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Test: Peavey IPR 1600

15. Oktober 2010

Peavey IPR 1600

Eifrigen Lesern meiner Endstufen-Testberichte wird es vielleicht schon aufgefallen sein: Insbesondere in der Einleitung meiner Artikel fällt der Firmenname „Peavey“ recht häufig. Dies liegt unter anderem daran, dass meine „leistungstechnische Prägephase“ in Sachen Endstufentechnik unmittelbar mit dem amerikanischen Unternehmen verbunden ist. Wie bei alle angehenden Nachwuchskünstlern gab es auch bei mir die meisten klangtechnischen Probleme im Proberaum in der Verstärkung des Gesangsbereichs, was sich mehrfach in pfeifenden Mikrofonen und Clippings der ärmlichen Powermischer seiner Zeit äußerte.

Maß aller Dinge waren seiner Zeit die ersten Pulte der Mackie-Generation und als Verstärkungselement Peavey CS 400 oder CS 800, ihres Zeichens ein sicherer Garant für  eine aussetzungsfreie Performance und in ihrer ersten Generation für das Nahen des ersten Bandscheibenvorfalls bei falscher Hebetechnik. Peavey setzte Trademarks in der Endstufentechnik in der gleichen Geschwindigkeit wie ein Rüde sein Bein beim morgendlichen Spaziergang hebt. Hattest du Peavey, hattest du keine Probleme!

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Diese Zeiten sind lange vorbei. Aus Zentner-schweren Kraftpaketen sind dank Class D Technik und deutlich dünneren Stahlblechen Gewichtsklassen eines Fischer Baukastens entwachsen, und auch die Fertigungsstätten des nationalen Stolzes der Amerikaner sorgen längst für Arbeitsplätze im Billiglohnland China. Geblieben ist die Anzahl der reichhaltig vertretenen amerikanischen Warenschutzzeichen und das fett gedruckte „Designed And Engineered In The USA“, das vom „Made In China“ ablenken soll. Mal sehen, was an amerikanischen Werten in den asiatischen Bereich hinüber gerettet werden konnte.

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