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Test: Pioneer DDJ-SB, DJ-Controller

Der Preis-Pionier

27. November 2014

Als ich anno 2000 mit dem Auflegen angefangen habe, debütierte bei Pioneer gerade der CDJ 1000 – ein für mich damals unerschwingliches Schlachtschiff dieser soliden und immer schon hochpreisigen Marke. Doch über die Jahre haben die Japaner ihre Produktpalette kontinuierlich nach unten hin abgerundet. Der mir vorliegende Pioneer DDJ-SB ist vorerst das untere Ende dieses Preisfalls. Wie gut ein so günstiges Gerät noch sein kann, werden wir im Test herausfinden.

ddj-sb_top_lowEine relativ kompakte Schachtel beherbergt den gerade mal gute zwei Kilogramm leichten Controller. Dieses Fliegengewicht kommt durch den konsequenten Einsatz von Kunststoff zustande. Mittels zweier seitlicher Mulden ist der Gerät leicht durch die Gegend gewuchtet. Gerade mal noch eine Software-CD, ein USB-Kabel und eine Bedienungsanleitung liegen bei – fertig ist das Einsteigerpaket. Beim Hinstellen macht sich der Preis erstmalig bemerkbar: Aufgrund des etwas windigen Gehäuses schwebt immer eine Ecke in der Luft. Der Test auf mehreren Oberflächen brachte das gleiche Ergebnis. Der Druck auf die Unterseite verrät mir, dass hier auch eine Verschraubung zu wenig vorgesehen wurde: Der Boden gibt dort um locker zwei, drei Millimeter nach – zuviel gespart?
Ansonsten ist das Gehäuse eigentlich gut verarbeitet: oben mit nachgeahmtem gebürstetem Metall und sauberen, abgerundeten Kanten. Schauen wir weiter. Das ganze Gerät kommt mit dem Nötigsten aus: USB für Strom und Daten, Cinch für die Anlage, zwei Klinken für Kopfhörer und noch eine für ein dynamisches Mikrofon – fertig ist das Bedroomer-Gerät.

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brushed

„Gebürsteter“ Kunststoff

Softwareseitig ist das Gerät auf das kostenlose Serato DJ Intro bzw. das 129 Dollar teure, aber dann vollwertige Serato DJ geeicht, sowie dank MIDI-Standard auch auf jede andere kompatible Software. Die beiliegende CD enthält lediglich ASIO-Treiber für Windows, am Mac ist mittels Core Audio alles plug and play und die Software gibt es im Netz. Das Gerät gibt sich für allgemeine Zwecke als Soundkarte mit zwei Eingängen (das Mikrofon auf stereo gemischt) und vier Ausgängen (Master, Kopfhörer) mit 24 Bit und 44,1 kHz Auflösung aus.

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