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Test: Peavey MiniMAX, Verstärkertopteil für Bass

Sound & Praxis mit dem Peavey MiniMAX

Kurz nach dem Einschalten wird der bis dahin rundum positive Eindruck des MiniMAX allerdings doch deutlich getrübt und zwar durch das wirklich sehr laute Rauschen des Lüfters. Dieser läuft einfach immer auf voller Kraft, auch wenn der Amp noch keine höheren Temperaturen entwickelt hat. Für kammermusikalische Darbietungen, Kontrabass im Jazzkontext oder Ähnliches ist der MiniMAX somit leider völlig ungeeignet. Auch wenn im Proberaum in Spielpausen etwas besprochen werden soll, könnte das Geräusch des Lüfters zartbesaitete (Künstler-)Naturen ernsthaft nerven.

Der Einsatzzweck als Übungsamp im heimischen Wohnzimmer scheidet ebenfalls aus, denn wenn man den Lüfter übertönen möchte, ist man weit jenseits von üblichen Übungslautstärken. Hier wäre es aus meiner Sicht wirklich notwendig, dass Peavey noch mal nachbessert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es da keine Alternative gibt, die den Verkaufspreis nicht allzu sehr in die Höhe treibt.

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— Die Rückseite des Peavey MiniMAX —

Abgesehen davon klingt der Amp wirklich großartig! Bereits in der neutralen Stellung aller Klangregler erzeugt der MiniMAX einen satten, wuchtigen Ton mit toller Dynamik und hohem Detailreichtum, ich vermisse überhaupt nichts und man bekommt sofort Lust, Bass zu spielen! Auch die Klangregelung fügt sich in die positiven Eindrücke mit praxisnah gewählten Frequenzbereichen ein: Bässe schieben ordentlich, ohne zu dröhnen, die schaltbaren Mitten decken die üblichen Bedürfnisse ausreichend flexibel ab und die Höhen strahlen schön, ohne zu nerven, gefallen können auch die Presets „Punch“ und „Bright“, um den Sound fix per Schalter in eine bestimmte Richtung vorzuformen.

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Eine genauere Betrachtung verdient noch die Peavey eigene „Psycho-Acoustics Technology“, die die Grundtöne analysiert und durch das Hinzufügen spezieller Obertöne im menschlichen Gehirn den Eindruck von Tiefbässen erzeugt, ohne dass diese tatsächlich generiert werden. Das schont Lautsprecher und Endstufe und funktioniert tatsächlich vor allem bei geringeren Lautstärken gut und ist gut wahrnehmbar. Bei höheren Lautstärken hingegen habe ich den Eindruck, dass der Sound etwas an Definition und Direktheit verliert und etwas schwammig klingt. Das Ganze wäre also optimal für das Üben bei geringeren Lautstärken und kleinere Boxen, wenn bloß der Lüfter nicht so nerven würde …

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