ A. Im Menü lassen sich die MIDI-Ausgänge auch als Thru-Ausgänge definieren, für eingehende Signale gibt es einen MIDI-Input-Monitor.

Der OXI Instruments E16 kann mit mehreren MIDI-Ports arbeiten und jeder dieser Ports bietet die klassischen 16 Kanäle. Das Gerät selbst besitzt bereits zwei integrierte Ports: Port A und Port B, die den selben physischen MIDI-Ausgang nutzen. Mit dem zusätzlich erhältlichen OXI Split kann man die Ports erweitern.

OXI Instruments Split

Separat erhätlich: Der OXI Instruments Split, zum Erweitern der Ausgänge

Der OXI Instruments E16 lässt sich aber auch per Bluetooth 5.0 drahtlos mit iOS-, macOS-, Android- und Windows-Geräten verbinden. Hierfür wird BLE MIDI (BLE steht für Bluetooth Low Energy) verwendet, was auf manchen Geräten technisch etwas anspruchsvoller sein kann. Daher empfiehlt OXI Instruments bei iOS-Geräten die Verwendung eines MIDI-Dongles wie bspw. WIDI Master, WIDI Jack oder WIDI uHost. Android-Geräte sollen da etwas stabiler für BLE MIDI sein.

Verbindet man den OXI Instruments E16 über USB mit seinem PC oder Laptop, wird er mit Strom versorgt und kann MIDI senden wie auch empfangen. Für die bildschirmfreie Nutzung kann man zur Stromversorgung auch ein USB-Netzteil mit mindestens 200 mA nutzen.

OXI Instruments E16 Eingänge Ausgänge

Ein- und Ausgänge des OXI Instruments E16

Struktur des OXI Instruments E16

Die oberste Ebene in der Menüstruktur ist eine Szene, von denen sich bis zu 16 erstellen lassen. Jede Szene beherbergt 12 Seiten mit jeweils 16 Kontrollfunktionen. Pro Szene können außerdem bis zu 16 Presets gespeichert werden. So lassen sich verschiedene Parametereinstellungen für unterschiedliche Zwecke jederzeit wieder aufrufen.

Pro Encoder lassen sich drei unabhängige MIDI-Nachrichten senden: zwei beim Drehen des Reglers und eine über die Push-Funktion. Die Werte, die gesendet werden, können eigenhändig definiert werden.

OXI Instruments E16 Struktur

Struktur des OXI Instruments E16

Die Menüs

Hauptmenü

Startet man den OXI Instruments E16, erscheint auf dem Display zunächst das Hauptmenü. Die ersten sieben Encoder sind für die Szenen 1–7 zuständig, während der achte Encoder zur Systemkonfiguration führt. Im Menü sind nur die Encoder beleuchtet, die für Menübefehle zuständig sind.

Die Navigation erfolgt intuitiv. Über die Push-Funktion eines jeweiligen Encoders gelangt man eine Ebene tiefer ins Menü und mit der Multifunktionstaste wieder eine Ebene zurück. Mit einer Drehbewegung lassen sich Werte verändern. Hält man dabei die Multifunktionstaste gedrückt, lässt sich zusätzlich ein zweiter Wert einstellen.

Shift-Menü

Über die Shift-Taste gibt es im Menü noch weitere Funktionen:

  • REC: Parameterbewegungen werden aufgezeichnet
  • Lock: Bildschirmposition wird gespeichert (um nicht versehentlich zurück ins Hauptmenü zu gelangen)
  • Edit: Öffnet das Edit-Menü
  • Prst: Zum Laden und Speichern von Presets

Zieloptionen

Es lassen sich auch verschiedene Parametertypen steuern, die immer abhängig vom Zielgerät sind. Die Steuerungsart wird pro Ziel festgelegt. Die Zieloptionen sind wie folgt:

  • CC Abs: Control Change Absolute
  • CC Rel 1 & 2: Control Change Relative
  • CC 14 (High Res): Control Change Absolute (High Resolution)
  • PC: Program Change
  • PB: Pitch Bend
  • AT: Aftertouch
  • Note: Notenwerte
  • NRPN: Non-Registered Parameter Number
  • Snapshot: Controller als Snapshot festlegen

Für detaillierte Informationen empfehle ich dringend einen Blick in das ausführliche Handbuch, zumal sich  die Optionen für die Push-Funktion leicht unterscheiden.

Die Sonderfunktionen

Die Sonderfunktionen beeinflussen das Verhalten der Drehregler und deren Steuerungsfunktion.

  • Off: linear von 0–127
  • Bipolar: bipolar von -63–64
  • Snapshot: A- und B-Bereich
  • Rec: aktiviert die Automatisierungsaufnahme (kann anschließend in einer Schleife wiedergegeben werden)
  • Play / Pause Rec: Starten / Pausieren der Automatisierungsaufnahme
  • Swap Destination: Push-Funktion, um zwischen Ausgang 1 und 2 zu wechseln

Die Snapshot-Funktion des E16

Die Snapshot-Funktion des OXI Instruments E16 liest sich zunächst etwas kompliziert, ist aber in der Praxis sehr schlüssig.

Jeder Regler kann in den Snapshot-Modus versetzt werden. In diesem Modus steuert er einen oder mehrere andere Regler. Dieser Hauptregler gibt selbst kein Signal aus, sondern beeinflusst nur die Regler, die ihm zugewiesen sind. Die zugewiesenen Regler senden weiterhin ihre eigenen Signale. Diese Signale können entweder direkt über diese Regler gesteuert werden oder durch die Bewegung des Snapshot-Reglers.

Außerdem lassen sich für jeden zugewiesenen Regler ein Minimal- und ein Maximalwert festlegen. Diese werden mit den A- und B-Werten des Snapshot-Reglers verknüpft. So kann der Snapshot-Regler den gesamten festgelegten Bereich des jeweiligen Reglers steuern. Folgende Grafik aus dem Handbuch sollte es verständlich genug machen:

Die Automatisierungsaufnahme

Um Parameteränderungen aufzuzeichnen, stehen zwei Optionen zur Verfügung:

  • Schnellaufnahme: direkte und generische Aufnahme
  • Aufnahmesteuerung per Drehregler: Ein oder mehrere Encoder können zur Steuerung der Aufnahme-, Stopp- und Wiedergabefunktion zugewiesen werden

Bei der Schnellaufnahme ist die Bedienung etwas umständlich, reicht aber für fixe Loop-Modulationen, wie mit einem LFO, völlig aus.

Im Display wird links oben der generelle Aufnahmestatus angezeigt. Sollte man die Aufnahmesteuerung per Drehregler wählen, wird auch an jedem Drehregler im Menü ein entsprechender Status angezeigt.

Die Gruppen

Jeder Parameter kann einer Gruppe zugeordnet werden. Eine Gruppe kann zwischen zwei und vier Parameter beinhalten, wobei immer ein Parameter – nennen wir ihn den Leitparameter – die anderen steuert. Der Wert, den der Leitparameter sendet, kann für die untergeordneten Parameter in der Gruppe jeweils separat eingestellt werden.

Konfiguration über die App

Über die kostenlose App lässt sich der OXI Instruments E16 konfigurieren und auf die neueste Firmware aktualisieren. Außerdem können die Szenen hier organisiert und als Backup gespeichert werden. Auch lassen sich hier Szenen erstellen und editieren sowie das MIDI-CC-Mapping einrichten. Die Bedienung über die App gelingt natürlich deutlich bequemer als am Gerät selbst.

Damit das Mapping für möglichst viele Geräte schnell und unkompliziert klappt, ist bereits eine große Datenbank integriert. Dort sind alle bekannten – und auch einige eher unbekannte – Hersteller mit ihren Geräten erfasst. So muss man nicht erst im Handbuch blättern oder lange nach dem richtigen MIDI-CC-Befehl suchen.

Der OXI Instruments E16 in der Praxis

Die Einrichtung mag, wie bei jeglichen ähnlichen Geräten, zunächst etwas mühselig erscheinen, ist aber meiner Meinung nach bestmöglich gelöst. Zudem liegt das natürlich auch am Funktionsumfang des OXI Instruments E16. Während der Testphase hatte ich ihn beispielsweise immer wieder genutzt, um schnell eine haptische Steuerung für VCV Rack neben mir zu haben. Das funktioniert per MIDI-Learn natürlich im Handumdrehen.

Ist erst einmal eine etwas aufwendigere Szene erfolgreich erstellt, ist der OXI Instruments E16 ein zuverlässiger und flexibler Helfer im Studio- und Live-Alltag. Hat man dann mehrere Szenen erstellt, können diese auch bequem per Program-Change gewechselt werden.

OXI Instruments ist auch fleißig bezüglich Firmware-Updates. Es gibt teilweise wöchentlich Verbesserungen und zuletzt sogar neue Funktionen wie „Swap Destination“, MIDI-Learn, MIDI-Feedback und einiges mehr.

Es ist daher auch sehr wahrscheinlich, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels, bereits weitere Funktionen hinzugefügt wurden.

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Mehr Informationen

Alternativen zum OXI Instruments E16

Potenzielle Alternativen zum OXI Instruments E16 gibt es einige, die sich jedoch alle etwas im Funktionsumfang, bei den Bedienelementen und natürlich im Preis unterscheiden.

Intech Studio bietet beispielsweise mehrere Controller innerhalb eines modularen Konzepts an. Der Intech Studio PO 16 besitzt ebenfalls 16 Encoder, verzichtet allerdings auf ein Display. Preislich ist er zwar deutlich günstiger, bietet aber auch weniger Funktionen. Dafür hätte man für den Preis des E16 deutlich mehr und auch unterschiedliche Bedienelemente, wenn man sich direkt mehrere Module kauft.

Sehr ähnlich zum PO 16 ist der DJ Techtools MIDI Fighter Twister. Der Preis liegt etwas höher, aber immer noch deutlich unter dem des OXI Instruments E16. Dementsprechend sind auch hier etwas weniger Funktionen vorhanden.

Nochmals teurer als die beiden vorherigen, aber immer noch günstiger als der E16, ist der Faderfox EC4. Hier gibt es dann auch ein Display und die Funktionen sind dem E16 schon etwas ähnlicher.

Eine Klasse über dem OXI Instruments E16 gibt es dann noch den Neuzeit Instruments Drop. Hier liegt der Preis zwar deutlich über dem des E16, allerdings sind die Funktionen und die Anzahl der Bedienelemente auch üppiger. Fairerweise muss man auch erwähnen, dass der Neuzeit Instruments Drop noch intensiver auf Live-Performance ausgerichtet ist.

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Fazit

Der OXI Instruments E16 glänzt durch seine hochwertige Verarbeitung, sein durchdachtes Konzept und seinen flexiblen Funktionsumfang. Ob eine der günstigeren Alternativen ausreicht oder der E16 alle Wünsche erfüllt, muss natürlich jeder individuell entscheiden. Mit dem E16 macht man aber sicherlich nichts falsch und man wird auf unbestimmte Zeit seine Freude daran haben.

Plus

  • hochwertige Verarbeitung
  • großer Funktionsumfang
  • Aufnahmefunktion

Preis

  • 449,- Euro
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Über den Autor
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Jens Hecht RED

Irgendwo zwischen Electronica, Dub, Ambient und UK Bass. Freiberuflicher Produzent, Sound Designer und Dozent mit einer Vorliebe für Synthesizer und Eurorack.

Forum
  1. Profilbild
    Andreas AHU

    Danke für den Bericht.
    Der Preis hat mich bisher immer abgeschreckt, obwohl er im Prinzip gut ausgestattet ist.
    Ich frage mich nur, wie übersichtlich der in der Praxis am Ende ist. Wenn ich da lange nach einer bestimmten Einstellung suchen muß, wird das auch eher frustig.
    Aber den LED-Kranz finde ich eigentlich praktischer als Motor-Regler, die andauernd hin und her springen, nur weil man in einem Plugin kurz etwas ändern wollte.

    • Profilbild
      herw RED

      @Andreas Motorregler sind immer dann praktisch, wenn man an einem großen Mischpult regelt, da man dann mit „zehn Fingern” gleichzeitig arbeitet und bei enem Preset diese auch gleich an der richtigen Stelle stehen, also ein Haptikvorteil.
      Für Hobby-Kleinststudio-Besitzer wie mich sind die LED-Kränze, wenn sie Endlosregler sind, sicherlich preiswerter und in der Anwendung völlig ausreichend.

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @Andreas Das sehe ich auch so. Ich habe sehr viele DAW Controller getestet und anfangs war ich oft begeistert vom Funktionsumfang. Letztendlich habe ich aber festgestellt, dass eigentlich ein einfaches und beschränktes Parameter-Set reicht, denn die eierlegende Wollmilchsau ist am Ende nevenaufreibender als die Arbeit mit der Maus. Ich glaube, dass deshalb auch die sehr einfachen 1-Fader Controller mit festen Steuerelementen so beliebt sind: Einschalten, loslegen. Die kann man blind bedienen, ohne jemals darüber nachdenken zu müssen, was gerade auf welcher Taste oder welchem Regler ist. Gut vorstellen könnte ich mit den Oxi mit Ableton Live zur Steuerung det Makros, aber dafür reicht auch ein deutlich günstigeres Modell. Plug-ins? Da ist doch jedes anders und auch da würde ich beim Umschalten zwischen verschiedenen Plug-ins eher die Krise bekommen. Da haben dann festgelegte Controller wie bei TC Electronics die Nase vorn, aber man hat ja in der Regel mehr als ein Plug-in. So richtig glücklich bin ich mit den Controllern im Alltag noch nie geworden. Wahrscheinlich würde mir ein Fader, ein Regler, ein Steierkreiz und eine Transportsektion reichen. Vom Behringer X-Touch nutze ich auch nur Fader, Encoder für Pan und Transportsteuerung, obwohl er sehr viel mehr kann, mir das aber zu unübersichtlich ist, trotz der Scribble Strips. Aber da ist jeder Anwender anders gestrickt.

      • Profilbild
        bluebell AHU

        @Markus Galla Ich habe ein Intech Grid TEK2. Das benutze ich in der Tat regelmäßig. Aber nicht, um Plugins oder Fader zu steuern, sondern die DAW (Play/Pause, zurück zur letzten Position, Loop on/off)

        Motivation:
        Das Fenster der DAW muss nicht im Vordergrund sein. Ich kann also die GUI von Plugins oder anderen Programmen im Vordergrund haben und rumschrauben und trotzdem die Wiedergabe der DAW steuern.

        Als Eye-Candy lasse ich bei laufender Wiedergabe die LED über dem Button, den ich als Play/Pause definiert habe, im BPM-Takt blinken. Muss nicht sein, macht aber eine kuschelige Atmosphäre.

      • Profilbild
        Andreas AHU

        @Markus Galla Ich habe mir den Faderport 16 zugelegt, da ich halt auch Studio-One Nutzer bin. Da funktioniert alles und ist beschriftet. Hat aber auch so seine Hürden, gerade wenn man damit auch Plugins steuern möchte, was ich meistens über einen Touch-Monitor mache, was schon etwas bequemer ist.
        Es gibt auch diesen Plugin-Controller (MP Midi Controller oder so), der meines Erachtens am Sinnvollsten ist. Das Plugin wird auf einem Touchscreen angezeigt und rundherum sind Knobs, die den Funktionen zugewiesen sind. Das einzige, was ich da noch schön fänd, wenn die Knobs eine kleine Rote Linie zu „ihrem“ Regler hätten, aber vielleicht gibt es das auch.
        Leider ist das Teil relativ teuer und in Deutschland wohl nicht erhältlich. Und den Platz muß man natürlich haben :D

    • Profilbild
      Jens Hecht RED

      @Andreas Dachte ich mir auch zuerst aber es ist wirklich gut umgesetzt. Mir hat ein einmaliges Lesen des Handbuchs völlig ausgereicht. Es liest sich komplexer als es in der Praxis ist ;)

  2. Profilbild
    DasIch&DerEr

    Vielleicht habe ich es auch überlesen, aber kann der COntroller auch NRPN messages verarbeiten oder nur die 0-127 klassischen Midi-Auflösung?

  3. Profilbild
    richard AHU

    Ich hatte zwischen E16 und Drop überlegt, meine Entscheidung ist jetzt erstmal zugunsten des Drop gefallen. Hauptsächlich auch weil der eher lieferbar war. Wobei ich bei E16 gut finde das er kleiner und handlicher ist und er live, zumindest für meine Anwendungszwecke erst mal genug an Optionen bietet. Der Drop ist super praktisch und als zentrales Steuerelement für Midi und Controller Daten erst mal mega, ob ich ihn je ausreizen werde bleibt abzuwarten.

  4. Profilbild
    Mac Abre AHU

    Für etwas mehr Geld würde ich den Electra One MKII vorziehen. Der ist so viel flexibler als fast jeder andere Controller, dass IMO nichts in dieser Preisregion an ihn herankommt.

      • Profilbild
        Mac Abre AHU

        @egotape Jau, wem der reicht. Für mich persönlich wäre er etwas zu klein aber die Fähigkeiten und Flexibilität des großen hat er auch.

  5. Profilbild
    luap

    Ich finde den Midicontroller wirklich spannend…
    Werde ich mal Gelegenheit testen müssen. Habe nur Sorge, dass mir der etwas zu klein ist. Die LED Kränze finde ich eine super Lösung und gefällt mir sehr gut.
    Die neuen Snapshot Möglichkeiten sind mega.
    Das hat damals der Novation Circuit mit seinen Makro Regler auch schon irgendwie drin gehabt und fand ich sehr spannend…
    Ich hoffe viele andere Hersteller nehmen sich vermehrt Beispiele am E16 und Neuzeit Drop, wobei der Neuzeit Drop immer noch mein Favorit ist, aber preislich doch noch sehr hoch ist.
    Der Faderfox EC4 hat auch so eine Art Snapshot Funktion hab ich mal gelesen. Hab auch schon öfter fast zugeschlagen beim EC4, da ist mir mittlerweile auch nicht danach.
    Abwarten was noch kommt…

  6. Profilbild
    1781jsbs

    Erinnert mich an eine Mischung aus Faderfox EC4 und den Geräten von Intech. Mehr Zeichen im Display vermisse ich immer wieder, wenn’s schon ein Display gibt. Und hochwertige Encoder! Da gibt’s eigentlich mMn nur 2, max. 3 Hersteller, die tolle Encoder anbieten.

  7. Profilbild
    Basicnoise AHU

    Mir erscheint hier auch alles ein bisschen over engineered. Aufzeichnen der Knob Bewegungen und so weiter verschrecken mich eher, als dass ich Lust of das Gerät bekäme.

    Kann man zB einfach per Shift Button+einem der 16 Push Encoder auf 16 verschiedene „Seiten“ wechseln und somit 16×16 Encoder/Push Buttons haben?

    Ist eine Drehung des Knobs auch eine Drehung beim ferngesteuerten Knob oder muss ich da x-Runden drehen um eine Filterfahrt von 0-127 zu realisieren? (Ich kann mich mit sämtlichen von Arturia und auch Novation gebotenen Beschleunigigunsmodi nicht anfreunden).
    Einmal rum=einmal rum und Fein-Justierung dann zb einfach via Push Encoder. Können leider die wenigsten Controller.

    Lustigerweise macht das mein 12 Jahre alter Midi Figher Twister super. Der hat aber eben kein Midi Out und die Seitenknöpfe sind für mich auch nicht praktikabel. Hätte der Midi/In+Out und noch ein paar extra Buttons auf der Frontplatte um durch die 4 Szenen zu schalten wäre das mein perfekter Controller.

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