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Test: Phonic Helix Board 24 FireWire MKII

Wieviel Kanäle?

Das Helix Board 18 hat 8 Mikroeingänge, bei einer Band mit zwei Gitarren, einem Bass und zwei Vocals bleiben für das Schlagzeug nur noch drei Kanäle übrig. Für Musiker, die etwas mehr am Klang drehen wollen, ist das etwas unbefriedigend, denn aus dem Schlagzeugsound kann man mit sowenig Kanälen nicht mehr viel rausholen. Das hier getestete Helix 24 hat 16 Mikroeingänge und schickt diese auch einzeln über den Feuerdraht an den Computer. In der Mehrspursoftware kommen dann entweder 8 Stereokanäle oder 16 Monokanäle an. Das Drumset kann also bequem auf 8 Spuren erscheinen. Musiker und Tonleute, die oft Aufnahmen in guter Qualität machen wollen, sollten sich auf jeden Fall zur 16-Spur-Lösung durchringen, auch wenn’s etwas teurer wird.

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Kanalzuweisung

Kanalzuweisung

Ausstattung

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Jeder Kanal des Phonic hat einen Low-Cut, einen Dreiband-EQ mit einem semiparametrischen Mittenband und Inserts. Es sind 6 Auxbusse vorhanden, in den Kanälen befinden sich jeweils aber nur 4 Aux-Regler, wobei die unteren beiden zwischen den Bussen 3/4 und 5/6 hin- und herschaltbar sind. In der Praxis bringt diese Schaltung wenig, sie ist auf keinen Fall ein Ersatz für 6 voll ausgestattete Aux-Send-Wege. Auch bei kleinen Veranstaltungen stehen auf der Bühne oft vorne zwei und hinten nochmal ein oder zwei Monitore. Für eine getrennte Ansteuerung braucht man entsprechend drei oder vier Monitorwege. Beim Phonic lassen sich nur zwei Aux-Wege prefade schalten. Eine andere Möglichkeit, die fast den gleichen Schaltungsaufwand bedeuten würde, wären also 4 Aux-Wege, die alle 4 pre/post schaltbar wären.

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Forum
  1. Profilbild
    Helmut

    Noch eine Alternative – allerdings in ähnlicher Preisklasse wie der erwähnte Mackie Mixer – der Allen & Heath ZED R16. Dafür klingt das Teil wirklich super. Einziges Manko: auch nur 4 Aux-Wege

  2. Profilbild
    Alex Kölling  

    Ich kann dem Test nur beipflichten. Das Phonic ist ein Preis-/Leistungsriese. Ich habe die Vorgängerversion in silber seit Jahren im Einsatz und es hat sich mehr als bewährt. Livemitschnitte, Aufnahme der Proben zur Kontrolle und Demo-Aufnahmen sind kein Thema, vor allem wenn man jede einzeln Spur in der DAW bearbeiten kann. Das ist in der Preisklasse konkurenzlos. Obgleich andere Setups mit z.B. 2xPresonus Firepod denkbar sind, vermutlich auch besser klingen werden, aber nicht die volle Mischpult-Funktionalität haben, die man für Livegigs sucht….

    Wenn ich an mein Pult denke hätte ich vielleicht nicht die vollen 3 Sterne gegeben, wobei ich nicht weiß ob die folgenden Problemchen schon behoben sind:
    Die komplette Haptik empfinde ich als billig. OK. Die Treiber-Anbindung war lange Zeit sehr unzuverlässig und funktionierte nur bedingt mit einigen FW-Karten. Das wurde mit Updates korrigiert. Heute nach geschätzen 3(?) Jahren und diversen Updates habe ich das Gefühl, das wieder was nicht stimmt, das Pult lässt sich nicht immer korrekt verbinden oder bricht Aufnahmen ab. Zwei Druckknöpfe funktionieren mechanisch nicht mehr, so dass ich sie mit Tape fixieren muss.
    Der Sound der Preamps und EQs ist „entsprechend“ der Preisklasse. Wir haben ein Mittelklasse Pult von Mackie im Proberaum und für Livegigs. Im direkten Vergleich merkt man, dass der Sound des Mackies druckvoller und organischer ist als der des Phonic. Es ist auch empfindlicher für Cliping.

    Was die im Test als „überflüssig“ gekennzeichneten Features angeht, so denke ich da etwas anders. Im Hobby- und Semiprofessionellen Bereich sind solche „Extras“ schon mal praktisch wenn man improvisieren muss. Ist vielleicht Geschmackssache.
    Aux-Wege sind wirklich knapp.
    Die Gelegenheiten, bei denen ich Subgruppen eingesetzt habe, kann man wirklich an zwei Händen abzählen.

    Long story short: Kaufempfelung für Projekte mit kleinem Buget!

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