Test: Presonus, Studio One V2, DAW Sequencer-Software

22. Februar 2012

Presonus V2

Studio One ist nicht nur ein altehrwürdiges Raggae-Label, sondern auch der (relativ) neue Stern am DAW-Himmel aus dem Hause Presonus. Nun geht der recht junge Sequencer, gerade einmal zwei Jahre (Version 1.0) weilt Studio One nun auf dieser Welt, in die zweite Runde.

In ganzer Pracht

In ganzer Pracht

Generationen

Wenn es um Sequencer-Software geht, bricht unter Musikern schnell ein „Glaubenskrieg“ aus. Neben den „alten Hasen“ wie Logic, Cubase und ProTools muss sich die vergleichsweise junge Applikation nun behaupten. Der Babyspeck ist spätestens seit dem Update auf 1.5 ‘runter, und mit der Version 2.0 steigen die Erwartungen beträchtlich.

Konsole, nicht Mixer!

Konsole, nicht Mixer!

Was ist neu?

Mit der zwei vor dem Komma haben die Entwickler einiges „unter die Haube“ gepackt. So wurde beispielsweise eine neue Plug-in Schnittstelle ins Leben gerufen, die es ermöglicht, Plug-ins direkt in das Programm zu integrieren, so als wäre es Teil von Studio One. Das neue Kind heißt ARA. Mit der Transienten-Detektion sind nun auch phasenstabile (!!!) Mehrspurquantisierungen möglich. Comping, ähnlich wie es auch in Cubase eingeführt wurde, ist nun bequem zu bewältigen und die Mastering-Möglichkeiten wurden überarbeitet.
Die Plug-in/Effekt-Sektion hat Zuwachs bekommen. So ist mit OpenAIR ein Faltungshall mit an Board gekommen, und AmpireXT wurde um das XT (und diversen Neuerungen) erweitert und lässt die Herzen von Gitarristen höher schlagen: Ein virtueller Gitarrenamp mit Stompboxen und allem was der Saitenzupfer begehrt.

Erster Eindruck

Die Installation geht – wie beim Vorgänger – sehr bequem und flott von der Hand. Nach dem ersten Aufrufen präsentiert sich das Startfenster. Schon hier wird klar: Studio One ist anders. Es gibt eine übersichtliche Liste der letzten Songs und Projekt, ein Künstlerprofil und einen Newsfeed aus dem Hause Presonus. So erfährt der Anwender alles Wichtige, vor allem über Updates, ohne lästiges Newsletter oder Update-Popup, wie wir das von anderen Anwendungen her kennen.

Die Mastering-Schnittstelle in Studio One 2.0

Die Mastering-Schnittstelle in Studio One 2.0

Song oder Projekt?

Nicht neu bei Studio One, aber trotzdem immer  noch innovativ ist die Unterscheidung zwischen Projekt und Song. Ein „Song“ ist im Studio One-Jargon eine Mehrspur-Session, wobei sich „Projekt“ auf eine Mastering-Session bezieht, man erhält quasi zwei Lösungen in einer.
In der „Projekt“-Ansicht lassen sich CDs planen (PQ-Editing) anschließend brennen, als Image-exportieren oder als DDP-Datei fürs Presswerk speichern und selbstverständlich auch mastern: Es gibt die Möglichkeit, Plug-ins auf einzelne Stücke anzuwenden oder auf die gesamte CD. Ganz klar: Mit Programmen wie „WaveLab“ kann diese Lösung nicht konkurrieren, bieten die meisten Wave-Editoren doch mehr Möglichkeiten und Features. Klar ist: ProTools und Cubase bieten diese Optionen so gar nicht an!

Alles was ein EQ braucht!

Alles was ein EQ braucht!

Forum
  1. Profilbild
    feelKlang

    Seit Live interessiert mich kein anderer Sequenzer mehr. Sollte ich doch wieder mal einen „standard Seq“ benötigen werde ich wohl zum Studio One greifen. Bis dahin reicht mir Live und Wavelab völlig aus.

  2. Profilbild
    makkus

    Sehr schöner Test. Danke!
    Ich habe aber noch ein kleines „Minus“ in Studio One 2 entdeckt:
    Wer mit einem Wacom-Tablet (mit Stift oder Maus) anstatt einer herkömmlichen Maus arbeitet, muß schwerwiegende Einschränkungen in der Drag ’n Drop- Funktion in Kauf nehmen ….
    Angeblich wird aber an einer Verbesserung bei Presonus gearbeitet.

  3. Profilbild
    michael76

    Kommentar Teil 1

    Neue Sequenzer? Neue Hoffnung? Studio One? Nein, Danke!

    Als Erstes möchte mich für diesen Test beim Herrn Scholz bedanken.

    Ich habe sie „alle“ durch, Logic, Pro Tools, Cubase/Nuendo, Reaper, Digital Performa etc.
    Doch bei Studio One ist mir der Kragen geplatzt, daher Hier mein „Kommentar-Roman“ :o)
    Vor allem weil Studio One guten Ansatz als neue Sequenzer für mich hatte und grosse Hoffnung geweckt hat.
    Nach meinen Erfahrungen mit Pro Tools HD (eine Katastrophe was RTAS Instrumente angeht) war S1 die Hoffnung No.1.
    Pro Tols HD ist sicher gut für Abmischen und Audio Bearbeitung, doch Musikproduktion mit RTAS Plug-Ins, katastrophal!
    Habe bereits an meinem Mac Pro (2.8 GHz, 8 Cores, SSD Platten, 16 GB RAM) gezweifelt, was eigentlich Absurd sein sollte.
    Die Pro Tools Geschichte hat mich einige tausend Euro gekostet, rausgeschmissenes Geld was mein Anwendungszweck angeht.
    HD Omni Interface, die HD Karte, TDM Plug-Ins, alles hat sein richtig sportlichen Preis, was aber wirklich von guten Qualität war.
    Das ganze hat gescheitert beim virtuellen Instrumenten, RTAS ist Müll und bringt jedem Rechner ins Knie, dies schon bei wenigen Instanzen.
    Und das beschissenster Kunden Service auf der Planet von Avid möchte ich Hier schon gar nicht erwähnen, pure Abzocke.
    Mann muss sich dort Support Ticket kaufen um das Support beim eventuellen Problemen mit dessen Produkten zu kontaktieren.
    Gibt’s Hier jemanden mit Fragen an Avid? Haben Sie Master Card oder Visa, vielleicht hilft auch PayPal oder American Express?
    Und rein zufällig gibt es keine Testversion von Pro Tools, ist ja technisch nicht machbar, behaupte ich mal ironisch :o)

  4. Profilbild
    michael76

    Kommentar Teil 2
    Da muss Ich wohl ein uneingeschränktes Lob an PreSonus aussprechen, es gibt eine unverbindliche Testversion von Studio One, Super!
    Dies habe Ich auch intensiv genutzt um mir ein Bild von Studio One zu machen, leider ohne Erfolg bezüglich dem Kauf von Studio One.

    Die „Sehr Gut“ Bewertung ist für mich eigentlich widersprüchlich mit dem Testinhalt Hier und aus meiner eigenen Erfahrung.
    Abgesehen von meinen weiterfolgenden Argumenten, erwähnt Hier der Autor selbst unteranderem folgende Kritik, die Ich in Punkten zitiert habe:

    1 – „Leider ist es mir in der Praxis auch passiert, dass beim Löschen von Instrumenten/MIDI-Spuren nicht auch das Instrument/der Mischpult-Kanal entsorgt wurde.“

    2 – „Im MIDI-Editor habe ich mir die größten Hoffnungen auf Verbesserungen gemacht, leider vergeblich. Der MIDI-Editor ist immer noch nicht auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern.“

    3 – „Die fehlende Surround-Option ist für mich schon ein K.O.-Kriterium“

    Nach meinem Meinung kommen da noch zwei weitere erwähnenswerte Kritikpunkte,
    wovon Eins davon für mich als tödliche Gegenargument was Kauf von Studio One erwisen hat.

    1 – Beim ersetzen von Instrumenten werden alle Inserts sowie Sends einfach gelöscht (das glaubt doch jetzt keiner, oder?).

    2 – Ein deutsche Hersteller ist nicht Fähig so einem komplexen Programm wie ein Sequenzer eben ist, ein deutsches Handbuch beizulegen,
    und wen es nur eine PDF Version wäre (von der gedruckter Version träume ich Heute schon lange nicht mehr, die Druckereien kosten ja Geld).

  5. Profilbild
    michael76

    Kommentar Teil 3
    Zum meinem Punkt 1:
    Mein erster Punk hat ja eigentlich gewisse Verbindung zu dem bereits vom Autor in Test erwähnten
    Kritik über Instrumenten/MIDI-Spuren was ich vorher in Punkt 1 bereits zitiert habe.
    Nach meinem Umgang mit allen möglichen Musik Sequenzern hat Studio One mich was besseres bzw. neues gelernt.
    Wenn man Instrument-Spur entfernt so bleiben bei Studio One „Instrument-Leichen“ in Mixer.
    Das hat ja Hier schon der Autor erwähnt und es entstehen ja auch keine grosse Schaden dadurch, ok, wie auch immer.
    Aber, das ist nur das kleine Teil meines Problems, dessen Konsequenzen sich nur als Chaos in Projekt auswirken.
    Schlimmer wird es wenn man ein Instrument-Spur Arrangiert und FX hinzugefügt und/oder auch Sends für weitere Buss/FX Kanäle erzeugt.
    Dies scheint bei S1 ein Beziehung auf Leben und Tod zu sein, will man nur das Instrument austauschen so muss man sich auch von seinen arrangierten FX bzw.
    Inserts/SendsVerknüpfungen auf Nie mehr Wiedersehen verabschieden, echte Entscheidungsfrage, den mit UnDo ist auch NIX (kommt noch)!
    In meinem Fall habe ein Piano-Spur mit „Kontakt“ als Instrument erzeugt und mit FX in Spur selbst und noch zusätzlich mit Sends an gemeinsamen FX Spuren verknüpft.
    Im laufe des Projektes habe mich doch entschieden das „Kontakt“ Instrument mit „Pianoteq“ zu ersetzen.
    Alles ging scheinbar reibungslos und sehr schnell per Drag&Drop, bis Ich mein Arrangement laufen lassen habe,
    das Hall von Piano war weg und das Ping-Pong Delay ebenfalls, stattdessen hatte Ich ein „AHA“ Effekt in mein Kopf gehabt.
    Nach langen Hin und Heer Probieren habe Ich mein befreundeten Musiker-Freund, Karlo hinzugerufen.
    Karlo macht schon seit Jahren Musik, hat das ganze HOFA Training und SAE Zeug hinter sich, kurz gefasst er hat wirklich Ahnung von der Materie.
    Nach stundenlangen (leider erfolglosen) Versuchen sind wir beide zu gleichen Meinung gekommen:
    Studio One = Schrott, wohl gemerkt, es ist unsere Meinung und es soll Hier keine Wertstellung darstellen.
    Das beste aber noch zu dem erwähnten Problem, ersetzt man (aus versehen, oder wann auch Immer) ein Instrument in Instrumenten-Spur, was Verlust von Inserts und Sends in jeweiligen Kanal gleich kommt, so kann man kann es NICHT rückgängig machen, die UnDo Funktion nimmt dies nicht wahr, HOPLA!
    Scheinbar haben Die Herren bei PreSonus es nicht als Wichtig eingestuft, wenn man alle Effekt-Ketten und/oder Sends an denen man womöglich stundenlang geschraubt hat einfach verliert, sehr Schön, das erweckt ja die Kreativität Lust was neues zu erschaffen.
    Laut einigen Foren ist das bekanntes Problem bereits seit der erster Version, manche Bananen reifen halt länger.

  6. Profilbild
    michael76

    Kommentar Teil 5
    Der Ansatz mit Bedienung per Drag & Drop, oder das neue ARA Format ist sicher Gut,
    aber für mich hat der Sequenzer mit Grundlegenden Funktionen einfach gescheitert.

    Eine kleine Kritik/Anmerkung hätte Ich noch Hier an dem Autor, Herrn Scholz:
    Der Autor, „Herr Florian Scholz“ scheint doch deutschsprachig zu sein und hat auch das Test in deutsch auf einer deutschsprachige Webseite verfasst.
    Um so mehr verstehe ich Leider nicht warum das fehlen der deutsche Beschreibung eines deutschen Produktes Hier nicht besonders vermerkt worden ist.
    Und was die erwähnten (manuell gestoppten) Startup-Zeiten angeht, Herr Scholz, starten Sie doch mal bitte Ableton Live 8 Suite auf einem Mac.
    Da wird Ihr erwähntes Argument: „Was die (manuell gestoppten) Startup-Zeiten angeht, hat Studio One ganz klar die Nase vorn.“ schnell verblassen.
    Nach ca. drei Sekunden ab dem Doppelklick auf das „Live Symbol“ wartet „Live“ auf mich und nicht Ich auf „Live“ :o)
    Wobei solche Argument mich noch nie interessiert hat, genauso wenig wie bei den Windows/MacOSX Kriegen.
    Da verzapfen auch die „Verfechter ihres göttlichen OS“ die Zeiten bereits schon in Millisekunden, was für ein sinnloses Blödsinn!
    Mich interessiert das herzlich wenig wie lange ein OS. oder Sequenzer brauch bis es Einsatzfähig auf dem Bildschirm erscheint.
    Wesentlich wichtiger ist es für mich sein Verhalten und Stabilität wenn Ich damit arbeite, also „After Start“ :o)
    Uns sollte ein OS, oder Sequenzer wirklich lange brauchen um zu starten, die Kaffeemaschine hilft da ganz bestimmt :o)
    Und Heute? Ableton Live, es gibt nichts besseres um kreativ Musik zu machen, sowohl was Performance wie auch Workflow angeht, PUNKT & ENDE!!!

  7. Profilbild
    amazonaleser

    Herr michael76 scheint ja richtig sauer sein auf das StudioOne, LOL.
    Darf ich denn die Beschwerden auflisten:
    – kein automatisches Löschen der Instrumente bei Löschung der Spuren
    – kein deutsches pdf
    – midi editor nur ‚basic‘
    – Starten gefühlt zu lang
    – kein ordentliches Ersetzen des Instrumenten.

    Fazit: StudioOne=Schrott
    Ich wollte eigentlich jetzt einen langen Kommentar dazu geben, aber irgendwie ist mir die Lust dazu vergangen. Ich gehe jetzt lieber Musik machen mit meinem StudioOne.
    Und nein, ich bin kein fanboy, mich nerven auch einige Mängel. Aber Schrott?? -heh- StudioOne wird nicht jedem passen, ganz genauso wie Ableton Live. Ich genieße nur die Intuitivität und Einfachheit dieses DAWs.
    Ach ja schöne Grüße an den schlauen Kater Karlo.

  8. Profilbild
    amazonaleser

    Ein K.O Kriterium bei Ableton Live für mich ist zB kein 64 bit. Aber ich sage ja auch nicht dass Live, oder Protools Schrott ist weil sie sowas wichtiges für die Technick heutzutage noch nicht haben. Und wenn Live ja für Sie so einen perfekten Workflow hat, warum denn überhaupt noch weitersuchen?
    Ich sehe jetzt öfter Leute die dann einfach beide haben, und zB das eine für Ideensammeln und Arrangement benutzen, das andere fürs Mixing. Es gibt nämlich (noch) kein perfektes DAW für alle, obwohl es so viele verschiedene gibt. Vielleicht ändert Bitwig das ja. HAHAHA. Für mich und viele andere ist StudioOne momentan das perfekte DAW.

    • Profilbild
      michael76

      Bei dem besagten „nur“ 32 bit Ableton Live habe Ich trotzdem Gefühl, dass Ich unendliche Performance Power zu Verfügung habe bei der Arbeit.
      Besonders beim Pro Tools, oder Cubase/Nuendo hatte Ich nach mehreren Instanzen von Instrumenten und FX’s bereits ein Zustand erreicht,
      wo Ich über neuen Computer nachdenken müsste, was eigentlich bei meinem aktuellen Mac nicht wirklich der Fall sein sollte.
      Klar, man kann die Spuren ja immer wieder freezen, aber ist das etwa von der Handhabung von Vorteil und beschleunigt das hier das Workflow?
      Ich möchte kreativ und spontan arbeiten ohne dabei dem „System Administrator“ was mein Leistungsressourcen angeht zu spielen.
      Das war eigentlich der Grund warum ich mich bereits vor Jahren von Windows verabschieden habe und auf Mac umgestiegen bin.
      Seit dem muss ich mich nicht um irgend welche Systemeinstellung bzw. Registry Optimierungen kümmern, es interessiert mich als User einfach gar nicht mehr.
      Man soll mit einem Programm bzw. Computer drauf los legen und arbeiten, um die Technik sollen sich die Hersteller kümmern bevor sie es zum Verkauf anbieten.
      Diesen Zustand habe Ich mit mein Mac Pro und Ableton endlich erreicht, und ich erwähne hier schon gar nicht die intuitive und voran treibende Workflow was mir Live bietet.
      Und auf das Marketing Trick mit grossen zahlen was man z.B. schön bei Aldi beobachten kann falle ich auch nicht mehr rein, da habe ich wirklich zuviel Praxis hinter mir.
      Da werden auch „ganz Tolle“ Computern verkauft mit gaaanz grossen GHz Zahlen auf der Verpackung die ja schon fast grösser sind wie die Verpackung selbst.
      Und der dumme Konsument fällt darauf ein und kauft sich so eine SUPER GHz KISTE, was sich meistens als Müll herausstellt sobald man es intensiv benützen tut.
      Das gleich gilt doch für die Software Hersteller wie Steinberg, Avid & Konsortium, alle werben mit 64 bit Fähigkeit, 32 Bit Fliesskomma Signal Verarbeitung & bla bla bla…
      Wie sich aber das Produkt in täglichen Einsatz verhält, ob es intuitiv und logisch zum bedienen ist, ob es vor allem sparsam mit Performance umgehen kann,
      dieses „kleines“ Merkmal bleibt da meistens auf der Strecke was die grosse Marketings-Sprüche angeht, aber hier kommt es gerade und nur darauf an!
      Ich habe 32 bit Ableton Live und mein Computer kennt nach unendlichen Instanzen von Instrumenten doch keine Leistungsgrenzen,
      arbeite Ich mit Nuendo in 64 bit ist nach mehreren Instanzen von Kontakt Feierabend, pure Zufall, oder Esoterische Frage?
      Wer hat mich jetzt hier eigentlich verarscht mit seinen Marketing Sprüchen, die Firma von Hamburg, oder die von Berlin???
      Und das ist kein erfundene Beispiel, hatte wirklich Nuendo 5 und sogar noch das „Abzocke-Pack“ NEK dazu mal gekauft wegen dem Drum-Editor.
      Und das einzige was sich bei mir jetzt geändert hat ist der Sequenzer, der Mac ist immer noch das selbe, obwohl er sich jetzt „NEU“ anfühlt was Power angeht.
      Ich möchte eigentlich kein Hersteller bzw. dessen sein Produkt anhimmeln, aber nach Cubase/Nuendo, Reaper, Pro Tools, Digital Performer, Logic, S1….
      Ja, Heute bin ich so was von Froh, das es die Firma Ableton gibt und ein Sequenzer wie Live, die Zeiten wo Ich an Rechner geflucht habe sind vorbei.
      Und nur so am Rande, was das tolle 64 bit Cubase & Nuendo angeht (Auskunft meinen guten Freund aus Köln, Computer Abteilung bei Music Store):
      die erwähnte Software verbraucht stellenweise bis zu 2/3 an Leistung was Sicherheitsroutinen-Module bzgl. abfrage des Dongles angeht, richtig gelesen, bis zu 66%.
      Wahrscheinlich hat es deswegen soviel H2O Cubase releases in Studios in Einsatz gegeben und das originale hat mal nur dem Staub in der Vitrine abgefangen.
      Soviel zum besagten 64 bit Hype Tema!

  9. Profilbild
    preci55ion

    Ich finde auch das Studio One etwas zu sehr in den Himmel gelobt wird. Es ist nichts anderes wie Cubase oder Logic mit Drag & Drop Funktion. Eine ARA Schnittstelle die kein Hersteller unterstützt, ist auch unwichtig. Halbherzige Mastering-Funktionen sind auch nicht überzeugend. Und 64 Bit ist noch nicht überall angekommen, dass es jetzt ein Pluspunkt sein sollte. Reaper kann das schon lange, und nun?
    Ich bin mir sicher das es mehr Live User wie Studio One User gibt. Ich könnte jetzt auch sagen: für mich und viele anderen ist LIVE das beste Programm, aber ich finde solche Argumente nicht aussagekräftig.
    Hand aufs Herz: was ist denn schon bei S1 anders? Wirklich anders als bei Cubase oder Logic? Nichts! Es ist das gleiche Prinzip mit einer anderen Verpackung, mehr nicht.

    Live und Performer sind tatsächlich anders und nicht nur überarbeitete Kopien von Cubase.

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      ARA = Audio Random Access und von Celemony proprietär entwickelt und unterstützt.
      Das andere Hersteller dieses Interface unterstützt ist von Celemony gar nicht gewünscht, stellt diese doch ein Alleinstellungsmerkmal für Melodyne dar.
      Und wer mal damit gearbeitet hat, möchte nicht mehr mit Autotune und Co, glaub’s mir.

      • Profilbild
        preci55ion

        Natürlich wollen Celemony und Presonus das auch andere Hersteller ARA unterstützen, welchen Sinn würde diese Schnittstelle sonst machen?
        Ich benütze Melodyne seit Jahren, brauche aber nicht wirklich eine Einbindung in Live. Ich höre mir die Spuren Solo an und korrigiere sie dann. Klar, würde man Melodyne in Live integrieren, dann wäre das auch ok für mich. Hätte nichts dagegen, aber dafür müsste Ableton dies erst mal unterstützen wollen.

  10. Profilbild
    Ari-PreSonus

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für den netten Testbericht!
    Vorweg: An einigen der genannten Kritikpunkte wird bereits gearbeitet. Andere nehmen wir gern als Feature-Requests auf.

    Ich wollte nur kurz etwas anmerken, was sowohl im Testbericht selbst nicht ganz richtig recherchiert wurde, als auch in den Comments hier von Michael76 zitiert wurde:

    „1 – „Leider ist es mir in der Praxis auch passiert, dass beim Löschen von Instrumenten/MIDI-Spuren nicht auch das Instrument/der Mischpult-Kanal entsorgt wurde.““

    Das stimmt so nicht ganz. Diese Funktion ist bereits seit letztem Jahr eingebaut. Hier auf diesem Bild ist die Funktion dargestellt:
    http://www.....fernen.jpg

    Zum Anderen steht oben, „Spur entfernen“. Dabei geht es darum, eine Spur zu entfernen. (daher der Name des Befehls) Das bedeutet nicht, dass man gleich das mühevoll zusammengeschraubte Instrument zerstören und löschen will.
    ——————————————–

    Dann habe ich noch an Makkus eine Frage zum Wacom-Thema. Du sagtest: „Angeblich wird aber an einer Verbesserung bei Presonus gearbeitet.“. Von wem hast du diese Info?
    ——————————————–

    Ansonsten noch ein paar eigene Worte:

    Studio One ist kein „Live“. Kein anderer Sequencer ist wie Live. Sie haben einen komplett eigenständigen Ansatz Musik zu machen oder eben live zu performen. Der Ansatz von Studio One geht aber auch in Richtung klassischer Musikproduktion. Live ist für sich ein ultimativ kreatives Konzept zur Komposition oder Kreativgestaltung elektronischer Musik.

    Aber ganz ehrlich wird man darauf weniger eine Metal-kapelle recorden oder einen Kirchenchor aufnehmen, um damit später weiter orchestral auszukomponieren oder anderweitig akustische Musik produzieren. Somit sind die Vergleiche unnötig. Beides hat seine Berechtigung, weil völlig andere Konzepte und Zielgruppen!

    Schlussthema noch: Surroundproduktion.
    Wer es UNBEDINGT möchte, kann auch mit Studio One auch in seiner jetzigen Version Surroundproduktionen erstellen. Es gibt unendlich Subgruppen und Subouts, so dass sich ganz schnell und einfach 5.1 Einzelouts der Audiointerfaces nutzen lassen. Also wer möchte, kann es tun. (zugegeben mit Trick17 und etwas Schummelei) Aber aus persönlichen Erfahrungen habe ich festgestellt, dass dieses Surroundthema zwar ein gern und schnell gewünschtes Feature ist… aber letztendlich tatsächlich User, die auch ernsthaften Output danach liefern, gibts dann doch nicht so richtig.

    Das jetzt als K.O. für eine Musik-DAW zu bezeichnen, halte ich für statistisch praxisfern. (was nicht bedeutet, dass mir dieses Riesenfeature nicht auch wünschen würde. ;) )

    Viele Grüße
    Ari

    • Profilbild
      michael76

      Hallo Ari und danke für dein Kommentar.
      Mein KO Kriterium bei S1 war eigentlich, dass Ich kein Instrument ersetzen könnte, ohne dabei alle meine Inserts und Sends in den jeweiligen Spur zu verlieren.
      Bein ersetzten von Instrument bleiben nur die MIDI Daten da, sonst NIX, Instrument-Spur in MIXER verliert alle Inserts und Sends.
      Und diesen Schritt kann Ich bei bedarf nicht mal mit UNDO rückgängig machen.
      Gehört das etwa nicht zu essentiellen Merkmalen eines Musik Sequenzer?
      Oder ist ein Instrument zu ersetzen mit Beibehaltung bereits erstellten Effekten eine zuviel verlangtes Feature?
      Würde mich sehr freuen über deine Antwort bzw. deine Aufklärung was Ich gegebenenfalls falsch gemacht habe.
      Um mehr Details zu erfahren lesen Sie bitte mein „Kommentar Teil 3“, da habe Ich genau mein Problem erklärt.
      Über eine kurze Bemerkung warum eigentlich die deutschsprachige Anleitung so stark von einen deutschen Software Hersteller so stark ignoriert bzw. vernachlässigt wird würde ich mich auch ebenfalls sehr freuen.

  11. Profilbild
    preci55ion

    Hallo Ari-Presonus,

    ich glaube du verstehst den Michael76 etwas falsch:

    Er regt sich hauptsächlich darüber auf, dass kein Instrument ausgetauscht werden kann ohne dabei Send-Zuweisungen und Insert-Effekte zu verlieren. Das ist nun wirklich eine Grundfunktion.

    Das du Live auf „elektronische Musik“ beschränkst liegt daran, dass du noch nie Live beherrscht hast. Was soll bei Live denn fehlen um Metal zu machen? Ob man bei S1 etwas aufnimmt und einspielt oder in Live ist doch egal. Piano Roll bleibt Piano Roll. Live kann auch Audio Recording…

    Das sind so alte Mythen wie: Pro Tools kann kein Midi. Live ist nicht nur für Electro.

  12. Profilbild
    Reflex

    Lieber michael76,

    ich möchte nur auf deinen Hauptkritikpunkt eingehen:
    „Beim ersetzen von Instrumenten werden alle Inserts sowie Sends einfach gelöscht (das glaubt doch jetzt keiner, oder?)“

    Davon ist dir also der Kragen geplatzt, und selbst mit deinem Experten-Freund Karlo konntet ihr selbst nach stundenlangem Probieren keine Lösung finden.

    Nun denn, dann verrate ich dir hiermit, wie man ein Instrument in Studio Ono ersetzt, ohne Inserts und Sends zu verlieren.

    – Ziehe ein anderes Instrument aus dem Browser auf die Spur.
    – Studio One fragt, ob du das Instrument ersetzten willst: klicke auf „Ja“.

    Fertig!

    Das wird dich wahrscheinlich nicht mehr interessieren, da du das Programm ja schon als „Schrott“ abgestempelt hast.

    Beste Grüße

    • Profilbild
      bastlwastl

      komischerweise klappte es bei mir beim ersten Mal nicht das Instrument zu ersetzen, alle Effekte wurden gelöscht. Beim zweiten und die weiteren Male funktionierte es allerdings einwandfrei, komisch…

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