Fazit

Kleiner als erwartet, dennoch umfangreich und preislich attraktiv, so gestaltet sich der Eindruck vom neuen Pioneer XDJ-RR. Ein wenig blauäugig erwartet hatte ich ein Gerät der Größe eines XDJ-RX2 mit ein wenig minimalerer Ausstattung zu einem günstigeren Preis. Nun, ein wenig minimaler in der Ausstattung ist das Gerät, auch ein wenig kleiner, rund 10 cm in der Breite, rund 4 kg im Gewicht. Damit dem Preis angepasst, immerhin gibt es hier eine Differenz von rund 550,- Euro.

Ausgestattet ist der Pioneer XDJ-RR mit zwei Control Decks samt vier Performance Pads, Jog-Wheel mit CD und Vinyl-Mode, einem 2-Kanal-Mixer mit Sound Color und Beat FX, Mikrofon-Eingang, zwei USB-Buchsen für Speichermedien samt möglicher direkter Master-Aufnahme auf einen Stick, eiemn vollfarbiges Display mit guter Übersicht und der Möglichkeit, den XDJ-RR als Media-Player wie aber auch als MIDI-Controller für Pioneers eigene Rekordbox DJ Software zu nutzen. Diese ist im Lieferumfang enthalten.

Für einen Preis von 1149,- Euro bietet der Pioneer XDJ-RR solide Qualität, gute Funktionen und einen guten Funktionsumfang. Unterschiede zum großen XDJ-RX2 gibt es wie im Test erwähnt. Durch die geringere Größe gewinnt der XDJ-RR natürlich an Portabilität und ist ein gutes Gerät für den mobilen DJ wie aber auch für den Einsatz zu Hause für den Einsteiger, ambitionierten Amateur aber auch professionellen DJ, der vielleicht weder das Geld für einen XDJ-RX2 noch für eine Mischung aus DJM und CDJ/XDJ in die Hand nehmen möchte.

Plus

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Funktion als Media-Player und MIDI-Controller
  • Aux-In für externe Quellen
  • Performance-Pads
  • geringere Maße und Gewicht als XDJ-RX2 (somit portabler)

Minus

  • keine stand-alone Mixer-Funktion
  • Performance-Pads nicht gummiert

Preis

  • Ladenpreis: 1149,- Euro
Forum
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      Bolle  RED

      In der Tat, das ist eine XDJ-RX2 Rückseite, sehr gut aufgepasst. Danke dafür, nun ist das richtige drin ;)

  1. Profilbild
    GioGio  AHU

    Kleiner und leichter bei standalone fähigen Geräten ist gut :) kannte das Teil noch gar nicht. Den Ansatz finde ich gut :)
    Schade, dass kein Touchdisplay an Bord ist. Kleiner und leichter, sollte sich nicht gleich immer auf den Luxus auswirken.
    Was ich mich ewig frage: Warum müssen Jogwheels eigentlich immer so groß sein? Wegen dem Scratchen? Findet ja zumindest im Großteil der elektronischen Musik überhaupt nicht statt.
    Und wieso hat das Teil keine Anschlussmöglichkeit um mit einem Toraiz-SP16 zu kommunizieren? Dachte genau dafür hat man das in dem Toraiz Sampler eingebaut.

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Touch-Display war sicher wieder so eine Kosten- X Preisgestaltungs-Frage. Oder man wollte einfach mal wieder Denon den Vortritt überlassen, weil man von dem sich zwar nicht verkaufenden, aber dennoch technisch an vielen Punkten dem CDJ überlegenen SC5000 Prime immer noch nichts gelernt hat im Hause Pioneer.
      Was dann auch die Antwort auf die Toraiz-Frage wäre….

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