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Test: Presonus Studio One 4.5, Digital Audio Workstation

7. Juni 2019

Halbes DAW-Update für lau

presonus studio one 4.5

Presonus Studio One 4.5, Digital Audio Workstation

Die Digital Audio Workstation Presonus Studio One geht in die nächste (halbe) Runde und ist seit Kurzem in der Version 4.5 erhältlich. Für alle bestehenden Studio One 4 Kunden ist das Update löblicherweise kostenlos. Dass das Update aber keineswegs umsonst ist, konnte man bereits in der Ankündigung der neuen Version erfahren, denn über 70 neue Features, Verbesserungen und Bugfixes hat Presonus seiner weiter stark auf dem Vormarsch befindlichen DAW spendiert. Laut Aussagen von Presonus hat man bei diesem Update „vor allem auf die Kunden“ gehört. Das versprechen ehrlich gesagt viele Hersteller, schauen wir einmal, was hinter bzw. im 4.5er Update wirklich steckt.

Installation von Presonus Studio One 4.5

Die Installation der DAW geht schnell von der Hand. Nachdem man die Software gekauft hat, erhält man per E-Mail eine Seriennummer. Um sich die Software herunterzuladen, muss man zunächst einen Account unter mypresonus.com erstellen, dort die besagte Seriennummer eintragen, danach darf man alles herunterladen. Zunächst wird nur die eigentliche Software ohne jegliche Zusätze wie Loops, Audiodateien etc. heruntergeladen, diese lassen sich auf Wunsch während des Installationsprozesses noch hinzunehmen. Danach läuft alles automatisch durch, der 4.5er Spaß kann beginnen.

Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, bietet Studio One eine sehr intuitive Einfenstertechnik. Der obere Teil des Bildschirms ist für das Arrangement vorgesehen, im unteren Drittel (ist aber individuell verstellbar) werden wahlweise die Konsole (Mixer), Noten, Editor etc. eingeblendet. Intuitiv ist die Bedienung vor allem deshalb, weil Presonus konsequent auf Drag & Drop setzt. Instrumente, Effekte, Samples, Loops, Spuren – alles wird einfach ins Arrangement oder den Mixer gezogen und ist damit eingerichtet.

Weitere Pluspunkte sind ein sehr gut Sampler, ARA 2.0, selektiver Import von Songdaten, AAF-Support, enge Verzahnung aller wichtiger Komponenten sowie eine mitgelieferte Lizenz von Melodyne Essential (Version beachten). Hinsichtlich der Leistung hat Presonus beim 4.5er Update am Muticore-CPU-Support gedreht. Dies führt dazu, dass die hauseigenen Software-Instrumente Presence XT und Mai Tai bis zu 70 % weniger CPU-Last benötigen. Immerhin bis zu 50 % weniger Rechen-Power benötigen Instrumente von Drittanbietern innerhalb eines Multi-Instruments. In der Regel sind das natürlich Ideal-Werte, also das Maximum, was an Performance-Steigerung herausgeholt werden kann. Für den Test habe ich einfach mal mehrere Spuren mit Mai Tais und Presence XTs bestückt und zwischen der letzten 4er Version und der aktuellen 4.5 Version verglichen. Während die CPU-Anzeige in Studio One 4 auf rund 46 % Auslastung schnellt, gibt sich Version 4.5 deutlich entspannter. Hier steigt die Auslastung beim gleichen Song auf lediglich 15 %, also eine deutliche Reduktion der CPU-Auslastung.

Im zweiten Test-Song habe ich ein Kontakt Multi-Instrument mit mehreren Software-Instrumenten von Native Instruments bestückt. Hier fällt der Vergleich wie folgt aus: Die CPU-Anzeige bei Version 4 steigt auf 37 % an, in Version 4.5 geht es nicht höher als 30 %. Also auch hier eine Verbesserung, wenn auch nicht so deutlich wie bei alleiniger Nutzung der beiden o. g. Instrumente.

Bevor wie zum Test der 4.5er Version schreiten, hier noch der Verweise auf die folgenden zwei Artikel, in denen ihr Informationen zum grundsätzlichen Aufbau von Studio One findet:

Überarbeiteter Plugin Manager in Studio One 4.5

Mit Version 4 hatte Presonus bei Studio One den Plugin Manager eingeführt. Dieser wurde nun überarbeitet und übersichtlicher gestaltet. Welche Plugins auf dem Rechner installiert sind, welches Format vorhanden ist und welche möglicherweise auf die Blacklist gesetzt wurden, erkennt man sofort und kann direkt eingreifen. Vor allem diejenigen, die über Jahre hinweg das Sammeln von Plugins als neue Leidenschaft entdeckt haben (Handzeichen, wer NICHT dazu gehört), werden sich hierüber freuen.

presonus studio one 4.5

Der überarbeitete Plugin Manager

Das Editieren von Gruppen in Studio One

Wer kennt es nicht: Das Schlagzeug wird aufgezeichnet, schnell kommen einigen Spuren, die die Elemente des Drumsets (Bassdrum, Snare, Hi-Hat, Overhead etc.) gemeinsam erklingen lassen, zusammen. Diese Spuren konnten auch vor Version 4.5 gruppiert werden, das nachträgliche Bearbeiten bzw. welche Parameter denn für alle Spuren gleich gelten (oder eben nicht), wurde in der neuen Version deutlich erweitert.

presonus studio one 4.5

Nachdem man mehrere Spuren gruppiert hat, lässt sich die Gruppe nun mit Attributen versehen und – je nach Wunsch – hinsichtlich der Parameter Volume, Pan, Mute/Solo, Inserts und Sends gemeinsam editieren. Einzelne Parameter lassen sich von der gemeinsamen Bearbeitung ausnehmen, denn die Lautstärken der einzelnen Spuren wird man sicherlich nicht immer gemeinsam regeln wollen. Mit nur einem Klick oder einem Tastaturbefehl lässt sich die Gruppe aktivieren, ebenso neu ist das Tastaturkürzel, das alle Gruppen innerhalb des Songs aktiviert/deaktiviert.

Erweiterte Features der Eingangskanäle

Nicht nur für alle Besitzer eines Presonus Interfaces sind die neuen Features der Eingangskanäle interessant. Studio One 4.5 zeigt auf Wunsch nun neue Buttons in jedem Eingangskanal an, mit denen auf Knopfdruck die Phase gedreht werden kann. Das ging zwar früher auch schon in Studio One, hierfür musste man allerdings einen deutlich längeren Weg gehen. Jetzt ist dies also direkt mit einem einzelnen Kopfdruck im Eingangskanal möglich.

presonus studio one 4.5

Oben im Kanal kann man sich nun die zusätzlichen Eingangsbedienelemente anzeigen lassen

Als zweites hat Presonus ein Software-seitiges Gain-Poti eingebaut. Hierüber lässt sich der Eingangspegel direkt im Eingangskanal anpassen. Wohlgemerkt ist das Software-basiert. Einen deutlichen Schritt weiter geht diese Funktion aber, wenn man eines der kompatiblen Presonus Interfaces (alle Interfaces der Quantum-Reihe und Studio 192/Studio 192 Mobile) nutzt. Dann soll dieser Regler direkt mit dem Mic-Preamp des Interfaces in Verbindung stehen und über Studio One geregelt werden können. Gain und Phase können Soft- und Hardware-seitig gesteuert werden, bei der o. g. Interfaces kommt Hardware-seitig noch die Möglichkeit hinzu, die +48 V Phantomspannung über Studio One zu aktivieren. Leider hatte ich zum Zeitpunkt des Tests kein Presonus Interface zur Hand, dies werden wir aber bei einem der nächsten Presonus Interface Tests ausprobieren und hier verlinken.

presonus studio one 4.5

Sofern die Hardware es erlaubt, kann auch die Phantomspeisung aus der DAW heraus aktiviert werden

Sicherlich interessant ist auch die Möglichkeit, dass man über die Eingangskanäle Zugriff auf Plugins hat, diese können dann gleich mit aufgezeichnet werden. Hier gilt es natürlich die Latenz zu beachten, aber bei den o. g. Thunderbolt-Interfaces in Kombination mit Plugins, die kaum Latenz produzieren, ist dies auf alle Fälle machbar und ein sehr schönes Feature.

Sidechain-Einsatz in Presonus Studio One 4.5

Sidechain ist für Studio One nichts Neues, allerdings geht auch dies nun deutlich intuitiver und komfortabler. Lädt man ein beispielsweise einen Kompressor in einen Kanal, enthält dieser nun am oberen Rand den Button „Sidechain“. Klickt man darauf, erscheint eine Liste mit allen aktuellen Kanalzügen des Songs und auf diese kann man mit einem zu setzenden Häkchen verweisen und so direkt die Sidechain-Funktion einrichten. Das geht äußerst schnell und man fragt sich, wieso das nicht schon immer so ging.

presonus studio one 4.5

Waves C1 Compressor mit neuer Sidechain-Funktion und den beiden möglichen Kanalzügen Drums und Loop

Darstellung der Wellenformen in Studio One 4.5

Über die Einstellungen der DAW lässt sich in der Sektion Erweitert – Event Darstellung nun ein Häkchen bei der neuen Funktion „Wellenform geglättet zeichnen“ setzen. Hierdurch erscheint die Audiodatei deutlich „smoother“, d. h. die Übergänge sind sanfter. Die folgenden beiden Bilder verdeutlichen dies:

presonus studio one 4.5

Oben die ungeglättete Wellenform, unten geglättet

Akkordspur in Presonus Studio One 4.5

Die Akkord-Funktion hat in Version 4 von Studio One Einzug gehalten und deren Funktionsvielfalt wurde in der aktuellen Version etwas erweitert. So lassen sich eingerichtete Akkorde nun über den Lautsprecher-Button im Fenster „Akkordauswahl“ vorhören. Aktiviert man den Button, werden sowohl im Arrangement befindliche Akkorde auf der Akkordspur wiedergegeben und auch die die man im gleichnamigen Fenster mit der Maus anklickt. Darüber hinaus kann man festlegen, über welches Software-Instrument die Akkorde abgespielt werden sollen. Soll es lieber ein klassisches Piano sein oder doch ein Synthesizer-Sound aus Mai Tai? Im Inspektor-Bereich der Akkordspur lässt sich dies einstellen.

presonus studio one 4.5

Neue Video-Features in Studio One

Studio One bietet nun die Möglichkeit, ein vertontes Video mit samt O-Ton und dem fertigen Mix zu exportieren. Zuvor war es nur möglich, Videos zu importieren und diese mit Audio zu unterlegen. Exportieren konnte man dann allerdings nur den separaten Mixdown als Audiodatei, die Zusammenführung von Audio und Video musste später extern gemacht werden. Dies hat sich nun geändert, Videos können direkt aus Studio One zusammen mit dem angelegten Audiomaterial exportiert werden. Als Formate stehen Quicktime, MPEG4 und M4V-Video zur Verfügung. Vor dem Export lässt sich festlegen, ob das gesamte Video oder nur ein bestimmte Bereich exportiert werden soll. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn man in einem längeren Video nur Teile ausspielen möchte, um dem Regisseur/Kunden Musik-/Mix-Vorschläge zu unterbreiten. Ebenso ist es möglich, die Mastereffekte beim Export zu umgehen. Das alles erspart das Öffnen einer weiteren Software und weitere externe Arbeitsschritte, sehr gut.

presonus studio one 4.5

Das neue Video Export Menü

Aktionsmenü in Studio One 4.5

Für die bessere Bearbeitung von Noten-Events hat Presonus das Aktionsmenü überarbeitet. Dieses präsentiert sich in der Version 4.5 nun mit Überschriften zu einzelnen Bereichen, wirkt hierdurch deutlich aufgeräumter und klarer. An neuen Funktionen hat Presonus u. a. die Folgenden eingebaut: Noten spiegeln, Bereich mit Noten füllen, zufällig sortieren, Skalen anwenden etc.

presonus studio one 4.5

Audio Batch Converter

Gegen einen Aufpreis von 49,95 Euro bietet Presonus nun den Audio Batch Converter an. Mit diesem können beispielsweise Audiodaten in einem Rutsch abgearbeitet werden, d. h. ihr zieht eine beliebige Anzahl von Dateien (Wav, AIFF, FLAC, Ogg Vorbis, CAF, M4A und MP3) in den Converter (natürlich per Drag & Drop), bestimmt die auszuführende Aktion (Restaurationsarbeiten, Normalisieren, Änderung der Sample Rate etc.), die bei allen Dateien durchgeführt werden soll und die Software erledigt den Rest.

Auf der Startseite von Studio One erscheint nach der Installation des Converters links oben ein neuer Button:

presonus studio one 4.5

Der Arbeitsbereich des Converters ist klar gegliedert. Neben dem Namen und Parametern der zu bearbeitenden Dateien lassen sich auf die fertig bearbeitenden Dateien, Wellenformen, die einzelnen Arbeitsschritte wie auch die zum Einsatz kommenden Plugins und Bearbeitungsschritte anzeigen.

presonus studio one 4.5

Die vorgefertigten Arbeitsschritte in der Übersicht, eigene Kombinationen – bestehend aus Presonus-eigenen und Drittanbieter-Plugins – lassen sich einrichten und als Preset speichern

Die Funktionen des Audio Batch Converters sind vielfältig. Egal ob man nur die Sample-Rate ändern möchte, Stereo-Files in zwei Mono-Dateien (oder anders herum) splitten möchte oder komplexe Bearbeitungen durchführt mit DeClick, normalisieren, Kompressor, Hall-Effekt drauf und am Ende jeder Datei einen Fade einbauen – all das geht per Drag & Drop und entsprechend intuitiv.

Die Arbeitsweise ist schnell erklärt. Man lädt die gewünschten Dateien, lässt sich auf Wunsch gleich Peak/RMS/R128-Werte anzeigen und zieht die Bearbeitungsschritte/Plugins in das Prozess Rack. Zielordner und Ausgabeformat wählen und auf „verarbeiten“ drücken, kurze Zeit später ist alles erledigt.

presonus studio one 4.5

Der Audio Batch Converter in der Übersicht, in der Sektion Prozess Rack werden die abzuarbeitenden Bearbeitungsschritte angezeigt

Da der Batch Converter sowohl Presonus-eigene als auch Plugins von Drittanbietern unterstützt, kann man sich seine Bearbeitungen völlig individuell und flexibel selbst zusammenstellen und für wiederkehrende Arbeiten abspeichern. Hinzu kommt, dass man eben mehrere Dateien gleichzeitig durchlaufen lassen kann, was enorm Zeit spart, die man anderweitig nutzen kann. Dass Presonus diese Software als optionales Extra anbietet, geht in Ordnung, denn sicherlich wird nicht jeder davon profitieren. Für Heavy-User mit festen Abgabe-Deadlines aber definitiv ein sinnvolles Tool.

Zusätzliche Neuheiten in Presonus Studio One 4.5

Wie eingangs erwähnt, bietet das 4.5er Update eine ganze Menge an neuen Features und Verbesserungen, wovon ihr euch hier die wichtigsten vorgestellt haben. Darüber hinaus bietet Studio One 4.5 aber noch weitere Verbesserungen, die ihr stichwortartig aufgeführt findet:

  • Sperrfunktion: Wer aus Unachtsamkeit gerne mal seine Clips im Arrangement verschiebt, kann diese nun schützen bzw. sperren. Dies betrifft ganze Spuren, Events, Noten und bestimmte Bearbeitungsaktionen
  • Metering: Alle Kanäle bieten nun eine RMS/Peak-Metering Möglichkeit. Dazu lassen sich die Pegel nun auch global Pre-Fader anzeigen.
  • Hardware: Innerhalb der Audio-Einstellungen lässt sich die Routing-Matrix nun als Preset abspeichern. Ein- und Ausgänge können per Drag & Drop neu sortiert werden, dazu ist es möglich, die einzelnen I/Os farbig zu markieren

Fazit

Wie ihr seht, hat Presonus für das 4.5er Update eine ganze Menge an neuen Funktionen und kleinen sowie großen Verbesserungen in Studio One eingebaut. Bedenkt man, dass das Update kostenlos ist, kann das Ansehen von Presonus in diesem Fall einfach nur gewinnen. Eine derartig erweiterte Funktionsvielfalt „für umme“ findet man heutzutage kaum noch. Vor diesem Hintergrund ist das Update uneingeschränkt zu empfehlen und lässt Studio One auf der Leiter der DAWs weiter nach oben steigen. Wer Studio One nun eine Chance geben möchte, findet in der Prime-Version eine kostenlose Möglichkeit, Studio One Luft zu schnuppern.

Bleibt sogleich die Frage: Was fehlt noch? Mischungen in Surround könnten dafür sorgen, dass mehr Filmmusiker auf den Studio One Zug mit aufspringen. MPE ist nicht erst seit gestern ein attraktives Thema, was viele User interessiert.

Schon lange beschweren sich viele User darüber, dass es bisher noch keine deutsche Bedienungsanleitung gibt. Wie wir aber von Presonus erfahren haben, steht die Veröffentlichung der deutschen Version kurz bevor. Damit erfüllt Presonus einen weiteren User-Wunsch. Besser spät, als nie.

Plus

  • sehr umfangreiches und vor allem kostenloses Update

Minus

  • keine deutsche Bedienungsanleitung (soll aber in Kürze erscheinen)

Preis

  • Ladenpreise:
  • Update Version 4 auf 4.5: kostenlos
  • Studio One Prime: kostenlos
  • Studio One Artist: 95,- Euro
  • Studio One Professional: 389,- Euro
Forum
    • Profilbild
      Mick  AHU

      ??? Warum???
      TEST: PRESONUS STUDIO ONE 4.5, DIGITAL AUDIO WORKSTATION

      Zum Thema:
      Ein sehr gelungenes und kostenloses Update, und wer Performance Probleme mit seiner DAW/PC hat oder hatte, solllte ruhig mal die kostenlose Prime Version testen!
      Ich weiß zwar nicht was Presonus Hamburg da gezaubert hat, aber insbesondere deren PlugIns verbrauchen kaum noch SystemResourcen, und Dritthersteller scheinen auch begnügter zu laufen!

      Die FX müssten mal optisch und soundtechnisch auf die nächste Stufe programmiert werden, und auch die Funktionen der Akkordspur haben noch Luft nach oben, ansonsten alles Top!

      Absolute Kaufempfehlung und 4 Sterne „best Buy“!

    • Profilbild
      TimeActor  AHU

      Die Antwort/Frage „Warum?“ drängte sich mir auch direkt auf.
      Als „Schnellleser“ konnte ich direkt was mit der Überschrift anfangen und hat mich auch gleich neugierig gemacht – insofern hab ich da nix zu bemängeln.

      S1 entwickelt sich mehr und mehr zur Topp DAW (wenn sie nicht sowieso schon dazu gehört).

  1. Profilbild
    Hein Bloed  

    Mit der Einführung der Akkordfunktion hat Studio One sich in einen fabelhaften Komponierbaukasten verwandelt. Mich führt das immer wieder zu überraschenden Ergebnissen.

    Weiß hier eigentlich jemand, warum sich manche DAWs der Ansicht im Vollbild verweigern (untere Taskleiste von Windows 8 sichtbar)?

    Ein Test von Motu 10 wäre schön, die haben jetzt auch Clips drin.

  2. Profilbild
    paulilein  

    Ein gaaaanz übler Beigeschmack. Ich habe mir Studio One Artist gekauft und Installiert. Zur Info. Cubase 10 Elements gibts für 99 Öcken.
    Nach der Installation und dem ersten Start von Studio One gibts erst mal keinen VST-Ordner. Dieses Privileg läßt sich diese Firma dann nochmal 80 Öcken kosten.
    Also um genau zu nehmen. Es waren 190 Dollar. Ganz tief versteckt der Hinweis das Drittanbieterplugins nur gegen Aufpreis usw.
    Eine ganz übele Abzocke und der Hammer kommt noch. Will ich die Software verkaufen dann nur die reine Software, nicht das Zusatzpacket. Das wird nicht mit übertragen und dann wollen die auch noch Geld für den Lizenztransfer.
    Für mich ist sowas Wegelagerei.

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    Willemstrohm  

    Muss mich auf diesen Wege – leider – über den bescheidenen Support von Presonus beschweren. Am 23. Oktober über den Presonus Shop das Upgrade (von 3 auf 4) bestellt (und natürlich auch bezahlt). Bis heute nichts da.
    8 x versucht, ein Ticket zu erstellen. Funtioniert nicht. Im deutschen Forum das Problem geschildert – Mitarbeiter mit lapidarer Antwort, dass da was im Umbau sei und es einige Probleme gäbe. Jut, man wartet und denkt, das Problem sei mal in ein Paar Tagen behoben. Nichts passiert. Tickets lassen sich nach wie vor nicht erstellen, im deutschsprachigen und englischsprachigen Forum meldet sich auch trotz erneuter Einträge kein Verantwortlicher mehr. Das ist bisher das Übelste an Softwaresupport, was mir bisher unter kam.

    • Profilbild
      Hectorpascal  AHU

      Nicht schön! Man kann Steinberg vieles vorwerfen aber Kontinuität und schlechten Support eben nicht. Wechsel zu Cubase Artist gefälligst? ;)

      • Profilbild
        Willemstrohm  

        Nee, komme ursprünglich von Cubase. Der Workflow in Studio One sagt mir mehr zu. An der DAW gibbet ja auch nix zu nölen. Aber dass der Support einen da komplett im Regen stehen lässt, ist unter aller Kanone. Man kauft etwas und nix wird geliefert, bzw. auf dem Server bereitgestellt – geschweige denn, dass man mal so etwas wie einen serial key bekommt. Nicht mal eine ungefähre Zeitangabe geben die. Das ist heftig. Die flüchten da ja quasi vor ihren Aufgaben. Will jetzt nicht als der große Nöler rüberkommen – früher funktionierte das ja immer top bei Presonus. Aber irgendwann platzt einem in der Situation schon der Kragen.

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