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Test: Phonic Helix Board 24 FireWire MKII

Konkurrenzprodukte

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Tatsächlich konnte ich nur ein Pult finden, das eine echte Alternative darstellt: Das Mackie Onyx 1640i hat ebenfalls 16 Mikroeingänge, die über Firewire in den Computer geschickt werden können. Einige Nachteile des Phonic Helix Board 24 hat Mackie vermieden und an den richtigen Stellen investiert: Hier finden sich 6 Aux-Busse mit 6 Aux-Reglern pro Kanal und – ein weiterer unschätzbarer Vorteil – alle 16 Kanäle können über die gleiche Leitung getrennt wieder ins Pult zurückgeschickt werden. Anders ausgedrückt: Mit dem Mackie-Pult lässt sich ohne große Umstände ein analoger Mixdown machen. Ergonomisch mischen ist also mit dem Mackie sehr einfach, komplizierte Hardware-Controller für die Audio-Mehrspur-Software kann man sich damit sparen. Wer also über das nötige Kleingeld verfügt, sollte unbedingt zum Mackie-Pult greifen. Alle anderen …

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Fazit

Alle anderen werden unter 1000 Euro kein vergleichbares Pult finden. Das Phonic-Gerät sieht gut aus, ist reichhaltig ausgestattet und sehr solide verarbeitet. Einige Ausstattungsmerkmale könnte Phonic einsparen und dafür an anderer Stelle ein paar praxisgerechte Regler zusätzlich einbauen. Nur 4 Auxwege – das ist etwas mager. Ein kurzer Klangtest, bei dem ich eine akustische Gitarre mit zwei KM84 aufgenommen habe, hinterließ einen rauscharmen, runden und angenehmen Eindruck. Das zum Vergleich angeführte Mackie-Pult kostet rund das Doppelte, in seiner Preisklasse ist das Phonic Helix Board 24 FireWire daher konkurrenzlos und bekommt dafür die volle Punktzahl.

Plus

  • 16 Mikroeingänge gehen getrennt in den Rechner
  • reichhaltige Ausstattung
  • guter Klang
  • gute Verarbeitung

Minus

  • nur 4 Aux-Regler pro Kanal
  • nur 2 Rückwege über Firewire

Preis

  • UVP: 951,- Euro
  • Straßenpreis: 699,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Helmut

    Noch eine Alternative – allerdings in ähnlicher Preisklasse wie der erwähnte Mackie Mixer – der Allen & Heath ZED R16. Dafür klingt das Teil wirklich super. Einziges Manko: auch nur 4 Aux-Wege

  2. Profilbild
    Alex Kölling  

    Ich kann dem Test nur beipflichten. Das Phonic ist ein Preis-/Leistungsriese. Ich habe die Vorgängerversion in silber seit Jahren im Einsatz und es hat sich mehr als bewährt. Livemitschnitte, Aufnahme der Proben zur Kontrolle und Demo-Aufnahmen sind kein Thema, vor allem wenn man jede einzeln Spur in der DAW bearbeiten kann. Das ist in der Preisklasse konkurenzlos. Obgleich andere Setups mit z.B. 2xPresonus Firepod denkbar sind, vermutlich auch besser klingen werden, aber nicht die volle Mischpult-Funktionalität haben, die man für Livegigs sucht….

    Wenn ich an mein Pult denke hätte ich vielleicht nicht die vollen 3 Sterne gegeben, wobei ich nicht weiß ob die folgenden Problemchen schon behoben sind:
    Die komplette Haptik empfinde ich als billig. OK. Die Treiber-Anbindung war lange Zeit sehr unzuverlässig und funktionierte nur bedingt mit einigen FW-Karten. Das wurde mit Updates korrigiert. Heute nach geschätzen 3(?) Jahren und diversen Updates habe ich das Gefühl, das wieder was nicht stimmt, das Pult lässt sich nicht immer korrekt verbinden oder bricht Aufnahmen ab. Zwei Druckknöpfe funktionieren mechanisch nicht mehr, so dass ich sie mit Tape fixieren muss.
    Der Sound der Preamps und EQs ist „entsprechend“ der Preisklasse. Wir haben ein Mittelklasse Pult von Mackie im Proberaum und für Livegigs. Im direkten Vergleich merkt man, dass der Sound des Mackies druckvoller und organischer ist als der des Phonic. Es ist auch empfindlicher für Cliping.

    Was die im Test als „überflüssig“ gekennzeichneten Features angeht, so denke ich da etwas anders. Im Hobby- und Semiprofessionellen Bereich sind solche „Extras“ schon mal praktisch wenn man improvisieren muss. Ist vielleicht Geschmackssache.
    Aux-Wege sind wirklich knapp.
    Die Gelegenheiten, bei denen ich Subgruppen eingesetzt habe, kann man wirklich an zwei Händen abzählen.

    Long story short: Kaufempfelung für Projekte mit kleinem Buget!

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