Test: Phonic IS16, Digitalmischpult

11. Juli 2013

Erweiterungen inbegriffen

Phonic IS16 Digitalmischpult

Phonic IS16 Digitalmischpult

 

Phonic IS16 Digitalmischpult

Als ich das neue Phonic IS16 Digitalmischpult zu ersten Mal sah, kam mir direkt alles irgendwie vertraut vor. Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick sieht der Mixer mit seinen 16 Mono-Kanalzügen, jeweils mit XLR- und Klinkeneingängen und den dazugehörenden Inserts, nicht anders aus als sein Vorgängermodell Phonic Summit, das seinerzeit für ordentliche Bewegung im Markt der digitalen Pulte sorgte. Doch sinnvolle Erweiterungen machen aus dem IS16 weit mehr als nur einen werbewirksamen Facelift. Damit könnte der Markt wieder einmal ordentlich aufgemischt werden – schauen wir also etwas genauer hin.

Die äußerlich sichtbaren Veränderungen bei diesem ebenfalls 19-Zoll fähigen Nachfolgemodell finden sich auf der Rückseite. Da haben wir zunächst die bereits fest eingebaute Firewire/USB 2.0-Schnittstelle (24-bit/96 kHz). Sie war vorher als optionale Erweiterungskarte (Expansion Card) zwar auch erhältlich, musste aber separat erworben werden und schlug mit rund 160 Euro zu Buche. Die Schnittstelle ermöglicht simultane Übertragung von 16 Audiokanälen zum und vom Computer und macht das Mischpult jetzt schon serienmäßig zum Recordingpult. Als Front- oder Monitorpult macht das IS16 natürlich ebenfalls eine gute Figur.

Serienmäßig eingebaute USB2.0/Firewire-Schnittstelle

Serienmäßig eingebaute USB2.0/Firewire-Schnittstelle

 

Neu sind auch die Anschlussmöglichkeiten für den VGA-Computermonitor und die USB-Maus. Besonders die Bedienung mit der Maus erleichtert das Arbeiten mit dem Pult.

Ausgänge und Schnittstellen

Ausgänge und Schnittstellen

 

Der große, übersichtliche und farbige Touchscreen ist natürlich auch vorhanden. Schon beim Summit zeigte sich, dass dieser Touchscreen in Kombination mit Jog-Wheel, Cursor- und Funktionstasten Dreh- und Angelpunkt bei der Bedienung ist – was auch gut funktioniert. Doch die Möglichkeit der Mausbedienung macht den Umgang mit dem Pult in sehr vielen Bereichen wesentlich komfortabler. Zum Beispiel beim Einstellen von Parametern.

Jog-Whell mit Bedientasten

Jog-Whell mit Bedientasten

 

Phonic setzt bei diesem Mischpult serienmäßig auf Netzwerktauglichkeit. Ein Trend, der ja bereits von anderen Konkurrenten ebenfalls berücksichtigt wird. So ermöglicht die RJ45 Ethernet-Buchse die Bedienung mit dem Computer. Und das funktioniert natürlich auch kabellos. Der mitgelieferte Wi-Fi Dongle lässt das IS16 mit PCs oder Tablets über WLAN kontrollieren.

Aber es gibt auch unsichtbare Neuerungen. Tief im Herzen arbeitet jetzt ein wesentlich schnellerer Prozessor im Vergleich zum Summit. Ohne Vergleichspult lässt sich das allerdings bei diesem Test nicht wirklich überprüfen. Deutlich wird der Geschwindigkeitszuwachs aber unter anderem beim Speichern oder Laden von Szenen; dazu später mehr.

Forum
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    Armin Gorskee

    Also, bei aller Liebe und Respekt für eure Arbeit: Solche „Tests“ könnt ihr euch sparen. Das war kaum mehr als ein Wiederholen der Daten und Werbetexte des Herstellers. Für eine Kaufentscheidung absolut untauglich. Was will der Leser denn wissen, wenn er vielleicht gerade vor der Einrichtung eines kleinen Heimstudios steht ? Bringt dieses Pult Vorteile im Vergleich zu Rackgeräten wie Behringer ADA8000/8200 oder RME Fireface o. ä. ? Bei soviel mehr an Hardware-Ausstattung im Vergleich zu den Rackteilen und bei soviel mehr an Bedienkomfort, wie ist die Klangqualität ??? Was ist mit der angeblichen Möglichkeit, 16 Spuren gleichzeitig auf USB-Stick direkt am Gerät aufzunehmen ? Damit wäre es ein Super Stand-alone Studio ! Was ist mit der Qualität der digitalen Effekte ? Alles, was einen echten TEST ausmacht, fehlt hier ! Da kauf ich mir lieber die neue Ausgabe von „Professionell Audio“.

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      p.ludl  RED

      Das ist nicht richtig, hier ist nicht der Werbetext „einfach nur wiederholt worden“.
      Nun, über den Klang haben wir berichtet. Das war tatsächlich in der ersten Fassung „durchgerutscht“.
      Sicherlich hat jeder User seine ganz speziellen Anforderungen und Wünsche. Und ein Vergleich mit Rackgeräten gehört hier eher zu den Sonderwünschen. Sich verschiedene Testberichte durchzulesen, um sich anschließend vielleicht selbst ein eigenes Bild zu machen, ist ohnehin der richtige Weg.

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