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Test: Phonic Helix Board 24 FireWire MKII

Ausgangssektion mit 2 Firewire-Buchsen

Ausgangssektion mit 2 Firewire-Buchsen

Auf der rechten Seite des Pults weist eine zweistellige Anzeige auf das eingebaute Effektgerät hin. Hier können rund 100 Presets aufgerufen werden, neben den üblichen Hall-, Echo- und Choruseffekten lassen sich auch drei verschiedene Testtöne und weißes Rauschen anwählen. Kleiner Tipp: Wenn in der Anzeige zwei Punkte blinken, ist der Effekt auf „mute“ geschaltet. Wer die Anleitung nicht gelesen hat, schickt das Pult möglicherweise umsonst als Garantiefall zurück. Die Presets sind ansprechend gestaltet, der Klang ist sauber und problemlos. Die Effektsektion wird über den dritten Aux-Weg angesteuert, über Aux3-Return wird das Effektsignal auf links-rechts gemischt.

Die Einbindung des Asio-Treibers

Die Einbindung des Asio-Treibers

Der Draht zum Computer

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Der Computer braucht natürlich einen Firewire-Anschluss, auch 1394 genannt. Falls dieser nicht vorhanden ist, kann eine Firewire-Interface-Karte für den PC für wenig Geld nachgerüstet werden. Damit der Rechner das Pult erkennt, muss ein Treiber installiert werden, der sich auf der Phonic-Homepage finden lässt. Dann taucht das Pult in der Audiosoftware als Audio-Gerät auf. Die Audiosoftware arbeitet am besten mit dem Asio-Treiber, der sich im Audio-Options-Fenster anwählen lässt. Leider scheint es nicht machbar zu sein, das Phonic-Pult als Eingangsgerät und die rechnereigene Soundkarte als Ausgangsgerät gleichzeitig einzustellen. Die Wiedergabe des Aufnahmesignals über die am Computer angeschlossenen Kontrollmonitore funktioniert also während der Aufnahme nicht. Zum Abhören muss man die Ausgangssektion des Phonic-Pults verwenden, das in der Software gemischte Links-Rechts-Signal kann über die Firewire-Leitung in stereo wieder an das Pult zurückgehen. Nach dem Ende der Aufnahme kann man das Pult abziehen und den Treiber im Rechner wieder so einstellen, dass die Rechnersoundkarte als Ausgang dient.

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Forum
  1. Profilbild
    Helmut

    Noch eine Alternative – allerdings in ähnlicher Preisklasse wie der erwähnte Mackie Mixer – der Allen & Heath ZED R16. Dafür klingt das Teil wirklich super. Einziges Manko: auch nur 4 Aux-Wege

  2. Profilbild
    Alex Kölling  

    Ich kann dem Test nur beipflichten. Das Phonic ist ein Preis-/Leistungsriese. Ich habe die Vorgängerversion in silber seit Jahren im Einsatz und es hat sich mehr als bewährt. Livemitschnitte, Aufnahme der Proben zur Kontrolle und Demo-Aufnahmen sind kein Thema, vor allem wenn man jede einzeln Spur in der DAW bearbeiten kann. Das ist in der Preisklasse konkurenzlos. Obgleich andere Setups mit z.B. 2xPresonus Firepod denkbar sind, vermutlich auch besser klingen werden, aber nicht die volle Mischpult-Funktionalität haben, die man für Livegigs sucht….

    Wenn ich an mein Pult denke hätte ich vielleicht nicht die vollen 3 Sterne gegeben, wobei ich nicht weiß ob die folgenden Problemchen schon behoben sind:
    Die komplette Haptik empfinde ich als billig. OK. Die Treiber-Anbindung war lange Zeit sehr unzuverlässig und funktionierte nur bedingt mit einigen FW-Karten. Das wurde mit Updates korrigiert. Heute nach geschätzen 3(?) Jahren und diversen Updates habe ich das Gefühl, das wieder was nicht stimmt, das Pult lässt sich nicht immer korrekt verbinden oder bricht Aufnahmen ab. Zwei Druckknöpfe funktionieren mechanisch nicht mehr, so dass ich sie mit Tape fixieren muss.
    Der Sound der Preamps und EQs ist „entsprechend“ der Preisklasse. Wir haben ein Mittelklasse Pult von Mackie im Proberaum und für Livegigs. Im direkten Vergleich merkt man, dass der Sound des Mackies druckvoller und organischer ist als der des Phonic. Es ist auch empfindlicher für Cliping.

    Was die im Test als „überflüssig“ gekennzeichneten Features angeht, so denke ich da etwas anders. Im Hobby- und Semiprofessionellen Bereich sind solche „Extras“ schon mal praktisch wenn man improvisieren muss. Ist vielleicht Geschmackssache.
    Aux-Wege sind wirklich knapp.
    Die Gelegenheiten, bei denen ich Subgruppen eingesetzt habe, kann man wirklich an zwei Händen abzählen.

    Long story short: Kaufempfelung für Projekte mit kleinem Buget!

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