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Test: Presonus Monitor Station V2, Monitor Controller

9. März 2015

Einmal abhören bitte!

Rund 7 Jahre nach Erscheinen der ersten Monitor Station aus dem Hause Presonus hat der Hersteller kürzlich Version 2 des Monitor Controllers auf den Markt gebracht. Für wen die Monitor Station interessant sein könnte und ob sich der Umstieg vom Vorgänger auf das aktuelle Modell lohnt, wollten wir genauer wissen und haben uns die Presonus Monitor Station V2 einmal angeschaut.

Presonus Monitor Station V2

Presonus Monitor Station V2

 

Aufbau

Die Monitor Station V2 ist einem stabilen Metallgehäuse versehen und bringt rund 4,6 kg auf die Waage. Die Maße belaufen sich auf rund 229 x 216 x 64 mm. Groß genug, um alle Bedienelemente gut zu erreichen und dennoch kompakt aufgebaut, damit man nicht gleich das gesamte Studio dafür umbauen muss. Zur komfortableren Bedienung ist die Bedienoberfläche des Monitor Controllers nach vorne geneigt, so hat man immer alles gut im Blick. Lediglich das Lautstärkerad hätte der Hersteller an anderer Stelle platzieren sollen, denn so verdeckt es je nach Sitzposition immer die unterste LED des 8-stelligen Pegelmeters. Dazu hätte das Drehrad für meinem Dafürhalten durchaus etwas größer ausfallen dürfen.

Die Bedienelemente sind bei der Monitor Station aus Plastik gefertigt, obwohl sie täuschend echt nach Metall aussehen. Macht nichts, sie sind an den Seiten rundherum geriffelt und hinterlassen einen sehr guten haptischen Eindruck. Bei den Buttons handelt es sich glücklicherweise nicht um die ansonsten weit verbreiteten „extrem Soft-Buttons“, die gerne nach links und rechts schwabbeln. Hier bekommt man die etwas härtere Variante und damit auch einen ordentlichen Druckpunkt geboten – sehr schön.

Etwas zu klein geraten ist das Lautstärkerad

Etwas zu klein geraten ist das Lautstärkerad

Forum
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    Franz Walsch  AHU

    Die Ergonomie ist der Schwachpunkt bei dem ansonsten guten Gerät in dieser Preisklasse.
    Die vier Kopfhörerausgänge gehören an die schmale vordere Kante. So hat man die Kabel immer im Weg. Ärgerlich! Man kann sich mit einer aufgeklebten Kabelklemme behelfen, die die Kabel nach hinten weg führt. Das hätte doch beim Designprozess auffallen müssen. Auch sollte man diese Öffnungen bei Nichtgebrauch mit Neutrik DummyPlugs verschliessen.

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      AQ  AHU

      Das Ding macht eigentlich alles was es soll, aber wenn man da alle Ein- und Ausgäge belegt, sind einfach zu viele Kabel auf dem Studiotisch.
      Für EUR 200.- mehr gibt es die Central Station Plus vom gleichen Hersteller. Der Mehrpreis lohnt sich – ich bin auf jeden Fall glücklich damit.

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        AQ  AHU

        Tja, da hast Du wohl recht. Mit den vier nach hinten abgewinkelt angeschlossenen Kopfhörern und den vierzehn weiteren Klinkenkabeln welche sich auf dem Tisch hinter dem Controller tummeln, sieht das natürlich viel besser aus … ;-)

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          Onkel Sigi  RED

          Da gibt es schon Lösungen, dass es gut aussieht. Wenn man z.B. diese ganzen Klinkenkabel mit Klettband alle 10 cm ordentlich zusammenbindet, sieht das schon viel besser aus. Oder man bohrt sich eine Kabelöffnung in die Tischplatte, wie es oft bei Bürotischen zu sehen ist und führt alles unter dem Tisch in einem Kabelkanal zusammen.

          Ich weiss, wovon ich hier schreibe, mein ganzes Studio ist auf diese Art und Weise optisch verbessert. Wild umherfligender Kabelsalat schaut einfach Sch….. aus. Zudem saugt es sich besser, wenn man nicht ständig in dem Kabelgedöns hängenbleibt.

          Grüße von der Hausfrau Onkel Sigi

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