Test: Pioneer DDJ-XP1, Add-On Controller

5. Oktober 2017

Performance-Maschine für Rekordbox-DJ

Selten kommt ein Produkt so schnell nach der Produktankündigung auf den Markt wie der Pioneer DDJ-XP1. Gerade noch die News geschrieben, da flattert der neue Controller schon für einen Test ins Hause. So hat es hoffentlich noch jeder in Erinnerung, worum es geht? Nein? Ok, noch einmal in Kurz.

Der DDJ-XP1 übernimmt die Funktion, die der DDJ-SP1 für Serato DJ übernimmt, aber für Rekordbox DJ und mit mehr Funktionen als der Serato-Vorgänger. So könnte man es beschreiben, so richtig erklären, was der DDJ-XP1 ist, tut das noch nicht. Pioneer DJ selbst bezeichnet den neuen Controller als Add-On Controller für Rekordbox und Rekordbox DVS.

Erster Blick: Pioneer DDJ-XP1

Neben dem möglicherweise schon bestehendem Setup bietet der neue Controller zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten für die DJ-Software. Damit zielt der DDJ-XP1 natürlich primär auf die DJs ab, die neben dem Timecode-Vinyl-System oder einem Pioneer XDJ oder CDJ nun noch einen Controller haben wollen würden, um mit Hinblick auf die Performance mehr aus der Software herauszuholen.

Hier hat Pioneer selbst ja gerade erst den Weg geebnet, die eigene DJ-Software mehr zu etablieren, indem das Interface 2 auf den Markt gebracht wurde, ein Gesamtpaket aus Interface für Rekordbox mitsamt Lizenz für die DJ-Software wie auch das DVS Plus Pack. Nur die Control-Vinyl muss man noch kaufen. Damit aber hat ein Ende, dass für Rekordbox ein MIDI-Controller notwendig ist oder aber ein DJ-Mixer mit zertifizierter Soundkarte sowie ein DJM-900NXS2, ein DJM-750MK2 oder ein DJM-450 oder DJM-250MK2. Anmerkung dazu: Mit dem Rekordbox 5.0 wird nun auch der DJM-S9 supportet.

Das mit der Soundkarte löst der DDJ-XP1 nun nicht, aber das Problem, dass weder Media-Player noch Plattenspieler eine MIDI-Steuerung der Software zulassen und damit Effekte, Hot Cues oder Samples nicht so einfach steuern lassen.

Ein erster Blick auf den Pioneer DDJ-XP1

Als Add-On Controller fällt einem bereits beim Auspacken auf, dass der Controller sehr flach ist. Rund 4,5 cm hoch, bei einer Breite von rund 33 cm und einer Tiefe von 24 cm und einem Gewicht von 1,5 kg. Von den Maßen also passt der Begriff Add-On Controller bereits.

Auf der Oberfläche befinden sich zwei Sektionen, irgendwie egal, ob man das nun vertikal oder horizontal betrachten möchte.

Oben befinden sich generelle Steuerungen für die Software wie aber auch für die beiden Decks, darunter befinden sich 32 Performance-Pads, gummiert, farbig codiert und logischerweise aufgeteilt auf 16 Stück pro Deck in einer 4 x 4 Formation. Über diesen befinden sich die Auswahltasten zur Bestimmung der Funktion der Pads. Hot Cue, Pad FX1, Beat Jump und Sampler. Per Shift-Taste lässt sich das um Keyboard, Pad FX2, Beat Loop und Key Shift erweitern.

Massives Pad-Angebot?

An der Stirn des Controllers befinden sich entsprechen der Pads auch zwei Sektionen, aufgeteilt auf beide Decks. Mittig aber befindet sich ein Push-Encoder zum Scrollen und Navigieren in Tracklisten und der Library wie auch zwei Tasten zum Laden der Tracks in die Decks.

Jeweils links und rechts des Encoders befinden sich verschiedene Tasten zur Steuerung unterschiedlicher Funktionen im Deck der Software.

Der Add-On Controller in der Praxis

Angeschlossen per USB und los. Möglicherweise ist ein Update der Rekordbox-Software nötig, das sei aktuell aber generell eh empfohlen. Aktuelle Version ist 5.0.1.

Ich nutze direkt von Anfang an das klassische Setup, in dem der Pioneer DDJ-XP1 sicher später seinen Platz finden wird: zwei Plattenspieler und Rekordbox im digitalen Vinyl System plus Interface 2 oder einen Rekordbox zertifizierten Mixer. Die Alternative wäre zum Beispiel die Nutzung von zwei CDJ-2000NXS2 oder XDJ-1000MK2, zugleich als Interface wie auch als Controller.

Der XP1 findet neben meinem Laptop auf einem zweiten Laptopstand seinen Platz, darunter, davor, daneben. Wo halt Platz ist. Das USB-Kabel geht hinten raus.

Der Griff geht eigentlich intuitiv zu den Pads, aber sind wir kurz vernünftig und fangen oben an. Den Pads widme ich gleich noch einen Unterpunkt.

Oben befindet sich eine der absoluten Grundfunktionen, Push Encover und Load Buttons pro Deck zum Navigieren in der Library. Dafür braucht man keine großen Worte, das funktioniert. Beim Laden eines Tracks in ein Deck leuchten die Performace-Pads einmal blau auf.
Ebensowenig wird man die Quantize-, die Master-Tempo oder die Beat-Sync-Tasten beschreiben müssen.

Grundfunktionen für die Steuerung des Decks befinden sich an der Spitze

Mittig befindet sich eine Shift-Taste, die wird später noch wichtig werden. Links und rechts davon pro Deck eine kleine Taste mit der Beschriftung „Int“. Sie dient zum schnellen Umschalten in den internen Modus oder zurück in den externen Modus zu beispielsweise einem digitalen Vinyl-System und der Steuerung per Timecode-Platten.

Per Shift-Taste erreicht man über die Int-Tasten zudem die Decks 3 und 4.

Als Effekt direkt steht in jedem Deck eine Slip-Reverse-Taste zur Verfügung. Die maximale Länge des Reverse-Bereichs liegt bei 8 Beats und die Einstellung ist unabhängig von der Wahl von der Slip-Auswahl im Deck.

Auch steht hier abseits der Pads eine kleine Sektion für Loops zur Verfügung. Per Knopfdruck kann hier direkt ein 4-Beat-Loop gestartet werden, wer will, kann auch per Tastendruck einen Start- wie auch einen Endpunkt manuell setzen. Alternativ kann über dieselben Tasten ein bestehender Loop in der Länge auch verdoppelt oder halbiert werden. Per Shift-Taste wiederum kann ein Loop retriggert werden oder per Reloop zurück in den Loop gesprungen werden.

Eine neue Funktion an Bord ist auch Silent Cue. Silent Cue ist wie ein Mute-Button für den laufenden Track. Dieser kann unhörbar im Hintergrund laufen, zum Beispiel während die Timecode-Platte läuft oder am Controller der Fader schon oben ist. Per Silent Cue lässt sich dann direkt in den Track einsteigen, alternativ kann man den Silence Cue Modus auch direkt durch Anspielen eines Hot Cues deaktivieren und direkt in den Track springen. An diesem Punkt ist der Silence Cue natürlich sinnvoll – bei einem Controller hingegen sehe ich den Sinn noch nicht wirklich.

Performance Pads des DDJ-XP1

Jedem, der in der letzten Zeit mit Performance-Pads gespielt hat, fast unabhängig von der Software, dem dürften die Grundfunktionen bekannt sein. Rekordbox hat diese in die eigene DJ-Software übernommen und derweil von zumeist 8 auf 16 Pads pro Deck ausgeweitet. Was der Controller nun schon in vollem Umfang bietet, bietet die Software in der Übersicht nur partiell.
Ein Blick in den Report zum Status von Rekordbox 5 hilft sicher, ein wenig mehr über die aktuellen Funktionen der Musik-Management, aber auch DJ-Software von Pioneer DJ zu erfahren.

Der Controller bietet wie bereits erwähnt die Steuerung von Hot Cues, Pad FX, Beat Jump und Sampler wie auch auf dem zweiten Layer ein Keyboard, Pad FX2, Beat Loop und Key Shift.

Modi-Tasten für die Perfomance-Pads

Die zwei Pad-FX sind wohl das umfangreichste Spielzeug der Performance-Pads. Sowohl direkt anwählbar als auch über die Shift-Funktion stehen hier jeweils 16 Pads, also 16 Effekte, zur Verfügung, die einfach per Tastendruck angespielt werden können – auch parallel. Macht am Ende 32 Effekte direkt anspielbar.

Dabei sind verschiedene Effekte bereit vorab belegt, können aber natürlich auf Wunsch geändert werden: Effekt, Time oder Beat und Level/Depth. Dabei steht das gesamte Repertoire der Rekordbox-Effekte zur Verfügung, veränderbar pro Pad noch einmal hinsichtlich der Zeiteinstellungen. So kann man zum Beispiel ganz schön ein Delay mit verschiedenen Zeiten oder Level auf eine Reihe Pads legen.

39 Effekte werden per Beat FX, Sound Color FX, Scene FX und Release FX geboten. Angezeigt werden in Rekordbox acht Pads, also gibt es für die 16 Pads zwei Bänke, die per Page-Tasten ausgewählt werden können. Damit man zwischen den Bänken und den Effekten besser unterscheiden kann, kann man die Farbe des jeweiligen Effekts variieren, die dann natürlich auf den großen beleuchteten Pads gut zu erkennen ist.

Klar, man muss sich hier zuerst ein eigenes Setup aufbauen, Art und Anordnung der Effekte nach eigenem Wunsch, denn was zunächst dem ein oder anderem ein wenig ungewöhnlich erscheinen mag, macht schnell Spaß. Das Spielen von mehreren Effekten gleichzeitig oder in schneller Folge nacheinander erlaubt ebenfalls viele Möglichkeiten. Die Pads erlauben auf gewisse Weise auch das Übergleiten von einem in den nächsten Effekt.

Im Modus Beat-Jump arbeiten zwei Pads nebeneinander als Paar. Hoch und runter, up and down, nennt es wie ihr wollt – das rechte Pad sorgt für einen Sprung nach vorn, das linke sorgt für einen Sprung zurück. Die Werte sind in Rekordbox natürlich vorgegeben, aber auch hier helfen die Page-Buttons wieder bei der Navigation. Genutzt werden können die oberen 8 Pads, demnach stehen pro Page vier Längen zur Verfügung (Fine bis 1/2, 1 bis 8, 16 bis 128).

Per Shift und Beat-Jump erreicht man den Pad-Mode „Beat Loop“. Der Beat-Loop, auch bekannt als Auto-Loop, dürfte recht bekannt sein. Hier können alle 16 Pads genutzt werden, beginnend mit dem ersten Pad bei einem Loop der Länge 1/64 Beat und endend mit dem letzten Pad bei 512 Beats als Loop. Was leider nicht funktioniert, ist das automatische Wechseln der Pages bei Auswahl eines Parameter auf der anderen Page. Springt man also von einen 1-Beat-Loop in einen 4-Beat-Loop, wird dies zwar durch die Pads möglich, nicht aber angezeigt wird einem nach Auswahl des 4-Beat-Loops die Page, auf der sich dieser Parameter befindet. Man muss dies manuell erledigen.
Schade, aber irgendwann weiß man intuitiv, wo sich der 1-Beat, der 4-Beat oder der 16-Beat-Loop befindet, andernfalls aber auch, wo sich die kleineren Loop-Längen befinden.
Nutzen kann man auch bei einem Loop über diesem Wege die Loop-Tasten der oberen Sektion zum Verlassen des Loops, ebenso wie zum Verdoppeln oder Halbieren.

Bunte Pad-Power

Der Sampler in Kombination mit den Performance-Pads braucht nicht viele Worte – oder? Jeweils die ersten acht Pads können bespielt werden, das Ganze auf vier Pages, in die per Tastendruck dirigiert werden kann. Warum hier nicht 16 Samples gespielt werden können auf zwei Pages, verstehe ich nicht. Gut, man sieht jeweils nur 8 Samples eingeblendet, das ist aber, z. B. bei den Loop-Längen genauso.

Hier fände ich eine Wahlmöglichkeit zwischen 2x 16 oder 4x 8 Samples sinnvoll. Sicher, nicht jeder kann sich die Position von 16 Samples merken, einige aber können es und stehen aktuell mit 4 x 8 Samples schlechter da, als sie müssten.

Die Shift-Funktion der Sampler-Taste nennt sich Key-Shift. Sie ermöglicht das Verändern der Tonart des Tracks in Halbtonschritten. Das geschieht per Tastendruck in einem Bereich von +/-12 Halbtonschritten, gestaffelt in zwölf Schritten, also ein Halbtonschritt pro Pad in beide Richtungen quasi. Auch hier gilt wieder, dass man per Page-Tasten ein wenig dirigieren muss, wo man hin möchte, hier aber können erst einmal alle 16 Pads genutzt werden. Ein wenig gewöhnen muss man sich daran, dass die eingeblendeten 8 Pads immer die oberen zwei Reihen sind. Je nach Navigation ändern also die nicht eingeblendeten Pads den Wert.

Zurück geht es entweder per Pad mit der Beschriftung 0 (in der Regel erstes Pad, zweite Reihe), oder per Druck der Master-Tempo-Taste am Controller, sollte man sich gerade zu dem gewünschten Zeitpunkt nicht im Key-Shift-Modus der Pads befinden.

Alternativ zu der Nutzung der Pads gibt es aber in der oberen Sektion auch hierzu noch zwei Tasten: Semitone Up und Down, die ebensolches ermöglichen. Per Shift-Taste steht hier ein direkter Weg zurück zur Verfügung, Key Reset wie auch ein Key-Sync.

An dieser Stelle ist es sinnvoll, kurz die bisher unterschlagene Shift-Funktion der Hot-Cues zu nennen. Da das natürlich bewusst gemacht wurde, habe ich euch auch die Hot-Cues bisher unterschlagen, damit es keiner merkt. Also, Hot Cues: 16 Stück können frei gewählt, gesetzt, immer wieder angespielt und per Shift-Taste auch gelöscht werden. Wem die Farben nicht gefallen, der kann diese per Rechtsklick in der Software auch gern ändern. Soweit, so klassisch.

Keyboard nun erlaubt das Anspielen einzelner Hot-Cues in veränderter Tonhöhe. Der erste Schritt ist das Anwählen von Keyboard per Shift-Taste. Danach blinken alle Pads grün, die einen Hot-Cue markieren, so dass man hier einen bestimmten Hot-Cue erst einmal auswählen kann, ohne diesen zu spielen. Einmal ausgewählt markieren blaue Pads den Cue-Punkt um Halbtonschritte heruntergepitcht, rote Pads selbiges um Halbtonschritte hochgepitcht. Das hellblau leuchtende Pad dabei ist das bereits erwähnte Pad mit dem Wert 0 – also die originale Tonhöhe. Für Performance-Acts ist das sicher ein schönes Tool, selbst ich, betrachtend als eigentlich nur ganz witzig, finde die Funktion gar nicht so verkehrt – sie lädt zum Spielen ein.

Qualität und Haptik

Beim Anschließen ist mir direkt die versenkte USB-Buchse auf der Rückseite aufgefallen. Sie schließt zwar gewinkelte USB-Stecker aus, sorgt aber für ein wenig mehr Stabilität und Achtsamkeit beim Einstecken der Kabel. Da diese USB-Buchsen nach einiger Zeit regelmäßig mal den Kontakt verlieren, wenn sie einfach verschlissen sind, ist es also dem Zweck dienlich, wenn man hier den Nutzer durch ein solches Versenken der Buchse wie in diesem Fall um gut 7-8 mm zwingt, den Stecker gezielt einzustecken – nicht nur nach Gefühl und leicht schräg rein gedrückt, den Rest erledigt ja die Buchse schon.

Davon abgesehen erwartet einen ein leichter Controller in klassischer Pioneer-Bauweise. Das heißt: Kunststoffgehäuse, glänzende Oberfläche im oberen Bereich und matte Oberfläche im Bereich der Performance-Pads. Die Tasten bestehen aus Kunststoff und sind zumeist per LED beleuchtet. Haptisch ist der Pioneer DDJ-XP1 vollkommen in Ordnung, es gibt nichts zu beanstanden.
Positiv fallen mir die Pads auf, die ein wenig dynamischer als zum Beispiel beim Toraiz SP-16 wirken. Der Slide-FX ist ein wenig schmaler, allerdings ohne funktionelle Einschränkung.

Der DDJ-XP1 in Kombination mit einem CDJ-2000NXS2

Ganz interessant ist dieser Punkt, den ich hier ganz kurz ansprechen möchte. Verbunden mit einem CDJ-2000NXS2 per USB-Kabel – in diesem Fall in den oberseitigen USB-Port, erlaubt der XP1 auch die Steuerung des Players, wenn auch in geringerem Funktionsumfang. So kann vom XP1 auf den Track am CDJ zugegriffen werden, beziehungsweise auf einige Funktionen des CDJ wie Hot-Cues oder Loops. Da es nur um die Funktionen des Players jedoch geht, erlaubt die Kombination aktuell nur 8 Hot-Cues. Pad-FX sind dann keine Effekte, sondern Auto-Loops, Beat-Jumps funktionieren wie gewohnt. Der Sampler ist dann außer Funktion.

Bisher ist es sehr auf die Grundfunktionen ausgelegt und noch ein großes Manko: Es erlaubt nur den Zugriff auf einen Player. Die Tracks müssen in diesem Fall wie gesagt – wir stecken im CDJ oben im USB-Port – über die Link-Verbindung kommen oder von einer SD-Karte.

Das Ziel müsste natürlich sein, dass ein Pioneer DDJ-XP1 auf diesem Wege an einen CDJ angeschlossen werden kann, man über diesen Weg aber zwei CDJs steuern kann. Im zweiten CDJ steckt dann das USB-Speichermedium mit Tracks, vorbereitet in Rekordbox, und die Link-Verbindung sorgt für den gesamten Datenaustausch. Dann wäre der DDJ-XP1 auch für jeden, der klassisch mit CDJs auflegt, in ziemlich geiles Performance-Tool.

Fazit

Mit dem Pioneer DDJ-XP1 kommt ein gutes Upgrade eines DDJ-SP1, leider nicht für den Serato-Nutzer, sondern für alle Nutzer der hauseigenen DJ-Software Rekordbox. Konsequent auf die Performance ausgelegt mit 16 Pads pro Seite mit mehreren Modi sowie mehreren weiteren Tasten zur Steuerung der Software und ihren Funktionen. Die seitlichen Slide-FX erweitern die bereits große Anzahl an Effektmöglichkeiten (Pad-FX 1 und 2) auf drei weitere frei zuweisbare Effekte.

Qualitativ ohne Beanstandungen, haptisch wie zu erwarten wie ein klassischer Pioneer Controller, kann der XP1 für jeden Nutzer der Software, der keinen Controller mit Performance-Pads nutzt, sondern zum Beispiel ein Setup mit CDJs/XDJs oder dem klassischen Timecode-Vinyl-System, ein sehr guter Add-On Controller zur Erweiterung des Setups sein. Praktisch ist er, passt natürlich perfekt in die Software und wird sich sicher auch mit Software-Updates weiterentwickeln.

Preislich liegt der Controller bei aktuell 259,- Euro, ein Preis, der sicherlich im Rahmen liegt.

Plus

  • kompakter Controller mit guter Übersichtlichkeit
  • Steuerung von 4 Decks möglich
  • 16 Performance-Pads pro Deck
  • Slide-FX plus zwei Pad-FX (insgesamt 32 Pad-FX)

Minus

  • Steuerung von CDJs bisher nur für einen Player möglich

Preis

  • Ladenpreis: 259,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Kutscher  

    Hallo Bolle,

    Ich danke dir für den Test. Aber wir siehtes mit dem Controller aus in nativen MIDI aus? Was können die Pads? Sind die Anschlagsdynamisch, hält in klicky oder eher Maschine Pad. Und gibt es so was wir einen Controllereditor?

    Ich Frage das weil mich der Controller für Rekordbox eher bichr so anschpricht, für Techhouse brauch ich eher keine Performance Pads. Es würden auch eher 4 reichen. Aber wenn der Controller gut editierbar ist, kann ich mir den aucjvgut für Resolume oder Ableton vorstellen. In zusammen mit Rekordbox DJ als Software ist das schon ein sehr fairer Preis.

    Gruß Kutscher.

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Controller-Editor nein. Wieso auch. Ist ja kein normaler MIDI-Controller, sondern spezifisch auf Rekordbox ausgelegt. Controller-Editor für die Software wiederum? Nein, könnte aber vielleicht noch kommen. Bisher war Pioneer ja immer straight auf einfache Funktionalität aus.

      Anschlagsdyanamisch, nicht, dass es mir aufgefallen wäre. Bei den vorgelegten Funktionen ja nicht prioritär von Nöten, wobei es bei Cue-Punkten zugegeben auch nicht uninteressant wäre.

  2. Profilbild
    Bloom  

    Mir reicht zwar die Pad Sektion meines DJM-S9 vollkommen aus, aber User die schnellen Zugriff auf viele Sampler, egal or Video oder Audio haben wollen, ist das Teil wohl wunderbar.
    Die Möglichkeiten sind wohl nahezu unendlich ;-) http://www.....ayout.html

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