Test: Pioneer CDJ-900Nexus, CD-Player

Ohne Frage sind meisten Funktionen und das Handling bei jedem aktuellen Pioneer CDJ gleich. Auch bei den neueren Modellen ist es für jeden DJ möglich, sich schnell und unkompliziert zurecht zu finden.

Somit seien die ersten Funktionen ein wenig im Schnelldurchlauf abgearbeitet. Wie seit den CDJ-1000 Modellen gibt es das große Jog-Wheel mit dem Display im Rad selbst, welches keine Neuerungen bietet. Die Sensitivität des Jog-Wheels selbst ist nicht einstellbar, wie es von einigen anderen Modellen bereits bekannt ist. Einstellbar ist lediglich das Start/Stopp-Verhalten.

Jog Mode Button und Einstellmöglichkeit für das Start/Stopp Verhalten

Jog Mode Button und Einstellmöglichkeit für das Start/Stopp-Verhalten

Die Grundfunktionen selbst sind klassisch geblieben, Play und Cue Button sowie Track Search und Search (Scrollen im Song) sind linksseitig angeordnet, rechts befindet sich der Pitch-Fader (ohne Tempo-Reset Button), Master Tempo sowie Button zur Bestimmung der Pitch-Fader Range. Die Pitch-Fader Range lässt sich wählen von 6% bis hin zu WIDE, mit den Zwischenschritten 10% und 16%.

Oberhalb des Jog-Wheels befindet sich die Loop-Sektion. Hier kommt zur klassischen Kombination der gelb leuchtenden In/Cue und Out Button sowie Reloop/Exit Button ein weiterer Button dazu, der 4-Beat Loop Button. Dies ist der Umstrukturierung der Loop Sektion geschuldet. Dies beschränkt sich nicht nur auf eine neue Anordnung, wie dem Slip Button, der nun unter der Loop Sektion zu finden ist, sondern auf die gesamten Loop Buttons. Während der CDJ-900 die Auto Beat Loop Buttons auf der linken Seite besaß, vier Buttons, doppelt belegt, ist die Auto Beat Loop Funktion beim CDJ-900Nexus derweil auf fast nur noch einen Button minimiert.

Wer nun die Möglichkeit sucht, die Beat Loop Größe zu verändern, wird rechts fündig. Wie auch beim CDJ 2000 kann die Größe der Loops über die CUE/LOOP Buttons verändert werden.
Hier agiert der Nutzer mit dem Faktor 2, so dass die Loop Größe jeweils im Bereich von 1/32 Bar bis hin zu 32 Bars verdoppelt oder halbiert werden kann. Das ist in der Tat nicht so praktisch wie die Auswahl der Loop-Länge beim CDJ-2000Nexus über den Touchstrip oder beim Vorgänger, dem CDJ-900, bei dem die Loop Länge direkt über insgesamt vier Buttons zu drei Bänken ausgewählt werden konnte. Das Handling hier gleicht dem Pioneer CDJ-2000 und ist streng genommen ein Rückschritt, rein vom Gefühl jedoch ist die Bedienung erstaunlicherweise angenehmer. Hierzu trägt sicherlich auch die Tatsache bei, dass Loops dank Quantize Funktion und rekordbox voranalysierten Tracks deutlich sauberer sitzen als beim Vorgänger. Quantize übernimmt in diesem Fall die Aufgabe, Loops oder Cue Punkte auf den nächstgelegenen Beatgrid zu setzen.

Selbstverständlich kann weiterhin über Loop In und Loop Out auch ein manueller Loop gesetzt werden, der weder eine bestimmte Länge haben noch auf dem Raster liegen muss.
Der gesetzte Loop wird im Display angezeigt, indem die Wellenform orange hinterlegt wird. Unten rechts im Display wird weiterhin als Aktivität „Loop“ angezeigt, darüber, beides in orangener Schrift, die Länge des gewählten Loops.

Der Loop markiert in der Wellenform, unten rechts Loop aktiv und Loop Länge

Der Loop markiert in der Wellenform, unten rechts Loop aktiv und Loop Länge

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