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Test: Peavey, Ampkit Link & Agile Ampkit+, Gitarreneffektgerät für iPhone

19. Januar 2011

Peavey Ampkit Link

Mal ganz ehrlich: Wenn jemand vor zehn Jahren erzählt hätte, dass man im Jahre 2010 mit einem Mobiltelefon seine Gitarre verstärken und mit jeder Menge Effekten versehen kann, man hätte ihn vermutlich nur belächelt und für verrückt erklärt. Doch diese Zukunftsvision ist Realität geworden. Mit der im Apple-Store erhältlichen app. Ampkit+ für iPhone/iPod und dem iPad von Apple sowie dem dazu gehörigen Interface Ampkit Link entstand aus einer Zusammenarbeit der renommierten US-Firma Peavey und der Softwareschmiede Agile Partners ein virtuelles Verstärker/Effektsystem, das sich nicht nur für Sessions oder zum Üben eignet, sondern auch eine Alternative für Recordings am heimischen Computer oder im Studio darstellen soll. Amazona stand für diesen Test die kostenpflichtige Ampkit+ app. zur Verfügung, eine abgespeckte Version zum Sammeln erster Eindrücke ist jedoch auch gratis im Apple-Store zu bekommen. Ein Gimmick, um Freunde zu beeindrucken, oder eine ernstzunehmende Alternative für das Schleppen von Boxen und Amps? Der folgende Test sollte hier Klarheit verschaffen.

-- Das Peavey Ampkit Link --

— Das Peavey Ampkit Link —

Hardware/Interface

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Das Ampkit Link-Interface wird in einem kleinen, bunten Pappkarton geliefert. Außer dem eigentlichen Interface finden sich in der Umverpackung keinerlei weitere Informationen zur Bedienung des Gerätes, ausführlich wird dies allerdings beim Aufrufen der Hersteller-Website von Agile Partners in Form eines User-Manuals detailliert dargestellt. Das Interface mit den Maßen von (BxHxT) 45x70x21 mm wurde aus weißem Kunststoff gefertigt und besitzt auf seiner Unterseite eine 6,3 mm Klinken-Eingangsbuchse für das Instrument (das auch ohne weiteres ein Bass sein kann), sowie eine Miniklinken-Ausgangsbuchse, an welche entweder ein Kopfhörer oder ein Verstärkersystem angeschlossen werden kann. Fest mit dem Gehäuse verbunden ist ein Miniklinkenkabel, das in das vom User bevorzugte Apple-Gerät in der Kopfhörerbuchse angedockt wird. Funktionieren tut das Gerät mit allen Apple iPhone, iPad und iPod-Geräten mit Ausnahme der iPods der ersten Generation, bei denen der verbaute Prozessor den rechenintensiven Aufgaben der Verstärkersimulation wohl nicht mehr gewachsen zu sein scheint.

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Auf der Rückseite des Interface lässt sich mit Hilfe zweier Clipverschlüsse die Unterseite abnehmen, um an die Batterien zu gelangen. Es sind zwei Saftspender des Typs AA zum Betrieb erforderlich, die sich aber nicht im Lieferumfang befinden. Rechts von der Peavey-Gravur im Deckel des Gehäuses informiert eine LED über den Betriebszustand des Gerätes. Einen Power-Schalter gibt es nicht, das Interface erwacht nämlich beim Einklinken eines Instrumentenkabels zum Leben. Somit sollte man das Kabel auch nach Gebrauch wieder abziehen, denn sonst saugt das Ampkit Link-Interface die Batterien auch ohne Musik zu machen von ganz alleine leer. Der Aufdruck „Made in China“ nahe den Clips zum Öffnen des Gehäuses auf der Rückseite verschafft zudem Klarheit über den Ort der Produktion.

-- Das Interface --

— Das Interface —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Klangzaun

    Das Peavy-Interface ist für mich das derzeit rauschärmste auf dem Markt.

    Mit der Software war ich nicht ganz so zufrieden. Ich habe allerdings auch nur die free Version getestet. Insgesamt hatte ich verschiedene Programme verglichen. Ampkit, iShred, Amplitube 2 und noch eins, dessen Name mir entfallen ist. Alle 4 funktionieren prima mit dem Peavy Interface.

    Letztendlich habe ich mich für IK Multimedia’s Amplitube 2 entschieden, weil es viel Umfang, gute Bedienung und den ordentlichsten Sound bietet. Ein großer Spaßfaktor ist der als in app buy zu erwerbene 4 Spur Recorder.

    In Sachen Sound können alle 4 Programme mit den „großen“ PC Versionen nicht konkurrieren. Aber als mobile Übungs-/Kreativhilfe taugen sie alle Male.

    Mein Fazit: das Peavy Interface kaufen und dann alle free Versionen vergleichen. Kosten abwägen und zuschlagen. ;-)

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