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Test: Philips DVT7500 Voice Tracer, Mobiler Recorder


Neuer Konkurrent für Handhelds?

Sonstige Features

Es gibt einige Funktionen, die vor allem in Interview-Situationen nützlich sind. Ein Timer bestimmt entweder, wann die Aufnahme beginnt oder wie lange sie dauern soll.

optisch und haptisch solide - Philips DVT7500

Optisch und haptisch solide – Philips DVT7500

Eine Sprachaktivierung sorgt dafür, dass die Aufnahme nur läuft, wenn tatsächlich gesprochen wird. Herrschen drei Sekunden Sendepause, wird die Aufnahme pausiert und erst bei erneutem Sprechen aktiviert. Seltsamerweise kann dafür kein Threshhold-Pegel festgelegt werden.

Eine praktische Funktion ist die Aufteilung der Aufnahme in Abschnitte zu 30 oder 60 min.

Unter dem Datei-Menü findet sich ein Equalizer mit verschiedenen EQ-Programmen, wie man sie vom Autoradio her kennt. Diese dienen nur der Beeinflussung der Wiedergabe und wirken sich nicht auf die Aufnahme aus.

Bedienung

Der Philips DVT7500 ist aus dem ausgeschaltetem Zustand nach acht Sekunden aufnahmebereit, das ist recht flott. Das Pegeln erfolgt über das seitliche Rad, nachdem der Focus-Taster gedrückt wurde. Allerdings muss die Aufnahme zum Einpegeln bereits laufen. Und obwohl das Poti eine analoge Einstellung suggeriert, kann man lediglich 10 feste Gain-Werte einstellen (0 – 10).

Ein Einpegeln kann nur während der Aufnahme erfolgen.

Ein Einpegeln kann nur während der Aufnahme erfolgen

Vorsichtig muss man sein, bei der Aufnahme nicht auf die Menütaste „Vorspulen“ zu kommen, denn dann setzt die Aufnahme für ein, zwei Sekunden aus, um dann mit einer neuen Aufnahmedatei zu beginnen – das kann sehr gefährlich sein.

Die Bedienung des Gerätes hinterlässt laute Griffgeräusche auf der Aufnahme und die Mikrofone sind auch mit dem Windschutz recht windanfällig. Es gibt am Gerät einen Schalter zur Rauschunterdrückung, der aber sehr bescheidene Ergebnisse liefert und bei zu geringem Aufnahmepegel Signale „abblubbern“ lässt (wer erinnert sich noch an die Noise Reduction bei Sound Forge?).

Der Lautsprecher des DVT7500 befindet sich auf der Rückseite.

Der Lautsprecher des DVT7500 befindet sich auf der Rückseite

Der Limiter kann im Menü aktiviert werden, verhindert aber bei zu lautem Eingang keine unschönen digitalen Verzerrungen. Ob es sich um einen Soft- oder Hardware-Limiter handelt, verschweigt die Anleitung.

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  1. Profilbild
    L. Lammfromm

    Wenn es nur irgendetwas gibt, was wirklich niemals nur den Ansatz einer Chance hat in mein Studio zu gelangen, dann ist dies ein Produkt der „Weltfirma“ Philips. OK, vielleicht eine mit Phillips gelabelte LED-Birne, zuvor herabgesetzt.
    .
    Warum? Die Importagentur Phillips (billig in China einkaufen, dann einen Aufkleber „Philips“ draufbappen – und schon gilt man als Hersteller von Elektronikartikeln – LOL) hat schlicht keine Ahnung von professioneller Audiotechnik.
    .
    Ich kann mich an kein einziges Audio- oder Tontechnik-Produkt dieser Firma erinnern, das etwas anderes als pures Grausen bei mir ausgelöst hätte.

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      fkdiy ••

      Ja, das dachte ich mir auch. Schon komisch, wie der Miterfinder der CD ein paar Jahrzehnte später nur noch als teureres Medion wahrgenommen wird.

      Oder wie man bei uns aufm Dorf sagte: „Möchteste was, was funktioniert, oder darfs auch was von Philips sein?“

      Edit: http://orf.....4/2163866/

      „Für 150 Millionen Euro verkauft Philips seine schwächelnde Audio- und Videosparte an seinen japanischen Partner Funai. Die Marke Philips soll vorerst bestehen bleiben (…)“

      Ah ja, das hatte ich damals gar nicht mitbekommen.

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      gaffer AHU

      Kompaktkasette? CD? S/P Dif (Sony/Philips Data Interchange Format?) Ja ich gebe zu ein paar Jahre her, aber die wissen schon was Audio ist

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    Franz Walsch AHU

    Auf der Webseite wird es als Diktiergerät beworben, aber in der Beschreibung dazu als Musikeraudiorecorder.
    Ob die Firma weiss was sie da im Sortiment hat?
    Das Farbdisplay ist erfrischend zeitgemäß und sieht um Klassen besser aus als die der Mitbewerber.
    Aber das war es auch schon. Bleibt im Händleregal.

  4. Profilbild
    Stephan M. RED

    Tja, das war dann ja wohl mal nichts. Am Anfang dachte ich, super: Für meine Situationen ist ein Gerät mit simultaner Aufnahmemöglichkeit sehr sinnvoll. 320 kb/s fehlen, die anderen MP3-Einstellungen machen wenig Sinn. Und dan kommt Rauschen, mindere Wandler und und und… Also dann doch lieber den LS-100 von Olympus nehmen, der kostet etwa auch 300 Euro, kann weniger dafür aber viel besser, oder was von Zoom. Ich hatte zu Anfang des schönen Tests die Hoffnung, Philips versucht es richtig zu machen. Vielleicht sind manche Probleme ja nur Firmware-Bugs, die noch ausgeräumt werden. Was ich da aber im Ergebnis höre, spricht mich leider nicht an.

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Philips DVT7500 Voice Tracer

Bewertung: 2 Sterne Bewertung des Autors
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