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Test: Pigtronix Infinity Looper, Gitarren Effektgerät

Die linke Kante des Infinity wird von den Eingängen besetzt. Hier kommt wahlweise das Stereo- oder Monosignal vom Instrument der Wahl über zwei 6,3 mm Klinkenanschlüsse an. Auf der gegenüberliegenden Seite verlässt das Signal auf die gleiche Art den Looper dann auch wieder. Selbstverständlich gibt es hier einen analogen Bypass für das Signal, um die Klangqualität nicht negativ zu beeinflussen. Den Anschluss für das mitgelieferte 18-Volt-Netzteil findet man auf der Rückseite, wo sich auch ein Klinkenjack für ein Expressionpedal und ein Anschluss für einen externen Fußschalter von Pigtronix finden. Über den MIDI IN können andere Geräte und Programme als Clock-Source genutzt werden.

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— Die beiden Kanäle lassen sich neben dem Stereobetrieb auch einzeln Loopen —

Einzigartig ist laut Pigtronix der Aux Out, welcher das reine Loop-Signal an beispielsweise den Monitor des Drummers schickt, um diesem das Mithalten mit dem Loop zu erleichtern. Nur auf einen XLR-Eingang muss man beim Infinity leider verzichten.

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Diese ganze Palette an Funktionen hat Pigtronix in ein nicht nur hübsches, sondern auch sehr robustes Case gepackt und mit den besten Bauteilen garniert. Die Potis fühlen sich hochwertig an und haben einen gesunden Widerstand, die Fußschalter sind leichtgängig, haben aber einen deutlichen Schaltpunkt und selbst die kleinen Kunststoffknöpfe können auf der haptischen Ebene überzeugen. Das macht Hoffnung auf die inneren Werte.

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— Mit Micro-SD-Karten kann der Speicher erweitert werden —

Bedienung & Praxis

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Als einen Hauptvorteil des Pigtronix Infinity Looper wird die unglaublich kleine Latenz des Gerätes angepriesen, die mit etwa einer Millisekunde praktisch gar nicht vorhanden ist. Infolgedessen wird das Quantisieren der Loops überflüssig und das Spielerlebnis so natürlich wie möglich gemacht. Wie schon erwähnt, lässt sich das Signal in stereo oder mono aufnehmen. Zusätzlich lassen sich die beiden Kanäle aber auch über den Input-Split-Schalter voneinander trennen. So ist der Loop eins für den Kanal eins zuständig und das gleiche trifft in grün dann auf den Loop zwei zu. So lassen sich zwei Instrumente voneinander getrennt loopen und dann an verschiedene Verstärker schicken. Gut, wenn man zu zweit an einer Performance bastelt oder möglichst unterschiedliche Klänge einbringen möchte.

Neben der Möglichkeit, die beiden Schleifen parallel zu betreiben, können diese auch seriell geschaltet werden, sodass verschiedene aufgenommene Segmente abgewechselt werden können, um so ganze Songs mit dem Looper zu kreieren. Im Normalbetrieb bietet der Pigtronix Infinity Looper außerdem einige Unterstützung für einen reibungslosen Ablauf. Über die Sync-Multi-Taste lassen sich die beiden Loops miteinander synchronisieren, sodass der zweite Loop genauso, doppelt, 3- ,4- oder 6-mal so lange wie der erste Loop aufnimmt und wiedergibt. Die Aufnahme stoppt sofort mit dem entsprechenden Tastendruck und die Wiedergabe startet mit dem nächsten Intervall automatisch.

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Klangbeispiele
Forum

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