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Test: Propellerheads – Reason 5

8. November 2010

Reason 5

Propellerheads Reason wird 5 – nicht an Jahren – sondern als Version. Version 1 kam bereits 2001 auf die Welt. So wurde Reason mit der Zeit praktisch das Synonym für virtuelle Studiosoftware, und da ist es natürlich immer interessant zu sehen, wie der Hersteller sein Sahnestück modern hält. Nach Betatesting und ausgiebigem Marketinggeplänkel vorweg ist das virtuelle Studio aus Schweden nun seit Herbst 2010 in der neuen Version im Handel.

Installation

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Die Installation ist wie seit Urzeiten mit Lizenznummer und Registriernummer auch ohne Hardware Dongle möglich. Wir erinnern uns – Record, die ‚Audio-Erweiterungs-Option‘ von Reason – läuft nur mit dem Propellerheads USB-Stift. Soweit kommt der Hersteller den Reason Fans also entgegen, auch wenn zum erfolgreichen Start des Programms die beiden mitgelieferten Soundbänke Factory und Orchester auf der Platte obligatorisch sind. Die Testrechner waren ein 2,4Ghz Quadcore MacPro und ein Macboookpro mit 2,4 GHz. Rewire wurde erfolgreich mit Logic 8 getestet. 

Überblick

Optisch hat sich nichts Großartiges geändert: Reason bleibt Reason bleibt Reason – Propellerheads lässt auch den altehrwürdigen Mixer und Geräte aus Anfangstagen wie gehabt. Der Benutzer soll sich sofort wohlfühlen. Auch der Neuzugang Kong im sandfarbigen Pastell wurde augenschonend gehalten. Rückseitig (Tab) baumeln immer wieder gerne die Kabel an den Geräten. Für stark Kurzsichtige ist die etwas fitzelige Bedienung zu beanstanden, aber wie gesagt, das betrifft nur die mit den Bauklötzen vor den Augen wie mich und alle anderen mit 12″ Bildschirmen. Die Stabilität des Programms dagegen entschädigt wieder voll aufs Neue: Auch nach stundenlangem Schrauben läuft Reason 5 unbeirrbar ohne feststellbare Unsicherheiten. 

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Kong von hinten

Kong von hinten

Die grundsätzliche Arbeitstechnik in Reason 1-5 ist dem eines realen Studios mit MIDI-Sequencer, Siderack, Klangerzeugern, Mischpult und Audiointerface nachempfunden. Beim Aufruf von Geräten oder Effekten empfiehlt Reason eine Verkabelung, die über das Reason-typische Drehen des Racks nach Lust und Laune verändert werden kann. Auf Amazona wurden –  zum Teil auch von mir – alle Reason Versionen getestet, und so beschränke ich mich auf die wirklich brandheißen News. 

King Kong

Kommen wir gleich zum wichtigsten Neuzugang – dem Kong Drumdesigner. Die Optik mit 16 Pads, Volumeregler rechts usw. ähnelt einer Akai MPC – wobei wir schon am Ende der Gemeinsamkeiten sind. Vielmehr lässt sich mit Kong 16-fach sampeln, aber auf jedes Pad auch jede Menge mehr legen: RexFiles, Loops, synthetische oder Physical Modelling Sounds. Richtig Spaß macht das Spielen dann mit einem 4×4 Controller, der die Pad-Belegung auch optimal simuliert.

Kong von vorne

Kong von vorne

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    gaffer  AHU

    Natürlich, ich wiederhole mich wieder. Aber ich sage es gerne noch einmal. Diese GUI war schon 2001 eine Zumutung. Und da hatte man noch keine Bildschirme, die zweieinhalbtausend Pixel in der Breite darstellten. (Wieviel nimmt das Rack da ein? 10% Aber man kann die Monitore heutzutage ja um 90 Grad drehen) Über dieses Rackkonzept konnte ich mich nie freuen. Selbst Steinberg hat diese Racknummer recht schnell ausgemustert. Trotzdem finde ich das Programm selbst super. Hohe Integration mit moderater (so war’s zumindest mal) CPU Belastung

    • Profilbild
      djben2005

      Ja, für mich auch unverständlich, dass man die GUI nicht den modernen Auflösungen angepasst hat. Ist das so schwer?
      Damals mit 800*600 oder 1024*768 ging das ja noch, aber heute braucht man echt ne Lupe.

      Auch dass man den Mixer mit seinem primitiven 2 Band EQ nie verbessert hat, ist mir ein Rätsel. OK benutzt man Reason mit Record hat man einen gescheiten Mixer, aber es hätte auch einer in Reason selbst integriert werden können in den all den Jahren, ohne dass man sich auch noch Record kaufen muss.

      Für mich das Highlight in diesem Update ist Kong mit der sehr guten Library die mitgeliefert wird.

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