Test: Phonic, AM 642 D USB, Kompaktmischpult

23. September 2011

Phonic AM 642 D USB

Nahezu jeder Hersteller von Mischpulten hat kleine Kompaktmixer im Sortiment. Verständlich, sie ermöglichen Bands ohne ausreichendem Budget, eine eigene PA aufzubauen und somit unabhängig zu sein. Anderen Bands wiederum dienen sie in den meisten Fällen als zweites Mischpult für den Proberaum oder als kleine Club-Mixer.

Der AM 642 D USB von PHONIC

Der AM 642 D USB von PHONIC

Der AM 642 D USB ist ein Kompaktmixer mit 10-Kanälen (6 Mic / Line-Monokanäle und 4 Stereo-Kanäle), 2 Subgruppen, 3 Auxwege, 48V Phantomspeisung und internem 9-Band EQ in der Summe. Wie bei einem Geschenk muss ich mich durch Papier wühlen, um an die eigentliche Verpackung mit dem Mixer zu kommen. In dieser Verpackung findet man zunächst den Mixer, welcher mit Hilfe von Styropor-Formen vor Stößen gesichert ist, eine Bedienungsanleitung in Deutsch, Englisch, Spanisch und Chinesisch und zuletzt Zubehör wie das Rackkit (damit das Mischpult in ein Rack geschraubt werden kann), einem Netzkabel und einem USB-Kabel.

Das Äußere ist wichtig

Es heißt ja, dass es nur auf die inneren Werte ankommt und das Äußere nebensächlich ist. Bei Effektgeräten oder Synthesizern ist das meist der Fall, bei einem Mischpult hingegen nicht. Ein Mischpult ist ja dazu da, dass es angelangt wird, dass man an jedem Poti dreht oder dass man die Schalter drückt. Außerdem sollte es einiges aushalten, wenn es mit auf Tour geht.

Dieses Mischpult erweckt einen recht hochwertigen Eindruck. Die Oberfläche besteht (abgesehen von den beiden Plastik-Seitenteilen) komplett aus Metall, und die Verarbeitung ist nicht lumpig. Die Fader lassen sich gut anfassen und verschieben. Sie haben sogar einen leichten Widerstand, was sich zusätzlich sehr hochwertig anfühlt. Die Schalter lassen sich leicht drücken und sind gut angeordnet. Ein wenig gespart wurde leider an den Potis. Diese sind aus billigstem Plastik und passen nicht in das Gesamtbild des Mixers. Hinzu kommt noch, dass sie auch ein wenig wackelig sind.

Obgleich Phonic nicht die teuersten Potis verbaut hat, wirkt das Pult vom Äußeren her immer noch sehr hochwertig.

Die Kirsche auf der Sahnetorte ist definitiv die LED-Beleuchtung. Für jeden Kanal gibt es sowohl ein grünes LED-Lämpchen, das anzeigt, ob der Kanal angeschaltet ist, und ein rotes Lämpchen für die Solo-Taste. Ob das Mischpult gerade in Betrieb ist, wird durch eine blaue LED-Lampe angezeigt. Der Pegel wird in zwei Reihen von jeweils 13 LED-Lämpchen angezeigt. Alle LEDs sind ziemlich hell, was eben einen sehr günstigen Vorteil für Bands mit dunklen Proberäumen oder Liveauftritten in dunklen Clubs darstellt.

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