Test: Presonus HP2, Mobiler Kopfhörerverstärker

20. Juni 2016

Mobile Abhöre im Taschenformat

Einen „Personal Monitoring Assistant“ hat Presonus kürzlich mit dem HP2 vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen kompakten Kopfhörerverstärker, der laut Hersteller für unterschiedliche Zwecke genutzt werden kann. Während der größere Bruder HP4 klar aufs Studio ausgerichtet ist, bietet sich die kleinere Variante Presonus HP2 auch für die Bühne oder das mobile Recording an. Quasi ein all-in-one Gerät für jegliche Singer/Songwriter, Keyboarder und Drummer? Mal schauen, wie sich der Presonus HP2 im Test schlägt.

Presonus HP2

Presonus HP2

Ausstattung und Verarbeitung

Nimmt man sich die Audiointerfaces von Presonus als Vergleich, steht der Presonus HP2 seinen Brüdern in Sachen Verarbeitung in nichts nach. Ein kompaktes Metallgehäuse mit den Maßen 134 x 73 x 32 mm, Vorder- und Rückseite fest verschraubt, Kunststoff kommt im Prinzip nicht zum Einsatz, lediglich zwei Buttons sind daraus gefertigt. Das Gewicht des Presonus HP2 beträgt 450 Gramm, hierzu sind aber ggf. noch die Batterien hinzu zu rechnen.

Ausgelegt ist der HP2 als klassischer Kopfhörerverstärker, d.h. ein Stereosignal hinten rein und nach dem Regeln vorne am Kopfhörerausgang wieder raus. Dazwischen gibt es dann die Möglichkeit, das Signal in der Lautstärke und im Panorama zu regeln, d.h. grundsätzlich kann man dem HP2 auch zwei hart nach außen gepannte Signale zuführen und mit dem Pan-Regler die Balance bestimmen. Playbacks/Band links, das eigene Signal rechts gepannt und schon lassen sich die Lautstärken individuell anpassen.

Presonus-HP2-2

Ein Power On/Off-Schalter auf der Rückseite und ein Stereo/Mono-Schalter auf der Vorderseite komplettieren das Ganze. Die beiden Potis für Lautstärke und Pan laufen sauber mit entsprechendem Widerstand. Für meinen Geschmack ist die Oberfläche etwas zu glatt, ein raueres Material hätte mir besser gefallen. Dennoch kann man die Regler gut einstellen, dazu ist der Lautstärkeregler gerastert.

Forum
  1. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Als Tasche wäre vielleicht die Zoom H4n Tasche möglich (ZOOM PCH-4n).
    Allerdings hatte ich diese Tasche schon und habe sie mangels Qualität zurück gegeben.
    Ausserdem ist sie viel zu teuer und man muss testen ob sie mit den Bedienelementen passt. Ich finde häufig in 1-Euro-Shops Taschen, die sich modifizieren lassen.

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