Test: PRS S2 Custom 22 Semi-Hollow DCS, E-Gitarre

Aus Mahagoni besteht auch der Hals, der mit einem Rosewood-Griffbrett und 22 Bünden ausgestattet wurde. Auch Vögel gibt es, wenn gleich sie auch nicht aus solch schillerndem Perlmutt bestehen, wie es bei den Upper-Class-Modellen der Fall ist. Bisher konnte man die S2 Custom auch mit schlichten Dots bekommen, von nun an sind die Bird-Inlays aber fester Bestandteil der neuen bzw. aktuellen Instrumente der S2 Serie. Ob man es mag oder nicht.

Birds

— Von nun an bei jeder PRS S2 Custom 22 an Bord: die Bird-Inlays —

Hals, Griffbrett, der Sattel sowie die Bünde sind tadellos verarbeitet bzw. eingesetzt, hier wurde wiederum ganz und gar nicht gespart. Einheitlich verläuft nun auch das Halsprofil der neuen S2 Modelle, alle Instrumente erhalten das schmalere der beiden erhältlichen Shapings, von PRS als „Pattern Regular“ bezeichnet. Zusammen mit der schmalen Sattelbreite von 42,5 mm beste Voraussetzungen für eine angenehme Bespielbarkeit.

Hardware & Pickups

Ein weiterer kräftiger Rotstift wurde bei der Ausstattung der PRS S2 Custom 22 Semi-Hollow DCS rund um die Hardware und die Pickups angesetzt. Denn sowohl das Vibrato als auch die Mechaniken an der Kopfplatte und auch die zwei Tonabnehmer wurden aus Beständen der koreanischen SE-Baureihe entnommen. Speziell die Mechaniken geben dabei leider kein gutes Bild ab, sie laufen zu weich und sind daher sehr anfällig gegen ein unerwünschtes Verstellen. Schon beim Herausschälen der Gitarre aus dem Gigbag sollte man daher vorsichtig sein – oder die Tuner zur Not einfach gegen höherwertige austauschen.

HS

— Typische PRS Kopfplatte, leider mit untypischen PRS Mechaniken —

Auch die beiden Humbucker stammen aus fernöstlicher Fertigung und werden als S2#7 Treble (Stegposition) und S2#7 (Position am Hals) bezeichnet. Sie werden über einen etwas fragil wirkenden Dreiwegeschalter angewählt und lassen sich mithilfe des Push-Pull-Tonepotis auch im Singlecoil-Modus betreiben. Die beiden Potis präsentieren sich dagegen in einem robusten Zustand. Lediglich das Volumepoti dürfte noch etwas weicher laufen, um so auch Volume-Swells einfacher zu machen.

Klangbeispiele
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    oro

    Die Mechaniken lassen sich in der Gängigkeit einstellen an der Schraube am Flügel. So kann sich das jeder auf seine Bedürfnisse anpassen.

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