Test: Peavey 16FX Mischpult

Direktaufnahme auf den USB-Stick

Die Idee, ohne Zusatzgerät musikalische Entwürfe oder bei einem Liveauftritt sogar das ganze Konzert mitzuschneiden, ist grundsätzlich gut. Es funktioniert prinzipiell auch, allerdings habe ich Dinge entdeckt, die mir nicht so recht gefallen haben. So ist der Zeitraum vom Betätigen der Aufnahmefunktion bis zur tatsächlichen Aufnahme sehr lang. Ich habe die Zeit gemessen, es sind gute 30(!) Sekunden, bis das Gerät die Aufzeichnung beginnt. Das gleiche Spiel wiederholt sich beim Beenden der Aufnahme: Es dauert wieder quälend lange, bis diese gestoppt wird. Wenn man die Aufnahme dann anhört, fällt ein Flanging auf, obwohl weder Effekte aufgedreht noch geroutet waren. Auf dem MP3-File könnt ihr euch das selbst anhören, besonders gut nimmt man es unter einem Kopfhörer wahr.

Mein Fazit bezüglich des USB-Direktrecording: Um eine Session oder einen Liveauftritt für Kontrollzwecke mitzuschneiden, ist das ebenso brauchbar wie zum Festhalten musikalischer Ideen. Man muss sich aber der langen Verzögerungszeit beim Starten unbedingt bewusst sein, sonst hat man die Anfänge nicht mit drauf. Die ebenso lange Wartezeit beim Stoppen ist nicht so problematisch, verhindert aber ein flüssiges Arbeiten. Und klanglich erfüllt das USB-Recording natürlich keine professionellen Ansprüche.

Klangbeispiele
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